Unterstützung für die Ukraine (Sanktionen/Waffenlieferungen/Sonstiges)
@voyageur

Danke für die Info Smile
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(13.02.2026, 10:24)alphall31 schrieb: Wie sieht es den mit Waffen aus der eigenen Produktion aus ? Hat man in der Richtung wenigstens gelernt das man nicht wieder so eine Farce erlebt wie bei den Verhandlungen über RCH155.
u.a. die WIRTSCHAFTSWOCHE berichtet:
Münchner Sicherheitskonferenz: Ukraine will tausende Kampfdrohnen mit deutschem Start-up bauen
(Kopie hier)

Im Kontext:
Pistorius und Selenskyj geben Startschuss für Drohnenproduktion
Zitat:... Das neue Unternehmen heißt Quantum Frontline Industries. Der bayerische Hersteller Quantum Systems liefert seit 2022 Aufklärungsdrohnen an die Ukraine, derzeit sind nach Firmenangaben 1500 der unbemannten Kleinflugzeuge im Einsatz. Das Joint Venture fertigt nun in Lizenz die "Linza" genannten Drohnen des ukrainischen Unternehmens Frontline Robotics. Da die Rüstungsindustrie der Ukraine unter den russischen Angriffen leidet, soll die Auslagerung nach Deutschland höhere Produktionszahlen möglich machen.
...
hier wird dann über eine ukrainisch-französische Kooperation bei der Rüstungsproduktion berichtet
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Die ukrainische Luftwaffe setzt ihre Mirage 2000-5 nun für Bodenangriffe ein
OPEX360 (französisch)
von Laurent Lagneau · 27. Februar 2026
[Bild: https://www.opex360.com/wp-content/uploa...50916.jpeg]
Bislang hat die Ukraine die drei von Frankreich überlassenen Mirage 2000-5 nur für Luftverteidigungsmissionen eingesetzt. Und das übrigens mit einer gewissen Effizienz, denn laut einem ukrainischen Piloten liegt ihre Erfolgsquote gegen russische Drohnen und Raketen bei 98 %. „Das sind beeindruckende Zahlen”, betonte er damals in einem im November letzten Jahres veröffentlichten Video.

Allerdings gab es zwei Schattenseiten: den Verlust eines dieser Flugzeuge, vermutlich aufgrund eines technischen Defekts, und den Mangel an Luft-Luft-Raketen, die leistungsfähiger sind als die Magic 2 mit einer Reichweite von 10 km, die mit dieser ersten Charge von Mirage 2000-5F geliefert wurden.

Das Thema Raketen scheint geklärt zu sein, da kürzlich eine Mica-Rakete (Missile d'Interception, de combat et d'autodéfense) mit einer Reichweite zwischen 60 und 80 km unter einer ukrainischen Mirage 2000-5F fotografiert wurde.

Darüber hinaus soll die ukrainische Luftwaffe laut der Fachwebsite Militarnyi in Kürze zwei weitere Mirage 2000-5F erhalten, wodurch ihre Flotte auf vier Exemplare anwachsen würde.

Allerdings ist die Rolle der ukrainischen Mirage 2000-5F nun nicht mehr auf die Luftverteidigung beschränkt. Nach Informationen des Telegram-Kanals „Sonyashnyk“, der für seine Nähe zur ukrainischen Luftwaffe bekannt ist, hat eines dieser Flugzeuge kürzlich eine russische Position an der Front mit zwei ebenfalls von Frankreich gelieferten modularen Luft-Boden-Waffen (AASM, auch Hammer genannt) angegriffen.

Die Bilanz dieses Angriffs wurde nicht näher erläutert. Es sei denn, der Inhalt der von diesem Telegram-Kanal veröffentlichten Nachricht ist ein Hinweis darauf. „Vielen Dank an Frankreich für seine unermüdliche Unterstützung unserer Streitkräfte sowie für seine modernen, hochwertigen Waffen”, schrieb „Sonyashnyk”.

Die Mirage 2000-5F der französischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte verfügen über keine Luft-Boden-Angriffsfähigkeiten, da ihre Hauptaufgabe in der Luftüberlegenheit besteht. Die an die Ukraine abgegebenen Exemplare mussten daher modifiziert werden, damit sie AASM „Hammer“ oder sogar SCALP-Marschflugkörper tragen können.

Zur Erinnerung: Die AASM besteht aus einem Lenkungssatz und einem Reichweitenerweiterungssatz, die auf dem Rumpf einer Bombe montiert sind, in der Regel einer 250-kg-Bombe. Sie ermöglicht es, ein Ziel mit hoher Präzision aus sicherer Entfernung und unabhängig von den Wetterbedingungen zu treffen. Es gibt drei Versionen: INS/GPS [hybride Trägheitsnavigation mit GPS], INS/GPS/IR [Trägheitsnavigation/GPS ergänzt durch eine Endphasenlenkung mit Infrarotbildgeber] und INS/GPS Laser [für bewegliche Ziele].

Die von Frankreich gelieferten AASM wurden bisher von MiG-29 „Fulcrum” und Su-25 „Frogfoot” transportiert.
Foto: Archiv
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