Sechster Nahostkrieg
Ja das wäre es. Wenn man Israel und Saudi-Arabien beispielsweise als gleich ansehen und gleichermaßen behandeln würde, wäre dies für Israel äußerst vorteilhaft.

Das fortwährende jüdische Moralisieren, herumreiten auf dem Judentum und die "Holocaust-Industrie" haben hier halt Umstände produziert, die für Israel in Wahrheit nicht günstig sind, obwohl man meint, so den Wertewesten TM im eigenen Sinne manipulieren zu können.

Was Israel halt im Gegensatz zu den Ölarabern et al in Wahrheit fehlt, sind die entsprechenden Ölvorkommen (im weiteren Sinne).
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Israel und Hisbollah töten Uno-Soldaten – jetzt fordern zehn Länder ein Ende der Kampfhandlungen
Zitat:Zwischen Israel und Iran gilt eine zweiwöchige Waffenruhe, doch im Libanon sterben weiter Zivilisten und Uno-Soldaten. Zehn Staaten fordern jetzt Konsequenzen.
15.04.2026, 06.56 Uhr
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Und - Entschuldigung: nein !
Mit dem Ende der Kampfhandlungen ist es nicht getan.

Diejenigen, deren Handlungen zum Tod von Uno-Friedenstruppen geführt und die Risiken für humanitäres Personal im Südlibanon erheblich erhöht haben, gehören vor den Internationalen Strafgerichtshof - ad personam und die ganze Befehlskette hinauf jeder, der konkret oder in allgemeiner Form die Verantwortung insbesondere für die Morde an UNO-Soldaten und humanitären Kräften wie Sanitätern trägt.
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Ja aber UNIFIL verstösst doch jeden einzelnen Tag gegen den Beschluss des UN-Sicherheitsrates. Man kann doch nicht hergehen und den Südlibanon besetzten mit dem Ziel die Hisbollah zu entwaffnen und dann einfach nichts tun? Bzw. ja nicht einmal nichts, sondern man lässt es zu, dass die Hisbollah das Gebiet zum Angriff auf Israel benutzt und man weiss das auch ganz genau.

Sorry, aber wenn UNIFIL das zulässt sind sie am Beschuss Nordisraels mit schuld. Hier liegt ganz klar eine illegitime Einflussnahme auf Seiten der Hisbollah vor. Wenn die UNIFIL-Nationen mit ihren Soldaten nicht in der Lage sind einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates umzusetzen sollen, sei es aus Inkompetenz oder weil man die Hisbollah unterstützen will, sollen sie heimgehen. Der Hisbollah Deckung bieten ist jedenfalls ein Einmischen in den Konflikt und dies steht denen nicht zu denn sie sollen einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates umsetzen. Also sollte man die Verantwortlichen der Ländern, die Soldaten im Südlibanon haben vor Gericht stellen. Es kann ja nicht sein, dass Israel sich auf einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates zurückzieht und dann einige Nationen ihr eigenes Süppchen kochen.
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Du verstehst nicht, das sind Blauhelme, also per se die Guten.

Die weigern sich nicht nur ihren Auftrag zu erfüllen sondern auch, den israelischen Aufforderungen Folge zu leisten und sich nach dem Scheitern ihres Auftrags zurückzuziehen. Entsprechend geraten sie halt mitunter zwischen die Fronten.

So oder so läuft das Mandat für diesen Quatsch nur noch bis zum 31.12.2026 und wird nicht verlängert. Mitte 2027 sind sie dann endgültig weg.
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(15.04.2026, 13:35)Nightwatch schrieb: So oder so läuft das Mandat für diesen Quatsch nur noch bis zum 31.12.2026 und wird nicht verlängert. Mitte 2027 sind sie dann endgültig weg.

Gut, wieder ein Problem für dauerhaften Frieden im Nahen Osten aus dem Weg geräumt. Die Israelis und Libanesen sollen endlich das einzige Richtige tun und gemeinsam gegen die Hisbollah vorgehen. Zum Glück gibt es schon erste Gespräche und man scheint sich über das Ziel, ein hisbollahfreier Libanon, einig zu sein.

Zitat:Leiter sagte am Abend, das Gespräch sei positiv verlaufen. Er sprach von mehreren Bereichen, in denen Übereinstimmung herrsche, unterstrich jedoch, dass der Libanon aus israelischer Sicht komplett unabhängig von Iran oder der mit Teheran verbündeten libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah betrachtet werden müsse.

Die libanesische Seite habe sehr deutlich gemacht, dass sie nicht länger unter der Besatzung der Hisbollah stehen wolle, zudem seien sowohl Iran als auch die Hisbollah erheblich geschwächt, erklärte Leiter. Das sei eine Chance. Leiter sprach von einem "wunderbaren Austausch".

Quelle - Tagesschau
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@Kos Überhaupt schon mal eine Resolution gelesen die UNIFIL betrifft ?

Vielleicht findet sich jemand der mal erklärt was eine Beobachtermission ist.
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Kos:

Zitat:Die Israelis und Libanesen sollen endlich das einzige Richtige tun und gemeinsam gegen die Hisbollah vorgehen

Genau so etwas, ein offizielles gemeinsames militärisches Vorgehen, Verbunden mit einem Israelisch-Libanesischen Militärbündnis und in diesem beinhaltet: weitreichende israrelische Sicherheitsgarantien für den Libanon, substanzielle Hilfe für die Menschen dort durch Israel, bis hin zu gemeinsamem militärischen Aktionen bei denen Libanesen und Israelis Seite an Seite kämpfen wäre nicht nur praktisch real erreichbar, es wäre genau so eine der Aktionen welche ich meine, welche erforderlich wären um tatsächlich nachhaltige Verbesserungen für Israel zu generieren.

Das Problem hieran ist lediglich, dass die aktuelle jüdische Hybris, im Verbund mit dem völligen Desinteresse Israels an anderen Staaten und Völkern über ihre Position als Ziele für Gewaltanwendung hinaus eine solche politische Strategie zuverlässig verhindert, weil Israel selbst überhaupt kein Interesse daran hat, im Wahn nun dauerhaft der Hegemon des Nahen Osten zu sein.

Israel selbst will gar kein verlässlicher aufrichtiger Verbündeter arabischer Nachbarstaaten sein, weil diese ihm in Wahrheit nicht nur egal sind, sondern weil man aus jüdischem Rassismus heraus deren Bevölkerungen für minderwertig hält. Wäre Israel hingegen in der Lage, als tatsächlich treuer und am Wohl der Arabischen Nachbarvölker tatsächlich interessierter Verbündeter zu agieren, wäre damit mit der Zeit die Lage tatsächlich kippbar. Gaza war beispielsweise auch so eine Chance, die Israel für sein übliches: Nachbarn sind nur Ziele oder Nichtziele - vertan hat.
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(15.04.2026, 17:38)alphall31 schrieb: @Kos Überhaupt schon mal eine Resolution gelesen die UNIFIL betrifft ?

Zitat:12. Acting in support of a request from the Government of Lebanon to
deploy an international force to assist it to exercise its authority throughout the
territory, authorizes UNIFIL to take all necessary action in areas of deployment of
its forces and as it deems within its capabilities, to ensure that its area of operations
is not utilized for hostile activities of any kind
, to resist attempts by forceful means
to prevent it from discharging its duties under the mandate of the Security Council,
and to protect United Nations personnel, facilities, installations and equipment,
ensure the security and freedom of movement of United Nations personnel,
humanitarian workers and, without prejudice to the responsibility of the
Government of Lebanon, to protect civilians under imminent threat of physical
violence;

Quelle - UN

Keine Ahnung was da genau eine Beobachtermission sein soll. Ursprünglich was es mal eine aber mit dem Beschluss 2006 hat sich das geändert. In dem Beschluss steht, dass UNIFIL alle Gewalt von dem von UNIFIL besetzen Gebiet unterbinden soll. Allerdings zugegebenermassen mit der Einschränkung nur wenn sie sich dazu in der Lage fühlen. Frägt sich wozu genau diese Einschränkung da ist, denn mit der Einschränkung ist das nur ein WischiWaschi-Pamphlet. Fakt bleibt aber, dass die Ziele der UN-Resolution von 2006 nicht erreicht wurden. Israel hat sich zurückgezogen aber die Hisbollah benutzt das Gebiet immer noch für Angriffe auf Israel.
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@Kos
Zitat:Ja aber UNIFIL verstösst doch jeden einzelnen Tag gegen den Beschluss des UN-Sicherheitsrates.

@Kongo Erich
Zitat:Diejenigen, deren Handlungen zum Tod von Uno-Friedenstruppen geführt und die Risiken für humanitäres Personal im Südlibanon erheblich erhöht haben, gehören vor den Internationalen Strafgerichtshof - ad personam und die ganze Befehlskette hinauf jeder.

Nur ganz kurz dazu (wenig Zeit): Ich bin sicher absolut niemand, der die UN mit Kritik verschont oder Blauhelm-Einsätze per se über den grünen Klee lobt, aber das ist nun sehr wohlfeil, irgendwo auch unfair und ergibt m. M. n. keinen Sinn.

Genau genommen sind die Blauhelme vor Ort sogar in einer bemitleidenswerten Lage. Die Verantwortlichen waren sicherlich teils naiv, teils übervorsichtig, teils nicht willens etwas zu riskieren und teils wohl auch desinteressiert. Aber die Blauhelme sind diejenigen, die vor allen anderen darunter leiden, dass man ihnen kein Rüstzeug und kein ausreichendes Mandat mitgegeben hat.

Sie verstoßen also sicher nicht willens gegen die eigenen Beschlüsse, eher sind sie in einer hilflosen Lage. Und hier nun mit dem Strafgerichtshof zu argumentieren ist total sinnentleert. Diejenigen, die in der Befehlskette oben saßen und 1978 den Segen für UNIFIL gaben, sind entweder schon tot oder vermutlich um die 100 Jahre alt. Selbst die, die die Verlängerung von 2006 zu verantworten hatten - und denen nichts weiteres einfiel, als die Truppenanzahl massiv aufzublasen - sind mittlerweile größtenteils in Rente und dürften kaum belangt werden können.

Schneemann
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Das Mandat ist völlig ausreichend. Es fehlte allein am politischen Willen etwas gegen die Hezbollah zu tun, bzw. es war bei wesentlichen Akteuren der politische Wille, durch UNIFIL möglichst zu garantiern das sich genau garnichts ändert und die Hezbollah ihre Stellungen weiter ausbauen kann.

In der jetzigen Lage müssen die Offiziere vor Ort Verantwortung übernehmen und im Zweifel auch gegen den Willen der politischen Führung in der Heimat einen Rückzug durch Israelische Linien aushandeln. Die jetzige Situation ist völlig meschugge und wird natürlich zu weiteren Zwischenfällen und sinnlosen Verlusten führen.
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Nur kurz: “Die Libanesen” können nicht einfach gegen die Hezbollah vorgehen weil die Hezbollah ein nicht unerheblicher Teil “der Libanesen” ist.
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(16.04.2026, 05:48)Schneemann schrieb: Genau genommen sind die Blauhelme vor Ort sogar in einer bemitleidenswerten Lage. Die Verantwortlichen waren sicherlich teils naiv, teils übervorsichtig, teils nicht willens etwas zu riskieren und teils wohl auch desinteressiert. Aber die Blauhelme sind diejenigen, die vor allen anderen darunter leiden, dass man ihnen kein Rüstzeug und kein ausreichendes Mandat mitgegeben hat.

Sie verstoßen also sicher nicht willens gegen die eigenen Beschlüsse, eher sind sie in einer hilflosen Lage.

Das stimmt wohl, aber die Lage im Libanon ist kein Sandkastenspielen im Kindergarten und es gibt einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates, ich meine die Resolution von 2006. Wenn die beteiligten Mächte ihre Soldaten nicht in die Lage versetzen den Beschluss umzusetzen aber trotzdem ihre Soldaten hinschicken so unterstelle ich ihnen mittlerweile Vorsatz den Beschluss und damit die Entwaffnung der Hisbollah bzw. das Verhindern des Eindringens der Hisbollah in den Südlibanon nie umsetzen zu wollen.

(16.04.2026, 08:43)Nightwatch schrieb: Das Mandat ist völlig ausreichend. Es fehlte allein am politischen Willen etwas gegen die Hezbollah zu tun, bzw. es war bei wesentlichen Akteuren der politische Wille, durch UNIFIL möglichst zu garantiern das sich genau garnichts ändert und die Hezbollah ihre Stellungen weiter ausbauen kann.

In der jetzigen Lage müssen die Offiziere vor Ort Verantwortung übernehmen und im Zweifel auch gegen den Willen der politischen Führung in der Heimat einen Rückzug durch Israelische Linien aushandeln. Die jetzige Situation ist völlig meschugge und wird natürlich zu weiteren Zwischenfällen und sinnlosen Verlusten führen.

Das beste wäre die UNIFIL-Truppen sofort abzuziehen.

(16.04.2026, 10:13)Ottone schrieb: Nur kurz: “Die Libanesen” können nicht einfach gegen die Hezbollah vorgehen weil die Hezbollah ein nicht unerheblicher Teil “der Libanesen” ist.

Die anderen Libanesen sind aber auch Teil des Libanon und von denen lehnen viele die Auseinandersetzung mit Israel ab und wollen Frieden. Das die Entwaffnung der Hisbollah zu einem innerlibanesischen Konflikt bzw. Bürgerkrieg führt ist zu erwarten. Deshalb sollte ja auch die libanesische Regierung mit Israel zusammen gegen die vorgehen, die keinen Frieden wollen.
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(16.04.2026, 05:48)Schneemann schrieb: ...
@Kongo Erich

Nur ganz kurz dazu (wenig Zeit): Ich bin sicher absolut niemand, der die UN mit Kritik verschont oder Blauhelm-Einsätze per se über den grünen Klee lobt, aber das ist nun sehr wohlfeil, irgendwo auch unfair und ergibt m. M. n. keinen Sinn.

Genau genommen sind die Blauhelme vor Ort sogar in einer bemitleidenswerten Lage. Die Verantwortlichen waren sicherlich teils naiv, teils übervorsichtig, teils nicht willens etwas zu riskieren und teils wohl auch desinteressiert. Aber die Blauhelme sind diejenigen, die vor allen anderen darunter leiden, dass man ihnen kein Rüstzeug und kein ausreichendes Mandat mitgegeben hat.

Sie verstoßen also sicher nicht willens gegen die eigenen Beschlüsse, eher sind sie in einer hilflosen Lage. Und hier nun mit dem Strafgerichtshof zu argumentieren ist total sinnentleert. Diejenigen, die in der Befehlskette oben saßen und 1978 den Segen für UNIFIL gaben, sind entweder schon tot oder vermutlich um die 100 Jahre alt. Selbst die, die die Verlängerung von 2006 zu verantworten hatten - und denen nichts weiteres einfiel, als die Truppenanzahl massiv aufzublasen - sind mittlerweile größtenteils in Rente und dürften kaum belangt werden können.

Schneemann
die Blauhelme als hillfos darzustellen ist wohlfeil - aber darum geht es doch gar nicht. Es geht nicht um die Opfer sondern um die Täter.
Es geht um diejenigen, die AKTUELL die Todesfälle der "Blauhelme" zu verantworten haben, egal ob Hisbollah oder Israelische Streitkräfte oder auch der libanesischen Streitkräfte.
Es gibt jemand, der AKTUELL entsprechende Schüsse abgegeben hat, und es gibt jemand, der AKTUELL den Befehl dazu gegeben hat; und wer den Befehl gegeben hat, wird sich ggf. über einen anderen Befehlsgeber entlasten wollen - eine ganze beschissene Hühnerleiter hinaus, bis man oben an den größten Mistgeber kommt.
Angriffe auf Blauhelmsoldaten stellen „schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht“ dar und könnten Kriegsverbrechen sein. Das zu prüfen und festzustellen liegt nicht an irgendwelchen Bloggern oder Diskutanten irgendwelcher Foren, auch nicht zwingend bei der eigenen (Militär-)Gerichtsbarkeit sondern letztendlich beim internationalen Strafgerichtshof. Und da darf es keine Rolle spielen, welcher ethnischen oder religiösen Gemeinschaft die Täter angehören.
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Es gibt überhaupt keine "Täter". Das neutrale Einheiten in einer derartigen Konstellation zwischen die Fronten geraten und Verluste erleiden ist normal und vorhersehbar.
Entsprechend ist die einzig richtige Konsequenz, diese Einheiten schleunigst aus der Schusslinie zu nehmen. Die einzigen, die sich hier etwas zu schulden haben kommen lassen sind diejenigen, die den Abzug der Truppe verweigern.
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(16.04.2026, 15:49)Nightwatch schrieb: Es gibt überhaupt keine "Täter". ,,,
wer gezielt auf UN-Einheiten feuert, egal ob mit Panzer oder was weiß ich, ist "Täter". Da kann Deine benühte mephistotelesche Begründungssuche nichts ändern.
UN-Truppen sind zu respektieren (Punkt) und zu schonen (Ausrufezeichen). Wer das nicht tut stellt sich gegen die Weltgemeinschaft, die durch die UN-Truppen sichtbaren Ausdruck erhalten hat.
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