(Luft) Loitering Munition
#61
(06.02.2026, 14:35)Jason77 schrieb: Neee nee da hast du mich falsch verstanden. Ich denke nicht dass das Boot auf Seerohrtiefe bleibt, bzw. überhaupt auf Seerohrtiefe geht, sondern dass der Ausstoßbehälter der Drohne an die Wasseroberfläche schwimmt und per Kabel am Bond hängt und somit quasi als Überträger dient. Das Boot bleibt die ganze Zeit getaucht.
Somit könnte man Live mitverfolgen was die Drohnen sieht und sie steuern.

Dann kann die Drohne ja auch ohne Kabel an den Schwimm Träger senden... Und der zum U-Boot.
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#62
(06.02.2026, 21:08)Milspec_1967 schrieb: Dann kann die Drohne ja auch ohne Kabel an den Schwimm Träger senden... Und der zum U-Boot.

Exakt! Genau das wollte ich eigentlich mit meinem ersten Post ausdrücken
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#63
(06.02.2026, 22:39)Jason77 schrieb: Exakt! Genau das wollte ich eigentlich mit meinem ersten Post ausdrücken

Hmm... Die Empfänger Box braucht aber auch ein Kabel zum Boot.
Das verrät dadurch seine Position.
Drahtlos geht nix unter Wasser. Sad
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#64
(06.02.2026, 23:24)Milspec_1967 schrieb: Hmm... Die Empfänger Box braucht aber auch ein Kabel zum Boot.
Das verrät dadurch seine Position.
Drahtlos geht nix unter Wasser. Sad

Mittlerweile gibt es auch Bojen die akustisch mit dem Uboot kommunizieren können, wie z.B. die Atlas Uk Submarine Launched Gateway Buoy, und auch Gabler hat etwas ähnliches in der Entwicklung. Aber es wird wahrscheinlich schwierig, sowohl eine Drohne als auch ein akustisches Modem in einem standard Täuschkörper zu verpacken.
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#65
Diese kommuniziert aber auch mit allen anderen sich in der Nähe befindlichen Einheiten .
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#66
Hartpunkt: OWE 500 Plus – kostengünstige Wirkmittel großer Reichweite für die Bundeswehr

Zitat:Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Schweden wollen gemeinsam Loitering Munition mit einer Reichweite von 500 km entwickeln und produzieren. Eine entsprechende Vereinbarung wurde heute nach Angaben des Verteidigungungsministeriums in Berlin am Rande des NATO-Verteidigungsminister-Treffens in Brüssel unterzeichnet. Wie es weiter heißt, wird das Vorhaben im Rahmen der europäischen Initiative zur Entwicklung von konventionellen Langstreckenwaffen „European Long Range Strike Approach“ (ELSA) realisiert.

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Schweden haben eine Vereinbarung für die Entwicklung einer Loitering Ammunition mit 500km Reichweite und einer Nutzlast von 50kg, unterzeichnet.

Es soll eine kostengünstige, gemeinsame Platform entwickelt werden, die in dann in den jeweiligen Ländern unabhängig voneinander gebaut werden. Die Länder sollen auch verschiedene Nutzlasten anbringen können. Der Preis soll in einem fünfstelligen Bereich liegen.

In Deutschland sollen diese Systeme beim Heer untergebracht werden.
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#67
(12.02.2026, 17:35)Gecktron schrieb: Hartpunkt: OWE 500 Plus – kostengünstige Wirkmittel großer Reichweite für die Bundeswehr


Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Schweden haben eine Vereinbarung für die Entwicklung einer Loitering Ammunition mit 500km Reichweite und einer Nutzlast von 50kg, unterzeichnet.

Es soll eine kostengünstige, gemeinsame Platform entwickelt werden, die in dann in den jeweiligen Ländern unabhängig voneinander gebaut werden. Die Länder sollen auch verschiedene Nutzlasten anbringen können. Der Preis soll in einem fünfstelligen Bereich liegen.

In Deutschland sollen diese Systeme beim Heer untergebracht werden.
für Einzelheiten
https://www.forum-sicherheitspolitik.org...#pid281880
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#68
https://www.hartpunkt.de/rheinmetall-fue...v-014-vor/

Rheinmetall meldet seine Loitering Munition nach. Ich bin gespannt, wie das ausgeht. Popcorn!
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#69
(19.02.2026, 19:45)Frank353 schrieb: https://www.hartpunkt.de/rheinmetall-fue...v-014-vor/

Rheinmetall meldet seine Loitering Munition nach. Ich bin gespannt, wie das ausgeht. Popcorn!

Ich finde das ja hier ganz interessant:
Zitat:Der Flugkörper des FV-014 folgt einem klassischen Flügelkonzept mit elektrischem Antrieb und facettierten Strukturen, um Signaturen zu reduzieren und hohe Anfluggeschwindigkeiten in den Zielraum zu ermöglichen. Das System sei optimiert für niedrige akustische und thermische Signaturen und könne auch in elektromagnetisch anspruchsvollen Szenarien mit gestörter Satellitennavigation eingesetzt werden, so Rheinmetall.

Ich weiß nicht wie groß die Signatur von Virtus und HX-2 ist und ob die von FV-014 wirklich so viel geringer ist, aber es ist interessant dass da so ein Fokus drauf gelegt wird. Was auch interessant ist, anders als die beiden anderen Typen hat diese Drohne nur einen Propeller am Heck, anstatt der 4 in X-Anordnung.

Ansonsten passt 100km Reichweite, 5kg Sprengkopf und 70 Minuten Ausdauer zu den anderen Drohnen.
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#70
(19.02.2026, 19:49)Gecktron schrieb: Ich finde das ja hier ganz interessant:

Ich weiß nicht wie groß die Signatur von Virtus und HX-2 ist und ob die von FV-014 wirklich so viel geringer ist, aber es ist interessant dass da so ein Fokus drauf gelegt wird. Was auch interessant ist, anders als die beiden anderen Typen hat diese Drohne nur einen Propeller am Heck, anstatt der 4 in X-Anordnung.

Ansonsten passt 100km Reichweite, 5kg Sprengkopf und 70 Minuten Ausdauer zu den anderen Drohnen.

Vielleicht ist "Perspektivisch... See gehend"... Das entscheidende Wort.
Direkt über Wasser Linie mit Radar Abweisung Design und nur einer Hitze Quelle (Motor hinten) kann man leise und unauffällig nachts 10 Stück los senden gegen eine Fregatte oder Korvette und dessen Radar und Com und Hangar gezielt vernichten... Drei - 5 müssen nur durch kommen.
Können virtus und hx2 auch über see kämpfen zukünftig?
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#71
Da wir über die Bedeutung des Begriffs "Loitering Munition" und einer passenden deutschen Übersetzung bereits an anderer Stelle ausgiebig diskutiert haben, habe ich die Beiträge hier mit den anderen zu einem neuen Strang zusammen gefügt:
https://www.forum-sicherheitspolitik.org...p?tid=8051
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#72
https://www.bild.de/politik/bundestag-ra...ab6238ddd3

"Im Beschluss der Haushälter heißt es: „Die in den jeweiligen Rahmenvereinbarungen vorgesehenen maximalen Abrufmengen werden für alle beauftragten Unternehmen einheitlich verbindlich gedeckelt auf einen Gesamtauftragswert von jeweils eine Milliarde Euro brutto.“ Bedeutet: Statt für 4,3 Milliarden darf Pistorius bei den beiden Unternehmen nur für zwei Milliarden insgesamt einkaufen."

"Zusätzlich wird das Pistorius-Ministerium verpflichtet, den zuständigen Haushältern „erstmals sechs Monate nach Beschlussfassung einen Sachstandsbericht vorzulegen“. Darin müssen Qualifikations- und Serienreifestand. Liefermengen und Zeitplan, Preisentwicklung, industrielle Produktionskapazitäten und Wettbewerbssituation im Markt dokumentiert werden. Die Haushälter begründen ihre Knallhart-Vorgaben damit, Preistreiberei der Rüstungsfirmen zu verhindern und Steuergeld effektiv auszugeben."
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#73
(Vor 9 Stunden)Jack Ryan schrieb: https://www.bild.de/politik/bundestag-ra...ab6238ddd3

"Im Beschluss der Haushälter heißt es: „Die in den jeweiligen Rahmenvereinbarungen vorgesehenen maximalen Abrufmengen werden für alle beauftragten Unternehmen einheitlich verbindlich gedeckelt auf einen Gesamtauftragswert von jeweils eine Milliarde Euro brutto.“ Bedeutet: Statt für 4,3 Milliarden darf Pistorius bei den beiden Unternehmen nur für zwei Milliarden insgesamt einkaufen."

Da die Erstbestellmenge eh weit unter den 4,3 Milliarden EUR lag ist am Ende erstmal nicht so relevant ob man bis zu 2 Milliarden oder 4 Milliarden einkaufen kann.

Wichtig ist es jetzt, die Systeme in die Truppe zubekommen und Taktiken zu entwickeln. Man kann später immer noch mehr bestellen. Andere europäische Länder haben soweit ich weiß noch keine Drohnen in dieser Kategorie im Einsatz. Mit ihrer Größe und Reichweite eignen sie sich ja eher für Angriffe weiter in die Tiefe. Da passt es ja auch, dass die soweit ich weiß zunächst bei den Artillerieeinheiten unterkommen sollen.

Es wird aber interessant, ob man hier Rheinmetall nochmal eine Chance gibt in 6 Monaten. Oder ob für die der Zug hier erstmal abgefahren ist, und man sich nun erstmal auf die beiden Systeme von Helsing und Stark konzentriert.
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#74
https://www.hartpunkt.de/loitering-munition-bundeswehr/

Hier wird auch vermutet, dass Rheinmetall noch nachgemeldet hat.

Ich habe auf der Enforce Tac die HX 2 und die Virtus gesehen, allerdings nur Messemodelle. Die Virtus von Stark ist Mannshoch, ca. 2 m und wiegt ca. 30 kg, ist also deutlich grösser als die HX 2. Die nette junge Dame von Stark meinte, sie könnte die Virtus gut alleine bewegen. Die HX 2 kann ohne Katapult oder Canister starten und theor. auch landen. Die HX 2 braucht ein Katapult, weil die Ukrainer ein Katapult wollen. Scheinbar besser zu handlen als ein Canister.

https://www.hartpunkt.de/boxer-uxv-cs-kn...den-boxer/

Rheinmetall hat dort auch den neuen Boxer als Drohnenkommandostand vorgestellt. Das sah ziemlich spacig aus und auch sehr komfortabel.
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