22.02.2025, 16:30
Noch ein Szenario:
Wir haben Nuklearwaffen, sagen wir mal im Umfang ungefähr wie Frankreich und eine gesicherte strategische Zweitschlagfähigkeit, die Nuklearwaffen sind skalierbar etc.
Nun verlangen die Russen aber trotzdem etwas und drohen für den Fall dass wir es nicht tun / unterlassen (was auch immer) trotz unserer Nuklearwaffen mit dem Einsatz einer Nuklearwaffe auf ihrer Seite. Wir verweisen nun darauf, dass wir ebenfalls Nuklearwaffen haben. Die Russen antworten: ja wissen wir, und trotzdem. Tut es, oder wir setzen eine Bombe ein. Und sie haben es trotz unserer Nuklearwaffen trotzdem vor, weil das was sie wollen ihnen so wichtig ist, dass es für sie höher gewichtet ist als der Schaden den sie durch eine Nuklearwaffe von uns erleiden. Sie gehen im weiteren davon aus, dass wir entweder bluffen oder dass wir Tit for Tat auch nur eine Bombe einsetzen um das ganze nicht in absoluter gegenseitiger Vernichtung enden zu lassen und sie gehen davon aus, dass sie diese eine Bombe wegstecken können. Was glaubhaft ist, da Russland durchaus eine Bombe aushalten könnte.
Was dann? Drohen wir dann den Einsatz vieler Bomben an ? Werden wir diese dann einsetzen mit den entsprechenden Folgen die das hat - nämlich Tot für Alle ?! Oder geben wir nach ? Oder ertragen wir den Einschlag der russischen Bombe und werfen ebenfalls nur eine ?! Wird unsere Gesellschaft nach der Auslöschung einer Großstadt mittels einer Bombe überhaupt noch funktionieren ? Weiter machen können ? Wann brechen wir psychologisch ein ?
Die Idee, dass der bloße Besitz dieser Waffen bereits absolute Sicherheit vor ihrem Einsatz schafft ist einfach falsch. Es kann trotz des Besitz von Nuklearwaffen dennoch zum Einsatz derselben kommen. Den Kalten Krieg hat die Menschheit eigentlich primär nur aufgrund von Glück überlebt, und hier und heute stehen wir völlig anderen Akteuren gegenüber, die sich darüber hinaus wie jetzt beispielsweise Putin in eine Fantasiewelt zurückgezogen haben und die sich mittels Informationsfiltern so abschotten, dass ihre Handlungen praktisch der von irrationalen Spielern gleichen.
Das ist jetzt kein Argument gegen eine nukleare Bewaffnung, es soll nur aufzeigen, dass man zu große Hoffnungen in diese Art von Waffe setzt, sie zu hoch gewichtet und dass man sie zu sehr als eine Art Automatismus sieht, der bestimmte Dinge ausschließt.
Noch ein absolut wesentlicher Punkt, den man bei diesen ganzen abstrakten euphemistischen Umschreibungen immer so gerne außer Acht lässt:
[Bild: https://assets.nationbuilder.com/ican/pa...gasaki.png]
[Bild: https://assets.nationbuilder.com/ican/pa...1721351736]
Doch, absolut exakt das. Nur dadurch - einzig und allein dadurch - wirken sie überhaupt als diplomatisches / politisches Mittel. Atomwaffen existieren eigentlich primär nur dazu, Frauen, Kinder, alte Menschen, Babys zu Hundertausenden auf qualvolle, grausame und brutalstmögliche Art und Weise zu ermorden. Babys lebendig zu verbrennen, Mütter dazu zu zwingen ihre verbrannten Kinder zu sehen bevor sie dann selbst an ihren Verletzungen und/oder der Strahlenkrankheit qualvoll sterben, die Zivilbevölkerung so brutal wie möglich abzuschlachten. Und die Überlebenden zu einem möglichst qualvollen Ende als vorübergehend noch lebende Leichen zu verdammen, während ihnen das Fleisch geleeartig von den Körpern fällt.
Warum schreibe ich das so und nicht anderes ? Weil das ganze abstrahierte Gerede diese Realität, diesen Fakt einfach ausblendet. Schon vor vielen Jahren sammelte ich jede Menge gute Fotografien und sehr detaillierte Berichte über Hiroshima und Nagasaki. Muss man mal gesehen haben, und nur wer dann noch so wie meine Wenigkeit bereit wäre dennoch diese Waffen ohne jede Gnade einzusetzen, nur der hat dadurch einen Vorteil.
Es geht hier im weiteren eben nicht darum, dass die Gesellschaft "männlicher" wäre, oder russische Fantasiepropaganda von den harten Russkis etc. ich schrieb das so auch nicht. Ich schrieb: Kriegsfähig ! Das hat im Zeitalter des Maschinenkrieges wenig bis nichts mit Männlichkeit zu tun, sondern vor allem mit Unmenschlichkeit, Psychopathentum und Sadismus. Die Russen sind kriegsfähig weil ihre Führung nichts anderes als eine Mafiagruppe ist, und daher wie alle Eliten der Organisierten Kriminalität ein hohes Maß an Verbrechern, krimineller Energie und einem zutiefst gewalttätigen und psychopathischen Charakter zusammen fasst. Schlussendlich ist Russland glaubhaft, weil seine Führung aus Berufsverbrechern besteht.
Die sind nicht härter, die sind nicht männlicher, die sind schlicht und einfach nur viel Krimineller. Und dass muss man überhaupt erstmal kontern. Es hat schon seine Gründe, warum die Organisierte Kriminalität weltweit derart auf dem Vormarsch ist und sich gerade gegenüber liberalen Demokratien westeuropäischer Art so durchsetzen kann.
Wir haben Nuklearwaffen, sagen wir mal im Umfang ungefähr wie Frankreich und eine gesicherte strategische Zweitschlagfähigkeit, die Nuklearwaffen sind skalierbar etc.
Nun verlangen die Russen aber trotzdem etwas und drohen für den Fall dass wir es nicht tun / unterlassen (was auch immer) trotz unserer Nuklearwaffen mit dem Einsatz einer Nuklearwaffe auf ihrer Seite. Wir verweisen nun darauf, dass wir ebenfalls Nuklearwaffen haben. Die Russen antworten: ja wissen wir, und trotzdem. Tut es, oder wir setzen eine Bombe ein. Und sie haben es trotz unserer Nuklearwaffen trotzdem vor, weil das was sie wollen ihnen so wichtig ist, dass es für sie höher gewichtet ist als der Schaden den sie durch eine Nuklearwaffe von uns erleiden. Sie gehen im weiteren davon aus, dass wir entweder bluffen oder dass wir Tit for Tat auch nur eine Bombe einsetzen um das ganze nicht in absoluter gegenseitiger Vernichtung enden zu lassen und sie gehen davon aus, dass sie diese eine Bombe wegstecken können. Was glaubhaft ist, da Russland durchaus eine Bombe aushalten könnte.
Was dann? Drohen wir dann den Einsatz vieler Bomben an ? Werden wir diese dann einsetzen mit den entsprechenden Folgen die das hat - nämlich Tot für Alle ?! Oder geben wir nach ? Oder ertragen wir den Einschlag der russischen Bombe und werfen ebenfalls nur eine ?! Wird unsere Gesellschaft nach der Auslöschung einer Großstadt mittels einer Bombe überhaupt noch funktionieren ? Weiter machen können ? Wann brechen wir psychologisch ein ?
Die Idee, dass der bloße Besitz dieser Waffen bereits absolute Sicherheit vor ihrem Einsatz schafft ist einfach falsch. Es kann trotz des Besitz von Nuklearwaffen dennoch zum Einsatz derselben kommen. Den Kalten Krieg hat die Menschheit eigentlich primär nur aufgrund von Glück überlebt, und hier und heute stehen wir völlig anderen Akteuren gegenüber, die sich darüber hinaus wie jetzt beispielsweise Putin in eine Fantasiewelt zurückgezogen haben und die sich mittels Informationsfiltern so abschotten, dass ihre Handlungen praktisch der von irrationalen Spielern gleichen.
Das ist jetzt kein Argument gegen eine nukleare Bewaffnung, es soll nur aufzeigen, dass man zu große Hoffnungen in diese Art von Waffe setzt, sie zu hoch gewichtet und dass man sie zu sehr als eine Art Automatismus sieht, der bestimmte Dinge ausschließt.
Noch ein absolut wesentlicher Punkt, den man bei diesen ganzen abstrakten euphemistischen Umschreibungen immer so gerne außer Acht lässt:
Zitat:Atomwaffen existieren nicht um Kinder zu ermorden
[Bild: https://assets.nationbuilder.com/ican/pa...gasaki.png]
[Bild: https://assets.nationbuilder.com/ican/pa...1721351736]
Doch, absolut exakt das. Nur dadurch - einzig und allein dadurch - wirken sie überhaupt als diplomatisches / politisches Mittel. Atomwaffen existieren eigentlich primär nur dazu, Frauen, Kinder, alte Menschen, Babys zu Hundertausenden auf qualvolle, grausame und brutalstmögliche Art und Weise zu ermorden. Babys lebendig zu verbrennen, Mütter dazu zu zwingen ihre verbrannten Kinder zu sehen bevor sie dann selbst an ihren Verletzungen und/oder der Strahlenkrankheit qualvoll sterben, die Zivilbevölkerung so brutal wie möglich abzuschlachten. Und die Überlebenden zu einem möglichst qualvollen Ende als vorübergehend noch lebende Leichen zu verdammen, während ihnen das Fleisch geleeartig von den Körpern fällt.
Warum schreibe ich das so und nicht anderes ? Weil das ganze abstrahierte Gerede diese Realität, diesen Fakt einfach ausblendet. Schon vor vielen Jahren sammelte ich jede Menge gute Fotografien und sehr detaillierte Berichte über Hiroshima und Nagasaki. Muss man mal gesehen haben, und nur wer dann noch so wie meine Wenigkeit bereit wäre dennoch diese Waffen ohne jede Gnade einzusetzen, nur der hat dadurch einen Vorteil.
Es geht hier im weiteren eben nicht darum, dass die Gesellschaft "männlicher" wäre, oder russische Fantasiepropaganda von den harten Russkis etc. ich schrieb das so auch nicht. Ich schrieb: Kriegsfähig ! Das hat im Zeitalter des Maschinenkrieges wenig bis nichts mit Männlichkeit zu tun, sondern vor allem mit Unmenschlichkeit, Psychopathentum und Sadismus. Die Russen sind kriegsfähig weil ihre Führung nichts anderes als eine Mafiagruppe ist, und daher wie alle Eliten der Organisierten Kriminalität ein hohes Maß an Verbrechern, krimineller Energie und einem zutiefst gewalttätigen und psychopathischen Charakter zusammen fasst. Schlussendlich ist Russland glaubhaft, weil seine Führung aus Berufsverbrechern besteht.
Die sind nicht härter, die sind nicht männlicher, die sind schlicht und einfach nur viel Krimineller. Und dass muss man überhaupt erstmal kontern. Es hat schon seine Gründe, warum die Organisierte Kriminalität weltweit derart auf dem Vormarsch ist und sich gerade gegenüber liberalen Demokratien westeuropäischer Art so durchsetzen kann.