19.07.2024, 18:31
Die Zweistaatenlösung wird aber hier und heute inzwischen auch von einer Mehrheit der Palästinenser abgelehnt. Gleichermaßen oder sogar noch mehr als auf israelischer Seite.
Da ist längst jeder Zug abgefahren und alles zu spät. Die Zweistaatenlösung hätte vielleicht noch vor dem aktuellen Geschehen eine Chance gehabt (wie gering, kann man diskutieren), aber hier und heute ist das vorbei. Zudem gibt es keine äußeren Mächte welche hier eingreifen würden um dies mit Zwang von Außen herzustellen.
Von einer radikalen Abwehrhaltung zu sprechen, halte ich ebenfalls für fragwürdig, auch da ist man längst weit darüber hinaus. Die Palästinenser haben heute keine Abwehrreaktion mehr gegen einen "Fremdkörper", sondern dass ist absolut blinder, rein offensiver eliminatorischer Hass ohne Grenzen. Die Ursachen kann man benennen, sammeln usw. aber das ändert rein gar nichts am Status Quo. Es ist daher irrelevant, wie es dazu gekommen ist, hier und heute muss man mit dem Fakt leben wie es ist.
In diesem Kontext möchte ich mal betonen, dass sehr viele Juden nicht nach Israel eingewandert sind - sondern dass sie in einem völkermörderischen Geschehen von den Muslimen dorthin vertrieben wurden. Es wurden sogar mehr Juden mit Gewalt nach Israel vertrieben als umgekehrt Araber aus Israel fliehen mussten. Zudem sind auch muslimische wie christliche Araber in Israel verblieben und haben sich eben für Israel entschieden. Und stellen heute noch einen bedeutenden Anteil der Bevölkerung. Es gibt auch noch andere Religionen dort, wie beispielsweise die Drusen usw.
Die Idee, dass hier einfach Juden eine Kolonisierung betrieben hätten, durch Einwanderung, ist einfach falsch. Die Juden wanderten schon im 19 Jahrhundert dort ein und siedelten dort schon lange bevor Israel entstand und versuchten dort friedlich Land zu erwerben und einfach mit den Arabern zu koexistieren. Dies scheiterte, und dem folgend wurden unzählige Juden aus vielen arabischen Ländern mit Gewalt vertrieben - nach Israel.
Durch die Einmischung dieser Juden im Laufe der Zeit stammt heute praktisch ein Gros der gesamten Bevölkerung von jüdischen Flüchtlingen aus dem Irak, Syrien, Jordanien, Ägypten usw usw ab. Die sind also genau so Flüchtlinge wie die palästinensischen Flüchtlinge.
Da ist längst jeder Zug abgefahren und alles zu spät. Die Zweistaatenlösung hätte vielleicht noch vor dem aktuellen Geschehen eine Chance gehabt (wie gering, kann man diskutieren), aber hier und heute ist das vorbei. Zudem gibt es keine äußeren Mächte welche hier eingreifen würden um dies mit Zwang von Außen herzustellen.
Von einer radikalen Abwehrhaltung zu sprechen, halte ich ebenfalls für fragwürdig, auch da ist man längst weit darüber hinaus. Die Palästinenser haben heute keine Abwehrreaktion mehr gegen einen "Fremdkörper", sondern dass ist absolut blinder, rein offensiver eliminatorischer Hass ohne Grenzen. Die Ursachen kann man benennen, sammeln usw. aber das ändert rein gar nichts am Status Quo. Es ist daher irrelevant, wie es dazu gekommen ist, hier und heute muss man mit dem Fakt leben wie es ist.
Zitat: eingewanderten Angehörigen der mosaischen Religion, die - ich sag es mal provokant - aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit den Anspruch erheben, eine Kolonialisierung der Region vorantreiben zu können.
In diesem Kontext möchte ich mal betonen, dass sehr viele Juden nicht nach Israel eingewandert sind - sondern dass sie in einem völkermörderischen Geschehen von den Muslimen dorthin vertrieben wurden. Es wurden sogar mehr Juden mit Gewalt nach Israel vertrieben als umgekehrt Araber aus Israel fliehen mussten. Zudem sind auch muslimische wie christliche Araber in Israel verblieben und haben sich eben für Israel entschieden. Und stellen heute noch einen bedeutenden Anteil der Bevölkerung. Es gibt auch noch andere Religionen dort, wie beispielsweise die Drusen usw.
Die Idee, dass hier einfach Juden eine Kolonisierung betrieben hätten, durch Einwanderung, ist einfach falsch. Die Juden wanderten schon im 19 Jahrhundert dort ein und siedelten dort schon lange bevor Israel entstand und versuchten dort friedlich Land zu erwerben und einfach mit den Arabern zu koexistieren. Dies scheiterte, und dem folgend wurden unzählige Juden aus vielen arabischen Ländern mit Gewalt vertrieben - nach Israel.
Durch die Einmischung dieser Juden im Laufe der Zeit stammt heute praktisch ein Gros der gesamten Bevölkerung von jüdischen Flüchtlingen aus dem Irak, Syrien, Jordanien, Ägypten usw usw ab. Die sind also genau so Flüchtlinge wie die palästinensischen Flüchtlinge.