09.03.2025, 20:09
Milspec_1967:
Konträr zu deinen Ausführungen sind es übrigens gerade Ostdeutsche AfD Wähler, welche die mit Abstand höchste Bereitschaft hätten, für Deutschland in den Krieg zu ziehen und dieses Land zu verteidigen, im übrigen auch gegen Russland, sollte Russland der Angreifer sein.
Im übrigen schrieb ich explizit von ungefähr 10% geeigneten Personen. Also 90% nicht.
Ich schrieb 45.000 - von 450.000 insgesamt. Das ist absolut realistisch. Im übrigen würde ich die Frage der politischen Einstellung hier weniger als Problem sehen, sondern viel eher die mangelnde körperliche und geistige Befähigung um als Soldat zu dienen.
Was ist denn eine "echte" "Reserve" ? Und warum sollte man auf 45.000 Mann verzichten um stattdessen genau so kriegsunwillige / kriegswillige Wehrpflichtige heran zu ziehen ? Die ja deiner Wahrnehmung nach ebenso in Ostdeutschland in weiten Teilen AfD Anhänger sind ?!
Nochmals: ich schrieb eingangs als wir mit dieser speziellen Unterdiskussion über die Personalgewinnung anfingen, dass man aus Jägern und Sportschützen nur eine geringere Zahl geeigneter Reservisten heraus ziehen kann. Ich schrieb das gleich als erstes dazu. Und ich schrieb, dass man trotzdem nicht darauf verzichten sollte, weil Kleinvieh auch Mist macht und es oft das letzte zusätzliche Bataillon ist, welches eine Schlacht oder den Krieg entscheiden kann.
alphall31:
Vollste Zustimmung ! Das ist etwas, was eigentlich zur Sachkunde gehören sollte, zum Jagdschein und zu sonst jeder solchen Ausbildung / Befähigung. Noch darüber hinaus wäre genau das eine wesentliche Fähigkeit welche man auch sonst im Zivilleben nutzen kann. Kritische Blutungen zu stoppen endet ja nicht bei Schussverletzungen.
Eine erweiterte Erste Hilfe Ausbildung könnten Sportschützen und Jäger aber gerade eben im Rahmen einer mit dem Legalwaffenbesitz gekoppelten verpflichtenden Reservistenausbildung von der Bundeswehr erhalten. Das ginge vor allem auch schön dezentral und wäre das erste was man denen überhaupt beibringen müsste und sollte.
Da bin ich absolut deiner Ansicht ! Aber gerade dieser Aspekt spricht erst recht für eine Wehrerfassung der Legalwaffenbesitzer ! Wie Broensen es schon so richtig schrieb, erlang der Staat damit eine bessere Kontrolle derselben und kann die negativen Nebenwirkungen des Legalwaffenbesitzes mindern. Und dieser hätte dann darüber hinaus noch einen größeren Nutzen für die Gesellschaft.
Garten-Grenadier:
Danke für die Vernetzungen. Lassen wir das erstmal hier, da es hier ja nicht um Konzepte des Polizeikampf geht (den Begriff Polizeikampf kennt hier ja schon gar keiner mehr in dieser Bundesrepublik), sondern um die Frage der Personalgewinnung und wie man Reserven aufbauen könnte bzw. Personal für den Krieg gewinnen könnte.
Konträr zu deinen Ausführungen sind es übrigens gerade Ostdeutsche AfD Wähler, welche die mit Abstand höchste Bereitschaft hätten, für Deutschland in den Krieg zu ziehen und dieses Land zu verteidigen, im übrigen auch gegen Russland, sollte Russland der Angreifer sein.
Im übrigen schrieb ich explizit von ungefähr 10% geeigneten Personen. Also 90% nicht.
Zitat:Da kommst Du dann auf vielleicht auf maximal 30.000 Bereitwillige.
Ich schrieb 45.000 - von 450.000 insgesamt. Das ist absolut realistisch. Im übrigen würde ich die Frage der politischen Einstellung hier weniger als Problem sehen, sondern viel eher die mangelnde körperliche und geistige Befähigung um als Soldat zu dienen.
Zitat:Besser als nichts... Aber kaum eine echte Reserve.
Diese kann und muss aus Wehrpflichtigen generiert werden
Was ist denn eine "echte" "Reserve" ? Und warum sollte man auf 45.000 Mann verzichten um stattdessen genau so kriegsunwillige / kriegswillige Wehrpflichtige heran zu ziehen ? Die ja deiner Wahrnehmung nach ebenso in Ostdeutschland in weiten Teilen AfD Anhänger sind ?!
Nochmals: ich schrieb eingangs als wir mit dieser speziellen Unterdiskussion über die Personalgewinnung anfingen, dass man aus Jägern und Sportschützen nur eine geringere Zahl geeigneter Reservisten heraus ziehen kann. Ich schrieb das gleich als erstes dazu. Und ich schrieb, dass man trotzdem nicht darauf verzichten sollte, weil Kleinvieh auch Mist macht und es oft das letzte zusätzliche Bataillon ist, welches eine Schlacht oder den Krieg entscheiden kann.
alphall31:
Zitat:Nur weil jemand legal eine Waffe besitzt ist er nicht gleich befähigt mit dieser umzugehen .
So ist es für mich unverständlich das Jemand der eine Waffe besitzt nicht in der Lage sein muss die Verletzungen die diese verursachen kann wenigstens notfalls zu versorgen.
Vollste Zustimmung ! Das ist etwas, was eigentlich zur Sachkunde gehören sollte, zum Jagdschein und zu sonst jeder solchen Ausbildung / Befähigung. Noch darüber hinaus wäre genau das eine wesentliche Fähigkeit welche man auch sonst im Zivilleben nutzen kann. Kritische Blutungen zu stoppen endet ja nicht bei Schussverletzungen.
Eine erweiterte Erste Hilfe Ausbildung könnten Sportschützen und Jäger aber gerade eben im Rahmen einer mit dem Legalwaffenbesitz gekoppelten verpflichtenden Reservistenausbildung von der Bundeswehr erhalten. Das ginge vor allem auch schön dezentral und wäre das erste was man denen überhaupt beibringen müsste und sollte.
Da bin ich absolut deiner Ansicht ! Aber gerade dieser Aspekt spricht erst recht für eine Wehrerfassung der Legalwaffenbesitzer ! Wie Broensen es schon so richtig schrieb, erlang der Staat damit eine bessere Kontrolle derselben und kann die negativen Nebenwirkungen des Legalwaffenbesitzes mindern. Und dieser hätte dann darüber hinaus noch einen größeren Nutzen für die Gesellschaft.
Garten-Grenadier:
Danke für die Vernetzungen. Lassen wir das erstmal hier, da es hier ja nicht um Konzepte des Polizeikampf geht (den Begriff Polizeikampf kennt hier ja schon gar keiner mehr in dieser Bundesrepublik), sondern um die Frage der Personalgewinnung und wie man Reserven aufbauen könnte bzw. Personal für den Krieg gewinnen könnte.