16.10.2024, 21:38
Das diese Gruppierung bzw. die von ihr vertretene Ideologie mehr Zuspruch erfährt ist die logische Konsequenz der Radikalisierung der israelischen Gesellschaft nach dem 7. Oktober.
Hinzu kommt das die alten Wunden des Abzugs aus dem Gazastreifen in 2005 mit den Geschehnissen neu aufgerissen wurden und viele diesen wahrgenommenen Fehler rückgängig machen wollen in dem man die Uhr zurückdreht.
Ernsthafte politische Bestrebungen in diese Richtung gibt es trotzdem nicht, das ist Populismus und sonst nicht viel.
Schon schlicht weil es hier ideologische Hürden gibt: Mit dem Westjordanland / Judäa und Samaria haben diese Menschen eine sehr direkte und schier unendlich tiefe Verbindung. Davon werden sie auch nicht abrücken, egal was der Rest der Welt davon hält. Mit Gaza / Philistäa dagegen nicht, das war schon immer Feindesland.
Davon ab - sie haben halt auch durchaus recht. Es wäre jenseits des rechtlichen Handlungsrahmens gedacht eine praktisch mögliche Lösung des Konflikts, diese isolierte Enklave aufzulösen, dem Großteil der bisherigen Bewohner woanders eine neue akzeptable/bessere Bleibe zu verschaffen und stattdessen Israelis dort anzusiedeln. Wofür man sinnigerweise gleich diese Radikalinskis von irgendwelchen Hügeln in der Westbank heranziehen könnte.
Wäre am Ende für alle besser und historisch betrachtet (bzw. auch überhaupt nicht historisch, siehe jüngst das Ende des Konflikts um Bergkarabach) zuallermeist der Ausgang solcher verfahrenen Konflikte. Es ist völkerrechtlich halt nicht zulässig, aber der Ansatz wie er seit Ende des zweiten Weltkriegs gefahren wird, solche Konflikte auf Teufel komm raus einzufrieren und schwelen zu lassen ist unterm Strich auch nichts besser.
Hinzu kommt das die alten Wunden des Abzugs aus dem Gazastreifen in 2005 mit den Geschehnissen neu aufgerissen wurden und viele diesen wahrgenommenen Fehler rückgängig machen wollen in dem man die Uhr zurückdreht.
Ernsthafte politische Bestrebungen in diese Richtung gibt es trotzdem nicht, das ist Populismus und sonst nicht viel.
Schon schlicht weil es hier ideologische Hürden gibt: Mit dem Westjordanland / Judäa und Samaria haben diese Menschen eine sehr direkte und schier unendlich tiefe Verbindung. Davon werden sie auch nicht abrücken, egal was der Rest der Welt davon hält. Mit Gaza / Philistäa dagegen nicht, das war schon immer Feindesland.
Davon ab - sie haben halt auch durchaus recht. Es wäre jenseits des rechtlichen Handlungsrahmens gedacht eine praktisch mögliche Lösung des Konflikts, diese isolierte Enklave aufzulösen, dem Großteil der bisherigen Bewohner woanders eine neue akzeptable/bessere Bleibe zu verschaffen und stattdessen Israelis dort anzusiedeln. Wofür man sinnigerweise gleich diese Radikalinskis von irgendwelchen Hügeln in der Westbank heranziehen könnte.
Wäre am Ende für alle besser und historisch betrachtet (bzw. auch überhaupt nicht historisch, siehe jüngst das Ende des Konflikts um Bergkarabach) zuallermeist der Ausgang solcher verfahrenen Konflikte. Es ist völkerrechtlich halt nicht zulässig, aber der Ansatz wie er seit Ende des zweiten Weltkriegs gefahren wird, solche Konflikte auf Teufel komm raus einzufrieren und schwelen zu lassen ist unterm Strich auch nichts besser.