06.06.2017, 14:49
Und wie viele entsprechende Missionen hat die Luftwaffe in den letzten zehn Jahren geflogen, und wie wahrscheinlich sind entsprechende Missionen für die Luftwaffe in den nächsten Jahren? 
Die Flugstunde inklusive aller direkten Nebenkosten ist bei solchen Mustern natürlich signifikant günstiger als etwa bei der F-35, aber wie hoch sind die Zusatzkosten für die gesamte Flotte im Verhältnis zu den Einsparungen bei tatsächlichen Einsätzen? Und wie stark könnte man die Flotte der zu beschaffenden Tornado-Nachfolger (um mal nicht explizit die F-35 zu nennen) ausfallen? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich unter der Betrachtung gar kein Kostenvorteil mehr ergibt, und dass es dementsprechend sinnvoller ist, halt auch mal eine Mission mit dem Tornado-Nachfolger zu fliegen, als gleich einen weiteren neuen Typ einzuführen. Zumal wird ja auch an unbemannten Flugzeugen mit Angriffskapazität interessiert sind, die zwar ebenfalls nicht so günstig sind wie etwa eine AT-6, aber deutlich günstiger als ein modernes Kampfflugzeug. Bei der USAF sieht das aufgrund der Stückzahlen, der bereits vorhandenen Flotte und der Qualität und Quantität der Missionen deutlich anders aus.
Und eine Luftwaffe, die sich nur an den tatsächlichen Aufgaben der Realpolitik ohne grundlegende Vorhaltungen für die Landes-/Bündnisverteidigung orientiert, ist nicht nur unrealistisch, sondern vermutlich auch sicherheitspolitischer Unsinn. Insofern braucht es einen kampfkräftigen Tornado-Nachfolger für Einsätze gegen jede Art von Gegnern.

Die Flugstunde inklusive aller direkten Nebenkosten ist bei solchen Mustern natürlich signifikant günstiger als etwa bei der F-35, aber wie hoch sind die Zusatzkosten für die gesamte Flotte im Verhältnis zu den Einsparungen bei tatsächlichen Einsätzen? Und wie stark könnte man die Flotte der zu beschaffenden Tornado-Nachfolger (um mal nicht explizit die F-35 zu nennen) ausfallen? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sich unter der Betrachtung gar kein Kostenvorteil mehr ergibt, und dass es dementsprechend sinnvoller ist, halt auch mal eine Mission mit dem Tornado-Nachfolger zu fliegen, als gleich einen weiteren neuen Typ einzuführen. Zumal wird ja auch an unbemannten Flugzeugen mit Angriffskapazität interessiert sind, die zwar ebenfalls nicht so günstig sind wie etwa eine AT-6, aber deutlich günstiger als ein modernes Kampfflugzeug. Bei der USAF sieht das aufgrund der Stückzahlen, der bereits vorhandenen Flotte und der Qualität und Quantität der Missionen deutlich anders aus.
Und eine Luftwaffe, die sich nur an den tatsächlichen Aufgaben der Realpolitik ohne grundlegende Vorhaltungen für die Landes-/Bündnisverteidigung orientiert, ist nicht nur unrealistisch, sondern vermutlich auch sicherheitspolitischer Unsinn. Insofern braucht es einen kampfkräftigen Tornado-Nachfolger für Einsätze gegen jede Art von Gegnern.