19.09.2024, 16:54
(19.09.2024, 15:58)KheibarShekan schrieb: Mit dem selben Argument saßen im WTC auch nur Enten. Mitten ins Herz des globalen Kapitals.In einer komplett verqueren Logik, in der "das globale Kapital" sowohl als Völkerrechtssubjekt sowie zudem als kriegführende Partei und somit als legitimes Ziel betrachtet wird, könnte man das durchaus so sehen. Bleibt dann noch die Frage, ob al-Quaida damit einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen "das globale Kapital" geführt hat, oder ob sie ein legitimes Recht auf Selbstverteidigung hatten, weil das Kapital sie zuerst angegriffen hatte.

(19.09.2024, 16:08)Quintus Fabius schrieb: Völkerrechtlich müsste ein solcher Angriff ja eigentlich voraussetzen, dass man sich in einem Verteidigungskrieg befindet, dem folgend müsste ein Angriff der Hisbollah voraus gegangen sein. Den ansonsten wäre dieser Angriff einfach nur völkerrechtswidrig.Die Fragestellung ist aber komplett separat zu betrachten von der Einordnung, über die wir hier gerade diskutieren. Denn diese Voraussetzungen unterscheiden sich ja nicht beim Vergleich der Pagerzündung zu einem Luft- oder Artillerieschlag.