(Europa) Die russische Marine
passt vielleicht:
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(Aktualisiert am 20. Oktober 2013)
Zitat:Eigentlich sollte das U-Boot SEVERODVINSK, Typ-Boot der neuen YASEN-Klasse, der russischen Marine schon lange übergeben sein.

Schon 1993 hatte Sevmash in Severodvinsk mit Projekt 855, dem Bau des ersten neuen Angriffs-U-Bootes (SSN) „der vierten Generation“ begonnen. Mit ständigen Verzögerungen geriet der Bau schnell mehrere Jahre hinter den Zeitplan. Nach ersten Probefahrten im Weißen Meer im September 2011 gab Sevmash sich optimistisch, den Neubau noch vor Ende 2011 liefern zu können, musste den Termin aber noch einmal um ein Jahr verschieben. Als Grund wurde u.a. „mangelnde Qualität bei von Subunternehmern gelieferten Teilen und Systemen“ genannt.

2012 konnten die Probleme nicht behoben werden, und auch Ende 2013 bleiben Zweifel an einer baldigen Indienststellung der SEVERODVINSK. Die Werft geht zwar „fest“ von einer Lieferung (und damit verbundener Begleichung letzter Rechnungen) „bis zum 25. Dezember“ aus. Das Hauptproblem (Lager waren der Belastung durch die Antriebswellen nicht gewachsen) sei „zu voller Zufriedenheit behoben“. Die Marineführung hat dagegen offenbar noch erhebliche Bedenken geäußert. Die zuletzt durchgeführten Erprobungen hätten „weitere ungelöste technische Probleme aufgedeckt“, und es sei „noch zu früh, das U-Boot in den Bestand der Flotte aufzunehmen“. Derzeit werde für Verteidigungsminister Shoigu eine „Bilanz der Erprobungen“ zusammengestellt, auf deren Basis dann abschließend entschieden werden solle. Man erwarte eine Übernahme der SEVERODVINSK aber „nicht vor Frühjahr 2014“. Möglicherweise wird es sogar noch deutlich später, denn der nahe Winter wird mit Eisbildung weitere Probefahrten im Weißen Meer wohl erst im Mai 2014 möglich werden lassen.

Dessen ungeachtet geht der Bau weiterer U-Boote der YASEN-Klasse weiter. Das seit 2009 im Bau befindliche zweite Boot KAZAN und ein 2012 auf Kiel gelegtes drittes Boot sollen sich in ihrer Ausstattung mit elektronischen Geräten und Systemen allerdings deutlich von der SEVERODVINSK unterscheiden. Das kann nicht verwundern, denn 20 Jahre nach deren Baubeginn müssen nachfolgende Boote in ihrer Ausrüstung natürlich den zwischenzeitlichen Technologie-Fortschritt reflektieren. So wird die KAZAN denn auch offiziell bereits als YASEN-M-Klasse (Projekt 855M) bezeichnet. Bis 2020 sollen insgesamt „mindestens acht“ YASEN/YASEN-M gebaut werden. Die nukleargetriebenen Neubauten sollen ältere U-Boote der AKULA-Klasse ersetzen. Sie verfügen über ein breites Einsatzspektrum, können mit Torpedos, Seeziel-FK sowie weit reichenden (ggf. nuklear bestückbaren) Marschflugkörpern sowohl andere U-Boote und Überwasserschiffe als auch entfernte Landziele bekämpfen.
sagen wir mal so .... Russland investiert anscheinend in neuen Schrott. Ja und? Solange sich Russland solche Bauvorhaben leistet, besteht eigentlich keine große Gefährdung von anderen.
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