04.05.2021, 22:00
Okay, zählen wir ein paar Erbsen:
Diese beiden Aussagen schließen explizit aus, dass ein andere Referenz oder Erfordernis berücksichtigt werden darf.
Diese Aussagen setzen eine Priorität auf eine Zielsetzung, lassen jedoch weitere Aspekte zu. Auch wenn diese sich dem Primäraspekt unterzuordnen haben, so dürfen sie trotzdem betrachtet werden.
Sorry für die Kleinlichkeit, aber ich sehe da den entscheidenden Unterschied.
So absolut halte ich das für falsch. Die Aufgabe einer Armee ist die, die ihr von der sie aufstellenden Gesellschaft übertragen wird. Und in den heutigen Gesellschaften ist das eben nicht mehr zwingend "Krieg führen", sondern deutlich komplexer. In pazifistisch geprägten Gesellschaften ist die Aufgabe einer Armee primär, Krieg zu verhindern, z.B. durch Abschreckung.
Eine Armee, deren einzige Aufgabe es ist, Krieg zu führen, muss in einer friedlichen Demokratie zwangsweise putschen, um die Chance zu erlangen, ihre Aufgabe zu erfüllen.
Allerdings ist "die Fähigkeit, Krieg zu führen" die absolute Grundlage für jede Aufgabe, die nur von einer Armee erfüllt werden kann. Somit muss dieser Kompetenz bei internen Abwägungen immer Priorität gegeben werden.
Ja, bitte. Ich diskutiere auch lieber ohne schlechtes Off-Topic-Gewissen.
(02.05.2021, 16:22)Quintus Fabius schrieb: da völlig konträr dazu meiner Meinung nach die kriegerischen Erfordernisse die einzig gültige Referenz sein sollten.
(02.05.2021, 18:11)Quintus Fabius schrieb: Und inwiefern sollten all diese Fragen nicht ausschließlich von den kriegerischen Erfordernissen her beantwortbar sein?
Diese beiden Aussagen schließen explizit aus, dass ein andere Referenz oder Erfordernis berücksichtigt werden darf.
(04.05.2021, 08:42)Quintus Fabius schrieb: ... in den Vordergrund stellst. ...
... Konzentration auf nur eine zentralreduzierte Hypothese ...
... eine solche Priorisierung ...
Diese Aussagen setzen eine Priorität auf eine Zielsetzung, lassen jedoch weitere Aspekte zu. Auch wenn diese sich dem Primäraspekt unterzuordnen haben, so dürfen sie trotzdem betrachtet werden.
Sorry für die Kleinlichkeit, aber ich sehe da den entscheidenden Unterschied.
(04.05.2021, 08:42)Quintus Fabius schrieb: Meiner Meinung nach unterliegt ihr da einem Logikfehler. Die Aufgabe einer Armee ist es Krieg zu führen. Allein dazu sind Streitkräfte schlußendlich da. Von dieser Aufgabe aus muss daher immer zwingend eine solche Priorisierung erfolgen.
So absolut halte ich das für falsch. Die Aufgabe einer Armee ist die, die ihr von der sie aufstellenden Gesellschaft übertragen wird. Und in den heutigen Gesellschaften ist das eben nicht mehr zwingend "Krieg führen", sondern deutlich komplexer. In pazifistisch geprägten Gesellschaften ist die Aufgabe einer Armee primär, Krieg zu verhindern, z.B. durch Abschreckung.
Eine Armee, deren einzige Aufgabe es ist, Krieg zu führen, muss in einer friedlichen Demokratie zwangsweise putschen, um die Chance zu erlangen, ihre Aufgabe zu erfüllen.
Allerdings ist "die Fähigkeit, Krieg zu führen" die absolute Grundlage für jede Aufgabe, die nur von einer Armee erfüllt werden kann. Somit muss dieser Kompetenz bei internen Abwägungen immer Priorität gegeben werden.
(04.05.2021, 08:42)Quintus Fabius schrieb: Das führt jetzt leider ein bißchen zu weit weg vom GTK, deshalb möchte ich euch fragen was ihr davon haltet wenn ich die Beiträge welche sich um die allgemeine strategische Ausrichtung bei militärischen Beschaffungen drehen verschiebe?
Ja, bitte. Ich diskutiere auch lieber ohne schlechtes Off-Topic-Gewissen.