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- kaskad - 25.09.2004

@Turin

Aber das der Tschetschenienkonflikt mit grossen Geldsummen aus dem Westen durch angebliche Hilfsorganisationen finanziert wird ist schon länger bekannt.
Und das der Westen gerne Fuss in der Kaukasus-Region fassen will ist auch nicht neu!

Es gibt mehrere Quellen die diese Destabilisierungsveruche der Kaukasus-Region durch den Westen bestätigen Wink
Das z.B der Spiegel so einen Artikel nie veröffentlichen wird müsste auch jedem klar sein:|


- Merowig - 26.09.2004

Zitat:kaskad postete
@Turin

Aber das der Tschetschenienkonflikt mit grossen Geldsummen aus dem Westen durch angebliche Hilfsorganisationen finanziert wird ist schon länger bekannt.
Und das der Westen gerne Fuss in der Kaukasus-Region fassen will ist auch nicht neu!

Es gibt mehrere Quellen die diese Destabilisierungsveruche der Kaukasus-Region durch den Westen bestätigen Wink
Das z.B der Spiegel so einen Artikel nie veröffentlichen wird müsste auch jedem klar sein:|
:rofl:
Wenn der Westen die Tschetschenen unterstuetzen wuerde dann waeren die Russen wohl schon laengst wie aus Afghanistan verschwunden - Wenn der Westen die Tschetschenen unterstuetzt - warum war dann ne BND Delegation in Grosny um den Russen zu helfen, warum nicken die meisten westlichen Regierungschefs den Konflikt ab ( Schroeder, Chirac) oder sind mit Kritik sehr zureckhaltend ( Bush, Blair - man beachte die Konstellation *g*)., warum werden die Tschetschenen nicht vom Westen bewaffnet , finanziert und ausgebildet - ueberleg dirs mal - wenn der Westen die Tschetschenen unterstuetzen wuerde dann haetten die Russens vollends da nichts zu lachen.
Wo sind den deine serioesen Quellen - hab auch Quellen das es Ausserirdische gibt - muss nur in mein Buecherregal schauen wo ich zwei Dänikenbuecher sehe Wink


- kaskad - 26.09.2004

@Merowig

Das der Westen die Tschechenen nicht direkt mit Waffen oder Geldsummen unterstütz ist klar!
Der Westen duldet nur manche Personen und Organisationen die den Tschetschenienkrieg offen finanzieren.
Und das die westlichen Öl-Konzerne seit dem Zerfall der Sowjetunion im Kaukasus rumlungern und Versuchen alle Ölquellen sich unter den Nagel zu reisen ist auch bekannt.Die waren auch ziemlich erfolgreich wärend der Jalzinzeit aber nachdem Puitn an die Macht kam hat er alle Konzerne zwischen 2001-2003 aus dem russ.Ölgeschäft rausgeworfen (Bohrinsel Sachelin 2 & 3).
Erst nach diesem Vorgehen des Putins hat die Antiputinkampanie in den westlichen Medien begonnen.


Zitat:Banditenformationen aus dem Ausland finanziert

MOSKAU, 23. September. /von Generaloberst Leonid Iwaschow, Vizepräsident der Akademie für geopolitische Probleme, für RIA Nowosti/. Vor kurzem ist ein weiterer ausländischer Finanzierungskanal der tschetschenischen Terroristengruppierungen entlarvt worden. Russische Geheimdienstler nahmen die illegale Botin Natalja Chalkajewa fest, die für die Verbindung unter den Banditenformationen sorgte und regelmäßig ins Ausland reiste, um die von internationalen Terroristenorganisationen gesammelten Finanzmittel zu holen. Dies gab Ilja Schabalkin, Sprecher des regionalen operativen Anti-Terror-Stabes im Nordkaukasus, bekannt.
Die Devisen, die Chalkajewa nach Russland brachte, nutzten die Terroristenführer für die Finanzierung von Terroranschlägen und zur Anwerbung von Frauen, die dann als Selbstmordattentäterinnen eingesetzt wurden. Kurz vor ihrer Verhaftung telefonierte Chalkajewa mit Gesprächspartnern in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Deutschland, Tschechien, Polen, Österreich, der Türkei und einigen anderen Ländern in Europa und im Nahen Osten. Nach Angaben der russischen Spionageabwehr wurde dabei über einen dringlichen Transfer von finanziellen und technischen Mitteln, die für die Banditenformationen im Ausland gesammelt wurden, nach Tschetschenien gesprochen.
Wer beschert denn die tschetschenischen Terroristen mit dem todbringenden Geld? Laut vorliegenden Angaben bekamen sie beträchtliche Finanzhilfe von der nordkaukasischen Diaspora in den USA (aus den Bundesstaaten New Jersey, Illinois und Maryland). Die Gelder flossen durch diverse "Wohltätigkeits-", religiöse und "Aufklärungsorganisationen". In Nordamerika gibt es heute laut offiziellen Angaben mehr als 50 proislamische gemeinnützige gesellschaftliche Organisationen, die Spenden für tschetschenische Scheinfirmen sammelten. Mehrere hunderttausend Dollar überwiesen die wenig bekannte Organisation "Hilfe Deutschlands", der Dänische Flüchtlingsrat sowie norwegische und polnische Helfer den tschetschenischen Terroristen. Die Geldströme der Organisationen "Help" und "Islamische Befreiung" überschritten die Millionmarke.
Wieviel Bargeld bereit gestellt wurde, kann man nur ahnen, denn die Herkunft der meisten dieser Organisationen liegt im Dunkeln. Ihre Finanzierungsquellen sind unbekannt: Die Einnahmen der belgischen Organisation NSB und der Norwegischen Kirchenhilfe bilden private Spenden. Eine dunkle Geschichte haben auch die niederländische NSF, "Salvation Army", "Kap Anamur" und viele andere Strukturen, die Geld nach Tschetschenien transferierten.
Es sei an den Skandal um die britische Organisation Halo Trust erinnert. Sie wurde in Großbritannien als gemeinnützige Wohltätigkeitsorganisation angeblich mit dem Ziel gegründet, Hilfe beim Entminen in ehemaligen Konfliktgebieten zu leisten. Statt dessen bildeten die Halo-Trust-Instrukteure seit 1997 laut Aussagen festgenommener tschetschenischer Terroristen, die vom Föderalen Sicherheitsdienst /FSB/ vernommen wurden, über 100 Sprengspezialisten aus. Finanziert wird diese Organisation bekanntlich durch die Regierungen von Irland, Kanada, Japan, Finnland und dem britischen Ministerium für internationale Entwicklung.
Ins Visier der russischen Sicherheitsbehörden geriet diese Organisation 1997, als Mitarbeiter von ihr - die Briten Charlie Emms, Thomas Dibb, Nicholas Nobbs - ohne Genehmigung der föderalen Behörden und lediglich mit Zustimmung Maschadows nach Tschetschenien kamen.
Die "Minenräumarbeiten" begannen sie mit einer umfassenden topographischen Vermessung des gesamten Territoriums der Tschetschenischen Republik mit der Anbindung der Ortschaften an das Koordinatensystem der Nato.
Anschließend fing man in der Halo Trust an, sich intensiv den Kopf darüber zu zerbrechen, wie verschiedene Ausrüstungen nach Tschetschenien geschmuggelt werden könnten. Im Mai 1998 berichtete der Koordinator dieser Organisation im Nordkaukasus, Richard Bayliss, seiner Leitung in London: "Da Halo Trust nicht registriert ist, darf sie keine Güter vom russischen Zoll verzollen lassen..." Angesichts dessen beschlossen die "friedliebenden" Briten, die Güter für die tschetschenischen Terroristen auf Schmuggelrouten zu verlegen. Im März 1998 informierte Emms seine Chefs in London: Er wolle Bassajew um Hilfe bei den Lieferungen von Ausrüstungen ersuchen. Und "Freund Schamil" half natürlich: Er kannte ja schon seit langem sichere Routen für den Schmuggel afghanischer Drogen über die Türkei und über das von den Türken besetzte Nordzypern nach Europa. In umgekehrter Richtung flossen die Waffen.
Die russische Spionageabwehr stellte zudem fest, dass die Mitarbeiter von Halo Trust in Tschetschenien aktiv sozial-politische und militärische Daten sammelten, wovon die ständig eingehenden Aufträge aus London zeugen. Der FSB deckte darüber hinaus ein ganzes Netz von einheimischen Agenten in Tschetschenien auf, die zur Sammlung und Übermittlung von Angaben über den Verlauf der Kampfhandlungen in Tschetschenien genutzt wurden. Bei ihnen wurden ausländische Spezialausrüstungen (Minensuchgeräte, Panzerwesten, Helme, Fahrzeuge, Schusswaffen, Sprengstoffe und Verbindungsgeräte) gefunden.
Organisationen wie Halo Trust gibt es viele in der Welt. Ohne die Hilfe, die sie den tschetschenischen Banditen leisten, hätte man dem Terrorismus im Nordkaukasus schon lange ein Ende gesetzt.



- Merowig - 26.09.2004

Zitat:kaskad postete

Der Westen duldet nur manche Personen und Organisationen die den Tschetschenienkrieg offen finanzieren.
Du kennst die europaeische Mentalitaet nicht - man hat auch Jahrelang Hisbollah und Hamas toleriert - die Piloten vom 11.9. lebten in Deutschland - der Kalif von Köln und andere Subjekte geniessen in Deutschland Asyl obwohl sie gegen diesen Staat hetzen... die Terroristen die die Geburtskirche besetzt haben haben von der EU quasi Asyl bekommen :bonk:
Das man da auch Organisationen/Einzelpersonen hier duldet die auch den Tschetschenienkrieg unterstutzen ist einfach nur logisch in dme Kontext....
Bedeutet nicht das der Westen gross Partei ergreift fuer die Tschetschenen...

Zitat:Und das die westlichen Öl-Konzerne seit dem Zerfall der Sowjetunion im Kaukasus rumlungern und Versuchen alle Ölquellen sich unter den Nagel zu reisen ist auch bekannt.
Bedeutet aber nicht das der Westen deshalb Tschetschenien unterstuetzt ,)


- kaskad - 26.09.2004

Zitat:Du kennst die europaeische Mentalitaet nicht - man hat auch Jahrelang Hisbollah und Hamas toleriert - die Piloten vom 11.9. lebten in Deutschland - der Kalif von Köln und andere Subjekte geniessen in Deutschland Asyl obwohl sie gegen diesen Staat hetzen... die Terroristen die die Geburtskirche besetzt haben haben von der EU quasi Asyl bekommen
Das man da auch Organisationen/Einzelpersonen hier duldet die auch den Tschetschenienkrieg unterstutzen ist einfach nur logisch in dme Kontext....
Bedeutet nicht das der Westen gross Partei ergreift fuer die Tschetschenen...
Genau diese Doppeltmoral Europas kritiesieren die Russen den wenn es um grosse Sprüche geht wie "Kampf gegen den Terror u.w.s" sind sie die ersten und wen man den Staaten informationen über mutmasliche Terroristen oder deren Hälfer gibt dauert es Jahre bis etwas unternommen wird ! (Wenn überhaubt:bonkSmile

Zitat:Bedeutet aber nicht das der Westen deshalb Tschetschenien unterstuetzt
Tun aber auch nichts um dem Konflikt oder den Terroristen den Geldhahn in ihren eigenen Länder zuzudrehen.


- kaskad - 26.09.2004

Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow vor der 59. Tagung der UNO-Vollversammlung in New York

Zitat:Lawrow für qualitativ neue Etappe des Kampfes gegen Terror


Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus war das Hauptthema der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow vor der 59. Tagung der UNO-Vollversammlung in New York. Wie Russlands Außenamtschef betonte, wird die Bereitschaft zu einem ehrlichen und von doppelten Standards freien Zusammenwirken im Kampf gegen den Terrorismus zu einem der zentralen Kriterien der Beziehungen Russlands mit einem jeden Staat.

„Es ist an der Zeit, die doppelten Standards in bezug auf den Terror aufzugeben, egal mit welchen Losungen dieser sich tarnen mag", erklärte er. „Diejenigen, die Kinder in Beslan getötet und diejenigen, die Flugzeuge zu einer Attacke auf Amerika entführt haben, sind Unwesen der gleichen Art."

„Durch die Asylgewährung an die Terroristen, deren Helfershelfer und Sponsoren wird die Einheit und das gegenseitige Vertrauen der Teilnehmer der antiterroristischen Front untergraben, dies wird als eine Rechtfertigung für die Aktionen von Terroristen missbraucht, die dadurch faktisch zu ähnlichen Verbrechen in anderen Ländern ermuntert werden. Umso mehr kontraproduktiv und gefährlich sind die Versuche, den Kampf gegen den Terrorismus in verschiedenen geopolitischen Spielen auszunutzen."

„Der globale Charakter der Terrorgefahr bestätigt, dass die Sicherheit in der heutigen Welt eine Einheit bildet", so Lawrow. „Insofern kann die Verantwortung für die Gewährleistung der Sicherheit nur gemeinsam sein."

„In den drei Jahren, die nach den Terrorangriffen in New York und Washington vergangen sind, wurde nicht wenig für die Herstellung einer effektiven Partnerschaft in dieser Sphäre unternommen. Im Vergleich zu den Dimensionen dieser Bedrohung ist das aber bei weitem noch nicht ausreichend. Wichtig ist, Lehren aus den vorhandenen Erfahrungen zu ziehen und Schlussfolgerungen für die Zukunft zu machen", sagte Lawrow.

Unter den vom Außenminister Russlands unterbreiteten praktischen Vorschlägen Moskaus auf dem Gebiet der Terrorbekämpfung erscheinen folgende besonders bedeutend:

- Verstärkung des Zusammenwirkens zwischen den Sicherheitsdiensten, das nach Ansicht Moskaus auf ein qualitativ neues Niveau des Vertrauens und der Koordinierung von Handlungen gehoben werden muss;

- Im Interesse eines erfolgreichen Kampfes gegen den Terrorismus sind eine klare Strategie und eine allgemein anerkannte Rechtsgrundlage notwendig. Eine solche Grundlage ist in der Resolution 1373 und den anderen Beschlüssen des UN-Sicherheitsrates verankert. Nach den Worten des Ministers sind aber heute zusätzliche Bemühungen erforderlich, die auch entsprechende Abänderungen der nationalen Gesetzgebung, einen Beitritt zu internationalen antiterroristischen Konventionen und den Abschluss der Arbeit an neuen völkerrechtlichen Dokumenten erfordern.

- Notwendig ist der Verzicht auf doppelte Standards in bezug auf den Terror, mit welchen Losungen sich dieser auch immer tarnen mag.

- Entwicklung der internationalen Partnerschaft, damit ein Zugang von Terroristen zu den Massenvernichtungswaffen verhindert wird.

- Festigung von Rauschgiftsicherheitsgürteln, weil „der Rauschgifthandel mit dem Terrorismus eng zusammenwächst, während der Rauschgiftstrom aus Afghanistan einen globalen Charakter angenommen hat".

- Herstellung eines respektvollen Dialogs zwischen verschiedenen Konfessionen und Zivilisationen, um einen Riss nach dem religiösen bzw. kulturellen Merkmal zu verhindern.

- Russland schlägt vor, eine neue UNO-Resolution zu konzipieren, die maximale Effektivität der Tätigkeit des von Russland geleiteten Antiterroristischen Komitees beim Sicherheitsrat gewährleisten würde.

Zu Beginn seiner Rede in New York erwähnte Sergej Lawrow den „ungeheuerlichen Terrorakt in der russischen Stadt Beslan". Zum Abschluss rief er die zivilisierte Menschheit auf, sich im Kampf gegen den Terrorismus zusammenzuschließen, so wie dass die Menschheit vor der tödlichen Gefahr des Nazi-Jochs getan hat. „Heute steht uns ein nicht weniger gefährlicher und gnadenloser Feind gegenüber", betonte der Minister.

In der Geschichte eines jeden Landes gibt es Momente, die eine Grenze zwischen „davor" und „danach" ziehen. Für die USA war das die Tragödie vom 11. September 2001, für Russland der 1. September 2004. Nach Beslan ist Russland anders geworden. (von RIA-Nowosti-Kommentator Arsenij Oganessjan)
http://russlandonline.ru/mainmore.php?tpl=Politik&iditem=1954


- Merowig - 26.09.2004

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.itar-tass.com/eng/level2.html?NewsID=1283477&PageNum=0">http://www.itar-tass.com/eng/level2.htm ... &PageNum=0</a><!-- m -->
Zitat:Terrorists may be trained in a religious Muslim school in the town of Buguruslan of Orenburg region

25.09.2004, 05.51

ORENBURG, September 25 (Itar-Tass) - The perpetrators of a series of recent terror strikes in Russia could have been trained in a religious Muslim school in the town of Buguruslan, the northwest of the Orenburg region, a source at the press service of the Federal Security Service department for the Orenburg region told Itar-Tass on Friday.

There is information that some graduates of the Buguruslan Muslim religious school took part in the preparation and perpetration of the terrorist acts in Moscow and the Moscow region as well as the attacks in Nazran and complicity to recruiting militants for illegal armed groups operating in Chechnya.
...
@Kaskad Sowas nennt sich halt Liberalismus Wink


- kaskad - 27.09.2004

Amerikanische Freunde der Tschetschenen

Zitat:In den Medien wird verstärkt die Meinung vermittelt, dass Putin derjenige ist, der die Hauptschuld an den schrecklichen Ereignissen in Beslan trägt. Es wird eine Vielzahl von Zitaten und Schlagzeilen benutzt wie "Grief turns to anger" (Trauer verwandelt sich in Zorn), "Harsh words for government" (Scharfe Worte gegen die Regierung) und "Criticism mounts against Putin" (Kritik am Putin wächst). Auf Korrespondenten aus Radio und Fernsehen wird Druck ausgeübt, damit diese in den Berichten verlauten lassen, dass die Bevölkerung vorort Moskau mindestens genauso für sein Unglück verantwortlich macht, wie die Terroristen. Es entstand eine Vielzahl von Redaktionsartikeln (wie in "The Sunday Times"), wo man uns auffordert, die unterschwelligen Ursachen des tschetschenischen Terrorismus zu verstehen, als eine von denen gewöhnlicherweise der russische Autoritarismus gilt. Gleichzeitig erlebt man die Benutzung des verbreiteten Wortes "Rebellen" in Bezug auf die, die Kindern in den Rücken schießen, was eine erstaunliche Nachsicht gegenüber der äußersten Brutalität ist.

Bei einer genaueren Betrachtung wird klar, dass diese sogenannte "wachsende Kritik" in Russland in Wirklichkeit nur von einer konkreten Gruppe des russischen politischen Spektrums angezettelt wird und zwar von seinem proamerikanischen Teil. Als Hauptkritiker der Rolle Putins im Drama von Beslan treten so amerikahörig eingestellte Politiker wie Boris Nemcov und Vladimir Ryžkov, (beide werden mit äußersten neoliberalen wirtschaftlichen Reformen assoziiert, die der russischen Wirtschaft einen so riesigen Schaden zugefügt haben, während der Regierungszeit des westlichen Günstlings Boris Jelzin), sowie das Moskauer Carnegie-Center. Auf diese einflußreiche Organisation, die aus dem Hauptquartier in New York finanziert wird, beruft man sich in den letzten Tagen öfters, wenn man Putin der "Grausamkeiten" in Tschetschenien beschuldigt. Die selbe Organisation bemüht sich in den letzten Monaten tüchtig, alle Behauptungen Moskaus zu negieren, dass es Verbindungen zwischen den Tschetschenen und Al-Kaida gibt

Dazu wird bei BBC und anderen wichtigen Medien die Frage hochstilisiert, ob das russische Fernsehen die Bedeutung der Geiselnahme von Beslan runterspielen wollte, während nur westliche Sender die Berichte live vorort übertrugen. Dabei wird die Anspielung gemacht, dass Russland unter Putin ein Polizeistaat ist, in dem es eine harte Kontrolle der Medien gibt. Meine Meinung vom russischen Fernsehen, die sich im Laufe der letzten Woche gebildet hat, als ich sowohl Berichte von CNN, als auch russischer Sender vergleichen konnte, widerspricht allerdings dieser Behauptung: russisches Fernsehen lieferte weitaus höherwertige Reportagen und Bilder aus Beslan, als ihre westliche Kollegen. Diese Schärfe in Bezug auf Putin erklärt sich womöglich durch die Tatsache, dass die führende Gruppierung unter den Unterstützern der Tschetschenen in den USA das American Committee for Peace in Chechnya (ACPC) ist. Die Liste seiner Mitglieder, die sich selbst als "herausragende Amerikaner" bezeichnen, umfasst die bekanntesten Neocons, die sonst mit großem Enthusiasmus den "Krieg gegen Terror" unterstützen.

Mitglieder von ACPC sind Richard Perle, der unrühmlich bekannte Berater des Pentagons; Elliot Abrams, bekannt aus dem "Iran-contra"-Skandal; Kenneth Adelman, der ehemalige US-Botschafter in der UNO, der zum Angriff auf den Irak blies mit der Ankündigung, dass dieser ein "leichter Spaziergang" werden würde; Midge Decter, der Biograph von Donald Rumsfeld und der Direktor der zum rechten Flügel gehörenden Organisation "Heritage Foundation"; Frank Gaffney aus dem militaristischen Centre for Security Policy); Bruce Jackson, ehemaliger Offizier der US-Aufklärung und zwischenzeitlicher Vize von Lockheed Martin Corporation, gegenwärtig Vorsitzender des US-Committee on Nato; Michael Ledeen vom American Enterprise Institut, ehemals Verehrer des italienischen Faschismus, heute einer der führenden Aktivisten für eine Intervention im Iran; und letzlich James Woolsey, der ehemalige Direktor der CIA.
ACPC agitiert beständig für die Idee, der tschetschenische Aufstand widerspiegele die undemokratische Natur des Putin'schen Russlands, und kultiviert beständig die Unterstützung der tschetschenischen Sache, indem man ständig die "Schwere" der Menschenrechtsverletzungen in der Kaukasusrepublik unterstreicht. Die tschetschenische Krise wird mit anderen respektierten "islamischen" Konfliktherden wie Bosnien oder Kosovo verglichen, mit der Anspielung verbunden, dass nur eine internationale Einmischung dort die Situation stabilisieren könnte. Im August begrüßte ACPC die Asylgewährung und der Garantie seitens der Regierung für Ilyas Akhmadov, dem Außenminister in der oppositionellen Regierung Tschetscheniens unter Aslan Maschadov, die in Russland beide als Terroristen gelten. Die Mitglieder der ACPC gehören beiden großen amerikanischen Parteien an, bilden den Rumpf des amerikanischen außenpolitischen Establishment und ihre Ansichten sind im Grunde die Ansichten der gegenwärtigen Regierung.

Obwohl das Weiße Haus an die Öffentlichkeit mit der Verurteilung der Geiselnahme in Beslan trat, bleibt es seine offizielle Position, dass der tschetschenische Konflikt mit politischen Mitteln gelöst werden muss. Wie ACPC-Mitglied Charles Fairbanks von der John Hopkins University sagte, wird jetzt der Druck der USA auf Moskau diesbezüglich anwachsen, damit die Russen, mit anderen Worten, Gespräche mit Terroristen führen bzw. eine Politik fahren, die die USA in anderen Fällen entschieden ablehnen.

In Russland werden sogar Vermutung laut, dass hinter der tschetschenischen Rebellion auf irgendwelche Weise der Westen steht, mit dem Ziel eine Schwächung Russlands und seiner Verdrängung aus dem Kaukasus. Die Tatsache, dass Tschetschenen Basen im Pankisi-Tal im benachbarten Georgien benutzen, das wiederum Nato-Mitglied werden will, eine ausschließlich proamerikanische Regierung hat und bereits eine bedeutende militärische Präsenz der USA aufweist, nährt diese Gedanken noch weiter. Selbst Putin deutete dies an während seiner Presse-Konferenz mit westlichen Journalisten nach der Geiselnahme.

Beweise für solche Vermutungen über Teilnahme des Westens zu bekommen wird schwierig sein, aber ist es verwunderlich, dass sich Russen solche Fragen stellen, während die gleichen Leute in Washington, die einen Krieg gegen "terroristische Feinde Amerikas" fordern, gleichzeitig fordern, dass Russland vor seinen Terroristen kapituliert?
[Bild: http://www.chechnya-mfa.info/bio/ilyas_600.jpg]
Ilyas Akhmadov in den USA

Zu solchen Vorderungen des Westen wie z.B "Russland sollte mit Basajew verhandeln" hat Putin folgendes gesagt "Osama Bin Laden hat den Europäern auch 2 mal den Frieden angeboten wieso hat niemand mit ihm Verhandelt?"
<!-- m --><a class="postlink" href="http://alenos.piranho.com/analytik/amerchechen.htm">http://alenos.piranho.com/analytik/amerchechen.htm</a><!-- m -->


- Tiger - 27.09.2004

@kaskad
Du hast recht, die europäischen Staaten und die USA sollten etwas gegen die Finanzierung der tschetschenischen Terroristen unternehmen. Das könnte zu einer Deeskalation des Konfliktes führen. Um Krieg zu führen oder Terrorismus zu begehen braucht man vor allem Geld.
Nach einem solchen Schritt wäre es dann aber an der russischen Armee, ihren Teil zur Deeskalation des Krieges in Tschetschenien zu ergreifen. Dies könnte etwa durch öffentliche und harte Urteile gegen Offiziere, die Kriegsverbrechen begangen haben, getan werden.
Würden die europäischen Staaten und die USA das Finanzierungssystem der tschetschenischen Terroristen zerschlagen, könnten sie zudem zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wie viele Organisationen und Vereinigungen, die den Krieg in Tschetschenien finanzieren, unterstützen auch Al Kaida finanziell?


- kaskad - 27.09.2004

@Tiger

Diese Organisationen und Vereinigungen unterstützen auch andere islamistische Terrororganisationen (Al Kaida) den die Geldsummen dienen nur zum einem Zweck ankauf von Waffen,Sprengstoff,Schmiergelder usw und ob dann dieses Material in Irak,Tschechenien..... verwendet wird ist den Helfer ziemlich egal.Dient sowieso der gleichen Sache es wird nur entschieden wo das Geld am nötigsten gebraucht wird.

Zur Russland:

Nach dem Anschlag in Beslan wurden die russ.Geheimdienste aus dem Winterschlaf gehollt.
Es rollen jetzt schon Köpfe von Offiezieren der Armee,Geheimdienste,Polizei,Politikern den die Korruptheit dieses Aparates muss als erstes lequidiert werden bevor man effektiv gegen den Terrorismus vorgehen kann.
Und dieses Vorgehen Putins wird in den west.Medien als ein Schritt nach hinten von der Demokratie bezeichnet.:bonk:
Die russ.Geheimdienste haben in den letzten zwei Wochen mehr erreicht als in dem gesamten Tschechenienkonflikt.:daumen:


- CommanderR. - 28.09.2004

@Tiger
Vieleicht würde es mehr Sinn machen erstmal den größten Terroristen in der Region nicht zu finanzieren ( Russland und Putin ). Die Finanzflüsse für den Wiederstand wird man nicht unterbinden können, die Grenzen sind löchrig wie ein Sieb, die Korruption, Schmuggel, Waffen, Menschen und Drogenhandel stehen auf der Tagesordnung, jeder kann selbst in Tschetschenien alles kaufen was er braucht wenn der Preis stimmt. Ohnehin operiert der Wiederstand zum Großteil relativ selbstständig und unabhängig da die Rebellen teilweise von der Bevölkerung unterstützt und mit Lebensmitteln versorgt werden, die Waffen oft aus Überfällen auf Depots und Konvois stammen und die Mehrheit der Kämpfer ohnehin ohne Sold oder sonstige Bezahlung kämpft. Du traust den korrupten, unfähigen und kriminellen russichen Truppen sowie deren Handlangern in Tschetschenien zu eine Stabilisierung der Lage erreichen zu können? wodurch denn?, Vergewaltigungen, verschleppungen, Morde und Gewalt?, dies ist leider weit ausserhalb von greifbarer Realität. Es empfiehlt sich hierzu eingehender sich zu informieren was die Zustände und Vorgänge in Tschetschenien angeht, wenns geht ausserhalb der gleichgeschalteten Medien in Russland und den ignoranten Medien im Westen oder sprich mal mit denen die vor Ort waren.

Auch ist es ein wenig kurzsichtig und blauäugig alle am bewaffneten Wiederstand in Tschetschenien Beteiligten als Terroristen zu bezeichnen, auch wenn diesen Eindruck Moskau gerne zu vermitteln sucht. Die angekündigte verschärfte Vorgehensweise aus Moskau wird nur zusätzliches Feuer in die Flammen giessen ohne die Rebellen zu treffen oder diese gar besiegen zu können, auch die wiederholte Wahlmanipulation und Fälschung sowie die moskautreue Marionette werden nicht zur Beruhigung der Lage beitragen.

@Kaskad
Die bisherigen Zustände in Russland entsprachen schon nicht annähernd demokratischen Standards des Westens, die fast nun ausnahmslos gleichgeschalteten Medien sowie die weitere Befugniserweiterung von Geheidienst, Militär und Polizei sind ein weiterer Schritt zurück. Kritische Reporter wie kürzlich in Moskau finden sich schnell mal mit einem Kopfschuss im Strassengraben wieder oder entgehen nur knapp einem vergiftungsanschlag. Auch die minutenlangen Putinreden zu Beginn einer jeden "Tagesschau" erinnern stark an längst vergangene "Führerzeiten".
Die Medien beziehen sich nicht alleine auf die angebliche Terrorbekämpfung, sonder unter diesem Deckmantel weiter verschärfte Zensur und Gleichschaltung die langsam totalitäre Ausmaße annimmt, da es so gut wie keine freie Presse mehr gibt in Russland, Fernsehsender erst recht nicht.

Will man jetzt versuchen den selbst verschuldeten und verursachten Tschetschenienkrieg dem Westen in die Schuhe zu schieben?. Auch wenn einige Länder daran interessiert sind das Russland seinen Machtbereich und Einfluss in der Region nicht weiter ausbauen soll, bleibt die Hauptursache für den Wiederstand in Tschetschenien die Besetzung des Landes und der Mord an hunderttausenden zumeißt Zivilisten. Wenn es eine Unterstützung aus dem Westen gäbe, würden die Russen noch wesentlich höhere Verluste erleiden als sie es bisher durch die wenigen tausend Rebellen erleiden und würden so wie in Afghanistan zum Rückzug gezwunden werden. Natürlich muß man sich langsam solche Versionen ausdenken um irgendwie zu rechtfertigen weswegen es die unfähige rießige militärische Übermacht in Tschetschenien nicht schafft die wenigen Rebellen in den Griff zu bekommen, die kontinuierlich immer wieder für neu gefüllte russiche Särge und Materialverluste sorgen. Eine schwarze Wittwe oder ein Freiwilliger der den Rebellen beitritt tut dies nicht weil ihn der Westen dazu animiert oder gar finanziert, sondern sie wollen Rache üben für die oftmals komplett ausradierten Familien, zerstörten Häuser und Lebensgrundlagen, Vergewaltigungen, Folter und Mord durch die russische Soldateska und durch sie finanzierten Marionettenmilizen.
Mit dem Begriff Terrorist oder wie in Russland oft und gerne verwendet "Bandit" wäre ich somit auch vorsichtig, da jemand der für die Freiheit seines Landes kämpft keinTerrorist ist, sonst müsste man die Partisanen, Vietcong u.a. auch alle als Terroristen bezeichnen da sie sich auch auf Grund von militärischer und technischer Unterlegenheit auch oftmals terroristischer Aktionen bedienten.

Was den Kampf gegen den Terrorismus angeht, so hat Moskau anscheinend nichts aus den Fehlern gelernt die im Irak und anderswo begangen wurden, mit Gewalt und weiteren Toten Unschuldigen wird der Terrorismus weiter wachsen und sich ausweiten. Solange die Ursachen nicht beseitigt werden wie die Besatzung des Landes und Verhinderung von freien und demokratischen Wahlen, solange wird sich in Tschetschenien wohl auch in 100 Jahren nichts ändern, könnte höchstens passieren das es dann keine Tschetschenen mehr gibt.

Ach übrigens Kaskad, um deine Meinung zu dem Thema zu ergründen, empfängst auch du nur putintreues Staatsfernsehen oder stehst du auf der Gehaltsliste des russischen Propagandaministeriums wenn du so fleisig hier im Forum linientreue russiche Propaganda verbreitest?.:laugh::misstrauisch:

Destabilisierungsversuche aus dem Westen?:laugh::pillepalle: besser destabiliseren kann man wohl kaum noch als dies die Russen in Tschetschenien getan haben.
Einfluss des Westens auf die Ölgebiete und Pipelines?, es gab LEGALE Verhandlungen mit der damaligen und bis heute einzig legal gewählten Führung des Landes unter Maschadow, da dies den Russen ohnehin ein Dorn im Auge gewesen wäre hat man halt einfach das LAnd wieder besetzt und beinahe Völkermord begangen, somit vollendete Tatsachen geschaffen.

Apropos Terrorist und ausgesetztes Kopfgeld, sind dies die Worte eines Terroristen?, würde sagen wesentlich objektiver und friedliebender als alles was Putin bisher von sich gab:

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.d-k-g.de/html/maschadow_2004.html">http://www.d-k-g.de/html/maschadow_2004.html</a><!-- m -->


- kaskad - 28.09.2004

@CommanderR.

Zitat:Die bisherigen Zustände in Russland entsprachen schon nicht annähernd demokratischen Standards des Westens, die fast nun ausnahmslos gleichgeschalteten Medien sowie die weitere Befugniserweiterung von Geheidienst, Militär und Polizei sind ein weiterer Schritt zurück.
Vielleicht ist eine Demokratie nach den westlichen Muster für so ein Land wie Russland auch garnicht geeignet! Den die Demokratie ist auch kein Heilmittel für allesWink
In der Jelzinzeit hatten die Oligarchen die Kontrolle über die russ.Medienlandschaft und diese haben sie auch für ihre Zwecke eingesetzt und nachdem Putin an die Macht kam haben sie mit der Hetze gegen ihn begonnen.

Zitat:Kritische Reporter wie kürzlich in Moskau finden sich schnell mal mit einem Kopfschuss im Strassengraben wieder oder entgehen nur knapp einem vergiftungsanschlag.
Dieser kritische Reporter der in Moskau erschossen wurde hat gegen die Oligarchen gehetzt mit der veröffentlichung der Liste der 10 Reichsten Männer Russlands.Und das die Oligarchen mit Hilfe westlicher Manager usw in den 90er Jahren das Land mit der Privatisierung russ.Fabriken usw in den Ruin getrieben haben und sich dabei noch ein Vermögen von ca.10Mrd Dollar erwirtschaftet haben.
Hier ein Artikel über die Mörder:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.aktuell.ru/mainmore.php?tpl=Medien+%26+Netzwelt&iditem=259">http://www.aktuell.ru/mainmore.php?tpl= ... iditem=259</a><!-- m -->

Meinen sie mit dem Vergiftungsanschlag die Reporterin die nach Beslan unterwegs war?
Wenn ja dann solltest du dich mal informieren wie diese Geschichte ausgingWink

Zitat:Die Medien beziehen sich nicht alleine auf die angebliche Terrorbekämpfung, sonder unter diesem Deckmantel weiter verschärfte Zensur und Gleichschaltung die langsam totalitäre Ausmaße annimmt, da es so gut wie keine freie Presse mehr gibt in Russland, Fernsehsender erst recht nicht.
Sie kennen sich anscheinend gut in der russ.Medienlandschaft aus.:laugh:
Nennen sie mir bitte ein konkretes Beispiel in dem die russ.Medien ihrem Volk irgendwas verheimlicht oder falsche Information gab?
Und kommen sie bitte nicht mit dem Tschechenienkonflikt den die manipulation der Tatsachen oder Hintergründe sind in den west.Medien viel gravierender.
Oder mit den Frensehsender NTV den bevor sie das tun sollten sich informieren wer den Sender finanziert hat!

Zitat:Will man jetzt versuchen den selbst verschuldeten und verursachten Tschetschenienkrieg dem Westen in die Schuhe zu schieben?.
Den Krieg haben doch die Tschechenen selbst verschuldet oder wurden die Ereignisse nach dem zusammenbruch der Sowjetunion in Tschechenien wo 400 000 Russische und andere Staatsangehörige von den tschechenischen Banditen aus dem Land vertrieben wurden und die Leute die nicht gingen wurden einfach erschossen oder versklavt um an deren Wohnungen zukommen von den west.Medien vergessen.
Oder die Bilder wo man west. und russ. Reporter enthauptete und deren Köpfe am Stassenrand auf Spiessen aufstellte.

Zitat:Wenn es eine Unterstützung aus dem Westen gäbe, würden die Russen noch wesentlich höhere Verluste erleiden als sie es bisher durch die wenigen tausend Rebellen erleiden und würden so wie in Afghanistan zum Rückzug gezwunden werden.
Der Westen würde niemals die Banditen mit modernen Waffen ausrüsten der Kalte Krieg ist vorbei und man will ja die Russen auch nicht so offen prowozieren den das könnte auch ins Auge gehen!
Und die Russen werden sich bestimmt nicht mehr aus Tschetschenien zurückziehen den das haben sie schonmal getan (1996-1999) und die Konziquenzen waren das aus Tschetschenien ein rechtsfreier Raum wurde mit Drogenhandel,Sklavenhandel,Waffenhandel in kaum gekannten Ausmassen!
Und die übergriffe auf benachbarte Republiken und die Terroranschläge auf Wohnhäuser in Russland und die internationale Terroristen die sich dort aufgehalten haben sollte man auch nicht vergessen.
Ich würde mal gerne sehen wie sich der Westen in der gleichen Situation verhalten hätte "Der Kampf gegen das Böse" :hand:

Zitat:Natürlich muß man sich langsam solche Versionen ausdenken um irgendwie zu rechtfertigen weswegen es die unfähige rießige militärische Übermacht in Tschetschenien nicht schafft die wenigen Rebellen in den Griff zu bekommen, die kontinuierlich immer wieder für neu gefüllte russiche Särge und Materialverluste sorgen.
Das sind keine ausgedachten Versionen oder wie würden sie sich das erklären wieso manche west.Staaten nichts gegen Organisationen oder Personen unternehmen die offen tschechenische Terroristen mit riesigen Geldsummen finanzieren obwohl sie schon vor Jahren von den russ.Geheimdiensten über diese informiert wurden.
So wenige Terroristen sind es garnicht den diese bekommen immer Nachschub.

Zitat:Eine schwarze Wittwe oder ein Freiwilliger der den Rebellen beitritt tut dies nicht weil ihn der Westen dazu animiert oder gar finanziert, sondern sie wollen Rache üben für die oftmals komplett ausradierten Familien, zerstörten Häuser und Lebensgrundlagen, Vergewaltigungen, Folter und Mord durch die russische Soldateska und durch sie finanzierten Marionettenmilizen.
Diese schwarzen Witwen (17-25) werden oft von ihren eigenen Brüdern als eine lebende Bombe missbraucht oder einer Gehirnfäsche unterzogen den eine Frau hat in Tschetschenien nicht viel zusagen.
Es gibt mehrere hundert solcher Frauen die von der russ.Regierung unter ein Zeugenschutzprogramm gestellt wurden die aus den Ausbildungscamps geflüchtet sind.
Aber es gibt auch sicher Freiwillige unter ihnen!
Und bei den Männer (meist aus Dörfern) sieht es oft so aus das diese Banditen ihren Familien Geld anbieten wenn deren Sohn sich ihnen anschliessen würde und bei der wirtschaftlichen Lage in dem Land ist es kein Wunder das viele auf dieses Angebot eingehen.


Zitat:Mit dem Begriff Terrorist oder wie in Russland oft und gerne verwendet "Bandit" wäre ich somit auch vorsichtig, da jemand der für die Freiheit seines Landes kämpft keinTerrorist ist, sonst müsste man die Partisanen, Vietcong u.a. auch alle als Terroristen bezeichnen da sie sich auch auf Grund von militärischer und technischer Unterlegenheit auch oftmals terroristischer Aktionen bedienten.
So eine Freiheit wie sie von 1996-1999 in Tschetschenien mit öffentlichen Hinrichtungen usw träumt kein Tschechene.
Den erst nach dieser Periode haben die meisten Tschechenen begriffen was diese Banditen in Schilde führen und deswegen gab es nach den 2.Tschetschenienkonflikt so viele überläufer zu den Russen oder den tsche.Milizen. Und als das geschah und die Anführer dieser Banditen merkten das ihnen die Rekruten für ihren Krieg ausgingen begangen die Anschläge auf ihre eigenen Landsleute.

Zitat:Ach übrigens Kaskad, um deine Meinung zu dem Thema zu ergründen, empfängst auch du nur putintreues Staatsfernsehen oder stehst du auf der Gehaltsliste des russischen Propagandaministeriums wenn du so fleisig hier im Forum linientreue russiche Propaganda verbreitest?.
Und sie stehen bestimmt auf der Gehaltliste des American Committee for Peace in Chechnya (ACPC)Big Grin

Ist schon ziemlich lächerlich das manche Leute glauben nur weil sie ein paar Berichte in der Zeitung oder ein paar Reportagen in Fernsehen gesehn haben sie wären Tschetschenienexperten.

Waren sie mal überhaubt in Tschetschenien oder im Kaukasus?
Kennen sie Tschechenen oder Soldaten die den Krieg oder die Situation vorort erlebt haben?


- CommanderR. - 29.09.2004

Kann schon sein das Demokratie nach westlichem "Muster" nicht für Russland geeignet ist, nur hat das Volk ohnehin langsam kaum eine andere Wahl als das jetzige System hinzunehmen, abgesehen von einer Revolte, da mögliche Rivalen entweder im Gefängnis sitzen teilweise wegen haarsträubenden Unterstellungen oder anderweitig mundtot gemacht werden und durch die gleichgeschalteten Medien ohnehin kaum etwas nicht Linientreues an das Licht der Öffentlichkeit gelangt.

Der Vergiftungsnschlag gegen die Reporterin in Beslan war nicht der Erste und wohl auch nicht der Letzte, das sie überlebte war eher glück.

Ich kenne mich sehr gut mit der russischen und osteuropäischen Medienlandschaft aus, konkrete Beispiele für Desinformation und Falschinformationen?, da würde ich wohl stundenlang beschäftigt sein :laugh:
aber mal zumindest ein Paar aus jüngerer Vergangenheit:

Chernobyl: Tagelange Funkstille, Absperrung des gesamten Gebietes, erste wiederwillige Zugeständnisse und Teilinformationen erst Tage und Wochen nach dem Unglück nachdem in Skandinavien hohe Konzentratonen atomaren Niederschlags gemessen wurden.

Tschetschenien: Kann man nicht auslassen, da dort seit nun mehr über einem Jahrzehnt keine freie Berichterstattung zugelassen wird und eine gnadenlose Isolation, Zensur und Propaganda herrscht, wenn man nichts zu verbergen hat warum dann diese Maßnahmen?. In den russichen Medien kommt das Thema nicht vor, und wenn dann werden Propagandamärchen und Behauptungen über Fortschritte gemeldet die weit ausserhalb jeder realität liegen. Keine Meldungen über eigene Verluste, es wird sogar teilweise behauptet seit Jahren sei kein einziger PAnzer zerstört oder kein Soldat umgekommen.:bonk:

Kurskunglück: Bis heute ist die Ursache nicht ganz aufgeklärt worden, wochen und monatelang hat man Informationen zurückgehalten und anfangs sogar angebotene ausländische Bergungshilfe abgelehnt, ganz abgesehen von den anderen unzählichen Bergungs- und Organisationspannen.

Beslan: Bis heute nicht geklärt was dort genau vorging, was den Sturm verursachte und ob es angebliche Verhandlungen mit den Rebellen gab, die Informationen hierzu könnten nicht unterschiedlicher sein, auch die anfängliche Ablehnung einer öffentlichen Untersuchung spricht Bände.

Medien: Jeder nicht linientreue Sender oder Radio wurde entweder übernommen, geschlossen oder wird massiv behindert, was dazu führte das es heute so gut wie keine freie Medienlandschaft mehr in russland gibt.

Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen, hierzu empfehle ich unabhängige Quellen zum Thema Tschetschenien und Meinungsfreiheit sowie Presse in Russland mal eingehender zu studieren. Berichte von Amnesty International,
der Menschenrechtskommission, Medienorganisationen und der OECD und Anderen sind öffentlich einsehbar.

Fällt es nicht auf das in den heutigen russischen Medien kein einziges Wort der Kritik gegenüber Putin fällt?, keine Entscheidungen in Frage gestellt werden oder hinterfragt werden?, oh, verstehe, er macht wohl alles richtig?:laugh::misstrauisch:

Was die schwarzen Wittwen angeht so hat sich deren Anzahl über die Jahre kontinuierlich gesteigert, die genannten "Gründe" entsprechen nicht denen die bei mit diesen geführten Interviews oder Reportagen ausgesagt wurden. Diese Behuaptungen von Bezahlung oder Zwang treten seltsamer Weise nur in den russischen Medien auf.

1996-1999 war kein Ruhmesblatt, aber man sollte nicht vergessen das die damalige Regierung bis heute die einzig frei und demokratisch gewählte in Tschetschenien war. Die Auseinandersetzungen wurden durch Russland sowohl provoziert wie auch inszeniert, die "Gegner" Maschadows sollten das Feld ebnen für den lange geplanten und vorbereiteten Einmarsch der Russen, die um jeden Preis Tschetschenien nicht in die Unabhängigkeit entlassen wollten, auch wenn es der in den bisher einzigen freien Wahlen geschilderte Wunsch des tschetschenischen Volkes war. Also hat man mit dafür gesorgt das Chaos und Anarchie entsteht um dann als vermeintlicher "Retter und Befreier" das Land zu besetzen und den Unabhängigkeitswillen für immer zu brechen. Und was ist heute besser als damals?, das Land ist gegen den Willen der Bevölkerung besetzt, zerstört, hunderttausende wurden getötet und vertrieben, geplante Wiederaufbaugelder versickern im Korruptionssumpf, dem Land werden freie und demokratische Wahlen vorenthalten, anstatt dessen fälscht man dies erneut und setzt erneut eine Marionette ein, bei der es auch wieder nur eine Frage der Zeit sein wird bis diese einem Anschlag zum Opfer fällt. Mord, Verschleppung, Vertreibung, Vergewaltigung, Folter, Korruption, Menschenhandel, Erpressungen und jede Form der Wilkür stehen an der Tagesordnung in Tschetschenien, dann ist ja wirklich alles viel besser geworden seit dem die Russen das Land besetzten :laugh::bonk::pillepalle:

Ich stehe auf keiner Gehaltsliste in dieser Richtung, wenn dann würde ich die Mittel komplett und direkt an den Wiederstand weiterleiten. Für einen Tschetschenienexperten halte ich mich selbst nicht, weis aber einiges über das Thema und die Geschichte dieses Landes und dieses kleinen tapferen Volkes das sich über Jahrhunderte der russichen Imerialpolitik wiedersetzte und bis heute wiedersetzt. Wer sich dafür interessiert findet zahlreiche glaubwürdige Informationen von vielen unabhängigen Quellen und Institutionen, aber sicher nichts Brauchbares in den russichen Medien.
Und zum Thema "lächerlich" kann ich nur sagen, etwas lächerlicheres und realitätsfremderes als die Berichterstattung über Tschetschenien in den russischen Medien wird man wohl weltweit nicht nochmal vorfinden, abgesehen davon ist eine Information in erster Linie dann lächerlich wenn sie weder der Realität entspricht, nur aus einer Quelle kommt, noch sich mit irgend einer ausländischen Quellen auch nur annähern deckt, z.B. so wie das was Kaskad hier verbreitet. Somit durchaus lächerlich wie sich mancher hier selbst lächerlich und unglaubwürdig macht. Noch nie gewundert wieso alle Informationen zu diesen Themen ausserhalb Russlands, egal aus welchem Land oder Medienkonzern diese kommen, sich nicht annähernd mit den russichen Angaben decken?.

Ich selbst war nicht in Tschetschenien oder im Kaukasus, dafür wo anders um die einen selbst betreffenden Bedrohungen und Agressionen gegen das Land, Familie und Gut zu schützen. Ist auch nicht besonders einladen die Gegend nachdem die russischge Soldateska das Land und die Infrastruktur zerstört hat und hunderttausende Menschen umgebracht und vertrieben hat, ohnehin kommt man nicht legal nach Tschetschenien und so mancher freie Reporter der es auf eigene Faust versuchte tauchte nie wieder auf.

Ob ich Leute kenne die die Situation und Zustände vor Ort erlebt haben, bzw. das tschetschenische Volk in ihrem Befreiungskampf unterstützt haben?, zu diesem Thema erspare ich mir die öffentliche Antwort hier im Forum, auch wenn diese naheliegend istCool


- kaskad - 29.09.2004

Zitat:Kann schon sein das Demokratie nach westlichem "Muster" nicht für Russland geeignet ist, nur hat das Volk ohnehin langsam kaum eine andere Wahl als das jetzige System hinzunehmen, abgesehen von einer Revolte, da mögliche Rivalen entweder im Gefängnis sitzen teilweise wegen haarsträubenden Unterstellungen oder anderweitig mundtot gemacht werden und durch die gleichgeschalteten Medien ohnehin kaum etwas nicht Linientreues an das Licht der Öffentlichkeit gelangt.
Das Volk will auch keine Demokratie nach dem westlichen Muster den in diese konnten sie in den 90er Jahren reinschnuppern und das Resultat war das 20 Personen die ganze Wirtschaft,Medien u.s.w unter ihre Hand nahmen und das Volk blieb auf der Strecke!
Die Leute die mundtot oder in den Gefängnissen sitzen sind diese Personen die in 90er Jahren das ganze Land ausgebeutet oder an ausländische Konzerne verkauft haben und nebenbei sich ein Vermögen von ca. 10 Mrd. verdient haben!
Informieren sie sich mal wem die diese ganzen "unabhängigen" Fehrsehekanäle,Radiosender und Zeitungen gehört haben.
Und nicht alle Reportagen oder Berichte sind Regierungfreundlich es gibt viele Zeitungen oder Fernsehsendungen die Entscheidungen der Regierung scharf verurteilen oder kritiesieren!
Und nicht so plumpe Sensationsberichte an das Volk bringen wie es in manchen europ.Staaten geschieht nach dem Muster "Böses böses kaltes Russland".



Zitat:Chernobyl: Tagelange Funkstille, Absperrung des gesamten Gebietes, erste wiederwillige Zugeständnisse und Teilinformationen erst Tage und Wochen nach dem Unglück nachdem in Skandinavien hohe Konzentratonen atomaren Niederschlags gemessen wurden.
Das war während der Sowjetzeit!

Zitat:Tschetschenien: Kann man nicht auslassen, da dort seit nun mehr über einem Jahrzehnt keine freie Berichterstattung zugelassen wird und eine gnadenlose Isolation, Zensur und Propaganda herrscht, wenn man nichts zu verbergen hat warum dann diese Maßnahmen?. In den russichen Medien kommt das Thema nicht vor, und wenn dann werden Propagandamärchen und Behauptungen über Fortschritte gemeldet die weit ausserhalb jeder realität liegen. Keine Meldungen über eigene Verluste, es wird sogar teilweise behauptet seit Jahren sei kein einziger PAnzer zerstört oder kein Soldat umgekommen.
Keine frei Berichterstattung dann schauen sie sich mal in den russ.Medien um sie kennen sich doch angeblich so gut aus!
Und das es keine Meldung über eigene Verluste gibt oder über getötete Soldaten ist totaler Quatsch.
Und es gib nicht soviele Reporter die gerne nach Tschechenien (ausser größeren Städten) fahren und über die Situation in den Bergen,Dörfern berichten den wenn man das macht landet man ganz schnell auf einem Video auf islamistischen Internetseiten oder man wird für mehere Jahre in einem Erdloch als Sklave gehalten.
Oder haben sie schon vergessen wie schnell die west.Reporter in den 90er Jahren aus dem Land geflüchtet sind?

Zitat:Kurskunglück: Bis heute ist die Ursache nicht ganz aufgeklärt worden, wochen und monatelang hat man Informationen zurückgehalten und anfangs sogar angebotene ausländische Bergungshilfe abgelehnt, ganz abgesehen von den anderen unzählichen Bergungs- und Organisationspannen.
Das war ein modernes U-Boot mit neuen Torpedos bestückt und das sich ausländische Bergungsteams um den Auftrag gerissen haben kann ich mir vorstellen.Wink
Und wäre der gleiche Unfall bei z.B den Amis passiert wäre die Berichterstattung oder die Gründe der Unfallursache nicht besser gewessen!
Oder glauben sie die Amis hätten russische Hilfe angenommen.

Zitat:Beslan: Bis heute nicht geklärt was dort genau vorging, was den Sturm verursachte und ob es angebliche Verhandlungen mit den Rebellen gab, die Informationen hierzu könnten nicht unterschiedlicher sein, auch die anfängliche Ablehnung einer öffentlichen Untersuchung spricht Bände.
Also das ist jetzt total lächerlich das Beweist nur das sie überhaupt kein Russisch können und somit sich mit der russ.Medien nicht auskennen können den dazu muss man erst die Sprache können.

PS: Es gab in den russ.Medien qualitativ besser Berichte über die Ursachen,Verlauf und die strümung der Schule als im Westen den hier wurden die Leute mit Sensationsberichten abgespeist!


Zitat:1996-1999 war kein Ruhmesblatt, aber man sollte nicht vergessen das die damalige Regierung bis heute die einzig frei und demokratisch gewählte in Tschetschenien war. Die Auseinandersetzungen wurden durch Russland sowohl provoziert wie auch inszeniert, die "Gegner" Maschadows sollten das Feld ebnen für den lange geplanten und vorbereiteten Einmarsch der Russen, die um jeden Preis Tschetschenien nicht in die Unabhängigkeit entlassen wollten, auch wenn es der in den bisher einzigen freien Wahlen geschilderte Wunsch des tschetschenischen Volkes war. Also hat man mit dafür gesorgt das Chaos und Anarchie entsteht um dann als vermeintlicher "Retter und Befreier" das Land zu besetzen und den Unabhängigkeitswillen für immer zu brechen. Und was ist heute besser als damals?, das Land ist gegen den Willen der Bevölkerung besetzt, zerstört, hunderttausende wurden getötet und vertrieben, geplante Wiederaufbaugelder versickern im Korruptionssumpf, dem Land werden freie und demokratische Wahlen vorenthalten, anstatt dessen fälscht man dies erneut und setzt erneut eine Marionette ein, bei der es auch wieder nur eine Frage der Zeit sein wird bis diese einem Anschlag zum Opfer fällt. Mord, Verschleppung, Vertreibung, Vergewaltigung, Folter, Korruption, Menschenhandel, Erpressungen und jede Form der Wilkür stehen an der Tagesordnung in Tschetschenien, dann ist ja wirklich alles viel besser geworden seit dem die Russen das Land besetzten
Dazu sollten sie Tschechenen befragen die während dieser Periode in Tschetschenien gelebt haben und was für Zustände in den Land während dieser demokratisch gewählte Regierung herrschten!
Diese Personen würden ihnen ganz schnell die Augen öffnen.Wink


Da sie nie in Tschetschen waren und keine Personen kännen die dort leben oder gelebt haben oder gekämpft haben (egal auf welcher Seite) ist eine Diskussion mit ihnen sinnlos!
Den sie kennen nicht die wahren Hintergründe oder Ursachen des Krieges und sich eine Meinung über einen Krieg oder Konflikt auf einem warmen Sessel zu bilden ist ziemlich einfach muss aber nicht mit der Realität zutun haben.


- CommanderR. - 29.09.2004

Zitat:Da sie nie in Tschetschen waren und keine Personen kännen die dort leben oder gelebt haben oder gekämpft haben (egal auf welcher Seite) ist eine Diskussion mit ihnen sinnlos!
.

Tja, man muß der deutschen Sprache schon mächtig sein, dann würde man vor allem meinen letzten Satz im vorherigen Post zu deuten wissen:laugh:
ich kann zumindest keine Verneinung da derart hineininterpretieren.
Selbst schon mal in der ersten Linie eines Frontabschnitts gestanden?, überhaupt schon mal eine Waffe oder gar mehrere unterschiedliche in der Hand gehalten?. Bevor man "warme Sessel Sprücke" klopft oder dies anderen unterstellt sollte man sich zuerst vergewissern mit wem man da disskutiert, vor allem wenn man der Schreibweise und dem Inhalt nach zu urteilen wohl mindestens 10 Jahre jünger ist. Kinder sollten sich nicht mit Erwachsenen über solche Themen unterhalten, da eine Diskussion nicht auf gleicher Augenhöhe erfolgt. Falls ich mich hierbei täuschen sollte, bitte um Berichtigung.
Ich kenne sehr viele Leute unterschiedlichster Länder aus dem militärischen Bereich, einige sogar recht gut und manch einer hat gar recht interessantes aus Tschetschenien und anderen Kriegschauplätzen zu berichten was sich weder in den westlichen und noch viel weniger in den russischen Medien wiederfindet.

Russisch kann ich etwas, verstehe mehr als ich sprechen kann, ich denke aber man kann qualitativ hochwertige Informationen über die Lage in Russland, die Medien und Tschetschenien durchaus ohne russiche Quellen zu verstehen oder diese heranzuziehen ohne weiteres erlangen, die auch wesentlich glaubwürdigere und unabhängigere Informationen liefern. Russische Freunde habe ich auch, die noch enge Kontakte in die alte Heimat haben. Da sie der Putingehirnwäsche und Gleichschaltung der Medien entgangen sind sehen diese die Dinge auch ziemlich differenziert und sind noch putinkritischer und ebenso gegen die Besetzung Tschetscheniens.

Eine weitere Diskussion erspare ich mir und bitte auch von weiteren Versuchen oder Kommentaren mir gegenüber abzusehen, vor allem was Tschetschenien angeht, da tiefergehende Informationen und "Kontakte" nicht für jedermanns Ohren und Augen gedacht sind, erst recht nicht für Unbekannte oder öffentlich hier im Forum, sowie Leute die den Krieg nur aus dem Fernsehen kennenCool
Sinnlos ist das richtige Wort, da es sicherlich sinnlos ist sich über derart komplexe und ernsthafte Themen mit jemanden zu unterhalten der im Gegensatz zu mir offensichtlich nicht beide Parteien und Seiten kennt und studiert, sondern eine einseitige russlandtreue Linie vertritt und offensichtlich auch selbst nicht hinterfragt:misstrauisch:

Ich kenne also nicht die wahren Hintergründe des Tschetschenienkrieges sowie die Geschichte?, kann man dies so voreilig beurteilen?, ich denke ich kenne sehr vieles was Tschetschenien angeht, nur diese Hintergründe werden sicherlich konträr gegenüber den russichen Medien stehen sowie der Meinung straff putintreuer Pioniere wie Kaskad einer zu sein scheint:laugh:
Ich bitte auch mich und das Forum vor Aufklärung über die "Wahren Hintergründe" aus rein russicher Sicht zu bewahren, vieleich werden dann auch die Verbrechen u.v.m in Tschetschenien auch noch geleugnet. Wenn es jemand nicht mehr aushält und die "Wahrheit" oder besser gesagt die "russische Wahrheit" von Kaskad erfahren möchte, kann er diesen ja per PM kontaktieren:laugh::merci: