05.11.2013, 12:21
Rein in Bezug auf die abgesessenen Kräfte unterscheidet sich meine Struktur von der einer Panzergrenadiereinheit durch:
1 größere Gruppen
2 keine PALR bei den abgesessenen Kräften sowie weniger Panzerabwehrhandwaffen insgesamt.
Die PzGren sind dadurch erheblich schwerer, indem sie auch abgesessen PALR mitführen.
3 Dadurch dass keine lMG oder MG auf Gruppenebene vorhanden sind, sind die Gruppen beweglicher, und haben weniger Gewicht zu schleppen als wenn sie gurtgefütterte MG dabei hätten. Durch die Verwendung von IAR anstelle von Assault Rifle, DMR, lMG, MG, AMG wird die Gruppe insgesamt leichter und deutlich beweglicher.
Panzergrenadieren würde ich im Gegenzug immer noch richtige (S)MG auch auf Gruppenebene mitgeben.
4 ich habe noch kein Wort über die Schutzausrüstung verloren: Das ist jetzt natürlich eine Extrem-Position von mir, aber ich würde Jäger weder mit Schutzwesten noch mit Helmen ausrüsten sondern alle Schutzausrüstung weglassen womit immens viel Gewicht eingespart wird je Mann und die Beweglichkeit erheblich zunimmt. Panzergreandiere sollten im Gegenzug immer noch Helme und Schutzwesten haben.
5 Bronegruppa-Konzept:
Das heißt, die Fahrzeuge sind eine komplett eigene und unabhängige Einheit. Sie dienen dem Transport, sind aber explizit nicht an eine bestimmte abgesessene Einheit gebunden sondern agieren völlig unabhängig von den abgesessenen Kräften. Nach dem Absetzen können die Fahrzeuge für sich alleine daher eigene Aufgaben wahrnehmen.
Während bei den Panzergrenadieren die Fahrzeuge und die jeweilige Gruppe immer zusammen gehören und zusammen bleiben (Bindung der Gruppe ans Fahrzeug bzw umgekehrt).
6 LWMMG und Wirkmittel 90
Trotz der Reichweite eines SMG und der deutlich höheren Wirkung im Vergleich mit MMG/Universal-MG wiegt diese Waffe nur 10,8 kg und ist damit mit Zweibein schießbar, durch nur einen Mann führbar usw
Das Wirkmittel 90 (10 kg) ist leichter als die neuesten Panzerfaust 3 Varianten (15 kg) (trotz höherer Reichweite als diese) oder die Mini-Spike (17 kg). Dafür hat es eine geringere panzerbrechende Wirkung - dafür die gleiche Wirkung in Bezug auf Flächenwirkung oder gegen andere Strukturen. Die 5 kg je Raketenwerfer machen über die gesamte Kompanie einiges an Gewicht frei. Echte Kampfpanzerabwehr ist aber mit Panzerabwehrhandwaffen ohnehin nicht möglich, weshalb Jäger hier auf ein NLOS Konzept und die von den Fahrzeugen aus eingesetzte Spike setzen.
Panzergrenadiere würde ich hingegen mit der Mini-Spike ausrüsten (17 kg) (höhere Reichweite als PzF-3, höhere Wirkung).
Die Diskussion könnte man auch in Bezug auf den GTK Boxer führen, der die "Jäger"truppe nun zu einer reinrassigen mittelschweren Einheit macht.
Der Terrex ist im Gegensatz zum Boxer aber deutlich geländegängiger, und er ist schwimmfähig (selbst bei Wellengang, Tests durch das USMC) und er hat mehr Platz als der Boxer im Inneren. Damit bleibt im Innenraum Platz über wenn man in jedes Fahrzeug nur eine 8 Mann Gruppe einsetzt. Wenn die Gruppen aber 10 Mann oder 12 Mann groß sind, kann immer noch 1 Fahrzeug eine Gruppe transportieren. Fällt also ein Fahrzeug aus, können andere den Verlust vom Transportraum her sogar noch kompensieren.
Abgesessen wird die Beweglichkeit und Durchhaltefähigkeit durch Vereinheitlichung der Waffen und der Kaliber erhöht: dadurch dass alle Kugelwaffen gleich sind (IAR) und alle die gleichen Magazine und das gleiche Kugelkaliber verwenden, kann man flexibel sich gegenseitig die Munition/Magazine zuschieben. Es gibt nur noch 6,5mm Grendel und 40mm Granat MV (Mörser und SMG außen vor).
Durch die Verwendung von IAR anstelle von AR, DMR, AMR, lMG, MG usw und da die IAR leichter sind als die meisten der hier genannten Waffen (Gewicht gerade mal das eines IAR) wird ebenfalls viel Gewicht für Munition frei.
7 weniger sonstiges Gepäck / Ultraleichte Ausrüstung:
alle sonstige Ausrüstung (außer den Waffen und der Munition) würde ich auf Ultraleichter Basis beschaffen und so weit wie möglich reduzieren. Abgesehen von (Nähr)flüssigkeiten sollte die Einheit auch dahin gehend ausgerüstet und ausgebildet werden, aus dem Land zu leben.
Heute laufen die Soldaten mit Riesen-Rucksäcken, Riesenwesten mit tausend Taschen rum, dass gehört alles weg. Ein einfaches Ultraleichtes Chest-Rig als Munitionsträger reicht völlig. Auch die Stiefel würde ich durch deutlich leichtere ersetzen (1 kg an den Füßen entspricht 5 kg auf dem Rücken von der Belastung her). Ultraleichte Gore-Tex Stiefel mit kurzem Schaft wiegen heute gerade mal 300 gramm.
Das Primat vom Gewicht her liegt ausschließlich bei Waffen/Munition/Flüssigkeit. Alles andere muß reduziert werden. Die Soldaten sind heute extrem überladen, aber davon ist der geringste Teil die Waffe/Mun:
Typische heutige "leichte" Infanterie:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.reocities.com/drakonok/graphics/173dparairaqoverloaded.jpg">http://www.reocities.com/drakonok/graph ... loaded.jpg</a><!-- m -->
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.combatreform.org/overloadedconkedout.jpg">http://www.combatreform.org/overloadedconkedout.jpg</a><!-- m -->
Geringe Feuerkraft - Viel zu Viel Gepäck !!
Das muß umgedreht werden: Mehr Feuerkraft !! - so wenig wie möglich Gepäck.
8 Beschaffung von ultraleichten Faltkarren die per Hand gezogen werden oder auch an die Fahrzeuge gehängt werden können zum Transport von Ausrüstung bei längeren Märschen. Dabei sollten die Räder und das Fahrgestell abnehmbar sein, so dass man diese auch als Schlitten/Travois verwenden kann.
Die imperiale japanische Armee hat im WK2 mit solchen Karren extrem gute Erfahrungen gemacht.
1 größere Gruppen
2 keine PALR bei den abgesessenen Kräften sowie weniger Panzerabwehrhandwaffen insgesamt.
Die PzGren sind dadurch erheblich schwerer, indem sie auch abgesessen PALR mitführen.
3 Dadurch dass keine lMG oder MG auf Gruppenebene vorhanden sind, sind die Gruppen beweglicher, und haben weniger Gewicht zu schleppen als wenn sie gurtgefütterte MG dabei hätten. Durch die Verwendung von IAR anstelle von Assault Rifle, DMR, lMG, MG, AMG wird die Gruppe insgesamt leichter und deutlich beweglicher.
Panzergrenadieren würde ich im Gegenzug immer noch richtige (S)MG auch auf Gruppenebene mitgeben.
4 ich habe noch kein Wort über die Schutzausrüstung verloren: Das ist jetzt natürlich eine Extrem-Position von mir, aber ich würde Jäger weder mit Schutzwesten noch mit Helmen ausrüsten sondern alle Schutzausrüstung weglassen womit immens viel Gewicht eingespart wird je Mann und die Beweglichkeit erheblich zunimmt. Panzergreandiere sollten im Gegenzug immer noch Helme und Schutzwesten haben.
5 Bronegruppa-Konzept:
Das heißt, die Fahrzeuge sind eine komplett eigene und unabhängige Einheit. Sie dienen dem Transport, sind aber explizit nicht an eine bestimmte abgesessene Einheit gebunden sondern agieren völlig unabhängig von den abgesessenen Kräften. Nach dem Absetzen können die Fahrzeuge für sich alleine daher eigene Aufgaben wahrnehmen.
Während bei den Panzergrenadieren die Fahrzeuge und die jeweilige Gruppe immer zusammen gehören und zusammen bleiben (Bindung der Gruppe ans Fahrzeug bzw umgekehrt).
6 LWMMG und Wirkmittel 90
Trotz der Reichweite eines SMG und der deutlich höheren Wirkung im Vergleich mit MMG/Universal-MG wiegt diese Waffe nur 10,8 kg und ist damit mit Zweibein schießbar, durch nur einen Mann führbar usw
Das Wirkmittel 90 (10 kg) ist leichter als die neuesten Panzerfaust 3 Varianten (15 kg) (trotz höherer Reichweite als diese) oder die Mini-Spike (17 kg). Dafür hat es eine geringere panzerbrechende Wirkung - dafür die gleiche Wirkung in Bezug auf Flächenwirkung oder gegen andere Strukturen. Die 5 kg je Raketenwerfer machen über die gesamte Kompanie einiges an Gewicht frei. Echte Kampfpanzerabwehr ist aber mit Panzerabwehrhandwaffen ohnehin nicht möglich, weshalb Jäger hier auf ein NLOS Konzept und die von den Fahrzeugen aus eingesetzte Spike setzen.
Panzergrenadiere würde ich hingegen mit der Mini-Spike ausrüsten (17 kg) (höhere Reichweite als PzF-3, höhere Wirkung).
Zitat:Diese Jägerbataillon kommt mir sehr schwer daher, im Prinzip eigentlich schon mechanisierte anstatt leichte Infanterie. Abseits der Straße im Gelände wird die Durchhaltefähigkeit mit diesem Ansatz und Fahrzeugmix wahrscheinlich nicht sehr hoch sein.
Die Diskussion könnte man auch in Bezug auf den GTK Boxer führen, der die "Jäger"truppe nun zu einer reinrassigen mittelschweren Einheit macht.
Der Terrex ist im Gegensatz zum Boxer aber deutlich geländegängiger, und er ist schwimmfähig (selbst bei Wellengang, Tests durch das USMC) und er hat mehr Platz als der Boxer im Inneren. Damit bleibt im Innenraum Platz über wenn man in jedes Fahrzeug nur eine 8 Mann Gruppe einsetzt. Wenn die Gruppen aber 10 Mann oder 12 Mann groß sind, kann immer noch 1 Fahrzeug eine Gruppe transportieren. Fällt also ein Fahrzeug aus, können andere den Verlust vom Transportraum her sogar noch kompensieren.
Abgesessen wird die Beweglichkeit und Durchhaltefähigkeit durch Vereinheitlichung der Waffen und der Kaliber erhöht: dadurch dass alle Kugelwaffen gleich sind (IAR) und alle die gleichen Magazine und das gleiche Kugelkaliber verwenden, kann man flexibel sich gegenseitig die Munition/Magazine zuschieben. Es gibt nur noch 6,5mm Grendel und 40mm Granat MV (Mörser und SMG außen vor).
Durch die Verwendung von IAR anstelle von AR, DMR, AMR, lMG, MG usw und da die IAR leichter sind als die meisten der hier genannten Waffen (Gewicht gerade mal das eines IAR) wird ebenfalls viel Gewicht für Munition frei.
7 weniger sonstiges Gepäck / Ultraleichte Ausrüstung:
alle sonstige Ausrüstung (außer den Waffen und der Munition) würde ich auf Ultraleichter Basis beschaffen und so weit wie möglich reduzieren. Abgesehen von (Nähr)flüssigkeiten sollte die Einheit auch dahin gehend ausgerüstet und ausgebildet werden, aus dem Land zu leben.
Heute laufen die Soldaten mit Riesen-Rucksäcken, Riesenwesten mit tausend Taschen rum, dass gehört alles weg. Ein einfaches Ultraleichtes Chest-Rig als Munitionsträger reicht völlig. Auch die Stiefel würde ich durch deutlich leichtere ersetzen (1 kg an den Füßen entspricht 5 kg auf dem Rücken von der Belastung her). Ultraleichte Gore-Tex Stiefel mit kurzem Schaft wiegen heute gerade mal 300 gramm.
Das Primat vom Gewicht her liegt ausschließlich bei Waffen/Munition/Flüssigkeit. Alles andere muß reduziert werden. Die Soldaten sind heute extrem überladen, aber davon ist der geringste Teil die Waffe/Mun:
Typische heutige "leichte" Infanterie:
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Geringe Feuerkraft - Viel zu Viel Gepäck !!
Das muß umgedreht werden: Mehr Feuerkraft !! - so wenig wie möglich Gepäck.
8 Beschaffung von ultraleichten Faltkarren die per Hand gezogen werden oder auch an die Fahrzeuge gehängt werden können zum Transport von Ausrüstung bei längeren Märschen. Dabei sollten die Räder und das Fahrgestell abnehmbar sein, so dass man diese auch als Schlitten/Travois verwenden kann.
Die imperiale japanische Armee hat im WK2 mit solchen Karren extrem gute Erfahrungen gemacht.