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Die Generation der russlanddeutschen und Russen in der Bw ist aber schon vorüber . Diese folgten nahtlos den ostdeutschen die nach der wende überproportional gerade in denn Kampftruppen dienten. Heute sind 99% in Deutschland geboren.
@ Milspec_1967 Du Must doch schlaflose Nächte haben mit den ganzen Russen in der Bw , dazu mehr als ein Drittel aus Ostdeutschland und das i Tüpfelchen dazu : Fast 70% der ehemaligen und derzeitigen kommandosoldaten im KSK sind Ossis.
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(14.02.2026, 12:35)alphall31 schrieb: Die Generation der russlanddeutschen und Russen in der Bw ist aber schon vorüber . Diese folgten nahtlos den ostdeutschen die nach der wende überproportional gerade in denn Kampftruppen dienten. Heute sind 99% in Deutschland geboren.
@ Milspec_1967 Du Must doch schlaflose Nächte haben mit den ganzen Russen in der Bw , dazu mehr als ein Drittel aus Ostdeutschland und das i Tüpfelchen dazu : Fast 70% der ehemaligen und derzeitigen kommandosoldaten im KSK sind Ossis. 
Komisch auch dass die privat geäußerte Meinung zur Ukrainepolitik oft eine ganz Andere ist und da sind es nicht einmal Kameraden mit (deutsch)russischen Wurzeln oder "Ossis" sondern ganz normale "Wessis". Wie viele bleiben am Ende dann wohl übrig wenn man die alle rauswerfen wollte? Völlig utopisch.
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Das sollte man auch betonen. Keineswegs stehen ethnische Deutsche aus Westdeutschland den Russen allesamt negativ gegenüber oder wären Pro-Ukrainisch.
Bei einem miiltärischen Angriff auf Deutschland selbst durch die Russen wäre aber die ganze Lage eine völlig andere. Es ist leicht gegen die Ukrainer zu sein, wenn man selbst nicht angegriffen wird und der eigene Horizont beschränkt ist. Es ist etwas völlig anderes, wenn das eigene Land tatsächlich ernsthaft angegriffen wird. Junge AfDler sind beispielsweise am stärksten pro-russisch (querschnittlich) und haben ebenfalls zugleich oft einen hohen Anteil Russlanddeuscher unter sich, und sind trotzdem die Gruppe welche am ehesten bereit wäre für Deutschland im Krieg zu kämpfen.
Im weiteren ist es ein erhebliches Problem, dass diese Bundesrepublik und ihre "Gesellschaft" sich immer mehr von einer mit hohem Vertrauen zu einer mit hohem Misstrauen wandelt. Darin ist ein größeres Problem als in den Russen in der Bundeswehr. Es wird in diesem Land immer mehr misstraut und dem folgend überwacht und reguliert. Diese Nicht-Gesellschaft ist dermaßen ängstlich und verzagt und will zugleich sicherheit und geschützt werden, aber selber nichts wirklich dafür leisten, und beäugt stattdessen misstrauisch alles was abweicht, so funktioniert das nicht im Krieg. Der ganze Korridor dessen was toleriert wird, wird immer mehr verengt, der Meinungskorridor immer mehr verengt und immer mehr Überwachung und Regulierung eingesetzt und das Ergegbnis ist schlicht und einfach Kriegsunfähigkeit und reine Söldnerstrukturen mit den entsprechenden Kosten und Nachteilen.
Es ist diese Verzagtheit und Angst, welche ein viel größeres Problem darstellen als die Russen hierzulande. Und welche sich auch in den Beiträgen von Milspec zeigt. Ohne Vertrauen keine Kampfkraft, so einfach ist das. Die Bundeswehr aber ist wie die kleinbürgerliche kleingeistiger Kleingartensvereinsmeierei dieser Bundesrepublik das genaue Gegenteil davon - man sehe sich nur mal an wie weitgehend der MAD inzwischen seine Überwachungs- und Spitzelmaßnahmen treibt, und mit was für mageren Ergebnissen. Allein schon die tatsächlichen Ergebnisse dieser Bespitzelung sollten eigentlich aufzeigen wie sinnfrei sie ist und wie weitgehend eigentlich das Vertrauen reichen könnte, aber man zieht den genau gegenteiligten Entschluss daraus.
So wird man nie genug junge Menschen davon überzeugen können, tatsächlich für dieses Land kämpfen zu wollen.
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Und die Ergebnisse sieht man doch letztendlich . Vor ein paar Jahren hat man das KSK klein gekriegt, derzeit ist eine andere Truppengattung dran . Endetgebniss ist noch offen und wird noch ein , zwei Jahre auf sich warten lassen . Beim ersten die schweinskopf Party der Auslöser , derzeitiger Fall war der Playboy der Auslöser und mal sehen was uns noch erwartet. Ein Vertrauen zwischen Politik und Arbeitsebene gibt es null, auch wenn das schon gut zwanzig Jahre so ist hat VdL dem Ganzen den Rest gegeben. Man stelle sich das ganze vor wenn die Bevölkerung Interesse an der Armee hätte. Aber so muss man halt klein bei geben, wie letzte Woche als ein Artbtl einen übungsabschnitt abbrechen musste bei einer freilaufenden Übung weil es einer Anwohnerin nicht passte in Bayern.
Man Brauch sich bloß mal die Liste der gefallenen aus dem ISAF Einsatz abschauen welchen Hintergrund die kameraden hatten.
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Wenn man also nur genug Gefallene hat, entschuldigt das die Vorgänge bei den Fallis? Ein KSKler, der ein AK-Sturmgewehr samt Munition bei sich auf dem Grundstück vergraben hatte, um sich auf den Tag X vorzubereiten, ist wohl auch das Normalste der Welt?
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(Gestern, 11:18)KBG32 schrieb: Wenn man also nur genug Gefallene hat, entschuldigt das die Vorgänge bei den Fallis? Ein KSKler, der ein AK-Sturmgewehr samt Munition bei sich auf dem Grundstück vergraben hatte, um sich auf den Tag X vorzubereiten, ist wohl auch das Normalste der Welt?
Man vergleiche mal mit den USA. Dort kann der Normalbürger in fast jedem Bundesstaat ein Sturmgewehr samt Munition kaufen und sich in den Keller stellen. In den USA hat man halt keine Angst vor bewaffneten Bürgern. Das deutsche Waffengesetz hingegen geht immer mehr in Richtung des chinesischen Waffengesetzes. Vielleicht mal lieber darüber nachdenken, anstatt an einzelne Spinner die mal in der Truppe waren.
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KBG32:
Zitat:Wenn man also nur genug Gefallene hat, entschuldigt das die Vorgänge bei den Fallis? Ein KSKler, der ein AK-Sturmgewehr samt Munition bei sich auf dem Grundstück vergraben hatte, um sich auf den Tag X vorzubereiten, ist wohl auch das Normalste der Welt
In keinster Weise, weil dies Disziplinlosigkeiten sind die deshalb inakzeptabel sind, weil sie die Kampfkraft mindern. Aber: man sollte es auch nicht überdramatisieren und insbesondere nicht deswegen das Grundvertrauen aufgeben und alles in Überwachung und Überregulierung stürzen.
Aber genau das ist die Folge. Das heißt nicht, dass man deswegen nicht rigide Strafen verhängen sollte, gegen die Täter / tatsächlich Verantwortlichen - aber umgekehrt muss man diejenigen welche nicht beteiligt waren nicht dahingehend mitverantwortlich machen, indem man anfängt alle zu überwachen und alles zu regulieren.
Das Gesamtsystem entwickelt sich einfach negativ und das betrifft insbesondere alle, die komplett unschuldig an diesen Taten sind.
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(Gestern, 11:51)lime schrieb: Man vergleiche mal mit den USA. Dort kann der Normalbürger in fast jedem Bundesstaat ein Sturmgewehr samt Munition kaufen und sich in den Keller stellen. In den USA hat man halt keine Angst vor bewaffneten Bürgern. Das deutsche Waffengesetz hingegen geht immer mehr in Richtung des chinesischen Waffengesetzes. Vielleicht mal lieber darüber nachdenken, anstatt an einzelne Spinner die mal in der Truppe waren.
Wie so vieles in den USA hängt das von der Hautfarbe des Waffenträgers ab oder vom politischen Lager, siehe hierzu die offizielle Stellungnahme zu den ICE getöteten Protestierer.
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(Gestern, 12:21)Pmichael schrieb: Wie so vieles in den USA hängt das von der Hautfarbe des Waffenträgers ab oder vom politischen Lager, siehe hierzu die offizielle Stellungnahme zu den ICE getöteten Protestierer.
Falsch, in den USA gibt es seit bevorzugende Programme (die vorallem Weiße diskriminierten) staatlicherseits abgeschafft wurden eine echte Gleichbehandlung völlig unabhängig von der Hautfarbe.
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@lime
Zitat:Man vergleiche mal mit den USA. Dort kann der Normalbürger in fast jedem Bundesstaat ein Sturmgewehr samt Munition kaufen und sich in den Keller stellen. In den USA hat man halt keine Angst vor bewaffneten Bürgern. Das deutsche Waffengesetz hingegen geht immer mehr in Richtung des chinesischen Waffengesetzes. Vielleicht mal lieber darüber nachdenken, anstatt an einzelne Spinner die mal in der Truppe waren.
Das sind wenig zielführende und rein plakative Aussagen, die mit der Thematik hier nichts zu tun haben. Hinzu kommt, dass "Waffengesetze in den USA" nicht gleich "Waffengesetze in den USA" sind, was wir in mehreren anderen Strängen auch schon einmal thematisiert hatten, da es von US-Bundesstaat zu US-Bundesstaat erhebliche Unterschiede geben kann. Und der Vergleich mit China bringt hier überhaupt keinen größeren Informationsgewinn, denn natürlich gibt es in China einerseits mehr Waffen im Umlauf (geschätzt etwa 40 Mio.?) als in Deutschland (offiziell vielleicht sieben Mio.?), aber andererseits auch 17-mal so viele Menschen, d. h. die Waffenanzahl in China pro Kopf ist deutlich niedriger. Das Jammern über eine vorgeblich übertriebene deutsche Restriktion ist also nicht zielführend.
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Der KSKler hätte auch ganz legal einen Halbautomaten kaufen können. Er hätte halt, so, wie jeder unbescholtene Bürger, der an eine legale Waffe kommen will, etwas Zeit und Geld investieren müssen, um die Vorausetzungen dafür zu erfüllen. Ca. 2,1 Millionen Bürger haben das auf sich genommen und haben ca. fünf Millionen Waffen im Besitz. Natürlich wird jetzt wieder überreagiert. Nur liefern die Kameraden selber dafür den Grund. Da wird bei einigen Einheiten halt genauer hingeschaut.
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Und weil ein KSKler eine illegale Waffe hatte, ist es also sinnvoll alles so weit wie möglich zu überwachen, mit Spitzeln zu durchziehen und ein Klima aus Misstrauen, Negativismus, Kadavergehorsam und Defätismus zu erzeugen?
Inwiefern war den bitte sehr diese eine lächerliche AK relevant?! Für irgend etwas ?
Die ganze Armee und insbesondere also die Reservisten müssen vom MAD und teilweise vom Verfassungsschutz bespitzelt und überwacht und kontrolliert werden, die Kameradschaft und der positive Korps-Geist müssen zerstört werden, die ganze Armee wird zu einer rückgratlosen Organisation von Beamten gezüchtet in der es nur noch um Eigenabsicherung, die Frage der rechtlichen Absicherung und die eigene Karriere geht, alles nur wegen einer AK.....
Es ist eine Ironie sondergleichen, dass ausgerechnet in einer Deutschen Armee der Karrierismus und diese Vollkasko-Mentalität derart um sich gegriffen haben, wo man früher in der Deutschen Armee gerade eben Karrierismus und Risikoaversion rigide bekämpft wurden, weil sie als wesentliche Schwächen und militärischer Fehler erkannt wurden.
Die Bundeswehr hat keine militärisch sinnvolle Fehlerkultur. Und sie hat einen Umgang mit den eigenen Soldaten, welcher die Kampfkraft mindert, und deshalb falsch ist.
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Ich habe kein Problem damit, wenn gegen rechte Umtriebe vorgegangen wird. Einige hier scheinbar schon.
Es gibt Einheiten, da hört man wenig bis nichts und es gibt Einheiten, die schaffen es immer wieder ins Rampenlicht. Und genau die gehören durchleuchtet. Das war übrigens nicht der einzige KSKler, der auffällig geworden ist. Und die sind handverlesen. Soldaten, die sich auf den Tag X vorbereiten und Pläne machen, die sich gegen die FDGO richten, sind für mich schon ein Grund zur Sorge. Es war da nicht nur der Awtomat das Problem.
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@ KBG32
Der ehemalige Angehörige des KSK hatte weder ein funktionsfähiges sturmgewehr noch die dazu passende Munition in seinem Garten vergraben . Da es dazu ein rechtskräftiges Urteil gibt ist mir nicht ganz klar was du mit deinen Verleumdungen hier sagen willst. Was der Anteil an Gefallenen mit russischem Hintergrund mit den Vorkommnissen in Zweibrücken haben finde ich vielleicht noch raus.
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