16.09.2021, 10:49
eine Karte mit den linguistischen Grenzen
[Bild: https://www.actualitix.com/wp-content/up...frique.jpg]
Da Bamko keine Wahlen im nächsten Jahr will, wird das auch früher oder später so kommen.
Falls es die Tourages dann schaffen würden, sich erstmal unter sich zu einigen, und dann die Djihadisten verdrängen, könneten sie zumindest eine regionale Einheit bilden. Frage mit welchem Geld, und was sagen Marokko und Algerien.
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Zitat: @QF Und meiner rein privaten Meinung nach wäre es immer noch eine Option den Norden Malis gezielt abzuspalten und als eigenen Staat zu etablieren. Die Fernwirkungen sind natürlich schwer kalkulierbar, aber es würde zweifelsohne dann anders verlaufen als es jetzt bereits absehbar ist. Ein eigener Tuareg-Staat Azawad wäre eine Wildcard und könnte (rein theoretisch) auch zu einem Erfolg gemacht werden. Würde man dann dort erfolgreich sein, wäre das ein Muster welches erheblichen Einfluss auf die Entwicklung in der ganzen Region hätte. Zudem wäre damit die derzeitige Entwicklung unterbrochen, in der die ethnisch-nationalen Beweggründe in Nord-Mali immer mehr durch internationalistischen Islamismus ersetzt werden.Gewollt oder ungewollt das kann passieren. Die Junte in Bamako will sich selbst und einige Ressourcen verteidigen. 1000 Wagnersöldner schaffen auch nicht mehr. Im Süden gibt es dann ein Linie nahe dem Touaregsprachbereich, was darüber im Norden liegt, ist denen egal.
Da Bamko keine Wahlen im nächsten Jahr will, wird das auch früher oder später so kommen.
Falls es die Tourages dann schaffen würden, sich erstmal unter sich zu einigen, und dann die Djihadisten verdrängen, könneten sie zumindest eine regionale Einheit bilden. Frage mit welchem Geld, und was sagen Marokko und Algerien.