(Amerika) Central Intelligence Agency
#61
Ähnlichen Zuständen in deutschen Städten. Es gibt wohl eine CIA Studie, über deutsche Städte/Gebiete und deren Potential zu Unruhen. Ethnisch bedingt bzw. als Sozialer Brennpunkt nicht mehr kontrollierbar. Quelle weiß ich leider nicht mehr. Hab ich im Netz/Örtliche Presse gelesen.
Also behandel ich es erst mal als Gerücht!!!!
Frage mich aber gleichzeitig, wie gross dieses Potenzial hier in Deutschland tatsächlich ist?
Bitte keine Antwort aller, Undenkbar...
Tatsache ist wohl, das wir hier jede menge Politische und Religiöse Extremisten haben.
Ganz abgesehen von deren Mittläufer und Sympatisanten.
Und die Sozialen/Ethnischen Misstände sind ja nun auch noch da.
Das Szenario reicht für mich über den Klassiker Linke gegen Rechts, grad in meiner Region sehr Aktuell, bis hin zu Religiösen Islam Fanatikern, leider bei mir in der Region auch wieder Aktuell.(Ich könnt echt kotzen im Moment... Sad ..)
Mal ganz abgesehen von den Täglichen "sozialen Misständen" und "kleineren Ethnischen" auseinandersetzungen.

Also wie hoch schätzt ihr die tatsächliche Möglichkeit zu Unruhen/Bürgerkriegs änlichen Zuständen hier in Deutschland ein?
Sprich: Die Staatsmacht verliert Gebietsweise die Kontrolle....

(Dies soll bitte !!!KEINE!!! politische Diskusion werden!!! Einfach nur eine Persönliche Einschätzung der Lage)
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#62
Kommt drauf an. Ich wohne in einer relativ ruhigen Mittelstadt im Rhein-Main-Gebiet. Trotzdem haben auch wir ein Wohngebiet (Standort eines ehemaligen Übergangswohnheims für Spätaussiedler) wo sich die Polizei nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr rein traut und auch am Tag in der Regel nur in Gruppen operiert. Allerdings sind die örtlichen Ordnungshüter wohl eher vom Kaliber "Dorfpolizisten". Wenn man mit einer halbwegs massiven Gestalt gesegnet ist und ein sicheres Auftreten hat, kann man dort auch abends noch unbehelligt die Straße entlang gehen. Zumindest als Mann. Auch in Frankfurt und Offenbach hatte ich weder am Tag noch in der Nacht Probleme.

Was den reinen "Sicherheitsaspekt" angeht seh ich da persönlich viel Panikmache seitens der Medien und die übliche "Wir sind doch eh nur die Prügelknaben der Republik"-Rhetorik seitens der Ordnungskräfte.

Und was die Potentiale für die Zukunft angeht - den Kampf Rechts gegen Links gibt es schon seit ewigen Zeiten. Wirklich nachhaltige Probleme das die öffentliche Ordnung da länger als für ein paar Stunden gestört war, gab es nie. Linke gegen den Staat - da sieht es auch nicht wirklich anders aus. Es kommt hier und da mal zu ein paar kleineren Ausschreitungen, aber nichts weswegen der Untergang der Republik bevorstehen würde. Die Chaostage/Mai-Ausschreitungen haben eher Event-Charakter, als das sich hier wilde Horden die den Staat stürzen wollen zusammenrotten. Rechts gegen Ausländer ist tatsächlich ein Problem. Wobei man auch sagen muss, das in den "national befreiten Zonen" eh nie viele Ausländer gelebt haben. Bis auf unschöne Einzelfälle ist das eher peinlich, das es so etwas gibt, als das daraus wirklich eine Gefahr erwachsen würde. Und Islamisten gegen den Staat? Sein wir mal ehrlich - wie viele Moslems sind tatsächlich Extremisten? Klar gibt es in Deutschland viele konservative Moslems die ihren Töchtern den Schwimmunterricht verbieten und sich darüber freuten das die Hisbollah 2006 den Israelis einen auf den Sack gegeben hat. Aber wie viel von denen würden tatsächlich zur Waffe greifen und sich paramilitärisch organisiert Straßenschlachten mit der deutschen Polizei liefern? Auch konservative Moslems bleiben lieber in ihrem gemütlichen Heim und trinken Tee anstatt draußen für Allahs Ruhm zu sterben.

Ein Potential würde ich bestenfalls im sozialen Verfall sehen (s.h. Frankreichs Banlieus). Nicht von der jetzigen Generation der Abgehängten. Die hocken depressiv daheim oder betäuben sich mit Bier und Unterschichten-TV. Aber immer mehr Kinder in Deutschland sind arm, ihre Aufstiegschancen immer schlechter. Irgendwann könnte dann der Boden so weit bereit sein, das wir Zustände wie seinerzeit in Frankreich kriegen.

Fazit: Kurz- bis mittelfristig sehe ich kein (Quasi-)Bürgerkriegspotential in Deutschland. Langfristig ist es meiner Meinung nach alles eine Frage wie die soziale Teilhabe ausschaut. Wem das Leben mehr bietet als ein Billigjob in Kombination mit der monatlichen Überweisung der ARGE, der hat in der Regel keine große Lust sich mit der Polizei zu prügeln. Wenn sich allerdings weiterhin ein Bodensatz bildet für den es einfach keine Perspektive gibt, wird man sich nicht wundern brauchen wenn der Staat nur noch als feindliche Macht wahrgenommen und entsprechend bekämpft wird.
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#63
Wohne selber in einer Stadt mit 100.000 Einwohner. In der Nähe der NL. Problem bei uns ist eher die "gewöhnliche" Kriminalität. Im letzten Jahr alleine 10 Tote durch Gewaltverbrechen'(Laut unserer Polizei eine gute Statistick) und hohe Straßen-Kriminalität. Bedingt durch soziale Misstände/Beschafungskriminalität (Grenznähe). Solange man sich aber durchsetzt und nicht lange fackelt, kommt "Mann" klar. Gleichzeitig sind bei uns aber auch sehr bekannte
rechte Kameradschaften aktiv und etabliert. Die Jungs haben nicht nur einen sehr harten Ruf, die sind millitärisch organisiert.
Die treten immer wieder Öffentlich in Erscheinung und ihr politischer Arm (NPD) ist im Stadtrat vertreten und verheimlicht seine Verbindung zur Kameradschaft nicht.
Die Islamisten fallen eher nicht auf, allerdings gibt es über zehn Moscheen bei uns und die sind nicht für ihre Transparenz bekannt. In der ein oder andern tritt die Bewegung,
Wehg ins Paradies auf(Hoffe das ist die richtige Bezeichnung), die unter Beobachtung des Verfassungschutz steht.

Der ganz normale Wahnsin also.......Wie wohl bei dir auch Venturus...

Ich selber sehe auch kein Potential für echte Unruhen/Bürgerkrieg in meiner Region, nur versuchen einige Leute damit und der für mich fraglichen CIA Studie, Panik zu machen.
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#64
Gelsenkirchen:
~219k Einwohner, 23k Arbeitslose und insgesamt 52 verschiedene Herkunftländer von Mitbürgern.
Zwei Stadtteile haben hohe Gefahr laut des Verfassungsschutzes NRW. Persönliche Einschätzung, mindestens vier weitere...

Es gibt Stadtteile die man oberflächlich diversen Nationen zuschreibt. Dann gibs ganze Viertel die unter ausländischen Mafia/Gangs steht. Kein Witz. ^^ Alleine die Costra Nostra hat im Ruhrgebiet die letzeten Jahre gut investiert.


Fazit: Wenn es nicht in Berlin/Hamburg/Bremen losgeht dann aufjedenfall hier.
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#65
Zu Aktivitäten der CIA in China:
Zitat:Die CIA sucht unzufriedene chinesische Soldaten [...]

In China will der amerikanische Geheimdienst CIA mit einer neuen Videokampagne Kapital aus der Absetzung der obersten Führungsriege der Volksbefreiungsarmee schlagen. In sozialen Medien wird seit Donnerstag ein fiktiver Film verbreitet, der einen chinesischen Offizier bei einer Besprechung zeigt. Das Militär habe zwar die Aufgabe, das Land zu schützen, sagt ein Sprecher auf Chinesisch, doch was die Führung „wirklich schützt, sind in Wirklichkeit nur ihre egoistischen Interessen“. [...]

„Die Erfahrung lehrt uns, dass die größten Sieger diejenigen sind, die ohne Kampf gewinnen“, heißt es im Video der CIA. „Doch diese Männer, die nie einen Krieg erlebt haben, können es kaum erwarten, uns ins Schlachtfeld zu schicken.“ Zhang war der letzte hohe General mit eigener Kriegserfahrung, die er im Krieg gegen Vietnam vor mehr als vier Jahrzehnten gesammelt hatte. [...]

Washington setzt mit der Kampagne nun auf möglichen Frust in der Truppe und ruft unzufriedene Offiziere dazu auf, für die USA zu spionieren. Am Ende des Videos sitzt ein Soldat in seinem Auto und ruft eine Website auf, um die CIA zu kontaktieren. Vergangenen Sommer hatte die CIA erstmals ein vergleichbares Video verbreitet, das laut einer Mitteilung von CIA-Chef John Ratcliffe trotz der Internetblockaden „viele Chinesen“ erreicht habe. [...]

Der amerikanische Geheimdienst hat in China erhebliche Rückschläge hinnehmen müssen. Vor allem zwischen 2010 und 2012 hatte die Volksrepublik Kommunikationskanäle eines Spionagenetzwerks aufgedeckt, zahlreiche amerikanische Informanten enttarnt, inhaftiert und einige von ihnen hingerichtet. Dabei handelte es sich um chinesische Staatsbürger.
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausl...35240.html

Wobei ich es mir angesichts der Größe des Landes sowie der vielen Ethnien relativ leicht vorstelle, einerseits, dort Personen zu gewinnen, mit denen man zusammenarbeiten kann. Andererseits jedoch war es erfahrungsgemäß und historisch betrachtet immer recht schwierig, in kommunistischen Staaten mit HUMINT Fuß zu fassen. Und trotz der Säuberungen in der Militärführung ist ein gewisser Nationalismus in China immer noch weit verbreitet und teils auch wachsend, was eine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der CIA eher mindern dürfte.

Schneemann
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