(Luft) Loitering Munition
#91
(31.03.2026, 18:04)alphall31 schrieb: Helsing hatte einen bestehenden Vertrag zu erfüllen, das neue bestellt wurden ist nicht bekannt und ist 16 von 6000 aussagekräftig?
Es waren ja nicht nur die Aussagen der Ukrainer die Probleme aufzeigten, sondern auch die eigenen Tests.
Wenn die Ukraine selber vor hat die Drohnen zu beschaffen kann man davon ausgehen das sie was taugen.

Der Kommandeur der Ukrainischen drohnenstreitkräfte hatte sich vor kurzem zu den Preisen geäußert von stark und Helsing und sie als völlig überteuert bewertet.

Der Bericht im Januar sagte, die Ukraine werde keine weiteren Systeme bestellen. Helsing sagte darauf, dass man neue Bestellung von 1.100 Drohen von anderen Einheiten erhalten habe.

Hinsichtlich der Trefferquote umfasste der Bericht vom Januar ebenfalls nur 14 Testschüsse. Ein beachtlicher Teil der Fehlschüsse sei auf Probleme mit dem Startkatapult zurückzuführen gewesen. Der neue Artikel würde sich damit decken.

Insgesamt deckt sich der FAZ Artikel mit den Berichten aus den russischen Quellen hinsichtlich der Kombination von Aufklärungsdrohnen und HX-2, sowie den Lock-On Fähigkeiten. Auch ist es beachtenswert, das wir jetzt im März Berichte von dem Einsatz der Drohne an der Front von beiden Seiten haben. Das spricht dafür, dass diese mittlerweile breiter eingesetzt werden als in den vorherigen Monaten.
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#92
Bräuchten wir nicht auch Loitering Munition für Spezialkräfte? Die bestellten Teile sind bis zu 2m gross.
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#93
(31.03.2026, 18:04)alphall31 schrieb: Der Kommandeur der Ukrainischen drohnenstreitkräfte hatte sich vor kurzem zu den Preisen geäußert von stark und Helsing und sie als völlig überteuert bewertet.
Ist aber nicht zu verhindern, wenn man außerhalb der Ukraine produziert. Man vergleiche nur mal die Lohn- und Energiekosten.
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#94
Ukrainische Einsatz-Videos der HX-2: https://x.com/i/status/2041464161146642511
bzw. russischer Bericht zu deren zunehmendem Einsatz: https://x.com/i/status/2041230792320286842
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#95
Wie Anfang der Woche im Thread zu MARS 3 geschrieben, die Artillerietruppe soll eine Reihe verschiedener Loitering Munition Systeme bekommen. Jetzt gibt es mehr Informationen.

Hartpunkt: Indirekte Wirkung durch Artillerie und Loitering Munition – Deutsches Heer erwartet zeitnah mehr Masse und neue Fähigkeiten

Zitat:Die Fähigkeit zur indirekten Wirkung – sowohl mittels Rohr- als auch der Raketenartillerie sowie Loitering-Muninition-Systemen unterschiedlicher Reichweiten – des Deutschen Heeres soll in den nächsten Jahren substanziell ausgebaut werden, wie aus einer Keynote von Generalleutnant Heico Hübner, Stellvertreter des Inspekteurs des Heeres und Kommandeur Militärische Grundorganisation, hervorgeht, die der General im Zuge des parlamentarischen Abends des Förderkreis Deutsches Heer e.V. am 14. April in Berlin gehalten hat. Hübner sieht indirektes Feuer als eine Erfordernis an, die eine bewegliche Operationsführung überhaupt erst ermöglicht. Dazu ist seiner Ansicht nach auf allen taktischen Ebenen ein entsprechendes Kontinuum von Mitteln und Reichweiten erforderlich.

Hübner zufolge besteht daher unter anderem die Absicht, weitere Artilleriesysteme zu beschaffen sowie jedes Artilleriebataillon des Heeres auf Ebene Brigade und Division mit einer LMS-Batterie (Loitering Munition System) entsprechender Reichweite auszustatten. Einen Anfang bildet die Aufstellung einer LMS-Batterie bei der Panzerbrigade 45, gefolgt von einer LMS-Batterie bei der Panzerbrigade 21

Die Artilleriebataillone des Heeres sollen in der Zukunft mit einer eigenen Batterie für Loitering Munitions ausgestattet werden. Wie bereits bekannt soll die Panzerbrigade 45 den Anfang machen. Darauf folgt die Panzerbrigade 21 als erste Brigade der neuen Mittlerne Kräfte.

Die ersten Systeme sollen die drei Loitering Munitions Systeme von Helsing, Stark und Rheinmetall bilden. Die Batterie der Panzerbrigade 21 soll da insbesondere als „fortlaufende Versuchseinheit“ dienen.

Loitering Munitons Systeme sollen auch nach oben und unten ausgebaut werden. Die Korpsartillerie soll so auch Systeme mit einer Reichweite von 200 bis 300km ausgestattet werden. Damit ist man nochmal deutlich über den anderen dreien die eher in der 75 bis 100km Reichweite liegen.

Nach unten sollen auch Kampftruppenbataillone mit LMS mit kurzer Reichweite ausgestattet werden. Eine Ausschreibung soll noch dieses Jahr erfolgen, und die ersten Einheiten schon Ende nächsten Jahres ausgestattet werden.

Ich persönlich wäre nicht überrascht wenn es da um Container-launched Systeme wie Starks Cascade handelt
[Bild: https://images.handelsblatt.com/LqzNqi5D...fence.avif]
Hartpunkt berichtete dazu schon letzten Monat:
Zitat:Die Bundeswehr verfolgt das Ziel, dass Drohnen zu einer „Jedermannswaffe“ werden, also wie das Gewehr von jeder Soldatin und jedem Soldaten genutzt werden kann. Dabei kommt es auf die möglichst unkomplizierte Bedienung an. Systeme, die nicht erst vor Ort zusammengesetzt werden müssen, sondern aus einem Behälter, Kanister oder Rohr direkt gestartet werden können, sind dabei von Vorteil. Das Koblenzer Beschaffungsamt BAAINBw sichtet bereits am Markt verfügbare behältergestützte Drohnen mit Reichweiten von höchstens bis zu 20 Kilometern.

Ich persönlich denke, dass die Artilleriebataillone eine gute Heimat für solche LMS mit längerer Reichweite sind. Wir haben gesehen, wie die Ukraine solche Großen Systeme relativ erfolgreich im rückwärtigen Bereich der Russen einsetzt. Kleinere Systeme sind mMn besser für die taktische Ebene geeignet.
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