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- Shahab3 - 13.10.2004

Hä ? Wieso sollten Tschetschenen in den USA einen Anschlag verüben ? Meinste nicht die haben wirklich besseres zu tun ? Das wäre ganz nebenbei nicht gerade intelligent, sich mit einem neuen Gegner anzulegen.

Das ist ganz ofensichtlich Propaganda. Wohl am wahrscheinlichsten noch von Seite der Russen.


- kaskad - 13.10.2004

Zitat:Hä ? Wieso sollten Tschetschenen in den USA einen Anschlag verüben ? Meinste nicht die haben wirklich besseres zu tun ? Das wäre ganz nebenbei nicht gerade intelligent, sich mit einem neuen Gegner anzulegen.

Das ist ganz ofensichtlich Propaganda. Wohl am wahrscheinlichsten noch von Seite der Russen.
Diese Gruppe ist international und besteht nicht nur aus den Tschetschen!
Was heist hier nicht intelligent es kämpfen auch im Irak tschetschenische Kämpfer gegen die amer.Truppen und das intressiert auch keinen. Wink

Diese Meldung stammte von der Washington Times unter Berufung auf dem Geheimdienst nahe stehende US-Vertreter und wenn das ein Gerücht wäre dann würden die Amis kaum im Moment Polizei und Armee in Arizona zusammenziehen.


- Shahab3 - 13.10.2004

Zitat:Diese Gruppe ist international und besteht nicht nur aus den Tschetschen!
Was heist hier nicht intelligent es kämpfen auch im Irak tschetschenische Kämpfer gegen die amer.Truppen und das intressiert auch keinen.
Ja moment mal. Es mag sein, daß es tschetschenische Islamisten im Irak gibt. Genauso Wie Deutsche oder Brittische Islamisten in Afghanistan. Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun.
Wenn es sich um solche Internationalen handelt, dann sprechen wir von Al-Kaida oder sonstwas, aber nicht von tschetschenischen Widerständlern.

In Deiner Quelle wird eindeutig der Eindruck erweckt, als handele es sich um eine tschetschenische Gruppe mit separatistischen Zielen.

siehe :
Zitat:ie US-Regierung untersucht offenbar einen Geheimdienstbericht, wonach mutmaßliche tschetschenische Terroristen aus Mexiko kommend in die Vereinigten Staaten eingedrungen sind. Die Gruppe aus 25 Extremisten habe Verbindungen zu islamistischen Terroristen in Tschetschenien, die eine Abspaltung der Kaukasusrepublik von Russland anstreben,
Und da stellt sich mir die berechtigte Frage, was die in den USA wollen.
Daher ist diese Meldung eine Ente und somit gezielte Informationspolitik ( freundliches Wort für Propaganda ), oder von dem Journalisten aus dem Zusammenhang gerissen.

Zitat:Diese Meldung stammte von der Washington Times unter Berufung auf dem Geheimdienst nahe stehende US-Vertreter und wenn das ein Gerücht wäre dann würden die Amis kaum im Moment Polizei und Armee in Arizona zusammenziehen.
Mir ist schon klar, daß das in einer Zeitung erschienen ist. So ist das meistens.
Bei den richtigen, wie bei den falschen Meldungen inkl. mysteriöse Geheimdienstkontakte der Autoren. Nix neues..
In den USA ist übrigens ebenfalls Politik, die Alarmstufen regelmässig wechseln und Unruhe zu verursachen. Das hat was mit dem Wahlkampf und der Rechtfertigung des Irakkrieges durch angebliche terroristische Bedrohung zu tun.
Trotzdem gibt es extremen Polizistenmangel in den USA...komisch...

Jeden Tag versuchen mehrere TAUSEND Menschen die Grenze von Mexico in die USA zu überwinden.
Und das die USA wegen 25 angeblichen Terroristen, die die Grenze bei Mexico überquert haben sollen, gleich Militär und Polizei zusammenziehen ist nicht mal unter Roland Emmerich hollywood-reif Wink

Von daher : Viel show wenig tatsächliche Aktivität.


- Merowig - 13.10.2004

@shahab die tschetschenischen "Widerstaendler" paktieren nicht selten mit der internationalen Mudjahedinbewegung/Alquaida....


- Shahab3 - 13.10.2004

@Merowig

Das habe ich ja nicht bestritten. Die Quelle legt es nur so dar, als handele es sich um eine tschetschenische Gruppe, die sich für ihre Ziele jetzt in den USA einsetzen möchte. Das ist, wenn, dann falsch formuliert und ich behaupte mit Absich.


- kaskad - 13.10.2004

@Shahab3

Man kann jetzt schwer beurteilen ob es eine Ente ist oder nicht und wenn wirklich Kämpfer die Grenze durchquert haben dann werden sie geschnapt oder sie verüben einen Anschlag!
Denn diese Kämpfer sind bestimmt nicht illegal in die USA eingewandert um dort schwarz auf den Feldern zuarbeiten.


Zitat:Jeden Tag versuchen mehrere TAUSEND Menschen die Grenze von Mexico in die USA zu überwinden.
Und das die USA wegen 25 angeblichen Terroristen, die die Grenze bei Mexico überquert haben sollen, gleich Militär und Polizei zusammenziehen ist nicht mal unter Roland Emmerich hollywood-reif
Naja wenn die Angaben stimmen dann würden die Amis bestimmt nicht ein paar Polizeistreifen an die Grenze schicken den sie haben gesehen was diese Banditen anrichten können (Beslan).


- S1lv3R - 14.10.2004

Also Ich halte das ganze auch für eine Ente denn wenn mann den Russen glauben soll unterstützen die Amis die Rebellen ja mit Waffensystemen (nicht nur aus politischen Gründen sondern auch zur Erprobung) wie z.B. Stinger, ich nehme ma an das dies nicht nur eine Ausrede ist um die ungewöhnlich hohen Verluste an Hubschraubern usw. zu rechtfertigen, also warum sollten die Rebellen denn grade gegen ihren "Verbündeten" zu Felde ziehn? Realistischer ist es dann fast schon da das die Russen sich das ausgedacht haben um eine Legimatation für ihren Krieg in Tschetchenien zu erhalten und die USA auf ihre Seite zu ziehn.


- kaskad - 14.10.2004

Zitat:Also Ich halte das ganze auch für eine Ente denn wenn mann den Russen glauben soll unterstützen die Amis die Rebellen ja mit Waffensystemen (nicht nur aus politischen Gründen sondern auch zur Erprobung) wie z.B. Stinger, ich nehme ma an das dies nicht nur eine Ausrede ist um die ungewöhnlich hohen Verluste an Hubschraubern usw. zu rechtfertigen,
Die Russen haben nie behauptet das die Amis die Tschetschenen mit Waffensystemen ausrüsten sondern nichts gegen gewisse Hilfsorganisation unternehmen die in den USA aktiv sind.
Die Tschetschenen besitzen garnicht soviele Stingerraketen (die meisten stammen noch aus dem Afghanistankrieg) die meisten Sam's sind aus russ.Produktion!
Welche ungewöhnlich hohen Verluste hast du irgendwelche Zahlen?

Zitat:also warum sollten die Rebellen denn grade gegen ihren "Verbündeten" zu Felde ziehn?
Weil diese tschetschenischen Banditen zu einer internationalen Terrorgruppe gehören und in den Amis keine Verbündeten sehenWink

Zitat:Realistischer ist es dann fast schon da das die Russen sich das ausgedacht haben um eine Legimatation für ihren Krieg in Tschetchenien zu erhalten und die USA auf ihre Seite zu ziehn.
Diese Meldung wurde in der "Washington Times " veröffentlicht und nicht von den Russen.

Man wird spätestens bis ende dieser Woche erfahren ob es eine Ente war oder nicht!


- Merowig - 14.10.2004

Zitat:S1lv3R postete
Also Ich halte das ganze auch für eine Ente denn wenn mann den Russen glauben soll unterstützen die Amis die Rebellen ja mit Waffensystemen (nicht nur aus politischen Gründen sondern auch zur Erprobung) wie z.B. Stinger, ich nehme ma an das dies nicht nur eine Ausrede ist um die ungewöhnlich hohen Verluste an Hubschraubern usw. zu rechtfertigen,
Unfug - die Zeiten sind vorbei wo die Amis waffen an Organisationen liefern die gegen die Russen operieren wie es auch keine Waffenlieferung gibt an islamischen/islamistischen Terrororganisation/Widerstandsgruppen - fuer wie bloed haelst du eigentlich die Amis - in Twschetschenien operieren auch AlQuaida und die internationale Mudjahedin auf Seiten der Tschetschenen - udn dann liefert man denen Waffen :bonk:

Zitat:also warum sollten die Rebellen denn grade gegen ihren "Verbündeten" zu Felde ziehn? Realistischer ist es dann fast schon da das die Russen sich das ausgedacht haben um eine Legimatation für ihren Krieg in Tschetchenien zu erhalten und die USA auf ihre Seite zu ziehn.
Du zeig mir bitte wo die Tschetschenen und die Amis verbuendet sind - wenn die Amis den russischen Kampf gegen tschteschenische Terroristen unetrstuetzeun udn ueber russische Menschenrechtsverletzungen oft genug hinwegsehn...
Die Tschetschenen sind mit den Feinden Amerikas verbuendet - das stimmt schon eher....


- S1lv3R - 14.10.2004

Also ich habe schon öfter von Russen gehört die bahaupten das Amerika (wenigstens vor 2001) Waffensysteme dort hinliefern ...


- CommanderR. - 14.10.2004

Die Tschetschenen bekommen nach wie vor in erster Linie ihre Waffen und Munition in Tschetschenien selbst, abgesehen von Überfällen, gestohlenen und erbeuteten Waffen, nicht selten auch von Korrupten russischen Kommandeuren oder der pro russischen Miliz vor Ort bezogen, die anscheinend alles verscherbeln wenn der Preis stimmt um ihren schmalen Sold aufzubessern. Ebenso sind die Grenzen rund um Tschetschenien entgegen der russischen Propaganda wohl nach wie vor durchlässig wie ein Sieb, vor allem in der bergigen Region. Stinger oder westliche Waffensysteme sind aber bei den Tschetschenen selten zu sehen, meißt sieht man schultergestützte Luftabwehrraketen des Typs "Strela" und die ganze Palette der Infanteriebewaffung und AT Waffen sovjetischer Bauweise. Welche Waffen alles über welche Kanäle international fliessen ist schwer nachvollziehbar, da auch moderne Systeme von zahlreichen Länder mit Lizenz oder illegal als Kopie hergestellt werden, somit ist die Einschätzung wer alles die Finger im Spiel hat und woher was kommt schwierig und lässt wie vor allem in Russland gerne gemacht Freiraum für wildeste Spekulationen.


- kaskad - 19.10.2004

Mutmaßlicher tschetschenischer Terrorist in Kirgisien ertappt


Zitat:BISCHKEK, 19. Oktober. /RIA Nowosti/. In der kirgisischen Hauptstadt Bischkek ist der mutmaßliche Terrorist A. Achtachanow, Einwohner des tschetschenischen Rayons Schali, festgenommen worden.

Dies teilte der russische Innenminister Raschid Nurgalijew auf einer Kurzberatung der Leiter der Innenministerien Russlands und Kirgisiens mit.

Seinen Worten nach lebte der Terrorverdächtige, gegen den seit 2003 ein föderaler Haftbefehl bestand, mit falschem Personalausweis in Kirgisien. Er besaß nämlich drei auf verschiedene Namen lautende Pässe.

„Eine gemeinsame Überprüfung der Innenministerien beider Staaten ergab, dass Achtachanow, als er noch im Dienst des tschetschnischen Innenministeriums stand, 2001 den bewaffneten Banditenformationen beigetreten war", berichtete Nurgalijew.

Achtachanow mißbrauchte sein Amt, um die Terroristen über die Bewegung der Leiter der Behörden und des Innenministeriums über Tschetschenien zu informieren.

Die Terroristen nutzten diese Information, um eine Reihe von Terroranschlägen in Tschetschenien zu verüben. „So unter anderem erschossen die Banditen auf Autostraßen zwischen Kurtschaloj und Gudermes einige Leiter von Machtorganen und des Innenministeriums Tschetscheniens", erzählte Nurgalijew.

Hierbei teilte er mit, dass die kirgisische Polizei unlängst vier Tschetschenen in Kirgisien festgehalten haben, die im Verdacht stehen, Attentate auf kirgisische Polizisten verübt zu haben und illegal Waffen zu besitzen.

„Die Festgenommenen werden zur Zeit auf ihre mögliche Verwicklung in andere Straftaten in Russland und Kirgisien hin überprüft. Man entscheidet über ihre Auslieferung an Russland", sagte der russische Innenminister.

Sein kirgisischer Amtskollege Bakirdin Subanbekow teilte Journalisten mit, dass auf der Tagesordnung der heutigen Beratung vier Themen stehen: das Zusammenwirken der Innenministerien beider Staaten bei der Abwehr der Gefahr des Terrorismus; das Aufspüren von organisiertenVerbrechergruppen, die sich mit Schmuggel und Drogenhandel beschäftigen; die Unterbindung der illegalen Migration und der Kampf gegen religiöse Extremistenorganisationen.
http://de.rian.ru/rian/index.cfm?prd_id=567&msg_id=4985457&startrow=1&date=2004-10-19&do_alert=0


- kaskad - 19.10.2004

Beslan-Terroristen standen unter Drogen


Zitat:Moskau. Die Geiselnehmer von Beslan sollen unter dem Einfluss bisher unbekannter Drogen gestanden haben. „Die Terroristen hatten praktisch keine Schmerzgrenze, d.h., selbst wenn sie eine, zwei oder drei Kugeln abbekamen, haben sie weitergekämpft. Sie wurden nicht müde“, sagte der Vorsitzende der parlamentarischen Untersuchungskommission Alexander Torschin.

Zahlreiche Zeugen hatten berichtet, dass die Kidnapper Drogen bei sich hatten. Die Gerichtsmediziner der Generalstaatsanwaltschaft bestätigten dies nach einer chemischen Untersuchung. Alle Kidnapper sollen demzufolge Drogen genommen haben, 22 von ihnen sogar harte Drogen wie Heroin oder Morphium.

Torschin zweifelt indes daran, dass es sich um herkömmliche Drogen handle. „Es ist ungefähr bekannt, wie Heroin und andere Narkotika wirken. Meiner Meinung nach wurde dort etwas völlig neues ausprobiert“, sagte der Senator.

Als Begründung seiner These führte er an, dass unter den Geiselnehmern auch Behinderte gewesen sein, die dennoch in der Lage waren zu kämpfen. Schon bei dem Geiseldrama im Moskauer Musical Nord-Ost war gemutmaßt worden, dass die Täter unter dem Einfluss von Drogen standen, um durchzuhalten.
Die parlamentarische Untersuchungskommission hat bisher circa 600 Zeugen befragt. Nun sollen auch leitende Beamte der Einsatzkräfte verhört werden.

Allerdings seien die meisten Fragen schon auf der Sitzung des Föderationsrates gestellt worden, sagte Torschin. Die Kommission wolle außerdem nicht mit der Staatsanwaltschaft konkurieren, meinte er. Die Ergebnisse der parlamentarischen Untersuchung sollen in einem halben Jahr bekannt werden.
http://www.aktuell.ru/mainmore.php?tpl=Panorama&iditem=1460


- kaskad - 29.10.2004

Zitat:Über 200 Terroranschläge seit Jahresbeginn in Russland vereitelt


MOSKAU, 29. Oktober /RIA Nowosti/. Seit Jahresbeginn haben das russische Innenministerium und der Inlandsgeheimdienst FSB über 200 Terroranschläge verhindert, berichtete der Innenminister der RF, Raschid Nurgaliew, heute im Rahmen der "Stunde der Regierung" vor der Duma.

Im Südlichen Föderalen Bezirk wurden innerhalb des letzten Monats über 26 Anschläge, einer davon in der Republik Inguschetien, vereitelt. Zerschlagen wurden 20 Terroristenlager, 69 Waffenverstecke und 40 illegale Kleinraffinerien zur Benzinherstellung.

Im Südlichen Föderalen Bezirk seien gemeinsame Kräfte des Innenministeriums, des FSB und der Armee im Einsatz, sagte Nurgaliew. Ihre zahlenmäßige Stärke betrage mehr als 10 000 Mann.

"Die Terrorakte, die die ganze Welt erschütterten, haben deutlich gemacht, dass die nachhaltige Entwicklung unseres Landes, die Ruhe unserer Bürger und die Vorrangstellung der Menschenrechte und Grundfreiheiten von der Effektivität der Sicherheitsvorkehrungen abhängen", urteilte der Minister.

"Die Ermittlungen zu den Terroranschlägen zeigen, dass die Terror-Gefahr heutzutage für Russland und andere Staaten in gleichem Maße akut ist", sagte Nurgalijew.

"Allein mit polizeilichen Maßnahmen kann man den Terroristen keinen sicheren Riegel vorschieben. Dafür ist die Konsolidierung der Anstrengungen aller Machtzweige des Staatsapparats, der gesamten Gesellschaft notwendig", meinte der russische Innenminister.
http://de.rian.ru/


- kaskad - 29.10.2004

Nurgalijew über Ergebnisse der Antiterrortätigkeit des Innenministeriums


Zitat:MOSKAU, 29. Oktober /RIA Nowosti/. Seit Anfang dieses Jahres waren in Tschetschenien über 190 Banditen vernichtet worden, die den Rechtsschutzorganen einen bewaffneten Widerstand geleistet hatten. Das erklärte der russische Innenminister Raschid Nurgalijew am Freitag in der Staatsduma.

Der Minister sagte, dass 390 Personen wegen der Beteiligung an ungesetzlichen bewaffneten Banditenformationen festgenommen und 102 Mitglieder der Banditenformationen zur Selbstanzeige bewogen worden waren.

Der Minister betonte, dass der Terroranschlag in Beslan den "internationalen Charakter des Terrorimus bekräftigt hatte". Laut Nurgalijew gehörten der terroristischen Gruppe 32 Banditen unterschiedlicher Nationalitäten, inklusive Ausländer, an. Im Zuge der Antiterroroperation war ein Terrorist (Kulajew) festgenommen und die Bewegungsrichtung der Banditenformation festgestellt worden, sagte der Minister.

Nurgalijew präzisierte auch, dass in Nordossetien täglich 1141 Angehörige des Verteidigungsministeriums und des Innenministeriums in der operativen Zone Dienst versehen.

Im Rahmen des Kampfes gegen den Terrorismus arbeitet das russische Innenministerium mit ausländischen Staaten und den GUS-Mitgliedsländern zusammen.

Laut dem Minister "wird in diesem Dezember in Moskau eine Sitzung des Rates der Innenminister der GUS-Länder stattfinden, die dem Kampf gegen die terroristische Gefahr gelten wird".

Außerdem hatten das Innenministerium und der Föderale Sicherheitsdienst Russlands im Zusammenhang mit der Realisierung des Erlasses des Präsidenten der RF vom 13. September dieses Jahres einen Entwurf von Grundlagen eines staatlichen Systems zur Verhinderung von Krisensituationen erarbeitet, die mit dem Terrorismus zusammenhängen, und ihn der Regierung zur Prüfung vorgelegt, betonte Nurgalijew.

Wie er sagte, wird der Gewährleistung der Sicherheit im Transport, in der Energetik und an Orten von Massenansammlungen von Menschen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Unter anderem wurde eine verstärkte Kontrolle über die Registrierung am Wohnort vorgesehen, sagte der Minister.

Laut Nurgalijew ist es auch notwendig, ein besonderes Regime der Sicherheit der Kernobjekte zu gewährleisten sowie das Verfahren zur Registrierung und Nutzung von Kleinflugzeugen zu vervollkommnen.

Außerdem ist in dem Dokument die Vervollkommnung der Gewährleistung der Sicherheit in der U-Bahn und im Personenverkehr vorgesehen, äußerte der Innenminister.
http://de.rian.ru/rian/index.cfm?prd_id=567&msg_id=5027352&startrow=1&date=2004-10-29&do_alert=0