(Allgemein) Bundeswehr - Wunschkonzert 2025
(18.03.2025, 00:33)ede144 schrieb: Kann es sein, dass dein Nachname Musk ist🤔
Nicht bei seiner Einstellung zur F35.
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(18.03.2025, 00:33)ede144 schrieb: @Diogenes

gibt in der Ostsee genug freundliche Häfen um sich zu versorgen. Zur Reparatur muss sie dann halt zurück in den Heimathafen.

Daran sieht man, dass du keine Ahnung hast wie Schiffe funktionieren. Es geht nicht darum in einem Hafen den lokalen Markt leer zu kaufen, sondern das zu bekommen was man braucht und das ist neben Lebensmittel und Treibstoff, vor allem Munition und Ersatzteile. Und die sind nicht in irgendeinem Depot, sondern auf den Tendern, inklusive den Fachleuten die sie einbauen können. Und die Tender bzw. deren Nachfolger willst du als nutzlos abschaffen. Kann es sein, dass dein Nachname Musk ist🤔

Du willst auf hoher See ein Schiff reparieren? Viel Glück.
Jede normale Marine munitioniert in Häfen auf und repariert dort ihre Schiffe. Tender sind eine exklusiv deutsche Sonderlösung.
Die Ostsee ist nicht der Atlantik. Die Idee mit Mini Versorgern unsere Mini Kriegschiffe in der Ostsee zu versorgen ist niedlich. Auffällig das nur wir das machen.
Dog & Pony Show Navy.
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(17.03.2025, 23:35)Diogenes schrieb: Das Gerede von der drittgrößten Volkswirtschaft kann ich nicht mehr hören. Wie sind meilenweit von den USA und China entfernt. Wir können uns mit denen nicht messen. Schon gar nicht auf See. Wir sind eine regionale Mittelmacht und sollten unser Militär danach aufstellen. Ich vergleiche uns eher mit Israel als mit China.
Wenn du das Gerede nicht mehr hören kannst solltest du vielleicht anfangen, denn Sinn hinter dieser Aussage zu verstehen. Offensichtlich tust du’s nicht…

„Wir“ sind keine regionale Mittelmacht. Deutschland alleine schon nicht und mit Europa als Verbund erst recht nicht. Wir sind Teil eines Machtblocks („Der Atlantik“) der sich aktuell in zwei getrennte Blöcke teilt. Alleine können wir uns gegen die USA und China nicht behaupten, als Machtblock hingegen schon. Zumindest in einer Position, in der wir (als Machtblock) von anderen weltweiten Mächten in Ruhe gelassen werden.

Wir sind nicht mehr das Pipi-Deutschland der 70er, das sich schön in den Komfort der internationalen Irrelevanz zurückziehen konnte wenns brenzlich wurde. Diese Schrebergarten-Mentalität wird nochmal unser Untergang…
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(18.03.2025, 01:39)DopePopeUrban schrieb: Wenn du das Gerede nicht mehr hören kannst solltest du vielleicht anfangen, denn Sinn hinter dieser Aussage zu verstehen. Offensichtlich tust du’s nicht…

„Wir“ sind keine regionale Mittelmacht. Deutschland alleine schon nicht und mit Europa als Verbund erst recht nicht. Wir sind Teil eines Machtblocks („Der Atlantik“) der sich aktuell in zwei getrennte Blöcke teilt. Alleine können wir uns gegen die USA und China nicht behaupten, als Machtblock hingegen schon. Zumindest in einer Position, in der wir (als Machtblock) von anderen weltweiten Mächten in Ruhe gelassen werden.

Wir sind nicht mehr das Pipi-Deutschland der 70er, das sich schön in den Komfort der internationalen Irrelevanz zurückziehen konnte wenns brenzlich wurde. Diese Schrebergarten-Mentalität wird nochmal unser Untergang…

Stimmt. In den 70igern wurde wir ernst genommen. Wir hatten das wahrscheinlich beste Heer der Welt. Wir waren der diplomatische Motor für die Deeskalation zwischen den Blöcken. Es war deutsche Politik, welche die Niederlage der SU nicht in einen atomaren Holocaust enden ließ. Wir haben die RAF zerschlagen und waren in einigen Nischen technologisch führend. Systeme wie der Gepard, der Marder, der Leo1, U209 waren technologisch lange unerreicht. Andere Staaten haben uns kopiert.

Genug Nostalgie. Eine Zeitmaschine gehört nicht zum Wunschkonzert.
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(18.03.2025, 01:17)Diogenes schrieb: Du willst auf hoher See ein Schiff reparieren? Viel Glück.
Jede normale Marine munitioniert in Häfen auf und repariert dort ihre Schiffe. Tender sind eine exklusiv deutsche Sonderlösung.
Die Ostsee ist nicht der Atlantik. Die Idee mit Mini Versorgern unsere Mini Kriegschiffe in der Ostsee zu versorgen ist niedlich. Auffällig das nur wir das machen.
Dog & Pony Show Navy.

Es gab zumindestens im Kalten Krieg Nachlademöglichkeiten für VLS auf Seiten der NATO, auch das Beölen/Bedieseln auf See wurde im Kalten Krieg geübt. Tender sind mitnichten eine dt. Sonderlösung. Gerade früher hatten Zerstörer häufig garnicht die Reichweite, weil sie mit Hochdruckheißdampfanlagen betrieben worden sind, die extrem durstig waren, zumal früher auch 35kn+ gefahren wurde. Die "Charles F. Adams"-Klasse hatte laut Wikipedia bei 30kn Geschwindigkeit nur eine Reichweite von 1600km.

Im Pazifik wird es auch schwierig ohne Tanker, Tender und Munitionstransporter, denn die kleinen Inseln bieten ja kaum etwas.

Ich würde sogar behaupten, dass die Bismarck, wenn sie mehrfach betankt worden wäre, einfach durch ihre hohe Geschwindigkeit hätte entkommen können.

Genau aus dem Grund hatten die US-Amerikaner auch nuklear angetriebene Begleitschiffe für ihre Flugzeugträger bis in die 1990ern Jahre, die häufig nur Zerstörergröße hatten, aber als Kreuzer klassifiziert worden sind.
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(18.03.2025, 02:33)Delbrueck schrieb: Es gab zumindestens im Kalten Krieg Nachlademöglichkeiten für VLS auf Seiten der NATO, auch das Beölen/Bedieseln auf See wurde im Kalten Krieg geübt. Tender sind mitnichten eine dt. Sonderlösung. Gerade früher hatten Zerstörer häufig garnicht die Reichweite, weil sie mit Hochdruckheißdampfanlagen betrieben worden sind, die extrem durstig waren, zumal früher auch 35kn+ gefahren wurde. Die "Charles F. Adams"-Klasse hatte laut Wikipedia bei 30kn Geschwindigkeit nur eine Reichweite von 1600km.

Im Pazifik wird es auch schwierig ohne Tanker, Tender und Munitionstransporter, denn die kleinen Inseln bieten ja kaum etwas.

Ich würde sogar behaupten, dass die Bismarck, wenn sie mehrfach betankt worden wäre, einfach durch ihre hohe Geschwindigkeit hätte entkommen können.

Genau aus dem Grund hatten die US-Amerikaner auch nuklear angetriebene Begleitschiffe für ihre Flugzeugträger bis in die 1990ern Jahre, die häufig nur Zerstörergröße hatten, aber als Kreuzer klassifiziert worden sind.
Ich habe nicht vor die Bismarck im Pazifik einzusetzen.
Nur die Bundesmarine setzt Tender in der Ostsee ein, AFAIK. Korvetten/Schnellboote/Minenjäger sind Küstenkampfschiffe. Die agieren am Besten in Nähe der Küste.
Hauptaufgabe wäre Schutz der Windparks, LNG-Terminals und Unterwasserkabel. Im Kriegsfall (also heute) sperren wir Belte und Sund für russische Handelsschiffe. Ich will mit den Einheiten nicht ins Mittelmeer fahren und tagelang Seegefechte in der Ostsee sehe ich auch nicht vor.
Die Zerstörung der russischen Flotte übernimmt die Luftwaffe bzw. die Marineflieger.
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(18.03.2025, 02:33)Delbrueck schrieb: Es gab zumindestens im Kalten Krieg Nachlademöglichkeiten für VLS auf Seiten der NATO, auch das Beölen/Bedieseln auf See wurde im Kalten Krieg geübt. Tender sind mitnichten eine dt. Sonderlösung. Gerade früher hatten Zerstörer häufig garnicht die Reichweite, weil sie mit Hochdruckheißdampfanlagen betrieben worden sind, die extrem durstig waren, zumal früher auch 35kn+ gefahren wurde. Die "Charles F. Adams"-Klasse hatte laut Wikipedia bei 30kn Geschwindigkeit nur eine Reichweite von 1600km.

Im Pazifik wird es auch schwierig ohne Tanker, Tender und Munitionstransporter, denn die kleinen Inseln bieten ja kaum etwas.

Ich würde sogar behaupten, dass die Bismarck, wenn sie mehrfach betankt worden wäre, einfach durch ihre hohe Geschwindigkeit hätte entkommen können.

Genau aus dem Grund hatten die US-Amerikaner auch nuklear angetriebene Begleitschiffe für ihre Flugzeugträger bis in die 1990ern Jahre, die häufig nur Zerstörergröße hatten, aber als Kreuzer klassifiziert worden sind.

Das ist nicht korrekt.
Der erste kalte Krieg endete 1990.
Die einzigen damals vorhandenen VLS auf NATO Kriegsschiffen waren die der AEGIS Kreuzer der USA
(UK baute damals noch an den Type 23)...und der ursprüngliche underway replenishment crane, der drei MK41 module
belegte war für Hafen ohne Infrastruktur gedacht...erwies sich aber als zu wenig Leistungsfähig und wurde in späteren Serien weggelassen.

Nachladen war damals also immer mit normaler NATO/US Hafen Infrastruktur verbunden
Erst jetzt testen die USA underway VLSreplenishment Systeme neu.
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(18.03.2025, 15:42)Milspec_1967 schrieb: belegte war für Hafen ohne Infrastruktur gedacht...erwies sich aber als zu wenig Leistungsfähig und wurde in späteren Serien weggelassen.

Nachladen war damals also immer mit normaler NATO/US Hafen Infrastruktur verbunden
Erst jetzt testen die USA underway VLSreplenishment Systeme neu.

Nach meiner Kenntnis war dieser Foldable Crane erstmal dafür gedacht, Teile des Gas Management Systems des VLS sowie dazugehöriges Support Equipment nur mit Bordmitteln zu bewegen. Er wurde aber auch dafür genutzt in Häfen Flugkörper zu bewegen, die nicht von Land kamen, sondern z.B. mit einer Barge.

Die Entscheidung, sie später auszubauen oder wegzulassen war nach meiner Literatur eine taktische Entscheidung, weil man so mehr VLS-Zellen generieren konnte ohne mehr Mk 41 in ein Schiff zu bauen. Bei einem getrennten VLS wie auf DDG-51 wären durch die beiden Kräne 6 Zellen weg gewesen.

Aus meinem Bekanntenkreis sind mir mehrere "Geschichten" bekannt, dass die F122 in See NSSM per UNREP oder VERTREP übernehmen konnten. Hinter dem 8er Launcher waren ja dafür in der Schiffshülle Lagerflächen vorgesehen.
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Zu den VLS Mk 41 Nachladesystem gibt es einen offiziellen Bericht:

https://www.navy.mil/Press-Office/News-S...ng-system/

Es gibt anscheinend 2 Systeme einmal einen Kran für Bordarbeiten und ein Nachladesystem. Bei Terzibaschitsch "Kampfsysteme" wird auf S. 57 das Nachladesystem gezeigt.

Wie aus diesem Artikel hervorgeht, handelt es sich um ein 30 Jahre altes System.
https://interestingengineering.com/milit...ips-at-sea

Sehr weit unten kannst Du das Nachladegerät in Aktion sehen.
https://www.seaforces.org/wpnsys/SURFACE...uncher.htm

M. a. W. ja es gibt ein Nachladesystem und es wurde reaktiviert.
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(18.03.2025, 01:17)Diogenes schrieb: Du willst auf hoher See ein Schiff reparieren? Viel Glück.
Jede normale Marine munitioniert in Häfen auf und repariert dort ihre Schiffe. Tender sind eine exklusiv deutsche Sonderlösung.
Die Ostsee ist nicht der Atlantik. Die Idee mit Mini Versorgern unsere Mini Kriegschiffe in der Ostsee zu versorgen ist niedlich. Auffällig das nur wir das machen.
Dog & Pony Show Navy.

Das wird schon immer so gemacht. Vielleicht liest du mal über die Einsätze der SC und das Versorgungsamt Wilhelmshaven Süd. Im Prinzip basiert die Auf See Versorgung aller NATO Marinen auf den Erfahrungen der deutschen Versorgungsschiffe im WK 2. Stichwort wäre z. B. Ditmarschen oder Altmark. Tender sind schwimmende Werkstätten mit großem Ersatzteillager. Selbst die USN hat welche für U-Boote und andere Schiffe.
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(17.03.2025, 19:52)Delbrueck schrieb: Was hier völlig außer Acht gelassen wird, ist, dass Rüstungspolitik auch immer Industriepolitik ist. Es ist kein Zufall, dass die Endmontagelinie für den Tornado und EF in Bayern bei München stehen.

Ja, der EF sollte genau weiterentwickelt werden wie damals die F-15A/B bzw. C/D zur E Variante, bzw. jetzt zur EX2-Variante.
Es kommt nicht von ungefähr, dass die Montagelinie für die F-22 nicht reaktiviert wurde, sondern neue F-15 Ex2 gebaut werden.
M. E. brauchen wir einen schweren Jagdbomber bzw. Träger für große Air-to-Air-Raketen mit hoher Reichweite, wie sie bspw. die AIM-54 Phoenix (es müsste natürlich ein neuer Flugkörper her) darstellt, der im Hintergrund die vorne eingesetzten F-35, Loyal-Wingman und sonstigen Drohnen koordiniert und deckt.

In der Rolle als schwerer Jagdbomber sollte der EF EX2 mindestens 6 Taurus tragen können bzw. 6 schwere Anti-Schiffsraketen oder 10-12 Storm Shadow, so dass mit einer Staffel einen kompletten Flugplatz alle Flugzeugbunker/Tanklager/Führungseinrichtungen zerstören kann oder mehrere Hochwertziele in Rotten mit einer Sortie zu zerschlagen.

Die Idee die JAS-39 Gripen einzuführen halte ich für sehr fruchtbar, denn wenn wir sie beschaffen, dann könnten wir andere kleinere NATO-Staaten, bspw. die Estland, Lettland, Litauen, Slowenien oder finanzschwache wie bspw. Rumänien und Bulgarien, dazu ermuntern sich ebenfalls dieses Flugzeug zuzulegen. Das wäre dann ein neuer "Alpha Jet" oder Fiat G-91 bzw. F-86 und für uns ein neuer leichter Jagdbomber, der kostengünstig und effizient zu betreiben ist.
Er bietet außerdem die Möglichkeit von überall aus eingesetzt zu werden, also auch von Autobahnen oder Schnellstraßen.

Die F-35 sollte m. E. nur als SEAD/DEAD Flugzeug eingesetzt werden, dass Flugzeug in Rahmen der nuklearen Teilhabe einzusetzen ist völlig schwachsinnig, denn mittlerweile haben auch schon Friedensforscher verstanden, dass die F-35, wenn sie starten wollen, bereits von einer SS-26 Stone zerstört worden sind.
Daher konsequent eine Mittelstreckenrakete mit einer Reichweite von 3.000 KM (Suggestivname: "Uralrakete" oder "Pershing 3", dem militärhistorisch interessierten Leser wird hier etwas zu einfallen) entwickeln. Das moderne Gelaber von Hyperschall lasse ich mal außen vor, denn viele frühere Raketen sind auch Hyperschallwaffen.

Zielstruktur Bundesluftwaffe:

Minimal 3 Geschwader EF Ex 2 ca. 120 Stück inkl. Trainer.
4 Geschwader EF im Rüststand Tranche 4 ca. 180 Stück
1 Geschwader F-35A
2 Flugkörpergeschwader "Pershing 3" tw. im Ausland (Polen) stationiert
2 Geschwader JAS-39 Gripen
2 Transportgeschwader mit A-400 M
1 Transportgeschwader mit C-17 (maximal 10-15 Stück)
1 Aufklärungsgeschwader mit EF ECR
4 Flugabwehrraketengeschwader

ergänzend dazu immer Loyal-Wingman-Staffeln, bzw. Drohnen Eurohawk usw.

Ggf. ein neues Marinefliegergeschwader mit F-35B für einen Hubschrauberträger oder Flugdeckkreuzer (um es wie die Engländer bzw. bei den Sowjet-Russen zu bezeichnen).

Alternativ könnten die JAS-39 auch im Heer als Heeresflieger eingegliedert werden, um klar zu machen, dass sie überwiegend, wenn auch nicht ausschließlich, für die Heeresunterstützung (CAS, Interdiction usw.) eingesetzt werden sollen, ähnlich wie die leichten Jagdbombergeschwader der Luftwaffe.

Noch etwas Historisches die F-4 Phantom II wurde auch nur als Übergangslösung beschafft, sie sollte nur kurze Zeit im Dienst sein, bis in den frühen 1990er Jahren der "Jäger 90" der heutige EF der Truppe zugelaufen wäre.

M. E. sollte dezidiert auf eine europäische Lösung bei der Gen. 6 hingearbeitet werden und die Gen 4.5 Flugzeuge mit Supercruise, Sensorfusion und KI nachgerüstet werden bzw. neu entwickelt werden.

Die Marine ausbluten zu lassen halte ich für völlig absurd, denn strategische Mobilität, hier Seetransport, geht für schwere Einheiten, nur per Schiff oder Eisenbahn, wobei ca. 400 Züge für eine mechanisierte Division benötigt werden, dies bedeutet, dass eine Hauptstrecke für mehrere Tage für den zivilen Verkehr komplett gesperrt werden muss!
Ein Seetransport egal ob in der Ostsee oder nach Nordnorwegen über die Nordsee/Nordatlantik braucht entsprechende Deckung, sprich mehrere AAW-Fregatten/Zerstörer/Kreuzer, ASW-Fregatten und am besten einen Flugzeugträger.
Aber mehr als 20 große Überwasserschiffe Zerstörer/Fregatten benötigen wir in der Tat nicht; die Größe von 15 Zerstörern/Fregatten ist schon angemessen.

Ich gebe Dir aber recht, dass die U-Bootwaffe quantitativ und qualitativ auszubauen ist: mit kerntechnisch angetriebenen U-Booten mit VLS. Mindestens 4 Stück besser 6. Doch diese können wir in Deutschland nicht sicher stationieren, da die Nordsee mit Ausnahme der norwegischen Rinne verdammt flach ist. Sie könnten auf dem Weg in den Atlantik leichte Beute werden, deswegen müssten wir sie in Brest und/oder Faslane stationieren oder alternativ bei Helgoland einen neuen Stützpunkt bauen (um die Fahrzeit zu reduzieren) und entsprechende Flugabwehr-Korvetten oder AAW-Fregatten stationieren, um ähnlich des SU-Bastionenkonzepts für die SU-"Boomer" den Weg für unsere U-Boote in tiefere Gewässer zu sichern. (Nur nebenbei der Bau von Offshore-Windparks ist auch eine Art Flugabwehr wie früher Fesselballons usw.)
Dazu kommen natürlich noch die konventionellen U-Boote vom Typ 212A bzw. CD im Umfang von einem Geschwader = 12 Stück.
Des Weiteren wäre die Brown-Water-Navy zu erweitern also hochseefähige S-Boote und unbemannte S-Boote inkl. Drohnen im Umfang von 2-3 Geschwadern zu bilden und darüber hinaus diesen Typ bei der Bundespolizei, der Küstenwache, Zoll und bei der Wasserschutzpolizei der Länder einzuführen.

Mit der Grippen noch einen Fighter zu beschaffen sehe ich als nicht besonders sinnvoll an, im Vergleich mit der Beschaffung von mehr EF (Skaleneffekte). Wobei es auch fraglich ist, ob die Schweden die Gripen groß Exportieren darf, die hängen da am tropf der USA, wegen des Triebwerks, die erst letztlich den verkauf an Kolumbien blockiert haben.

Was die Zielstruktur für die fliegenden Einheiten der Luftwaffe und Starrflügler der Marine angeht wäre ich eher bei:

Zielstruktur Bundesluftwaffe:

4 Geschwader EF Ex 2 ca. 160 Stück inkl. Trainer.
4 Geschwader EF im Rüststand Tranche 4 ca. 180 Stück
1 Geschwader F-35A 35 Stück (aufstockung der order trotz allem auf auf 40-45 Flugzeuge denkbar um eine Operationelle Reserve zu haben)
2 Aufklärungsgeschwader mit EF ECR 40-50 Stück
1 Leichtes Transportgeschwader mit 30-50 FMTC
2 Transportgeschwader mit A-400 M 70-80 Stück
1 Geschwader Seefernauflärer (8 P-8A und 12-22 A321 MPA)
1 Geschwader Global 6000 SIGINT 6-9 Stück
Multinationale Geschwader wie bei den MRTTs mit 50% deutschem Anteil
2 Multinationale Transportgeschwader mit Neuen Schwereren Transportern der 100 Tonnen Klasse ca. 50-60 Stück (größer als C-17 kleiner als C-5)
2 Multinationale Tankergeschwader mit A330MRTT und A330MRTT+ ca. 80-100 Stück
1 Multinationales AWACS Geschwader mit 12 A321XLR mit GlobalEye

Der hohe Anteil an Enabern kommt daher, das ich der meinung bin die Dinger machen am Ehesten für uns deutsche Sinn da wir die nötige Größe Haben und wir die Kapazitäten für einen Großen Teil Resteuropas Mitbereitstellen. Eingeschwader Kampfjets macht für kleinere Europäische Luftwaffen mehr sinn als die Spezialisierung auf z.B. Tanker.

Ich denke nicht, das besonders viel sinn für uns hat SSBNs zu beschaffen, wegen ihrer Kostenvon ca. 10Mrd pro Boot, für ein SSBN bekommen 8-10 212CD oder mindestens 4 SSBs (Konventionelle AIP Boomer), die mit der Rapide fortschreitenden Leistungfähigkeit von AIP Antrieben zu einer Echten Alternative werden.
Für den gleichen Preis von 6 SSBNs könnten wir, 6 SSBs für eventuelle Nukleare Abschreckung, 6 SSGs selbes Grunddesign wie die SSBs aber mit normalen Marschflugkörpern und 24-30 212CD SSK bekommen, was ich als wesentlich besseres Preisleistungsverhältnis ansehe. Nicht dass ich so viele Boote als realistisch sehe, aber eine 24-30 U-Boote Starke Flotte wäre schön mit einem Geschwader für Ostsee und ein bis 2 für die Nordsee.

Bei der Überwasserflotte sehe ich auch einen Signifikanten Aufwuchs von Nötten, auf den ich aber jetzt nicht eingehen werde.
(18.03.2025, 01:17)Diogenes schrieb: Du willst auf hoher See ein Schiff reparieren? Viel Glück.
Jede normale Marine munitioniert in Häfen auf und repariert dort ihre Schiffe. Tender sind eine exklusiv deutsche Sonderlösung.
Die Ostsee ist nicht der Atlantik. Die Idee mit Mini Versorgern unsere Mini Kriegschiffe in der Ostsee zu versorgen ist niedlich. Auffällig das nur wir das machen.
Dog & Pony Show Navy.

Wir müssen die für uns so wichtigen Seewege (auf der ganzen Welt) als Europäer schützen können und da wir die Größte Wirtschaftsnation und die mit Abstand Größte Exportnation Europas sind, müssen wir eine entsprechende über- und Unterwasser Marine besitzen, die durch eine Gute Logistikflotte überall auf der Welt operieren kann (z.B. auch von den Falklandinseln). Dafür sind U-Boottender oder kleine Versorger wie die MUSE unersetzlich und das ist auch nicht nur ein Deutsches Konzept, die Amis betreiben Tender für ihre Atomuboote, auch wenn sie anders heißen, die Niederländer betreiben einen.
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(03.04.2025, 14:45)roomsim schrieb: Zielstruktur Bundesluftwaffe:

4 Geschwader EF Ex 2 ca. 160 Stück inkl. Trainer.
4 Geschwader EF im Rüststand Tranche 4 ca. 180 Stück
1 Geschwader F-35A 35 Stück (aufstockung der order trotz allem auf auf 40-45 Flugzeuge denkbar um eine Operationelle Reserve zu haben)
2 Aufklärungsgeschwader mit EF ECR 40-50 Stück
2 Transportgeschwader mit A-400 M 70-80 Stück
1 Geschwader Seefernauflärer (8 P-8A und 12-22 A321 MPA)
1 Geschwader Global 6000 SIGINT 6-9 Stück
Multinationale Geschwader wie bei den MRTTs mit 50% deutschem Anteil
2 Multinationale Transportgeschwader mit Neuen Schwereren Transportern der 100 Tonnen Klasse ca. 50-60 Stück (größer als C-17 kleiner als C-5)
2 Multinationale Tankergeschwader mit A330MRTT und A330MRTT+ ca. 80-100 Stück
1 Multinationales AWACS Geschwader mit 12 A321XLR mit GlobalEye

Der hohe Anteil an Enabern kommt daher, das ich der meinung bin die Dinger machen am Ehesten für uns deutsche Sinn da wir die nötige Größe Haben und wir die Kapazitäten für einen Großen Teil Resteuropas Mitbereitstellen. Eingeschwader Kampfjets macht für kleinere Europäische Luftwaffen mehr sinn als die Spezialisierung auf z.B. Tanker.

Ich denke nicht, das besonders viel sinn für uns hat SSBNs zu beschaffen, wegen ihrer Kostenvon ca. 10Mrd pro Boot, für ein SSBN bekommen 8-10 212CD oder mindestens 4 SSBs (Konventionelle AIP Boomer), die mit der Rapide fortschreitenden Leistungfähigkeit von AIP Antrieben zu einer Echten Alternative werden.
Für den gleichen Preis von 6 SSBNs könnten wir, 6 SSBs für eventuelle Nukleare Abschreckung, 6 SSGs selbes Grunddesign wie die SSBs aber mit normalen Marschflugkörpern und 24-30 212CD SSK bekommen, was ich als wesentlich besseres Preisleistungsverhältnis ansehe. Nicht dass ich so viele Boote als realistisch sehe, aber eine 24-30 U-Boote Starke Flotte wäre schön mit einem Geschwader für Ostsee und ein bis 2 für die Nordsee.

Bei der Überwasserflotte sehe ich auch einen Signifikanten Aufwuchs von Nötten, auf den ich aber jetzt nicht eingehen werde.

Wir müssen die für uns so wichtigen Seewege (auf der ganzen Welt) als Europäer schützen können und da wir die Größte Wirtschaftsnation und die mit Abstand Größte Exportnation Europas sind, müssen wir eine entsprechende über- und Unterwasser Marine besitzen, die durch eine Gute Logistikflotte überall auf der Welt operieren kann (z.B. auch von den Falklandinseln). Dafür sind U-Boottender oder kleine Versorger wie die MUSE unersetzlich und das ist auch nicht nur ein Deutsches Konzept, die Amis betreiben Tender für ihre Atomuboote, auch wenn sie anders heißen, die Niederländer betreiben einen.

Bzgl. der Luftwaffe halte ich schwere Transportflugzeuge für völlig verzichtbar, denn die sind unheimlich teuer und außer für Luftlande- oder Luftsturmdivisionen werden sie kaum gebraucht. (Bspw. wären für 80 schwere Transportflugzeuge zum Stkpreis von 150 Mill. ca. 12 Mrd. zu veranschlagen.) Denn Rolf Hilmes, der dt. Panzerpapst, hat ja richtig benannt, es gab noch nie nennenswerten Lufttransport von SPz (über 20t) und KPz (über 40t). Außerdem haben wir Europäer keine wirkliche Luftlandedivision, für die wir eine solche Flotte von schweren Transportflugzeugen bräuchten.

Nein, es müssen im Osten so wie früher bei uns in Westdeutschland Depots mit Vollausstattungen für verbündete Divisionen aufgebaut werden. Wir Dt. sollten in Polen mindestens Truppen im Umfang von 1 Division stationieren, die im Ernstfall zu mindestens 3 Divisionen aufwachsen. Für jede Division, die aufwächst, wäre eine Deckungsbrigade vorzusehen (zzgl. zur Brigade in Litauen). Des Weiteren ist das Eisenbahntransportnetz zu erweitern und wieder funktionabel zu machen (Wiedereinbau von Weichen, Überholgleisen, mehr Signalen usw.), damit weitere Verstärkungen aus D. nach Osten verbracht werden können. Die Oblast Kalingrad muss zerschlagen werden, um zumindestens Teile des Baltikums halten zu können. (Wir wollen ja keinen Kurland-Kessel!)

Zu den U-Booten, ich spreche mich dezidiert für kerntechnisch angetriebene Jagduschiffe aus, die darüber hinaus VLS haben, in die dann bspw. substrategische Raketen geladen werden und auch verschoßen werden können.
Auch wenn ich Dir in allen Punkten zustimme was die maritime Abhängigkeit Deutschlands angeht, doch wir müssen priorisieren. Derzeit müssten wir vor allem den Seeweg nach China offen halten, sprich den Kanal, Biskaya, Mittelmeer, Rotes Meer, Indischen Ozean, Straße von Malakka, Südchinesisches Meer.
Alleine dafür bräuchten wir 60 große Überwasserschiffe Fregatten, Zerstörer, Kreuzer die dazugehörigen Stützpunkte, Tender usw. das ist nicht bezahlbar. Deswegen schlage ich eine Beschränkung auf maximal 30 größere Überwasserschiffe vor und einen Einsatzraum Mittelmeer, Nordatlantik (Nordpol bis Höhe Kanaren bzw. Maimi) vor inkl. Nebenmeere (Nord- und Ostsee). Eher 20-25 Schiffe aber dafür Hochsee-S-Boote (bemannt und unbemannt) Panzerlandungsschiffe 1-2 Großlandungsschiffe.

"Hochseeflotte"
6 Zerstörer "Von-der-Tann-Klasse" optimiert für AAW und ASuW 160 VLS-Zellen, mindestens 1 127mm, 8 CIWS, Hubschrauberlandedeck 2 Hubschrauber
4 Zerstörer "Blücher-Klasse" optimiert für AAW und ASuW 120 VLS-Zellen, mindestens 1 127mm, 8 CIWS, Hubschrauberlandedeck 2 Hubschrauber
2 Großlandungsschiffe ca. 40.000t Verdrängung (ähnlich wie America-Klasse) mit F-35B ca. 24-36 Stk. die auch noch in Wittmund oder Jever ein MFG bilden, wenn sie nicht auf dem Großlandungsschiff eingesetzt sind.
3 Panzerlandungsschiffe
8 ASW-Fregatten F-126 aber mit 64 VLS-Zellen und mindestens 6 CIWS (MLG 27 und RAM-Startern)
6 AAW und ASuW-Fregatten F-127 mit mindestens 96 VLS-Zellen und 6 CIWS.
12 U-Boote Typ 212A, 212CD
6 Jagdunterseeboote mit Kernantrieb VLS stationiert in Faslane und Brest, bzw. bei Helgoland (da müssten wir einen neuen Stützpunkt bauen, wenn wir sie in D. stationieren wollen.
48 S-Boote bemannt und unbemannt vllt. wäre es auch hilfreich spezielle Schiffe zu bauen, die als fahrender Stützpunkt für S-Boote fungieren könnten.
10 Korvetten
24 Minenräumer
24 S-Boote/Küstenwachschiffe mit dem gleichen Design und Bewaffnung für die Küstenwache/Bundespolizei See/Wasserschutzpolizeien der Länder
viele Versorger, Tender, Tanker

Stationierungsabkommen mit Italien (Mittelmeer) oder Slowenien, Norwegen, Frankreich, GB, Spanien und das Recht Soldaten und Material auch in Kriegszeiten durch Österreich schicken zu können.

Die Träger könnten dann zusammen mit den Panzerlandungsschiffen eine verstärkte Brigade transportieren bspw. nach Finnland oder ins Baltikum oder nach Nordnorwegen/Kola Halbinsel oder ins Mittelmeer.
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