07.02.2025, 12:45
Moin zusammen, ich würde gerne mal eure Meinung zu diesem Thema hören.
In der Wirtschaft ist die Arbeitsweise wie folgt:
- Hilfsarbeiter und langjähriger, nicht gelernter aber gut
eingearbeiteter Hilfsarbeiter und Azubis.
- Frisch ausgelernte Facharbeiter ( langjährige Hifsarbeiter),
Facharbeiter, Altgesellen die aber nicht die Qualifikation zum
Meister haben.
- Meister, Techniker.
- Techniker, Ingenieur.
Die Anzahl dieser " Dienstgrade" nimmt vom Anfang dieser Aufstellung bis zum unteren Ende ab.
Logisch sollte man denken.
Warum ist es in der Bundeswehr dann aber so das gerade die zweite Gruppe nahezu komplett fehlt ? Genau diese ist aber doch die Gruppe, die gerade die Bundeswehr am häufigsten benötigt ?
Der langjährige Richtschütze, der es bis zum Panzerkommandanten zwar vielleicht schaffen kann, aber nicht unbedingt für den Feldwebellehrgang geeignet ist.
Der in der Instandhaltung arbeitende, in der Bundeswehr selbst zum LKW Mechaniker ausgebildete Soldat, der aber den Meister nicht schaffen kann oder will.
Die Liste lässt sich beliebig weiterführen. Fast alle von denen, werden nach 8 oder 12 Jahren, lieber die Umschulung bei vollem Gehalt und das Ausscheidegeld mitnehmen als in der Truppe zu bleiben.
Für alle diese Soldaten fehlt die Aufstiegsfähigkeit als Unteroffizier, nicht als Feldwebel.
Bei den Mannschaften hat man das mit dem Coporal ja so halbwegs mal probiert.
Meine Idee dahingehend wäre das auszuweiten und es auch in der selben Art auch bei den Unteroffizieren aber auch den Feldwebeln zu tun.
Der zwanzig Jahre in der Truppe dienende Feldwebel, darf dabei auch gerne mehr verdienen als der Oberleutnant, der bisher 6 Monate Grund und Spezialgrundausbildung, den Einzelkämpferlehrgang und wenn er " Pech " hatte , vielleicht noch insgesamt ein Jahr insgesamt ( auf vielleicht zwei Verwendungen auch noch unterschiedlicher Art verteilt), nun mit seim Abschluss von der Uni kommt und das alles ist was er bisher an wirklich praktischer Erfahrung sammeln konnte.
Das Selbe gilt aber auch für den Mechaniker der inzwischen zum absoluten Spezialisten in meinetwegen der Abgasanlage der Bataillonseigenen Man 8 Rad LKWs geworden ist, gegenüber dem Feldwebel der nun Meister ist, aber gestern erst in die Einheit versetzt wurde und vorher Eagle repariert hat. Vorgesetzt ist er ihm aber der zum Spezialisten gewordene Unteroffizier verdient mehr als er.
Korrigiert mich da gerne, bin auf eure Meinung dahingehend gespannt.
Um das zu spezifizieren, ich spreche hier vom Grundgehalt, unabhängig von Altersstufe, Zulagen, Kindern u.ä..
Um das System insgesamt gerechter zu machen, kann man ja auch sagen, der Zeitsoldat in der Jägertruppe als Mannschaftsdienstgrad kann in 12 Jahren nicht wirklich einen anerkannten Beruf in der Bundeswehr erlernen. Dieser bekommt, wenn er austritt wie bisher eine Ausbildung im Anschluss bezahlt. Verträge mit der Industrie machen und die dort direkt unterbringen. Der Inst Soldat konnte in den 12Jahren aber von der Mannschaft auf Unteroffizier und einen Fachbrief im Bereich LKW aufsteigen. Der bekommt nicht noch eine Ausbildung anderer Art hinterher, sondern 6 Monate vor Dienstende Briefe von MAN und Rheinmetall mit Jobangebot von seinem Kompanieführer persönlich übergeben. Der Offizier muss nicht nach seiner Dienstzeit nicht noch zusätzlich einen weiteren Studiengang zivil bezahlt bekommen. Dieser hat für seine 12 Jahre Verpflichtung schon
einen nicht nur kostenlos, sondern bei freier Kost und Logie und voller Bezahlung auf A11/12/13 bekommen.
In der Wirtschaft ist die Arbeitsweise wie folgt:
- Hilfsarbeiter und langjähriger, nicht gelernter aber gut
eingearbeiteter Hilfsarbeiter und Azubis.
- Frisch ausgelernte Facharbeiter ( langjährige Hifsarbeiter),
Facharbeiter, Altgesellen die aber nicht die Qualifikation zum
Meister haben.
- Meister, Techniker.
- Techniker, Ingenieur.
Die Anzahl dieser " Dienstgrade" nimmt vom Anfang dieser Aufstellung bis zum unteren Ende ab.
Logisch sollte man denken.
Warum ist es in der Bundeswehr dann aber so das gerade die zweite Gruppe nahezu komplett fehlt ? Genau diese ist aber doch die Gruppe, die gerade die Bundeswehr am häufigsten benötigt ?
Der langjährige Richtschütze, der es bis zum Panzerkommandanten zwar vielleicht schaffen kann, aber nicht unbedingt für den Feldwebellehrgang geeignet ist.
Der in der Instandhaltung arbeitende, in der Bundeswehr selbst zum LKW Mechaniker ausgebildete Soldat, der aber den Meister nicht schaffen kann oder will.
Die Liste lässt sich beliebig weiterführen. Fast alle von denen, werden nach 8 oder 12 Jahren, lieber die Umschulung bei vollem Gehalt und das Ausscheidegeld mitnehmen als in der Truppe zu bleiben.
Für alle diese Soldaten fehlt die Aufstiegsfähigkeit als Unteroffizier, nicht als Feldwebel.
Bei den Mannschaften hat man das mit dem Coporal ja so halbwegs mal probiert.
Meine Idee dahingehend wäre das auszuweiten und es auch in der selben Art auch bei den Unteroffizieren aber auch den Feldwebeln zu tun.
Der zwanzig Jahre in der Truppe dienende Feldwebel, darf dabei auch gerne mehr verdienen als der Oberleutnant, der bisher 6 Monate Grund und Spezialgrundausbildung, den Einzelkämpferlehrgang und wenn er " Pech " hatte , vielleicht noch insgesamt ein Jahr insgesamt ( auf vielleicht zwei Verwendungen auch noch unterschiedlicher Art verteilt), nun mit seim Abschluss von der Uni kommt und das alles ist was er bisher an wirklich praktischer Erfahrung sammeln konnte.
Das Selbe gilt aber auch für den Mechaniker der inzwischen zum absoluten Spezialisten in meinetwegen der Abgasanlage der Bataillonseigenen Man 8 Rad LKWs geworden ist, gegenüber dem Feldwebel der nun Meister ist, aber gestern erst in die Einheit versetzt wurde und vorher Eagle repariert hat. Vorgesetzt ist er ihm aber der zum Spezialisten gewordene Unteroffizier verdient mehr als er.
Korrigiert mich da gerne, bin auf eure Meinung dahingehend gespannt.
Um das zu spezifizieren, ich spreche hier vom Grundgehalt, unabhängig von Altersstufe, Zulagen, Kindern u.ä..
Um das System insgesamt gerechter zu machen, kann man ja auch sagen, der Zeitsoldat in der Jägertruppe als Mannschaftsdienstgrad kann in 12 Jahren nicht wirklich einen anerkannten Beruf in der Bundeswehr erlernen. Dieser bekommt, wenn er austritt wie bisher eine Ausbildung im Anschluss bezahlt. Verträge mit der Industrie machen und die dort direkt unterbringen. Der Inst Soldat konnte in den 12Jahren aber von der Mannschaft auf Unteroffizier und einen Fachbrief im Bereich LKW aufsteigen. Der bekommt nicht noch eine Ausbildung anderer Art hinterher, sondern 6 Monate vor Dienstende Briefe von MAN und Rheinmetall mit Jobangebot von seinem Kompanieführer persönlich übergeben. Der Offizier muss nicht nach seiner Dienstzeit nicht noch zusätzlich einen weiteren Studiengang zivil bezahlt bekommen. Dieser hat für seine 12 Jahre Verpflichtung schon
einen nicht nur kostenlos, sondern bei freier Kost und Logie und voller Bezahlung auf A11/12/13 bekommen.