26.10.2024, 14:11
Grolanner:
Es gibt auch PALR welche man so abfeuern kann und die im Endeffekt in teilweise erstaunlich steilen Bögen das Ziel anfliegen können.
Noch was vergessen / übersehen:
Werter Nightwatch:
Ja, dem ist so. Aber das ist keinerlei Widerspruch zu dem was ich über die einleitenden Angriffe der israelischen Infanterie schrieb. Denn ich betonte explizit, dass diese gerade eben der Vorbereitung mechanisierter Vorstöße dienen.
Man kann in manchen Fällen nicht einfach nach belieben mit mechanisierten Verbänden operieren, durchbrechen, vorstoßen, schlicht und einfach weil dies unnötige Verluste erzeugt weil das Schlachtfeld noch nicht dafür vorbereitet wurde. Und eine solche Gestaltung der Umstände für den Einsatz mechanisierter Truppen lässt sich ebenso nicht immer allein aus der Luft / mit Ari bewerkstelligen. Unter bestimmten Umständen ist es erforderlich, ein späteres Vorgehen von Panzern erst einmal mit leichter Infanterie bzw. an sich mit Infanterie vorzubereiten und ebenso durch leichte Boden-Aufklärungseinheiten. Ein der wesentlichsten Gründe dafür ist immer das Gelände. Gerade der Südlibanon ist dergestalt, dass man dort meiner Ansicht nach nicht einfach so mit Kampfpanzern vorstoßen sollte, insbesondere weil deren Bewegungen auf bestimmte Gebiete hin kanalisiert werden, und der Feind natürlich ebenso weiß wie die Bewegungen der Kampfpanzer eingeschränkt sind. Bloße Aufklärung aus der Luft ist unzureichend, und gewaltsame Aufklärung am Boden mit mechanisierten Fahrzeuge ebenso in weiten Teilen des Geländes nicht möglich. Zudem steht man einem Feind gegenüber, der bewusst Panzerverbände wird passieren lassen, um im panzerungünstigen Gelände dann hinter diese zu gelangen. Entsprechend stellt sich die Frage der Flankensicherung des entsprechenden mechanisierten Vorstoßes und ebenso wie man den Feind in diesen Geländeabschnitten aufstöbert.
In diesem Kontext sollte man betonen, dass israelische Sondereinheiten und leichte Infanterie ausgesucht Aufklärungslastig sind, und beispielsweise sehr viele israelische Sondereinheiten sogar explizit als Aufklärungseinheiten bezeichnet und eingestuft werden. Die ganzen Kommando-Aktionen, Kampf usw. machen die praktisch nebenbei. Auch sind israelische leichte Infanterieinheiten ebenso wie Sondereinheiten der Israelis sehr oft direkt aus reinen Aufklärungskompanien hervorgegangen.
Entsprechend schrieb ich zu diesem Zeitpunkt als solche Einheiten das Kampfgeschehen entlang der Grenze dominierten, dass man damit zum einen die Hisbollah ebenso gut angehen kann wie mit Kampfpanzern, und in manchen Geländeabschnitten sogar besser, und dass diese ganzen Aktionen vor allem anderen auch dazu dienen, den Vorstoß mechanisierter Einheiten vorzubereiten und zu ermöglichen.
Exakt das ist es, was jetzt da geschehen ist.
Zitat:aber eben auch nicht in einer "Bogenlampe" wie Mörser (überspitzte Aussage"!) auf das Ziel abgefeuert werden, womit Hügel und Bäume irrelevant wären.
Es gibt auch PALR welche man so abfeuern kann und die im Endeffekt in teilweise erstaunlich steilen Bögen das Ziel anfliegen können.
Noch was vergessen / übersehen:
Werter Nightwatch:
Zitat:haha
Wobei ich dem entgegenhalten würde, dass die israelische Operation nach meinen Eindruck mittlerweile von deutlich schwereren Verbänden getragen wird und sich deutlich robuster gestaltet als als die viel infanteristischer gestalteten Einsätze in der ersten Woche.
Ja, dem ist so. Aber das ist keinerlei Widerspruch zu dem was ich über die einleitenden Angriffe der israelischen Infanterie schrieb. Denn ich betonte explizit, dass diese gerade eben der Vorbereitung mechanisierter Vorstöße dienen.
Man kann in manchen Fällen nicht einfach nach belieben mit mechanisierten Verbänden operieren, durchbrechen, vorstoßen, schlicht und einfach weil dies unnötige Verluste erzeugt weil das Schlachtfeld noch nicht dafür vorbereitet wurde. Und eine solche Gestaltung der Umstände für den Einsatz mechanisierter Truppen lässt sich ebenso nicht immer allein aus der Luft / mit Ari bewerkstelligen. Unter bestimmten Umständen ist es erforderlich, ein späteres Vorgehen von Panzern erst einmal mit leichter Infanterie bzw. an sich mit Infanterie vorzubereiten und ebenso durch leichte Boden-Aufklärungseinheiten. Ein der wesentlichsten Gründe dafür ist immer das Gelände. Gerade der Südlibanon ist dergestalt, dass man dort meiner Ansicht nach nicht einfach so mit Kampfpanzern vorstoßen sollte, insbesondere weil deren Bewegungen auf bestimmte Gebiete hin kanalisiert werden, und der Feind natürlich ebenso weiß wie die Bewegungen der Kampfpanzer eingeschränkt sind. Bloße Aufklärung aus der Luft ist unzureichend, und gewaltsame Aufklärung am Boden mit mechanisierten Fahrzeuge ebenso in weiten Teilen des Geländes nicht möglich. Zudem steht man einem Feind gegenüber, der bewusst Panzerverbände wird passieren lassen, um im panzerungünstigen Gelände dann hinter diese zu gelangen. Entsprechend stellt sich die Frage der Flankensicherung des entsprechenden mechanisierten Vorstoßes und ebenso wie man den Feind in diesen Geländeabschnitten aufstöbert.
In diesem Kontext sollte man betonen, dass israelische Sondereinheiten und leichte Infanterie ausgesucht Aufklärungslastig sind, und beispielsweise sehr viele israelische Sondereinheiten sogar explizit als Aufklärungseinheiten bezeichnet und eingestuft werden. Die ganzen Kommando-Aktionen, Kampf usw. machen die praktisch nebenbei. Auch sind israelische leichte Infanterieinheiten ebenso wie Sondereinheiten der Israelis sehr oft direkt aus reinen Aufklärungskompanien hervorgegangen.
Entsprechend schrieb ich zu diesem Zeitpunkt als solche Einheiten das Kampfgeschehen entlang der Grenze dominierten, dass man damit zum einen die Hisbollah ebenso gut angehen kann wie mit Kampfpanzern, und in manchen Geländeabschnitten sogar besser, und dass diese ganzen Aktionen vor allem anderen auch dazu dienen, den Vorstoß mechanisierter Einheiten vorzubereiten und zu ermöglichen.
Exakt das ist es, was jetzt da geschehen ist.