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(Amerika) United States Army - Druckversion +- Forum-Sicherheitspolitik (https://www.forum-sicherheitspolitik.org) +-- Forum: Blickpunkt Europa und der Westen (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=89) +--- Forum: Streitkräfte und Organisationen (https://www.forum-sicherheitspolitik.org/forumdisplay.php?fid=91) +--- Thema: (Amerika) United States Army (/showthread.php?tid=3039) |
- Holger - 04.08.2003 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.dfw.com/mld/dfw/news/opinion/6453994.htm">http://www.dfw.com/mld/dfw/news/opinion/6453994.htm</a><!-- m --> Zitat:Has the time come when the best course is to consider an increase in the size of our Army, after two decades of whittling it down from 18 divisions to 10 divisions, squeezing it from 750,000 soldiers to 480,000 soldiers? - bastian - 04.08.2003 Selbst die USA stossen an Grenzen... Die Zeiten einer "Friedensdividend" sind vorbei. Nicht nur qualitativ wie bisher, sondern auch quantitativ muss die US Army augestockt werden. In einer momentan ausbrechenden Krise sind die USA nicht in der Lage glaubwürdige Bodentruppenverbände zu schicken. Die Army muss daher personell aufgestockt werden. Was allerdings nicht von heute auf morgen geht, man braucht Rekruten, die ausgebildet werden müssen, Material... Abhilfe könnte ein Truppenabzug aus dem Irak bringen, der aber nicht in Frage kommt, es sei denn internationale Truppen würden die USA in glaubwürdiger Zahl unterstützen, was aber kaum ohne die UNO geht. Auf jeden Fall hat der Irak Krieg die US Kräfte stärkstens belastet. - Cluster - 05.08.2003 Da gibts dann aber auch gleich zwei größere Probleme. Eine größere Army braucht mehr Leute. Da die USA keine Wehrpflicht haben müssen sie ihre Soldaten anwerben, was sehr oft nicht einfach ist. Zusätzlich erhöhen sich die Personalkosten, die aufgebracht werden müssen. Sicher während eines Krieges fällt es auf, wenn plötzlich die Truppenstärke bis ans Limit strapaziert wird. Aber in Friedenszeiten fallen dann die hohen Personalkosten auf .... - bastian - 05.08.2003 In den USA gibt es ja bereits Überlegungen die Wehrpflicht wieder einzuführen, ist aber nicht wirklich realistisch, mieiner Meinung nach. Soldaten anwerben sollte aber möglich sein. Problematisch an der momentanen Stärke der US Army ist, daß sie ihrer eigenen Doktrin nicht mehr gerecht wird, meines Wissens besagt diese, daß die US Army dazu in Lage sein soll 2 "major regional conflicts" in der Art des Irak Krieges zu bewältigen. Dies kann sie momentan eindeutig nicht. Was mich auch stört ist, daß die USA Kräfte an einen weitestgehend ungefährlichen Irak verschleudert haben, jetzt dort gebunden sind und auf gefährlichere Staaten wie Nordkorea oder abgeschwächt der Iran nicht genügend Druck ausüben können und sich diesen mit hinreichender Intensität widmen können. - Cluster - 05.08.2003 Zitat:bastian posteteDas stimmt zur Zeit können sie nicht zwei größere Konflikte an verschiedenen Orten der Erde ausfechten. Aber zumindest Iran ist auch im Moment durchaus bedroht durch die Truppen in und um den Irak zu wie durch die Schiffe die in der Region herumgondeln. Was Nordkorea angeht stimmt deine Aussage schon eher. Bodentruppen zur Verstärkung Südkoreas freizustellen und dort aufmarschieren zu lassen, dürfte schwer fallen. - Tiger - 05.08.2003 Es gibt immer einen Konflikt zwischen Quantität und Qualität einer Armee. Die USA bemühen sich, eine qualitativ hohe Armee mäßiger Größe zu erhalten, ähnlich den meisten Industriestaaten. Bei so etwas kann natürlich die Fähigkeit, die Armee an jeder Front einzusetzen verlorengehen, was dann zu militärischen und politischen Schäden führen kann. Durch ein gewisses Maß an Mobilität kann man den Mangel an Hardware und auch an militärischem Personal zwar ausgleichen, aber auch dies nur begrenzt. - bastian - 05.08.2003 Nordkorea ist echt kritisch, wenn es stimmt was im Artikel steht wird auch eine Brigade der 2nd ID in den Irak verlegt, dann wäre in Korea nicht einmal eine komplette Division stationiert. Ob das eine clevere Idee ist? Iran ist durch die Truppen im Irak nicht direkt gefährdet, die Truppen im Irak werden auf absehbare Zeit als Besatzungstruppe gebraucht, die können nicht noch eine Intervention durchziehen. Wirklich eng wird die Lage für die Army, wenn die erste Ablösung der Irak Einheiten fällig ist. Ewig können die nicht dableiben, da die Moral der Einheiten da nicht mitmacht und auch notwendiges Training und Erholung nicht stattfinden kann. Bei anderen Krisenregionen dürften die Verbündeten der USA auf sich gestellt sein. Die ROK dürfte aber in der Lage sein in einer konventionellen Auseinandersetzung mit Nordkorea fertig zu werden. Als Fazit bleibt für mich: Die US Kräfte wurden an einen ungefärlichen Irak verschleudert und könnten jetzt an anderen Krisenpunkten fehlen. An einer Wiedervergößerung der US Army führt kaum ein Weg vorbei. - lini - 05.08.2003 das hat herr rumsfeld nun davon:baeh: - Merowig - 06.08.2003 <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.csmonitor.com/newsinbrief/brieflies.html#USA16:09:55">http://www.csmonitor.com/newsinbrief/br ... SA16:09:55</a><!-- m --> Zitat:USAKlingt fuer mich nicht sehr ueberzeugend @lini interessanter Kommentar - lini - 06.08.2003 @Merowig danke:hand: in bagdad siehts schlecht aus fur die amis aber südlich in der umgebung von al kut wo die marines stationiert sind soll ja ziemlich ruihg sein glaub ich jedenfalls aber wen dort nichts los ist warum werden dort so viele amis gebunden die könnte man warscheinlich gut gebrauchen - bastian - 06.08.2003 Die Army ist einfach zu klein. <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/sz/politik/red-artikel33/">http://www.sueddeutsche.de/sz/politik/red-artikel33/</a><!-- m --> <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/sz/politik/red-artikel34/">http://www.sueddeutsche.de/sz/politik/red-artikel34/</a><!-- m --> Hat zwar nix mit den Links zu tun, aber trotzdem: Die Idee, die Army in eine Truppe kleiner hochmobiler Einheiten von maximal Brigadegröße zu verwandeln, gab es schon mal nach Ende des kalten Krieges, der Golfkrieg 90/91 hat überzeugend die Fehlerhaftigkeit dieser Idee gezeigt. Hat im 2003er Golfkrieg nicht eine klassiche Truppe. nämlich die 3.ID die kriegsentscheidenden Erfolge erzielt? Das Konzept der neuen "Stryker" Brigaden überzeugt mich nicht, schnell verlegbare und mobile Streitkräfte schön und gut, aber daß es einfach falsch ist, daß Geschwindigkeit Panzerung ersetzt haben schon die Schlachtkreuzer in der Skagerakschlacht im 1.WK überzeugend gezeigt. Habe den Link nicht genau parat, aber daß der Stryker nicht gut gepanzert sein müsse, weil er so beweglich sein, hat ein US General behauptet. - Merowig - 06.08.2003 Die Strykerbrigade wuerd ich nur irgendwo hinschicken wenn man schnell irgendwo Friedenstruppen braucht. Fuer den Fehler mit den Stryker werden wohl Amerikaner bluten und sterben sollte man die in nen richtigen Krieg einsetzen. - Helios - 06.08.2003 Die Strykerbriganden sind ja sowieso nur Übergangslösungen zu einem Gesamtkonzept. Doch dieses sollte man noch mal überdenken, denn letztendlich nützt es nichts die Truppen innerhalb einer Woche einsatzbereit zu haben, sie jedoch nicht einsetzen zu können weil die Lage zu gefährlich ist. Aber nach den derzeitigen Erfahrungen wird man sicher noch mal darüber nachdenken. Die Strykerbrigaden hingegen werden kommen, für den Krieg jedoch kaum zu gebrauchen, für den Friedenseinsatz taugen sie schon mehr, jedoch ist die Frage ob man sechs (oder waren es acht?) Strykerbrigaden braucht um im Zweifelsfall schnell eine Friedenstruppe irgendwo hinsenden zu können? Ich stimm euch also voll und ganz zu... - bastian - 06.08.2003 Schitt, habe gedacht mit meinem Statement zu den Srykerbrigaden ein wenig provozieren zu können.... Was haben sich die US Stabschefs eigentlich beim austüfteln dieses Konzeptes gedacht? Mal was anderes; Wenn uns auffällt, daß die US Army voll ausgelastet ist, fällt das bestimmt auch Kim Jing Il und den Ayatollahs auf. Warum sollten die sich also von den USA unter Druck setzen lassen? Wenn ich Kim Jong Il wäre, würde ich abwarten bis die im Anfangs genannten Artikel genannten Verlegungen abgeschlossen sind und dann einen Angriff starten, um Korea wiederzuvereinigen... Einen besseren Zeitpunkt hat es in den letzten Jahrzehnten noch nie gegeben. - Starfighter - 08.08.2003 Nunja die Army alleine wäre momentan sicher nur sehr schlecht (aber man könnte es meiner Meinung nach schon irgendwie hinbekommen) in der Lage einen zweiten Konlickt wie Irak zu führen. Aber was ist mit den Marines? Die sind nicht so stark ausgelastet wie die Army. Insgesamt herrscht der eigentliche Mangel auch nur bei den Bodentruppen. Luft- und See-Streitlräfte haben die Amis nach der Beendigung der "heissen" Phase sowie wieder ausreichend zur "freien Verfügung". |