30.09.2026, 15:31
EDIDP-Projekt unter der Leitung von Patria/Finnland: https://www.patriagroup.com/famous-programme
Daraus entstandenes Fahrzeug: https://www.patriagroup.com/products-and...ria-trackx
[Bild: https://www.patriagroup.com/sites/defaul...2025_2.jpg]
Hartpunkt:
UGV-Ableitung in Kooperation mit RENK (ESuT):
alternativ als Minenwerfer:
[Bild: https://en.defence-ua.com/media/illustra...2881b8.jpg]
Für mich ein hochinteressantes Projekt, weil es dem Anschein nach die Mobilitätsvorteile von Plattformen wie BvS10/ST-Bronco kombiniert mit einem einfachen und (vmtl.) robusten SPz-Aufbau, der Möglichkeit, unbemannte Plattformen abzuleiten und ohne zus. Transporter über Straßen zu verlegen.
Abzuwarten bleibt, wie die Geländegängigkeit im Vergleich zum Bandwagn real ausfällt und welche Einschränkungen sich in der Straßenbeweglichkeit ergeben werden, z.B. durch Gummikettenverschleiß. Außerdem stellt sich natürlich auch hier die Frage, wie man einen effektiven Schutz vor sUAS realisieren kann.
Wenn das Konzept hält, was es verspricht, könnte ich mir diese Fahrzeug- und UGV-Familie sehr gut als Standardfahrzeug einer Einheitsinfanterie vorstellen, das neben dem Infanterie- und Materialtransport auch als leichter Panzermörser, für Flab/CUAS u.a. eingesetzt werden kann, insbesondere mit der UGV-Option, die auch ein Feuerunterstützungssystem vglb. dem Milrem Vector oder Ripsaw M5 ermöglichen könnte.
Daraus entstandenes Fahrzeug: https://www.patriagroup.com/products-and...ria-trackx
[Bild: https://www.patriagroup.com/sites/defaul...2025_2.jpg]
Hartpunkt:
Zitat:Patria TRACKX ist ein geländegängiges Kettenfahrzeug der neuen Generation des finnischen Rüstungskonzerns Patria, das für anspruchsvolle und arktische Bedingungen konzipiert ist, in denen hohe Mobilität und Leistungsfähigkeit unerlässlich sind. Es wurde im Rahmen des gemeinsamen europäischen Programms „Future Highly Mobile Augmented Armoured Systems“ (FAMOUS) entwickelt. Patria plant, TRACKX im Zeitraum 2027 bis 2028 in Serie zu produzieren. ...[Bild: https://www.hartpunkt.de/wp-content/uplo...Patria.jpg]
Das Fahrzeug wurde in den letzten Jahren laut Hersteller umfangreichen Tests auf Schnee, schlammigem Untergrund, in Wäldern und auf Straßennetzen unterzogen. Zu den wichtigsten Merkmalen zählen außergewöhnlich breite Gummiketten, ein niedriger, zentral gelegener Schwerpunkt sowie eine unabhängige, einstellbare hydropneumatische Federung für jedes Laufrad und ein nahezu flacher Boden ohne Torsionsstäbe. Das Geländefahrzeug soll auf dem Markt als moderne, erschwingliche Alternative zu aktuellen leichten Kettenfahrzeugen angeboten werden und zielt auf die Gewichtsklasse von 13 bis 18 Tonnen ab.
Das TRACKX-Fahrzeug bietet einen Kampfraum für bis zu 10 Soldaten mit explosionsdämpfenden Sitzen. Mit einem Leergewicht von 12 Tonnen und einer Nutzlast von 3,5 Tonnen dient das Fahrzeug als gepanzerter Mannschaftstransporter, der mit einem 12,7-mm-Maschinengewehr bewaffnet werden kann und sich für verschiedene Einsatzumgebungen eignet. Es soll veraltete M113- und MTLB-Kettenfahrzeuge ersetzen.
UGV-Ableitung in Kooperation mit RENK (ESuT):
Zitat:Auf der Eurosatory haben die Renk Group und die finnische Patria ein wegweisendes Konzeptmodell für ein schweres besatzungsloses Bodenfahrzeug (UGV) der nächsten Generation vorgestellt. ...[Bild: https://esut.de/wp-content/uploads/2026/...Eiming.jpg]
Das präsentierte Demonstrationsmodell verbindet die modular aufgebaute, gepanzerte Kettenfahrzeugplattform TRACKX von Patria mit dem digitalisierten HSWL 076-Getriebe und der hochentwickelten Drive-by-Wire-Mobilitätsarchitektur von Renk. ... Die 12-Tonnen-Kettenplattform TRACKX kann dank des digitalisierten HSWL 076.Getriebes von Renk besatzungslos betrieben werden. ... Ein wesentlicher Vorteil der Renk-Antriebstechnologie besteht darin, dass sie eine stärkere Standardisierung und technische Gemeinsamkeit zwischen Fahrzeugflotten mit und ohne Besatzung schafft, was die Wartung und den Betrieb für Endnutzer erheblich erleichtert.
alternativ als Minenwerfer:
[Bild: https://en.defence-ua.com/media/illustra...2881b8.jpg]
Für mich ein hochinteressantes Projekt, weil es dem Anschein nach die Mobilitätsvorteile von Plattformen wie BvS10/ST-Bronco kombiniert mit einem einfachen und (vmtl.) robusten SPz-Aufbau, der Möglichkeit, unbemannte Plattformen abzuleiten und ohne zus. Transporter über Straßen zu verlegen.
Abzuwarten bleibt, wie die Geländegängigkeit im Vergleich zum Bandwagn real ausfällt und welche Einschränkungen sich in der Straßenbeweglichkeit ergeben werden, z.B. durch Gummikettenverschleiß. Außerdem stellt sich natürlich auch hier die Frage, wie man einen effektiven Schutz vor sUAS realisieren kann.
Wenn das Konzept hält, was es verspricht, könnte ich mir diese Fahrzeug- und UGV-Familie sehr gut als Standardfahrzeug einer Einheitsinfanterie vorstellen, das neben dem Infanterie- und Materialtransport auch als leichter Panzermörser, für Flab/CUAS u.a. eingesetzt werden kann, insbesondere mit der UGV-Option, die auch ein Feuerunterstützungssystem vglb. dem Milrem Vector oder Ripsaw M5 ermöglichen könnte.
