10.11.2024, 09:02
(10.11.2024, 05:41)muck schrieb: Bei Musk ist es meines Erachtens Rache am liberalen Zeitgeist, siehe die Geschichte mit seiner Transtochter. Seit dieses Drama läuft, hat sich der Mann vom etwas bespinnerten Libertären zum rechtsradikalen Spinner gewandelt. Er handelt längst nicht mehr wie ein Geschäftsmann, der Twitter-Kauf war aus unternehmerischer Sicht idiotisch, und auch sein Ton gegenüber Regierungschefs in Ländern wie Deutschland, wo Musk investieren will ("Olaf is a fool") zeugt davon, dass er völlig abgedriftet ist.
Heutzutage müssen sich Staaten bei solchen Unternehmen bewerben und nicht anders herum. Nicht umsonst hat Musk für die Ansiedlung in Grünheide ein riesiges Subventionspaket bekommen.
Und den Twitterkauf konnte er sich halt als privaten Spaß leisten. Nachdem er den ganzen woken Seilschaften dort gekündigt hat wird er selbst dieses Unternehmen noch rentabel machen. Sein Umfeld macht sich ja schon einen Spaß daraus dass er bald CNN kaufen würde. Durchaus anzunehmen dass in Richtung TV-Sender da bald was passiert.
Zitat:Denn auch wenn man die Losung vor allem von rechten Schlammschleudern hört: "Go woke, go broke" hat halt doch einen wahren Kern. Ob nun die sogenannten Legacy-Medien, die Film- und Videospieleindustrie oder selbst Brauereien – viele Unternehmen haben in den letzten Jahren durch politische Bekenntnisse, zu denen sie sich durch öffentlichen oder medialen Druck hinreißen ließen, ordentlich Geld verbrannt.
Ist halt schlicht die Gegenbewegung, wenn man anfängt zu politisieren muss man auch mit den Antworten leben können. So einige Unternehmen hätte der Woke-Wahn fast ruiniert, scheinbar hatten sie null Ahnung wer ihre Hauptkundschaft war, was allerdings dann generell gegen die Unternehmensführung spricht.
Zitat:Die 'Times of Israel' schreibt: "In scene unimaginable 4 years ago, Michigan Arabs bask in Trump win they helped clinch" (Link)
Die Verluste bei den Muslimen und Studenten haben jedenfalls ganz gewiss nicht geholfen. Insgesamt ist es Harris nicht gelungen, die traditionelle blaue Wählerschaft zu mobilisieren.
Über 100.000 der Araber in Michigan sind Aramäer und diese dürften fast alle christlich (orthodox) sein.