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Aber nicht bei der Verschuldung die dafür in Kauf genommen wird . Dafür arbeiten auch viel zu wenig Menschen in der Rüstungsindustrie. Dazu kommt das z.B. Rheinmetall für ihre Produktion fast kompletten Werkzeuge und auch Bauteile aus China bezieht in nicht unerheblichem Umfang. Das hat selbst die Politik kapiert mittlerweile.
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Die deutsche Rüstungsindustrie gibt (je nachdem was man da alles dazu rechnet) ungefähr 150.000 Menschen Arbeit.
Wenn man nur die Sondervermögen nehmen würde, um sie durch diese Anzahl der Mitarbeiter zu teilen, so käme man auf ca. 3,4 Millionen Euro pro Mitarbeiter. Hätte man also die Sondervermögen einfach gleichermaßen an alle Mitarbeiter verteilt ausgezahlt, wäre jeder von ihnen auf der Stelle Millionär. Und das sind nur die Sondervermögen.
Wenn man nun im weiteren über Steuereinnahmen redet, so sollte man bedenken, dass diese Gelder ja welche aus heutigen und zukünftigen Steuereinnahmen sind. Sich über Steuereinnahmen aus Geldern aus Steuereinnahmen zu freuen ist wahrlich eine Milchmädchenrechnung.
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Mittlerweile ist man ja bei fast 280 Millirden , dazu kommt das was für die Ukraine bestellt wird was ebenfalls auf den Zettel der Bw kommt und was für die Ringtausche fällig ist. Da wären wir problemlos bei über 300 Milliarden . Wenn man die jährliche Neuverschuldung nimmt kann man sagen das unsere Verteidigungsausgaben komplett auf Schulden basieren .
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(13.02.2026, 17:10)alphall31 schrieb: Mittlerweile ist man ja bei fast 280 Millirden , dazu kommt das was für die Ukraine bestellt wird was ebenfalls auf den Zettel der Bw kommt und was für die Ringtausche fällig ist. Da wären wir problemlos bei über 300 Milliarden . Wenn man die jährliche Neuverschuldung nimmt kann man sagen das unsere Verteidigungsausgaben komplett auf Schulden basieren .
Nochmal : was für Geld oder Arbeitsplätze oder ingenieur wissen kommt zurück, wenn wir im Ausland kaufren?
Gar nichts.
An der Verschuldung zur Finanzierung geht nichts dran vorbei... So oder so.
Aber D steht im Gegensatz zu USA, J, Fund UK... Und sogar CHN...In dieser Hinsicht sehr gut da.. Deshalb machen wir es ja.
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Tausende überschwere Radpanzer bringen weder etwas für die Zukunft, noch erschaffen sie neues Kapital, noch sichern sie nachhaltig Arbeitsplätze oder technisches Wissen. Das entscheidende Stichwort ist hier nämlich der Begriff: Nachhaltig. Strohfeuer haben keine Substanz.
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(13.02.2026, 21:52)Quintus Fabius schrieb: Tausende überschwere Radpanzer bringen weder etwas für die Zukunft, noch erschaffen sie neues Kapital, noch sichern sie nachhaltig Arbeitsplätze oder technisches Wissen. Das entscheidende Stichwort ist hier nämlich der Begriff: Nachhaltig. Strohfeuer haben keine Substanz.
Fährst Du auf denen mit?
Genauso wie auf Puma.
Ich hab zum Glück nahe Bekannte, die auf beiden dienen... Und froh sind nicht auf russischem Papp Müll zu fahren!
Der Preis ist denen egal... Mit Recht!
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Ist trotzdem todes Kapital und volkswirtschaftlich gesehen ziemlich die dümmste Investition die es gibt. Es ist ein Drama, dass Deutschland seine niedrige Schuldenquote für diesen Unsinn opfern muss.
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(13.02.2026, 12:17)alphall31 schrieb: Verprasst Deutschland seine Rüstungsmilliarden?
https://www.spiegel.de/wirtschaft/aufrue...b3e7af76c5
 Um mal des Teufels Advokaten zu spielen …
Zitat:So hat der Bund Ende 2022 noch 140 Geländefahrzeuge des Typs BvS10 für 2,9 Millionen Euro pro Stück bestellt. Wenige Monate später zahlte er für weitere 227 der sogenannten CAT-Vehicles je gut vier Millionen Euro. »Das Beispiel scheint die These zu stützen, dass es Rüstungsinflation gibt«, sagt Wolff, der die Untersuchung ausgewertet hat.
Für sich genommen, ohne Kontext, taugt dieses Beispiel nur zur Empörung aller, die keine Ahnung von Rüstungsthemen haben. Zumal hier offenbar einfach der Vertragspreis durch die Anzahl der bestellten Fahrzeuge geteilt wurde.
Ich sage nicht, dass es hier so ist, aber es sind durchaus gängige Konstellationen vorstellbar, die die höheren Kosten rechtfertigen. Zum Beispiel: Das erste Los war eine Basis-Variante, das zweite Los umfasst Rüstsatzträger. Oder: Das erste Los umfasste noch keine Ersatzteile. Und, und, und.
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Man wird immer, nach belieben, gute Gründen nennen oder konstruieren können, warum alles plötzlich "teurer" ist oder sogar viel mehr kostet bei gleicher Leistung. Das ändert aber nichts daran, dass die aktuelle Rüstung ziellos ist, sinnlos ist und schlussendlich nicht das generiert was erforderlich wäre.
Es spielt dafür gar keine Rolle ob ein System nun 2,9 Mio oder 4 Mio kostet, die Frage ist vielmehr die des Gesamteffektes. Wenn man so willl der Effekt pro Euro.
Um es mal rein theoretisch zu illustrieren: wenn ein System 1 Mio kostet, aber sein Effekt hätte einen "Wert von 0,1 pro Euro", so wäre dies schlechter als ein System das 10 Mio kostett aber einen Effekt mit einem "Wert von 0,2 pro Euro" erzeugt.
Schlussendlich ist es nicht die Frage was es kostet, sondern was es bewirkt.
Und da fehlt vor allem anderen jedwede wirklich ganzheitliche Strategie. Stattdessen schiebt man nonchalant die NATO vor und sagt: die NATO hat Pläne, die NATO hat einen Plan und wir haben den gleichen Plan etc. Es wird nicht mal hinterfragt ob die NATO Pläne sinnvoll sind, so dermaßen weitgehend hat man sich in der Rolle des hörigen Knecht eingerichtet. Und die eigenen Pläne bestehen primär aus Worthülsen, ohne jede konkrete praktische Relevanz.
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(14.02.2026, 07:10)muck schrieb: Ich sage nicht, dass es hier so ist, aber es sind durchaus gängige Konstellationen vorstellbar, die die höheren Kosten rechtfertigen. Zum Beispiel: Das erste Los war eine Basis-Variante, das zweite Los umfasst Rüstsatzträger. Oder: Das erste Los umfasste noch keine Ersatzteile. Und, und, und.
Ende 2022 hat Deutschland zusammen mit Schweden und Großbritannien einen Rahmenvertrag abgeschlossen, der die Lieferung von insgesamt 436 Fahrzeugen für 710 Millionen Euro umfasst, davon 140 Fahrzeuge für die Bundeswehr. Die heruntergebrochenen Kosten pro Fahrzeug über den Gesamtvertrag lagen also bei 1,63 Mio. Euro. Ein halbes Jahr später wurde dieser Vertrag dann um eine deutsche Bestellung von zusätzlichen 227 Fahrzeugen für weitere 362,6 Mio. Euro erweitert, die Kosten pro Fahrzeug lagen dabei also bei 1,6 Mio. Euro.
Das sind die reinen Beschaffungskosten für die Fahrzeuge mit den jeweiligen Grundausstattungen, alle darüber hinausgehenden Kosten fallen für Zusatzausrüstung, Ersatzteile, Dienstleistungen, usw.. an und lassen sich logischerweise nicht herunter gebrochen auf die einzelnen Fahrzeuge vergleichen.
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Zitat: Ich sage nicht, dass es hier so ist, aber es sind durchaus gängige Konstellationen vorstellbar, die die höheren Kosten rechtfertigen. Zum Beispiel: Das erste Los war eine Basis-Variante, das zweite Los umfasst Rüstsatzträger. Oder: Das erste Los umfasste noch keine Ersatzteile. Und, und, und.
Auch die erste Bestellung umfasste schon verschiedene Varianten des Fahrzeuges, Truppentransport, Logistik, medizinische Evakuierung, Bergung sowie Führung und Kontrolle. Eine Fm Ausführung wird es anscheinend nicht mehr geben für Bw .
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Standort Speyer wird zukünftig wieder von der Bundeswehr genutzt. Artikel leider hinter Bezahlschranke.
https://www.rheinpfalz.de/lokal/speyer_a...62599.html
Der Standort war einer von vielen auf einer Liste.
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Warum wird eigentlich nicht mehr zu denn Vorfällen aus Zweibrücken berichtet in der Öffentlichkeit?
Gerade jetzt wo doch die Ermittlungen wegen übler Nachrede , Verleumdung usw. So richtig in Fahrt gekommen sind.
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Militärischer Nahkampf bei der Bundeswehr:
https://www.youtube.com/watch?v=6CmgTHf4_u0
Halbwegs in Ordnung, bis auf den Murks am Ende von wegen die Soldaten sind gefangen und müssen sich den Weg frei kämpfen. Was für ein Schwachfug !!!
Das Gehaue und Gestoße mit dem Sturmgewehr ist auch Unfug. Zum einen schneidet und sticht scharfer Stahl sie alle gleich auf, zum anderen sollte man die Primärwaffe nicht für irgendwelche Nahkampfexperiemente opfern.
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