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Tschetschenien - Druckversion

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- Popeye - 30.03.2004

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Tschetschenen-Führer droht mit Anschlägen außerhalb Russlands
Bassajew erwägt Einsatz von Chemiewaffen - Rebellen-Chef: "Auch russisches Militär setzt Gifte ein"

Zitat:Moskau - Der tschetschenische Rebellenführer Schamil Bassajew hat gedroht, künftig auch außerhalb von Russland Anschläge zu verüben und gegebenenfalls chemische Waffen einzusetzen. Damit wollten sich die Rebellen für das Attentat auf den früheren tschetschenischen Präsidenten Selimchan Jandarbijew im Golfstaat Katar rächen, heißt es in einem Schreiben, das am Dienstag auf der Web-Site des den Rebellen nahe stehenden Kawkas-Zentrums erschien. Bassajew wirft der russischen Regierung vor, das Attentat sei in ihrem Auftrag geschehen.........



- Popeye - 02.04.2004

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Tschetschenien: Leibwächter von Rebellenführer Maschadow ergibt sich
Schaa Turlajew stellte sich russischen Truppen

Zitat:Moskau - Der Chef der Leibwächter des tschetschenischen Expräsidenten Aslan Maschadow hat sich russischen Medienberichten zufolge ergeben. Schaa Turlajew habe sich in der Region Noshai-Jurt den russischen Truppen gestellt, hieß es am Freitag in einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax, die den Sprecher des regionalen Befehlsstabes der russischen Truppen, Oberst Ilja Schabalkin, zitierte.

Turlajews Gesundheitszustand sei schlecht, und das sei vermutlich auch der Grund, warum er sich gestellt habe, sagte Shabalkin. Laut Itar-Tass musste ihm ein Fuß amputiert werden. Wie viel Macht Maschadow in Tschetschenien noch hat, ist unklar. (APA/AP)



- intelligenzija - 06.04.2004

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Zitat:18:35 - 30 tschetschenische Kämpfer ergeben sich

Nach Angaben des regionalen Antiterrorstabes im Kaukasus haben sich 30 tschetschenische Kämpfer den Behörden ergeben. Die Separatisten sollen den Gruppen der Warlords Chambijew, Turlajew und Aidamirow angehören, berichtet RIA Nowosti. Chambijew hatte sich unlängst selbst gestellt. (ab)



- VSS - 09.04.2004

Zitat:13:56 - Bassajews Geldbotin verhaftet


Im Kaukasus ist nach russischen Militärangaben eine Tschetschenin verhaftet worden, die 180.000 Dollar bei sich trug, die sich den in den Untergrund geflohenen Kommandeuren der Kampfgruppen zukommen lassen wollte. Die Frau, die das Geld in einer Kiste mit Tee-Paketen versteckt hatte, sei bei einer Personenkontrolle aufgefallen, sagte Armeesprecher Ilja Schabalkin nach Angaben der Internetzeitung newsru.com. (kp)
Zitat:11:55 - Tschetschenien: Maschadow am Ende?


Moskau. Der prorussische Präsident Tschetscheniens Achmed Kadyrow hat dem Rebellen-Präsidentenen Aslan Maschadow angeboten, sich für dessen Begnadigung einzusetzen, sollte Maschadow sich freiwillig stellen. Er müsse seine Taten bereuen und sich gegenüber dem tschetschenischen Volk entschuldigen, forderte Kadyrow. Nachdem in letzter Zeit mehrere Vertraute des Rebellenführers getötet wurden oder sich den russischen Behörden stellten, sagen immer mehr Beobachter voraus, dass auch Maschadows Gefangennahme bald bevorstehe.
http://www.aktuell.ru/rupol0010/morenews.php?iditem=2174


- intelligenzija - 10.04.2004

Zitat:Neun Leichen mit Schusswunden im Südosten Tschetscheniens gefunden


Im Südosten Tschetscheniens sind neun Leichen mit Schusswunden gefunden worden. Wie die Nachrichtenagentur RIA-Nowosti am Samstag unter Berufung auf einen Vertreter des tschetschenischen Innenministeriums meldete, wurden die Leichen in einem Kanalbett des Dorfes Serdschen-Jurt entdeckt.

Acht von ihnen seien als Einwohner des Dorfes Duba-Jurt identifiziert worden, das etwa 20 Kilometer entfernt liegt.

Am 27. März hatten Maskierte elf Männer aus Duba-Jurt entführt, wie Einwohner des Ortes der Nachrichtenagentur AFP mitteilten. Nach Angaben einer russischen Menschenrechtsorganisation wurden in den ersten vier Monaten diesen Jahres in Tschetschenien bereits 78 Menschen entführt. Davon wurden 33 freigekauft oder so freigelassen und vier tot aufgefunden. 41 gelten als vermisst.(afp)
http://www.russlandonline.ru/mainmore.php?tpl=Politik&iditem=721


- intelligenzija - 11.04.2004

Zitat:15:58 - Dagestan: Entführter Arjan Erkel ist frei

Der im August 2002 in Dagestan entführte Holländer Arjan Erkel ist in der vergangenen Nacht unter noch unbekannten Umständen frei gekommen. Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ (MSF), für die Erkel arbeitete, teilte in Genf mit, dass er bei guter Gesundheit sei. Man bemühe sich nun um seine schnellstmögliche Heimreise. Nach Angaben eines MSF-Sprechers in Moskau sei kein Lösegeld für Erkel bezahlt worden. Die dagestanischen Behörden sprachen von einer „gemeinsamen Operation“ von Polizei und FSB, die zur Befreiung der Geisel geführt habe. (ld)
http://www.russland-news.de/ (newsticker)

1 1/2 Jahre als Geisel.... omg


- Popeye - 15.04.2004

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Sieben tschetschenische Rebellen bei russischem Luftangriff getötet
Russische Armee: Gehörten Gruppen um Bassajew und Maschadow an

Zitat:Moskau - Bei einem russischen Luftangriff in der Kaukasusrepublik Tschetschenien sind nach Angaben der russischen Armee sieben Rebellen getötet worden. Die Leichen seien von russischen Fallschirmjägern in der Nähe der Ortschaft Mesketi im Südosten Tschetscheniens entdeckt worden, sagte der Sprecher der russischen Streitkräfte im Nordkaukasus, Ilja Schabalkin, am Donnerstag der Nachrichtenagentur RIA-Nowosti.

Demnach handelte es sich bei den am Dienstag Getöteten um Kämpfer zweier unterschiedlicher Gruppen, die von dem radikalen Rebellenführer Schamil Bassajew und von dem von Russland nicht anerkannten Präsidenten Aslan Maschadow angeführt werden. Die Rebellen hätten russische Uniformen getragen. Eine Bestätigung von unabhängiger Seite gab es nicht.

In den vergangenen Tagen wurden bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der russischen Armee und Rebellen mindestens 24 Menschen getötet. (APA/red)



- ~Operator - 18.04.2004

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Zitat:Kommandeur der arabischen Kämpfer in Tschetschenien getötet


Der Kommandeur der arabischen Kämpfer in Tschetschenien ist getötet worden. Die Familie des Saudiarabers Abdulasis el Ghamdi, genannt Abul Walid, sei am Sonntag über dessen "Märtyrertod" informiert worden,

sagte sein Bruder in der saudiarabischen Stadt Dammam. Der Website Islam Today zufolge wurde Ghamdi von hinten erstochen oder erschossen, als er sich auf das Freitagsgebet vorbereitete.

Der pro-russische Präsident in Tschetschenien, Achmad Kadyrow, konnte den Tod Ghamdis zunächst nicht bestätigen. Es gebe groß angelegte Einsätze in mehreren Regionen der Kaukasusrepublik, sagte Kadyrow der russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti. Ob aber Ghamdi dabei getötet worden sei, wisse er nicht. Nach Einschätzung des russischen Geheimdienstes ist Ghamdi der Nachfolger des Kommandeurs Chattab, der im März 2002 getötet worden war. (afp)



- Alexander - 19.04.2004

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.interpol.int/public/Wanted/Notices/Data/1999/43/1999_14843.asp">http://www.interpol.int/public/Wanted/N ... _14843.asp</a><!-- m -->
@CommanderR.
Zitat:Die Tschetschenischen Freiheitskämpfer würde ich somit auch keinesfalls als Terroristen bezeichnen oder diese mit Al KAida vergleichen, da diese ein ehrenvolles Ziel verfolgen, nähmlich die Befreiung ihres Landes von den Besatzern, auch wenn die Methoden aus Verzweiflung zum Teil Terroristisch sind.
Ich sehe die tschetschenische Problematik anders als du. Übrigens, der Interpol auch.


- Popeye - 05.05.2004

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Tschetschenien: Anhaltende Kämpfe
Zehn russische Soldaten getötet

Zitat:Wladikawkas - Bei Kämpfen mit Rebellen sind in Tschetschenien zehn russische Soldaten getötet worden. 15 seien verletzt worden, teilte die von Moskau gestützte Regierung am Dienstag mit. Drei Soldaten und mehrere tschetschenische Kämpfer wurden bei einem Gefecht nahe des Dorfes Noschai-Jurt getötet, zwei weitere nahe der südtschetschenischen Stadt Schatoi. Bei Angriffen auf russische Stellungen kamen außerdem fünf Soldaten ums Leben.

Russische Truppen griffen im Süden von Tschetschenien Stellungen mutmaßlicher Rebellen mit Artilleriefeuer an. Mindestens 200 Menschen, die Verbindungen zu Rebellen haben sollen, wurden gefangen genommen. Menschenrechtler haben Russland wegen der Behandlung von gefangenen Tschetschenen wiederholt kritisiert. (APA/AP)



- VSS - 05.05.2004

Die Menschenrechtler sollten mal ein Auge auf den Irak werfen!


- Tiger - 05.05.2004

Es ist nichts neues, daß arabische Islamisten in Tschetschenien operieren. Vor kurzem starb auch ein gefürchteter islamistischer Terrorist aus Jordanien, Chattab, durch einen Anschlag eines russischen Geheimdienstes. Dieser hatte ihm einen vergifteten Brief zugestellt.
Aus der gleichen Quelle, aus der die tschetschenischen Rebellen islamistische Mitstreiter erhalten, bekommen sie auch finanzielle Mittel.
@VSS
Kann es sein, daß du dich vertan hast? Ich schätze mal, daß in deinem Beitrag hier nicht "Irak", sondern "Tschetschenien" stehen soll.
Was die Sache mit dem Blick der Menschenrechtler betrifft: Sie können in Tschetschenien nicht gerade frei agieren, es ist bekannt, in welchem Maße Tschetschenien abgeriegelt ist. Das bedeutet auch, daß es schwerer ist, an Indizien oder Hinweise zu kommen.
Und ohne Indizien und Hinweise = keine Beweise => keine Verurteilung Sad


- Shahab3 - 09.05.2004

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,299100,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 00,00.html</a><!-- m -->

Zitat:BOMBENEXPLOSION

Rebellen töten tschetschenischen Präsidenten

Attentäter haben heute Morgen mitten im Stadion von Grosny eine Bombe gezündet. Der tschetschenische Präsident und der Kommandeur der russischen Truppen wurden getötet, es gab dutzende Verletzte. Der Anschlag ereignete sich während einer Gedenkfeier zum Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland.



- intelligenzija - 09.05.2004

Diese Parasiten..
Zitat:Landmine explodierte im überfüllten Stadion von Grosny. Dort fand eine Gedenkfeier zum Ende des Zweiten Weltkriegs statt
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,299100,00.html

Zitat:Acht Tote und 32 Verletzte bei Explosion in Grosny
Bei der Explosion in einem Stadion in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny sind am Sonntag mindestens acht Menschen getötet und 32 weitere verwundet worden. Das sagten Polizisten und Krankenhausmitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP in Grosny. Unter den Toten sei ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters.
http://russlandonline.ru/mainmore.php?tpl=Verschiedenes&iditem=470

[Bild: http://russlandonline.ru/rupol0010/images/grosny-explosion005a.jpg]
[Bild: http://us.news2.yimg.com/us.yimg.com/p/ap/20040509/capt.mosb80105090854.russia_explosion_mosb801.jpg]

[Bild: http://russlandonline.ru/rupol0010/images/grosny-explosion002a.jpg]


- Shahab3 - 09.05.2004

Lol ! Ihr könnt sie ja ganz einfach loswerden ! Smile