Russland vs. Ukraine
Zitat:So viele Feindkräfte wie möglich in ein Gebäude zu locken und dieses dann in die Luft zu sprengen ist kein neuer Ansatz. Das wurde uns Anfang der 90ziger in Lehnin so beigebracht.

Das haben auch schon die Sowjets im 2WK so gemacht etc.
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Igor Girkin sagt Wladimir Putin schwedische (oder eher holländische) Gardinen voraus. In einem Brief reagierte er auf Berichte über eine Zusage Putins an Donald Trump, ein paar Tage lang Kyjiw nicht anzugreifen, mit folgendem Spott: "Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, worauf unsere Führung hofft. Vergebung? Die wird es nicht geben. Versöhnung? Die wird es nicht geben. Es wird alles so enden wie bei Milošević—das ist offensichtlich." (Quelle)

Allmählich braucht er einen Vorkoster.
(01.02.2026, 08:32)muck schrieb: Nachdem vor einer Woche festgestellt worden war, dass russische Angriffsdrohnen Starlink zur Navigation verwendeten, hat Elon Musk nach Angaben russischer Milblogger offenbar zugunsten der Ukraine interveniert. In Zukunft können Starlink-Empfänger nicht bei Geschwindigkeiten über 75 km/h betrieben werden, was sie für mobile militärische Anwendungen unbrauchbar macht. Da diese Maßnahme auch ukrainische Angriffsdrohnen beträfe, wird für die ukrainische Armee eine Whitelist eingeführt. (Quelle)
Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat auf 'X' erklärt, dass Starlink alle Empfänger deaktiviert, die in der Ukraine betrieben werden. Elon Musk hat das im gleichen Faden bestätigt. Nur registrierte ukrainische Benutzer werden ihre Terminals weiterhin benutzen können. Fedorow schreibt, dass die Maßnahme bereits Ergebnisse liefert und Leben gerettet habe. Der komplette Ausschluss der Russen von dieser Technologie verschafft den Ukrainern taktische Vorteile—gibt den USA aber auch ein politisches Druckmittel in die Hand. (Quelle)

Welche Folgen das in der Schlammzone hat, nicht nur bei der Navigation, beschreibt der russische Milblogger 'Vault8', der sich zurzeit in Luhansk aufhält: "Musk versetzte uns zurück in die erste Hälfte des Jahres 2023. Russisches Satelliteninternet: unverschämt teuer und langsam. Der Unterschied: Damals fuhren die Menschen für schnelles mobiles Internet über die Grenze nach Russland. Heute ist das Netz in vielen Grenzgebieten überlastet. Wir werden also eine Weile damit leben müssen." (Quelle)

Bezeichnend ist, wie er seine Erlebnisse mit frei verfügbarem Internet beschreibt.

"Erinnern wir uns an das russische YouTube vor der Sperrung: Relevante russische Werbung zu Immobilien, Tourismus, Essen, diversen Dienstleistungen. Sehr selten Werbung für oppositionelle oder nicht-russische Inhalte. Selten: Auswanderung in EU-Länder. Inhalte nach dem Prinzip 'Was mir gefällt, das schaue ich'." YouTube sei "in Ordnung" gewesen, doch: "Die Regierung nahm Anstoß an der Sperrung ihrer Kanäle […] Also wurde YouTube verboten.

Und so entstanden in Asien massenhaft Starlink-Anschlüsse. Nicht nur für die Arbeit, sondern auch für die Freizeit. Und das YouTube, das via Starlink kommt, ist ukrainisch. Denn für Amerikaner ist die Region Luhansk Teil der Ukraine. So lernten wir die ukrainische Kulturlandschaft kennen, in die wir, Soldaten im Kampf für Russland, von den russischen Prohibitionisten hineingezwungen wurden." Er führt weiter aus, was er auf der ukrainischen YouTube-Version gesehen hat:

"Es gibt Werbung für die grundlegendsten Konsumgüter wie Hundefutter. Es gibt Werbung für Regierungs-Apps wie 'Dija'. Es gibt Werbung für Online-Casinos und ähnliche Gaunereien—massenhaft und häufig, fast ein Fünftel der Werbezeit. Und es gibt Werbung für Verträge mit den ukrainischen Streitkräften und der Nationalgarde." Das ukrainische YouTube sei "voll von Propagandavideos" verschiedener Drohneneinheiten, wie den Birds of Madyar. Videos würden nur die ukrainische Seite zeigen.

"Egal, welches Thema Sie in Videos bevorzugen, zum Beispiel Computerspiele oder Geschichte, auf UA-Tube werden Sie mit Militärinhalten bombardiert. Hierbei handelt es sich um pro-ukrainische Inhalte ausländischer Blogger aus Nordamerika und der Europäischen Union: von den Meinungen westlicher Militärexperten bis hin zu diversen Kollaborationsprogrammen mit 'guten Russen' (und anderen flüchtigen Vertretern der Völker Russlands und Weißrusslands)." Dazu komme "interessengeleitete Werbung mit dunkelhäutigen Europäern, Schwuchteln, radikalen Feministinnen usw., in Videos mit Titeln wie 'Wie schwul bist du?'"

Schließlich gebe es "eine gewaltige Welle von Anzeigen, die zur Flucht in die EU und andere Länder animieren—nach Polen, Rumänien, Kanada, Moldawien, Georgien, in die Türkei, nach Deutschland, Tschechien und in weitere Länder." Das erinnere ihn "an die 2000er-Jahre in Russland, als solche Programme hier ungehindert operierten." Solche Inhalte hätten auf seine Leute jedoch einen gegenteiligen Effekt: "Meist wurde etwas wie 'Leckt mich doch, ihr Arschlöcher' gerufen. Das kulturelle Niveau beeindruckte nicht." Über den gesamten Zeitraum hinweg "erreichte die ukrainische Agenda erfolgreich etwa null Menschen".

Vault8 schließt mit der Aussage: "Ich bin erneut davon überzeugt, dass die heutige Ukraine ein Nazistaat ist, in dem die Führung und die Ukrops-Aktivisten mit aller Macht einen monoethnischen, monokulturellen und monolingualen Staat anstreben. Jeder, der sich gegen Monoethnizität und Monokulturalismus ausspricht, ist aus der Sicht der Ukrops nicht einmal ein Mensch. Und das gilt nicht nur für Russen und andere Völker Russlands. Wenn beispielsweise die ungarische nationale Minderheit in der Ukraine genügend Entschlossenheit bei der Verteidigung ihrer Interessen beweist, wird sie in Rekordzeit zu den Freunden der Moskauer gezählt werden." (Quelle)

Bemerkenswert, wie er es schafft, sich über dunkelhäutige Europäer und "Schwuchteln" zu echauffieren, und dann zu einer solchen Schlussfolgerung kommt. Im Übrigen scheint er nicht verstanden zu haben, wie YouTube Werbung schaltet …
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Schwuchtel ist in Russland wie Faschist und ähnliche Begriffe nicht allein im eigentlichen Sinne zu verstehen. Damit sind schlicht und einfach Feinde gemeint, die man verabscheut und die aus eigener Sicht rechtlose Opfer sind - ein Sinnbild für die Westeuropäer. Da werden beispielsweise auch mit Frauen verheiratete westeuropäische Politiker als Schwule, Schwuchteln, Stricher, Strichjungen usw. bezeichnet. Schwul ist zudem nur der, welcher penetriert wird / vergewaltigt wird. Wer selbst penetriert / vergewaltigt ist nicht schwul. Damit ist das ein Begriff analog zu rechtlosem Opfer dem man legal antun darf was man will. Und genau deshalb wird der Begriff so inflationär verwendet.

In der russischen Armee sind Solaten die vergewaltigt wurden beispielsweise Freiwild und man darf ihnen gerade eben deshalb alles antun, weil sie vergewaltigt wurden und damit Schwul sind. Das gleiche in russischen Gefängnissen und Lagern. Deshalb wird auch so oft in der Armee als Drohnung angekündigt, dass jemand vergewaltigt wird, wenn er nicht gehorcht, Geld zahlt etc. Man sagt dann: wir werden dich zu einem Schwulen machen. Gemeint ist, zu einem rechtlosen Opfer dass verabscheut wird, weil es schwul ist (weil es dazu gemacht wurde).
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(05.02.2026, 10:26)Quintus Fabius schrieb: Schwuchtel ist in Russland wie Faschist und ähnliche Begriffe nicht allein im eigentlichen Sinne zu verstehen. Damit sind schlicht und einfach Feinde gemeint, die man verabscheut und die aus eigener Sicht rechtlose Opfer sind - ein Sinnbild für die Westeuropäer. Da werden beispielsweise auch mit Frauen verheiratete westeuropäische Politiker als Schwule, Schwuchteln, Stricher, Strichjungen usw. bezeichnet. Schwul ist zudem nur der, welcher penetriert wird / vergewaltigt wird. Wer selbst penetriert / vergewaltigt ist nicht schwul. Damit ist das ein Begriff analog zu rechtlosem Opfer dem man legal antun darf was man will. Und genau deshalb wird der Begriff so inflationär verwendet.

In der russischen Armee sind Solaten die vergewaltigt wurden beispielsweise Freiwild und man darf ihnen gerade eben deshalb alles antun, weil sie vergewaltigt wurden und damit Schwul sind. Das gleiche in russischen Gefängnissen und Lagern. Deshalb wird auch so oft in der Armee als Drohnung angekündigt, dass jemand vergewaltigt wird, wenn er nicht gehorcht, Geld zahlt etc. Man sagt dann: wir werden dich zu einem Schwulen machen. Gemeint ist, zu einem rechtlosen Opfer dass verabscheut wird, weil es schwul ist (weil es dazu gemacht wurde).

Sie sind der Wahrheit sehr nahe, aber nicht ganz. Ich denke, das sind die Eigenheiten des Übersetzens. Heute werde ich versuchen, diese Situation und ihre wichtigsten Konzepte korrekt zu beschreiben, da ich Muttersprachler bin.
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Das wäre sehr nett. Smile

Allerdings denke ich, dass der Tenor des Posts schon meine Deutung nicht nur zulässt, sondern verlangt. 'Vault8' zählt diese Art Werbung, die man wohl als progressiv paraphrasieren kann, ja zu den Dingen, die ihn stören und die er als "Beweis" für eine ukrainische "Unkultur" ansieht.

In Moskau wurde heute Morgen Generalleutnant Wladimir Aleksejew niedergeschossen, Vize-Chef des russischen Militärgeheimdienstes GRU. Laut lokalen Medien war der Täter eine Frau, die ihm vor seiner Wohnungstür auflauerte. Aleksejew soll sich in kritischem Zustand befinden. (Quelle)
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(05.02.2026, 10:26)Quintus Fabius schrieb: Schwuchtel ist in Russland...

In Ländern, die ehemalige Sowjetrepubliken waren und in denen eine slawische Sprache gesprochen wird, ist die Verwendung solcher Schimpfwörter üblich.
1. Pidar, Pidaras – hat mehrere Bedeutungen, unter anderem bezeichnet es eine moralische Eigenschaft eines Mannes, die seine Niedertracht meint. Es ist auch eine abwertende Bezeichnung für Männer, die Männer lieben. Dieser Begriff bezeichnet auch einen Feind, jedoch nicht einen respektierten Gegner.
2. Gey – ein Mann, der Männer liebt – ist kein Schimpfwort.
3. Pedik – eine abwertende Bezeichnung für Gey. Dasselbe Wort wird für europäische Männer mit traditioneller Orientierung verwendet, die in der ehemaligen UdSSR als Wesen ohne Rechte galten.
4. Pituh – ein Mann, der im Gefängnis zu unnatürlichem Sex gezwungen wurde. Der Täter hingegen hegt keinerlei negative Gefühle gegenüber sich selbst, weshalb dieser Begriff nicht auf ihn angewendet wird.
5. Yibat' – ein Verb, das sexuelle Beziehungen mit einem Mann ohne dessen Einwilligung oder moralische Gewalt gegen jemanden bezeichnet. Als Ausdruck moralischer Gewalt wird dieses Wort am häufigsten im Militär verwendet. Es bezeichnet auch aggressiven Sex mit einer Frau.
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Es ging bei meinen Ausführungen aber nicht per se um Beleidigungen und ihre Bedeutung, sondern um die Frage der Sozialkultur, der Weltsicht und der inneren kulturellen Verfasstheit der russischen Streitkräfte. Welche sich nunmal sprachlich ausdrückt und dann in der wortwörtlichen Übersetzung nicht richtig verstanden wird, wie es die Übersetzung welche muck hier eingefügt hat aufzeigte. Und gerade russische Soldaten, insbesondere an der Front sprechen oft Mat:

https://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_Mat
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Russische Shahab-Drohne von ukrainischem Jet abgeschossen - über dem Kopf eines filmenden Augenzeugen
https://x.com/
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Zitat:Schwerer Verlust für die Ukraine: Hubschrauber-Crew stirbt bei Kampfeinsatz
Zitat:Die Streitkräfte bestätigen den Tod der Soldaten. Es ist bereits der zweite bekannte Vorfall dieser Art innerhalb weniger Monate.

Kampfmission endet tödlich

Die Besatzung eines ukrainischen Mi-24-Hubschraubers sei während einer Kampfmission getötet worden, teilte eine Heeresflieger-Einheit der ukrainischen Streitkräfte mit. Der Hubschrauber sei von dem Einsatz nicht zurückgekehrt. Die Einheit sprach von einem schweren Verlust für den Verband. ...
Quelle
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NATO: 1,3 Millionen russische Soldaten getötet oder verletzt
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Ein Überblick für alle, die nicht Zeit oder Lust haben, Karten zu wenden …

Zum russischen Vorstoß im Donbass:

Die Lage im Raum Lyman laut Chuck Pfarrer:

[Bild: https://i.ibb.co/2YkSvVGJ/HA5-HCYxa-EAATBdb.jpg]

Pokrowsk-Myrnohrad:

[Bild: https://i.ibb.co/W4kG1DDQ/HAz5-Waaa-AAMUv9.jpg]

Zum russischen Vorstoß in der Oblast Charkiw:

Kupjansk:

[Bild: https://i.ibb.co/HpT2NgLp/HAwh-GQSa-AAQhz-Ra.jpg]

Abweichend zu Pfarrer stellt Andrew Perpetua die Zusammenstöße im Stadtkern als andauernde Widerstandsnester dar.

Zum russischen Vorstoß in der Oblast Saporischschja:

Raum Huljajpole:

[Bild: https://i.ibb.co/cSzx0T4k/HAl-YY6-Jbg-AAVEba.jpg]

Zu Kriegsverbrechen:

Die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die Menschenrechtslage in der Ukraine, Danielle Bell, hat ihren Bericht für 2025 vorgestellt. (Quelle) Bell meldet eine gravierende Verschlechterung der Menschenrechtslage. Obwohl die meisten Verstöße und fast alle Verbrechen von russischer Seite begangen wurden, ist erstmals seit Jahren auch wieder ein ukrainisches Kriegsverbrechen definitiv dokumentiert worden.

Vorwürfe an die russische Seite:
  • Verbrechen gegen die Menschlichkeit: gezielte Tötung und Terrorisierung von Zivilisten in den Oblasten Cherson, Charkiw und Saporischschja
  • Ermordung von mindestens 96 ukrainischen Soldaten nach der Gefangennahme
  • 98% der ukrainischen Kriegsgefangenen in russischer Hand erleiden Folter, Entzug von Nahrungsmitteln und Medikamenten; 75% erleiden sexuelle Gewalt. Todesfälle in russischer Kriegsgefangenenschaft sind häufig. Die russischen Behörden versuchen neuerdings, eine bessere Behandlung vorzutäuschen, indem Kriegsgefangene in den Wochen vor einem Gefangenenaustausch besser verpflegt werden
  • Fortgesetzte bewusste völkerrechtswidrige Angriffe auf zivile Ziele im ganzen Land, insbesondere gegen die lebensnotwendige Infrastruktur
  • Ukrainische Soldaten, die hors de combat sind, werden von russischen Infanteristen und Drohnenpiloten gewohnheitsmäßig getötet
  • Missachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit bei der (zulässigen) Inkaufnahme ziviler Opfer
  • Schwere Menschenrechtsverstöße in den besetzten Gebieten, einschließlich 182 standgerichtliche Hinrichtungen
  • Politisch verdächtige Personen werden aus den besetzten Gebieten nach Ostrussland oder auf georgisches Staatsgebiet deportiert
  • Die Besatzungsbehörden werden ihrer Aufgabe nicht gerecht, die Zivilbevölkerung zu versorgen
Vorwürfe an die ukrainische Seite:
  • Ermordung von mindestens 4 russischen Soldaten nach der Gefangennahme
  • Russische Kriegsgefangene in ukrainischer Hand berichten von Misshandlungen, teils auch Folter auf dem Weg in Kriegsgefangenenlager; die Behandlung in den Lagern selbst entspricht jedoch dem HVR
  • Russische Soldaten, die hors de combat sind, werden von ukrainischen Drohnenpiloten manchmal getötet
  • Weiterhin kritisiert Bell, dass die Ukraine jegliche Zusammenarbeit mit den Besatzern in den besetzten Gebieten als Kollaboration betrachtet, auch Handlungen, die nicht strafwürdig sind, oder zu denen die Besatzer nach dem HVR verpflichten dürfen
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Non-Compliant Russian Units ist lässig. So was liest man immer häufiger. Was nicht heißt, dass die nun pro-ukrainisch wären, die kämpfen teilweise auch weiter erbittert gegen die Ukrainer, die befolgen nur keine Befehle ihrer Führung mehr.

Zitat:98% der ukrainischen Kriegsgefangenen in russischer Hand erleiden Folter, Entzug von Nahrungsmitteln und Medikamenten; 75% erleiden sexuelle Gewalt. Todesfälle in russischer Kriegsgefangenenschaft sind häufig.

Sehr viele männliche ukrainische Kriegsgefangene berichten von systematischen sexuellen Folterungen und insbesondere systematischen Vergewaltigungen. Die Furcht kastriert und vergewaltigt zu werden ist bei ukrainischen Soldaten berechtigt so groß, dass dies oft der primäre Grund ist warum die Ukrainer bis zum letzten Mann kämpfen und nicht aufgeben (wenn sie nicht mehr fliehen können). Die Russen halten mit dieser bodenlosen Dummheit und Disziplinlosigkeit schlussendlich die Kampfmoral der Ukrainer aufrecht.

Würden die Russen die Ukrainer anständig behandeln, würde dies mit der Zeit erhebliche strategische Effekte haben. Viele Ukrainer würden gerne aufgeben und können es nicht, weil sie tatsächlich fürchten müssen vergewaltigt und verstümmelt zu werden. Und das nun mal keine ukrainische Propaganda ist.

Russische Neonazis vergewaltigen also ukrainische Männer im Kampf gegen Nazismus und westliches Schwuchteltum......und wundern sich warum die Ukrainer nicht aufgeben.
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Sehr richtig. Als Soldat kann ich doch unmöglich den Feind zu härterem Widerstand anstacheln wollen; aber das ist halt ein Wesensmerkmal jedes (wie auch immer gearteten) Fanatismus, der Fanatiker sabotiert sich lieber selbst, als utilitaristisch zu handeln.

Man vergleiche das übrigens mit dem Verhalten der Koalitionstruppen 1991 und 2003, die damit "belohnt" wurden, dass sich ihnen die Iraker zu Hunderttausenden ergaben. Hätten sich die Russen wirklich verhalten wie die "Befreier", für die sie sich hielten …

Das Morden der russischen Soldateska in Butscha und Irpin hat den Widerstandswillen des ukrainischen Volkes entzündet. Die Behandlung der Kriegsgefangenen und die fortwährenden Angriffe auf Zivilisten fachen ihn immer aufs Neue an.

Bezeichnend, dass man von Gestalten wie Varwick, Kujat, Teltschick, Schulenburg und Konsorten nichts zu diesem Thema hört. Die Wahrheit ist doch: Russland lehrt die Ukrainer tagtäglich, dass jene ein bitteres Schicksal erwartet, die sich Russen auf Gedeih und Verderb ausliefern.

Apropos Selbst-Sabotage …

Moskau hat damit begonnen, 'Telegram' zu blockieren. Ganze Regionen und Nutzergruppen können nicht mehr auf die App zugreifen, außerdem werden die Datenraten gedrosselt. Das hat schwerwiegende Folgen für die russische Armee, die durch die Abschaltung von Starlink letzte Woche noch verschärft werden. 'Telegram' wird nämlich nicht nur zur Kommunikation mit der Heimat oder zur Organisation von Spendensammlungen genutzt, der Messenger kommt auch als Mittel der taktischen Kommunikation im Feld zur Anwendung.

Militärische Führer erteilen ihren Soldaten per App Befehle, Offiziere verschiedener Verbände sprechen sich miteinander ab, sogar Feueraufträge an die Artillerie werden über 'Telegram' weitergeleitet. Nicht zuletzt dient es sogar als eine Art Gegenöffentlichkeit innerhalb der Armee; die App wird genutzt, um anonym Missstände zu melden und sich gegenseitig wichtige Hinweise zu geben, die der offiziellen Linie widersprechen.

Die Regierung erwartet, dass Soldaten nur noch die offiziell zugelassene App 'Max' auf dienstlich gelieferten bzw. genehmigten Smartphones verwenden. Diese Lösung schneidet bei Milbloggern aber extrem schlecht ab. 'Vault8' schreibt zum Beispiel, dass es keine Antwortfunktion gibt. Fehler lassen sich nur beheben, indem das ganze Telefon an den Support eingeschickt wird, was Wochen dauern kann. (Quelle 1, Quelle 2, Quelle 3)

Die Lage wird auch an anderer Stelle als kritisch dargestellt, 'dva_majors' spricht sogar von Sabotage, eine effektive Führung sei in vielen Sektoren kaum noch möglich. Besonders wütend macht die Blogger, dass die russische Regierung offensichtlich keine Kenntnis von der Lage an der Front hat. So ließ sich Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gestern mit der Aussage zitieren: "Ich halte es für unvorstellbar, dass die Kommunikation an der Front über Telegram oder eine andere Messenger-App abläuft"—exakt das ist aber der Fall. (Quelle)

Ach, wenn die Ukrainer jetzt Reserven hätten, um das Chaos auszunutzen …
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Die Ukraine und Rußland sollen bisher etwa gleich viele Kriegsgefangene gemacht haben, was oben genannten Mechanismen eher widerspricht.
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