Bundeswehr - Wunschkonzert 2026
#1
Der Tradition halber (immerhin seit 2012!). Besser spät als nie. Die gleiche Prozedur wie in jedem Jahr:

Jetzt wo die Beschaffung in Geld ertrinkt in einem Ausmaß dass wir vor wenigen Jahren noch als völlig unrealistisch und Phantasiegebilde abgetan hätten und abgetan haben: was könnte man nun alles kaufen, jetzt wo die Konten scheinbar unbegrenzt gefüllt sind ?!
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#2
Das Wunschkonzert ist dieses Jahr echt schwer, weil die BW wirklich fast alles angeblich kaufen will das man so brauchen könnte. Aber ich mache mal den Anfang. Ich wünsche mir das die ganzen Gerüchte für die Luftwaffe umgesetzt werden.
-Luwes soll vollständig umgesetzt werden
-9 statt 3 Pegasus
- Mehr Eurofighter bestellen
- 15 weitere F35
- ein paar SAAB Global EYEs
- Alle Eurofighter mit AREXIS und AMK ausstatten.
- Bitte 2000l Droptanks für den Eurofighter entwickeln, das kann doch nicht so schwer sein!
- 18 Staffeln Patriot
- 50 Irist SLM
- Irist-SLX entwickeln und einführen
- Billige Marschflugköper wie die Shahed einführen
- Arrow 4
- Sigint Pods für die Eurodrohne von Anfang an mit beschaffen
- APKWS für Eurofighter einführen
- Gleitbomben für den Eurofighter einführen
- Ganz viel Munition beschaffen.
- Eine AA Rakete Großer Reichweite (über 400km) entwickeln und einführen,
- Eine europäisch Anti-Radar Rakete entwickeln und einführen.
- 10t CCA für den Eurofighter entwickeln und einführen.
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#3
Ein Wunsch meinerseits wäre es, wieder die Kurve zu kriegen von kurzfristigen (tlw. US-)MOTS-Beschaffungen, hin zu nachhaltigen, europäischen Entwicklungen.
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#4
Mein Wunsch nach Veränderungen in der politischen und militärischen Führung bzw. Führungspraxis:
  • Generalinspekteur auf die Ebene der Staatssekretäre stellen und zum regulären stellvertretenden Verteidigungsminister machen
  • Ernennung des GI (und vorzeitige Abberufung desselben) durch den Bundestag, IBuK bleibt nur Vorschlagsrecht
  • Generalstab einrichten
  • Aufwertung der Führungsakademie der Bundeswehr zur echten Militärakademie
  • BAAIN verkleinern und seinen Aufgabenbereich auf querschnittliche Vorhaben reduzieren
  • Rücküberführung der Nutzungsverantwortung an die TSK
  • Rückübertragung der Bundeswehr-Liegenschaften von der BImA ans BMVg
  • Schaffung einer eigenen Abteilung Verteidigung in der Bundesbau, die dem BMVg ausschließlich zur Verfügung steht
  • Weiterentwicklung der von der gegenwärtigen Bundesregierung angestoßenen Beschleunigungsgesetze, insbesondere Wegfall des Widerspruchs- und des Verbandsklagerechts bei Bauvorhaben mit Bezug zur nationalen Sicherheit
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#5
Mein größter Punkt wäre große Investition in den Krisenschutz und den Schutz der kritischen Infrastruktur. Das fängt an bei Ausstattung für THW/Feuerwehren/etc. bis hin zu Drohnenschutz von Flughäfen. Und auch wenn diese zwei Punkte oft sekundär für militärische Zwecke betrachtet werden: weitere und erhöhte Förderung der nationalen Fähigkeiten im Bereich IT/Software sowie Raumfahrt. Wenn auch keine volle Souveränität in schnellster Zeit realistisch ist, Reduktion der Abhängigkeiten ist hier durchaus möglich.

Wo wir schon dabei sind, und 1,5% der erhöhten Ausgaben im NATO Ziel für Infrastruktur sind, bitte viel und ordentlich davon sinnvoll ins Schienennetz. Das bringt ja auch im Kriegsfall viel. Und ganz offenbar ist die InfraGO ja heillos überfordert.

Wir beschaffen viel Stahl aber haben strukturell einiges an Missständen die definitiv mit gleichem Elan angegangen werden müssen, ansonsten bringt einem der ganze Stahl im Ernstfall auch nicht viel. Da sollte man dieses Jahr auch einen Fokus drauf setzen.

Ansonsten: Munition, Munition, Munition.

Ach ja und Flugdeckfregatten Tongue /s
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#6
- mehr Munition & Wirkmittel & Ersatzteile
- Keine Flugdeckfregatten
- viel mehr Munition & Wirkmittel & Ersatzteile
- Überhaupt nicht noch mehr Schiffe
- Ausweitung und Dislozierung der Lagerung von Munition & Wirkmitteln & Ersatzteilen
- Drohnenfähiges APS für alle mittleren und schweren Gefechtsfahrzeuge
- Aufbau europäischer Produktionsstätten kritischer ausländischer Wirkmittel (PAC, ERAM, Arrow)
- Beschleunigte und ausgeweitete Einführung bodengestützter Drohnenabwehr
- Perspektivische Verdopplung der Munitions- und Wirkmittelproduktion
- Ausstieg aus FCAS, Einstieg als JSF Partner mit Entwicklung und Bau einer F-35D
- Strategische Sicherung und Bevorratung von Grundstoffen zur Munitionsproduktion
- Entwicklung einer deutschen Stand-In ISR/Eloka VLO Nurflügler Begleitdrohne anstatt Eurofighter EK und konventioneller Drohnen
- Aufbau einer Bundeseigene Munitionsproduktion
- Aufbau bzw. Ausbau der AEW&C, SIGNT/ELINT, AAR Fähigkeiten der Luftwaffe, idealerweise mit europäischen Partnern
- Industriepolitische Vorbereitung der Verzehnfachung der Munitionsproduktion im V-Fall
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