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- Quintus Fabius - 14.10.2009 Ingenieur: Die Frage warum die Bombe überhaupt eingesetzt wurde ist eine gute Frage. Die führenden US Militärs hielten den Einsatz der Bombe für Überflüssig. Ich erwähnte aber in einem meiner Einträge, daß Truman einen Tag bevor er sich entschloss die Bombe einzusetzen bekannt wurde, daß es Kreise des Japanischen Militärs gab, die in Friedensverhandlungen mit der Sowjetunion eine Teilkapitulation gegenüber den Sowjets anbieten wollten. Das war zwar keine Mehrheitsmeinung in der japanischen Führung, aber es gab Kreise fanatischer Offiziere die aus extremem Haß auf die USA sogar bereit waren gegenüber den Sowjets zu kapitulieren. Truman überbewertete evenutell diese Information. Diese Minderheitenansicht hätte sich niemals durchgesetzt, aber die Frage ist, ob das Truman klar war. Truman hatte eine extreme Furcht davor, daß die Rote Armee Japan trotzdem erobern würde. Truman ging ab dem 16 Juli davon aus, daß die Rote Armee selbst bei einer bedingungslosen Kapitulation Japans gegenüber den USA eventuell trotzdem in Japan landen würde. Die führenden US Militärs waren hier anderer Meinung, weil sie davon ausgingen, daß die Sowjets frühestens im Oktober landen könnten. Zum Zeitpunkt des Atombombenabwurfs gab es zudem noch ungeschlagene Japanische Truppen in Korea. Aber erst kurz nach dem Abwurf der Atombomben wurden diese Truppen jedoch von der Roten Armee zerschlagen. Truman ging im weiteren davon aus, daß ein Einsatz der Atomwaffen die Sowjets von einer Landung abschrecken würde. Das war Trumans primäres Argument für den Einsatz. Entgegen der Meinung der führenden US Militärs ging Truman davon aus, daß die Sowjets als Reaktion auf eine japanische Kapitulation schon Ende August landen würden. Dazu waren sie jedoch gar nicht in der Lage da die erforderlichen Streitkräfte sich gerade erst zusammen zogen. Die Sowjets selbst planten die Invasion für frühestens Mitte September. Truman hat schon sehr früh Stalin persönlich über diese neue US Waffe informiert, sogar mehrmals. Auch schon auf der Potsdamer Konferenz. Stalin aber soll demgegenüber Zweifel geäußert haben ob die USA tatsächlich diese Waffe einsatzbereit hätten. Truman setzte den Besitz Atombombe als Mittel der Diplomatie in Europa ein. Trumans Ziel war es, US Interessen durch die Bekanntgabe des Besitzes dieser Waffe durchzusetzen. Das war für Truman auch ein Primäres Argument, diese neue Waffe zu testen und gegenüber den anderen Ländern der Welt den Einsatz dieser Waffe vorzustellen, als US Machtdemonstration. Das Ziel dieser Machtdemonstration war eine bessere Verhandlungsposition in Europa. Truman wollte ernsthaft den Einsatz der Bombe gegen Japan damit er bei den Verhandlungen eine besser Position einnehmen konnte. Nasenbär: 1 Der Kaiser befand sich nicht im Kaiserpalast 2 Tokio wurde deshalb nicht als Ziel ausgewählt, weil die Stadt durch Bombardements der USAF ohnehin völlig zerstört war. Bei der Bombardierung Tokios (und des Kaiserpalastes) sind übrigens in einer einzigen Nacht mehr unschuldige japanische Zivilisten getötet worden als bei beiden Atombombenabwürfen zusammen. 3 Die Mehrheitsmeinung der Japanischen Führung war, das der Kaiser unbedingt gerettet werden muß ! Genau zeitgleich zu den Atombombenabwürfen erhielt das Kriegskabinett eben die Meldungen über die Vernichtenden Niederlagen der Japanischen Armeen gegen die Sowjets. Am 8 August landeten bereits Sowjetische Marineinfanterieeinheiten vorüberrgehend auf Japan, am gleichen Tag wurden die Hauptinseln der Kurilen überrannt. Der Angriff der Sowjets, der in Wahrheit schon ab dem 24 Juli lief (die offizielle Kriegserklärung war dann Anfang August) war das prägende Thema der Sitzungen des japanischen Kriegskabinetts. Die Japaner verstanden, daß die Sowjets ihr Land erobern würden und das der Kaiser dann verloren sein würde (ein Kaiser in einem kommunistischen Land war nicht möglich). Truman widerum trieb genau die gleiche Angst um. Er wollte unbedingt daß Japan vollständig an die USA fiel. Dazu war es seiner Ansicht nach notwendig die Japaner mit allen Mitteln sofort zur Kapitulation zu bringen und zugleich die Sowjets zumindest temporär abzuschrecken. Stalin war ein Paranoiker. Auf die Nachricht vom Einsatz der US Atombombe versteckte er sich zunächst mal persönlich eine Zeit lang, und ordnete zugleich an, mit allen Mitteln sowjetische Atomwaffen zu schaffen. - hunter1 - 14.10.2009 Das Thema Atombombeneinsatz in Japan wurde schon mal durchgekaut: <!-- l --><a class="postlink-local" href="http://forum-sicherheitspolitik.org/viewtopic.php?t=2996&start=15">viewtopic.php?t=2996&start=15</a><!-- l --> Bitte dort weiter diskutieren. Das Ganze ist hier OT. Worüber man sich in diesem Thread unterhalten kann, ist z.B., ob der Westen moralische Übermacht hat, weil er die Atombombe eingesetzt hat (bzw. Ausgangspunkt waren auch die massiven Bombardements in Korea und Vietnam gegen Zivilisten). Aber die ganze historische Debatte, warum Hiroshima und Nagasaki stattgefunden haben, ist hier doch ziemlich deplatziert. - Erich - 14.01.2010 hunter1 schrieb:....auch über moralische Qualitäten lässt sich trefflich streiten; dazu mal wieder ein Artikel der Süddeutschen Zeitung: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/846/500117/text/">http://www.sueddeutsche.de/politik/846/500117/text/</a><!-- m --> Zitat:Christliche Islamkritik - revan - 15.01.2010 Ich stelle das Mahl hier rein, da ich wenig Zeit habe unkommentiert: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,672117,00.html">http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 17,00.html</a><!-- m --> Zitat:Peinlicher Aufklärungsunterricht - Erich - 18.07.2010 Ich stell das mal hier rein, weil der Bericht den Aufstieg der Schwellenmächte aus einem bestimmten Blickwinkel wiederspiegelt. <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E31AC62A4A28F4666BCFCB2024345826D~ATpl~Ecommon~Scontent.html">http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C ... ntent.html</a><!-- m --> Zitat:Schwellenmärkte - revan - 29.08.2010 Alls Fortführung der angestoßenen Diskussion USA Bereich. <!-- l --><a class="postlink-local" href="http://forum-sicherheitspolitik.org/viewtopic.php?t=2059&postdays=0&postorder=asc&start=1455">viewtopic.php?t=2059&postdays=0&postorder=asc&start=1455</a><!-- l --> Ich finde die Islamische Kultur und ihre Werte und Welsche Kultur mit ihren Werten auf einen Treppchen zu stellen ohne sich mahl nüchtern die Realität vor Augen zu führen ist falsch wenn nicht beleidigend den da gibt es eine große Diskrepanz. Man darf eben nicht vergessen das nach Islamischen Recht Dieben die Hände abgeschnitten, Frauen biss zum Hals in der Erde (Männer biss zur Hüfte) eingegraben werden um ihnen wegen Ehebruch mit Steinen Mittlerer Größe ihre Köpfe einzuschlagen. Es ist auch keine Lüge dass der radikale Islam der eben aus dem Islam hervorgeht bzw. einfach das wörtliche Ausleben des Islams darstellt abertausenden Bürger Westlicher Länder das Leben kostete genau wie es keine Lüge ist das Islamische Bevölkerungsgruppen in der Regel wenig biss gar nicht in Westlichen Ländern integriert sind und auch die gemäßigten Muslime von Westlichen Werten die wir als Zivilisiert erachten stark abweichen z.b was die Rolle der Frau, der Umgang mit Homosexuellen und Toleranz in allgemeinen angeht . Daher und vor allem wegen der erstgenannten Tatsachen finde ich das man das Kind beim Namen nennen soll anstatt sich mit Relativierungen um die Debatte zu drücken. Den in Vergleich zur Westlichen Welt (ich will gar nicht auf die Religion eingehen da in Westen Kirche und Staat getrennt sind) ist die Islamische Welt klar rückständig und hat dringenden reformbedarf nötig den mit den Werten und Rezepten von vor 1400 Jahren ist man in 21 Jahrhundert nicht mehr aktuell. Leider passiert aber momentan eher das Gegenteilige, wenn man sich radikale Länder wie Saudi Arabien den Jemen oder den Oman anschaut wo Islamist sein schon die Regel und nicht die Ausnahme ist. Selbige islamistische Tendenzen sind Heute selbst in der Türkei zu erkennen von anderen Islamischen Ländern ganz zu schweigen, so ist z.b Bosnien zu eine Islamisten Pool geworden. Der Iran nimmt in dieser Situation eher eine Sonderstellung ein, hier gibt es eine starke Opposition die gegen die Rückständigen Elemente der Gesellschaft kämpft leider haben vorerst die radikalen Islamofaschisten gewonnen. Der Kampf der Kulturen findet in Prinzip momentan tatsächlich Staat nur spielt nur eine Kultur da mit und zwar die Islamische. Denn wehrend der Westen die Konfrontation trotz Grausammer Terroranschläge und Anfeindungen meidet undselsbt die Auseinandersetzung mit der Realität als Politisch zu heiß gilt um überhaupt debattiert zu werden. Wird in der Islamischen Welt der Islamismus immer stärker und von der Mehrheit der Muslime sympathisiert oder stillschweigend geduldet. - 7ig4 - 30.08.2010 Was die islamische Welt braucht ist ne Art Martin Luther, der mal die engen Fesseln sprengt und die Auslegung des Glaubens etwas weniger radikal verfasst. Und im nächsten Schritt eine 68er Bewegung die den ganzen Religionsrotz über Bord wirft. Je schneller, desto besser. Allerdings wäre ich vorsichtig damit, zu behaupten, dass die westliche Welt so zivilisiert ist, dass sie den Unfug von Religion und ihrer absurden Auslegung hinter sich gelassen hat, die aufstrebenden Kreationisten oder Evangelikalen (wie immer sie sich auch schimpfen) in Amerika sind dafür ein warnendes Beispiel. Ohne die imaginären Freunde würde es allen besser gehen. - Shahab3 - 30.08.2010 Es gibt keine "Islamische Kultur". Religion ist ein Teil einer Kultur eines Volkes. Architektur, Sprache, Feste, Brauchtümer, Verhaltensweisen, Traditionen, Geschichte, kollekltive Erfahrungen, Poesie, Küche, Kunst, etc...sind ebenfalls Teil der Kultur eines Volkes. Ebenso wenig gibt es eine "Westliche Kultur", die sich daraus ergibt, dass sie geographisch im Westen ansässig wäre. Ausgesprochen traurig, dass Menschen ihre eigene Kultur derart verneinen, oder einfach nicht kennen, dass sie ihre Kultur mit der iberischen, französischen, italienischen Kultur zusammen werfen. Da sollte sich jedem kulturbewussten Menschen eigentlich der Magen umdrehen. Traurigerweise trägt die Vermerikanisierung der Gesellschaften dazu bei, zum kulturarmen Einheitsbrei zu verkommen, bzw die Menschen hierzulande zusehens ihre heimische Kultur vergessen. Wer durch Pizza, Chips, Burger, Pommes, 14 Stunden RTL am Tag und PC Gedaddel also nicht völlig abgestumpft gegenüber dem Thema "Kultur" ist. Also Personen, die auch mal Reisen, um Land und Leute kennen zu lernen (statt nur AI im Hotel zu Mampfen/Saufen), mal in ein Museum, ein Theater gehen, Sprachen erlernen, ein Gespür für Küche und Geschmäcker entwickelt haben, sich mit Literatur und Poesie, mit Geschichte und Architektur, zivilisatorischen Errungenschaften, also den unterschiedlichen Aspeketen von Kultur beschäftigen oder diese Aspekte überhaupt bewusst wahrnehmen, eben diese Leute halte ich für qualifiziert an einer solchen Diskussion über "Kultur" teilzunehmen. Eben jenen muss man auch nicht erklären, was Kultur überhaupt ist und dann ist man auch sicher fern davon, im Rassenwahn von "Affen" sprechen. - revan - 30.08.2010 7ig4 schrieb:Was die islamische Welt braucht ist ne Art Martin Luther, der mal die engen Fesseln sprengt und die Auslegung des Glaubens etwas weniger radikal verfasst. Und im nächsten Schritt eine 68er Bewegung die den ganzen Religionsrotz über Bord wirft. Je schneller, desto besser. Was auch höchste Zeit währe, den damit hinken sie in religiösen Fragen den Westen längst einige Jahrhunderte hinterher. Das Christentum hat in Prinzip selbige radikale Phasen wie der Islam durchgemacht, die Idee von heiligem Krieg (zugegeben aus Reaktion auf den Heiligen Krieg der Moslems) und die nicht Trennung von Kirche und Staat hat auch unseren Zivilisationsraum Schande gebracht und uns Zivilisatorisch lange zurückgeworfen. Doch wurde der Einfluss der Kirche (die ich generell für etwas negative halte egal in welcher Form) gebrochen und ihre Bedeutung stark reduziert, was erst die Zivilisierte Gesellschaft von heute erlaubte. Der Islam dagegen machte keine Reform durch, er stagnierte blieb zurück und wurde jungst noch gewalttätiger als er es wehrend der Islamischen Expansion war bei den in Namen Allahs die heutige Islamische Welt mit Schwert und Axt erobert wurde. Heute wird sogar die um 700-1500 in Islam als modern geltende Toleranz gegenüber Andersgläubigen (die galt nur solange man seine Steuern entrichtete) von den radikalen Elemente völlig über Bord geworfen. Sprich der radikale Sunnitische Islam von heute ist einfach Menschenverachtend und äußerst Aggressiv, wie Taliban und auch generell die Massen in viel Sunnitischen Staaten vor allem Saudi Arabien und Pakistan zeigen. In Iran mag die die Masse wohl nicht radikalisiert sein, leider ist es dafür die Herrscher Klasse wie Ahmadinedschad und Co die auf erschütternde Weise dies beweisen. Für die Menschen in der Islamischen Welt und auch außerhalb und gerade außerhalb, nimmt das Ausleben des Islams Züge einer Power Religion an und das fatale daran ist das der Islamist in Prinzip tatsächlich den Koran folgt. Wer einen Koran hat, muss z.b nur Sure 5, Vers 52 wörtlich lesen um daraus zu entnehmen das man keinen Juden und Christ zum Freund nehmen soll. Oder Sure 8, Vers 39 um den Kampf gegen den Unglauben als Mission zu sehen und Sure 9, Vers 111 liefert einen auch die Methoede dazu um zu zitieren. "Siehe, Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden. " ich könnte noch 30-40 weitere ähnliche oder sogar noch deutlichere Suren zum Beispiel nehmen. Selbst die Handlungen ihres Propheten belegen die Kriegerische Natur des Islams auch wenn man es gerne anders hätte so ist doch Fakt das Mohammed selbst den Islam intensiv auslebte um wieder zu zitieren. " Der Getreue Mohammeds Saad fällte nach einer Schlacht im Jahre 627/28 über die gefangenen (jüdischen) Qurayza das Urteil, dass alle Männer hingerichtet, die Güter verteilt und die Frauen und Kinder Gefangene bleiben sollten. "Dies ist Gottes eigenes Urteil im siebten Himmel"; brach der Prophet (Mohammed) aus und gab sofort Befehl, das Urteil zu vollstrecken. (Er ließ sie einsperren) dann ging er auf einen Platz, der noch jetzt der Marktplatz von Medina ist, und ließ Gruben graben, dann ließ er sie truppweise vorführen und vor den Gruben hinrichten, es waren 8-900 Mann ... Man fuhr in dieser Weise fort, bis Mohammed mit allen fertig war. (Ibn Hischam II Seite 690)” Wenn man also sagt der Islam ist friedlich, so heuchelt man schlicht um einen Konflikt zu vermeiden. Die Wahrheit ist aber eben eine andere wie es der Koran selbst und die Taten der Propheten unmissverständlich aufzeigen. Daher ist der radikale Islam gar nicht radikal oder falsch sondern nur das intensive ausleben des Islams selbst und dies wird Reformen umso schwerer machen wen es überhaupt jäh gelingen wird, vielleicht bedarf es einer Apokalyptischen Katastrophe damit der Muslimischen Welt kollektiv ein Licht aufgeht das man mit diesen von vor 1400 Jahren Rezepten der Zeit hinterherhinkt. Ich selbst weiß keine Antwort darauf und ich denke die weiß keiner und es würde wohl mehr als einen Martin Luther benötigen um diesen Geburtsfehler des Islams zu reparieren. Das Problem ist auch das der Islam von Anfang an nicht nur eine Religion ist sondern auch ein Gesellschafts und Staatsmodel war so war eben selbst Mohammed, Kriegsherr, Herrscher und oberster Priester seiner Religion. Alls Erfolgsmodel für einen zivilisierten/modernen Muslimischen Staat hätte ich biss vor einigen Jahren die Türkei als Beispiel genommen aber dies erwies sich Heute als Trugschluss den auch die Türkei ist wieder auf den Gottesstaat Trip geraten als es der Armee nicht mehr gelang Islamische Tendenzen zu unterdrücken. Der Westen ist meiner Meinung nach schlicht mit der Herausforderung durch den Islam überfordert. Denn die Aggression kommt mit Ausnahme von Staaten wie den Iran in erster Linie von nichtstaatlichen Gruppierungen bzw. der Masse der Bevölkerung selbst, während man z.b die besten Beziehungen mit Saudi Arabien und Co pflegt ist deren Bevölkerung und selbst deren Königshaus in Jihadisten Fan Club oder auf Jihad Erholungsreise in Afghanistan. Es ist eine total konfuse Lage und ich wage mahl zu behaupten das der Westen und nicht nur der Westen sondern auch die Diktaturen in Nahen Osten selbst in Prinzip nur die Symptome des Islams bekämpfen. Letztendlich wird der Kampf der Kulturen tatsächlich Realität werden wenn er auch unter der Schwelle des Staates ausgetragen werden wird, momentan spielt zwar nur die Muslimische Population mit nur wird dies nicht auf ewig so bleiben den eine Aktion führt zwangsläufig zur einer Reaktion. Um hier abzuschließen, finde ich auch das Argument das der Islamismus die Folge der Armut und Unterdrückung in Nahen Osten ist völlig falsch. Denn der Islamismus blüht ja gerade in den reichsten Muslimischen Staaten am besten z.b Saudi Arabien und deren beste Terroristen und Anführer stamme ebenfalls aus Reichen Hause und der Islamismus hat auch ebenfalls die Diktatur zu Ideal. Daher wird auch eine Demokratisierung des Nahen Osten nichts bringen sondern höchstens den Krieg auf Staatlicher Ebene hieven beste Beispiel dafür war wohl Palästina. 7ig4 schrieb:Allerdings wäre ich vorsichtig damit, zu behaupten, dass die westliche Welt so zivilisiert ist, dass sie den Unfug von Religion und ihrer absurden Auslegung hinter sich gelassen hat, die aufstrebenden Kreationisten oder Evangelikalen (wie immer sie sich auch schimpfen) in Amerika sind dafür ein warnendes Beispiel. Da kann ich dir absolut nur zustimmen, wenn man sich die vielen radikalen Christen in den USA aber auch hier in Deutschland anschaut kann man nur schockiert den Kopfschütteln, diese sind aber wie Rückständig und verkappt sie auch sind aber trotzdem eher “wenigstens noch“ harmlos. Ich selbst bin überzeugter Atheist seit wann ich mich erinnern kann, ich konnte nie an imaginären Gestallten glauben und kann Leute die es tuchen daher auch egal welcher Religion sie angehören nicht verstehen. Sprich ich bin kein Christen oder sonst ein Religions Freund du bin damit in meinen leben auch sehr gut gefahren. Ich selbst halte wie du auch die Religion selbst für etwas sehr Negatives das den Menschen nie geholfen aber extrem geschadet hat. Shahab3 schrieb:Es gibt keine "Islamische Kultur". Religion ist ein Teil einer Kultur eines Volkes. Architektur, Sprache, Feste, Brauchtümer, Verhaltensweisen, Traditionen, Geschichte, kollekltive Erfahrungen, Poesie, Küche, Kunst, etc...sind ebenfalls Teil der Kultur eines Volkes. Da stimme ich auch zu, nur reduziert sich der Konflikt mit der Islamischen Welt in Prinzip rein auf den Religiösen Aspekt und nicht auf Kleidung, Music, Kunst, Volkszugehörigkeit etc. sondern eben auf die völlig unvereinbaren Wertvorstellungen. Die Islamische Welt mag wie die Westliche aus zig einzelnen Kulturen bestehen und spaltete sich auch in der Religiösen Frage in 2 große Gruppen aber die Islamische Welt ist trotzdem viel homogener als die Westliche lässt sich aber trotzdem eben nur durch ihren gemeinsamem Glauben unter einen Hut bringen. Der Konflikt der verschiedenen Kulturen und Ländern des Islams reduziert sich wie ich sagte auch auf eben diesen und er gleicht sich egal mit welcher Islamisch geprägten Kultur man es auch zu tuchen hat aufs Harr. Z.b töten die Islamisten die Russen in Kaukasus genau so in Namen Allahs, wie die Islamisten in Sudan Hunderttausende Christen abschlachteten oder die Taliban unsere Soldaten in Afghanistan töten und die Terroristen die den 11 September veranstalteten. Dier Konflikt ist daher nicht bloß einer zwischen Saudi Arabien und den USA oder den Iran und Israel sondern einer des Islams mit den anderen nicht Islamischen Kulturen und regionale Konflikte oft nur die Ausrede ihn dort auszutragen z.b der Israel –Palästina Konflikt oder der Kampf der Islamisten in Kaukasus um Unabhängigkeit und für einen Gottesstaat. Shahab3 schrieb:Ebenso wenig gibt es eine "Westliche Kultur", die sich daraus ergibt, dass sie geographisch im Westen ansässig wäre. Ausgesprochen traurig, dass Menschen ihre eigene Kultur derart verneinen, oder einfach nicht kennen, dass sie ihre Kultur mit der iberischen, französischen, italienischen Kultur zusammen werfen. Da sollte sich jedem kulturbewussten Menschen eigentlich der Magen umdrehen. Der Unterschied ist aber der das der Westen trotz all seiner vielen Kulturen eben doch einen Werte Raum bildet. Westliche Staaten sind in Prinzip Demokratien mit Kirche und Staatstrennung und werden nicht über die Frage der Nationalitäten Zugehörigkeit oder der Religion mehr definiert sondern eben durch gemeinsame Werte die ihre Wurzeln zum Teil in antiken Griechenland und alten Rom haben. Vieleicht ist Kultur ja sogar das Flasche Wort den der Konflikt mit den Islam trägt an sich rein ideologische Züge. Shahab3 schrieb:Traurigerweise trägt die Vermerikanisierung der Gesellschaften dazu bei, zum kulturarmen Einheitsbrei zu verkommen, bzw die Menschen hierzulande zusehens ihre heimische Kultur vergessen. Was nun die Amerikanisierung angeht, so lassen wir es lieber Globalisierung nennen und ich sehe darin nichts verwerfliches das man sich auf friedliche Weise einander angleicht. Die Amerikanisierung wird eben nicht wie die Islamisierung mit Mord und Totschlag vorangetrieben sondern durch ihrer simplen Attraktivität auf die Menschen. Sprich keiner zwingt dich Amerikanisch zu leben oder deine Kulturelen Eigenarten aufzugeben und es ist auch mehr so dass diese Amerikanische “Kultur“ einfach von anderen Kulturen mit ihn ihrer eigenen assimiliert wird weil sie als Bereicherung oder Attraktiver alls die eigene empfunden wird. Shahab3 schrieb:Wer durch Pizza, Chips, Burger, Pommes, 14 Stunden RTL am Tag und PC Gedaddel also nicht völlig abgestumpft gegenüber dem Thema "Kultur" ist. Also Personen, die auch mal Reisen, um Land und Leute kennen zu lernen (statt nur AI im Hotel zu Mampfen/Saufen), mal in ein Museum, ein Theater gehen, Sprachen erlernen, ein Gespür für Küche und Geschmäcker entwickelt haben, sich mit Literatur und Poesie, mit Geschichte und Architektur, zivilisatorischen Errungenschaften, also den unterschiedlichen Aspeketen von Kultur beschäftigen oder diese Aspekte überhaupt bewusst wahrnehmen, eben diese Leute halte ich für qualifiziert an einer solchen Diskussion über "Kultur" teilzunehmen. Eben jenen muss man auch nicht erklären, was Kultur überhaupt ist und dann ist man auch sicher fern davon, im Rassenwahn von "Affen" sprechen. Wo ich dir ja zustimme, aber ich sprach hier in breiteren Rahmen von der Westlichen Zivilisation als ganzes und ihren Konflikt mit den Islam und die Betonung liegt da auf Konflikt. Was nun die "Affen" angeht und so weiter, so war das eben das äußern einer persönlichen Meinung über eine bestimmte Person und seiner Gehilfen die Massenmord predigen und den Terrorismus fördern und das eigene Volk umbringen und unterdrücken und das hatte einen scheiß mit Rasse zu tuchen um es mahl klar zu stellen ! Einer der glaubt das er nur wegen seiner Geburt und seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten Nationalität einen anderen Menschen anderer Nationalität überlegen ist, ist in meinen Augen ein Idiot. Aber Rasse hat eben nichts mit der Ideologie und der der Zivilisation zu tuchen und wenn man gegen den Islamismus wettert oder gegen einen Terrorstaat in Nahen Osten oder gegen rückständige Sitten wie Kinderehen, der Beschneidung, des Islamischen Rechtes das Frauen steinigen und Dieben die Hände abscheiden lässt so hat das nichts mit der Rasse zu tuchen sondern ist schlicht eine normale Reaktion auf diese Barbareien. Und der der eben mit der minderwertigen “Kultur“ anfing warst ja gerade du und ich sah mich gezwungen dich mahl darauf hinzuweisen wie die Welt momentan ausschaut. Und das es eben nicht die amerikanische Kultur oder überhaupt die Westlichen Werte die wegen der beschriebenen Greul Tag täglich in den Medien sind. Den bei MC Donalds zu essen und Hollywood Filme anzuschauen oder in Internet zu surfen ist eben doch nicht so verwerflich wie etwa das vergewaltigen von Kindern (Kinderehe), das schlagen und misshandeln von Frauen und der Entzug derer Rechte wegen ihres Geschlechtes oder deren Steinigung wegen Ehebruch um nur einige Beispiele zu nennen. Denn da ist die Minderwertige Amerikanische Kultur eben doch 1400 Jahre moderner und viel attraktiver wie ihr internationaler Erfolg es auch beweist. Außerdem besteht diese eben aus weit mehr als nur Coca Cola du McDonalds sondern auch aus Music, Film, Kunst, Literatur, Wissenschaft wo Amerika Weltspitze oder zu mindestens unter den führenden Nationen ist, wohingegen der Iran z.b nur von seiner Stolzen Vergangenheit und am ehesten durch die “wundervollen“ Reden von Ahmadinedschad in der Welt hervorsticht von adern Islamischen Ländern ganz zu schweigen. PS: Verzeiht die horrenden Sprachund Rechtschreibfehler, außerdem kann es sein das ich nicht sofort auf Gegenargumente Antworte da ich auch nicht immer Lust und Zeit dafür habe. - Nightwatch - 03.09.2010 The Shape of Things to Come: Im Fahrwasser der bekennenden Antizionisten vollzieht der Import aus der zivilisatorischen Steinzeit die zweite Endlösung der Judenfrage in Europa. Der folgende Artikel ist keine historische Abhandlung der Nazizeit und auch keine sarrazinische Skandalzukunftsprognosensatire - es ist ein Tatsachenbericht: Zitat: Das schwedische Malmö vertreibt seine Juden<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.welt.de/politik/ausland/article9382767/Das-schwedische-Malmoe-vertreibt-seine-Juden.html">http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... Juden.html</a><!-- m --> und heute sonst noch in den Nachrichten: EU-Kommissar schmäht Juden als Rechthaber <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,715597,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 97,00.html</a><!-- m --> Hassprediger fordert die Enthauptung von Wilders <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.welt.de/politik/ausland/article9370737/Hassprediger-fordert-die-Enthauptung-von-Wilders.html">http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... lders.html</a><!-- m --> - Erich - 04.09.2010 und wieso postest Du dieses Elaborat über einen kruden Einzelfall gleich mehrfach <!-- l --><a class="postlink-local" href="http://forum-sicherheitspolitik.org/viewtopic.php?p=136224#136224">viewtopic.php?p=136224#136224</a><!-- l --> und entgegen den Regeln in voller Länge? - Shahab3 - 04.09.2010 Der Artikel klingt für mich nach einer pro-israelischen Hetzkampagne gegen Muslime unter dem Deckmäntelchen des Antisemitismus. Dabei werden typischereise Linke, Faschisten und Muslime in ein Boot gesetzt. Derartige Artikel werden von radikalen zionistischen Kreisen in regelmäßiger produziert und werden im Internet in einschlägigen Hass-Foren verbreitet. Man kann recht einfach die Probe aufs Exempel machen, um die Klientel dieser Botschaft ausfindig zu machen: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.google.com/search?hl=de&q=%22Das+schwedische+Malm%C3%B6+vertreibt+seine+Juden%22+Forum&aq=f&aqi=&aql=&oq=&gs_rfai=">http://www.google.com/search?hl=de&q=%2 ... =&gs_rfai=</a><!-- m --> Dass Nightwatch diesen Artikel in voller Länge gleich zeimal hier im Board postet, zeigt seine Begeisterung für derartige Kampagnen. - revan - 04.09.2010 Shahab3 schrieb:Der Artikel klingt für mich nach einer pro-israelischen Hetzkampagne gegen Muslime unter dem Deckmäntelchen des Antisemitismus. Derartige Artikel werden von radikalen zionistischen Kreisen hin und wieder produziert und anschließend im Internet in einschlägigen Hass-Foren verbreitet. Man kann recht einfach die Probe aufs Exempel machen, um die Klientel dieser Botschaft ausfindig zu machen: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.google.com/search?hl=de&q=%22Das+schwedische+Malm%C3%B6+vertreibt+seine+Juden%22+Forum&aq=f&aqi=&aql=&oq=&gs_rfai=">http://www.google.com/search?hl=de&q=%2 ... =&gs_rfai=</a><!-- m --> Sorry aber ich muss nur um die Ecke zum nächsten Dönerimbiss gehen und den Betreiber oder sein Personal auf Israel anzusprechen und schon hangelt es radikaleren Müll als bei der NPD. Daher ist es absolut realistisch was da beschrieben wurde alles andere als das währe sogar ungewöhnlich, man muss nur einen beliebigen Moslem auf Israel ansprechen um mindestens ein “Scheiß Juden“ wird man dann hören geht man ins Detail kommen regelrechte Hasstiraden, selbiges gilt aber auch für andere Problemfelder. Aber zu großen Politik: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/israel-ahmadinedschad-schuert-den-hass_aid_548480.html">http://www.focus.de/politik/ausland/nah ... 48480.html</a><!-- m --> Zitat:Ahmadinedschad schürt den Hass Wieder so eine großartige rede von unseren Helden und Humanisten Ahmadinedschad, Iran kann stolz sein auf seinen Präsidenten. :lol: - Shahab3 - 04.09.2010 revan schrieb:Sorry aber ich muss nur um die Ecke zum nächsten Dönerimbiss Du gehst zum Dönerimbiss und sprichst den Betreiber auf Israel an? Das sind ja gleich zwei Lügen in einem Satz. Nicht schlecht, revan. ![]() Gerade auch Du gehörst übrigens zur angesprochenen Klientel islamophober Rechtsausleger. - revan - 04.09.2010 Shahab3 schrieb:Du gehst zum Dönerimbiss und sprichst den Betreiber auf Israel an? Das sind ja gleich zwei Lügen in einem Satz. Nicht schlecht, revan. Very Happy Nö traurige Wahrheit Shahab3 wer es nicht glaubt kann ja die Stichprobe machen. :wink: Wie Millionen deiner Landsleute drauf sind kann man gerade heute erkennen. <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Mit-vereinten-Waffen-gegen-die--Nahostgespraeche/story/15895380">http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/asi ... y/15895380</a><!-- m --> Zitat:.....Mehrere Millionen auf den Strassen Ja scheiße nee? Genial auch in der Türkei, die Kommentare untern Video sind auch genial. <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.youtube.com/watch?v=84JOMJFxBhQ">http://www.youtube.com/watch?v=84JOMJFxBhQ</a><!-- m --> z.b. Zitat:scheiss juden fickt euch oder Zitat:scheiss juden, wir sind alle Palästinenser allahuakbar!!! Der Al Quds Tag 2009, ab 3.02 wird es interessant. <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.youtube.com/watch?v=8uycmfMpy3o">http://www.youtube.com/watch?v=8uycmfMpy3o</a><!-- m --> :roll: |