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RE: Indien - lime - 03.02.2026 (03.02.2026, 12:27)Kongo Erich schrieb: Das bestätigen übrigens auch die hiesigen Mainstream-Medien. Der vorhin zitierte FOCUS schreibt z.B. deutlich "laut Trump". Und hier ein anderer Artikel zum Thema (Nach verbalem Gequarke und Wiederholung der Trumpschen Aussagen wird das auch deutlich - man muss halt bis zum Schluß lesen): Laut ihm hätte Trump Ähnliches schon 11 Mal über Indien behauptet ohne dass es dazu gekommen wäre. In Indiens Geschäftswelt macht man sich darüber wohl sehr lustig. Auch kommt der Deal insgesamt eher schlecht an, zu nachteilig für Indien, unabhängig von der Öl-Behauptung. RE: Indien - lime - 04.02.2026 In Indien werden jetzt Touristenvisa entzogen wenn die Touristen aktiv Propaganda gegen Israel und für Palästina betreiben. https://indianexpress.com/article/india/two-british-tourists-served-leave-india-notice-for-pro-palestine-posters-in-pushkar-10510848/ RE: Indien - Kongo Erich - 04.02.2026 Die Verbindung Indien - Israel wird jetzt "näher" als ich gedacht hatte RE: Indien - Kongo Erich - 05.02.2026 Zurück zur Wirtschaftskraft Indiens. Im Kontext mit dem Freihandelsabkommen zwischen EU und Indien schreibt die Berliner Zeitung: Zitat: ...Kopie hier RE: Indien - voyageur - 15.02.2026 Raksha Mantri und sein französischer Amtskollege werden gemeinsam den Vorsitz beim 6. jährlichen Verteidigungsdialog in Bengaluru führen https://www.pib.gov.in/PressReleasePage.aspx?PRID=2228366®=3&lang=1 Veröffentlicht am: 15. Februar 2026, 14:55 Uhr, von PIB Delhi Raksha Mantri Shri Rajnath Singh wird gemeinsam mit der französischen Ministerin für Streitkräfte und Veteranenangelegenheiten, Catherine Vautrin, am 17. Februar 2026 in Bengaluru, Karnataka, den Vorsitz des 6. jährlichen Verteidigungsdialogs zwischen Indien und Frankreich führen. Bei dem Treffen wird die gesamte Bandbreite der bilateralen Verteidigungszusammenarbeit überprüft, wobei der Schwerpunkt auf der Ausweitung der industriellen Zusammenarbeit liegt. Während des Treffens soll ein Verteidigungskooperationsabkommen um weitere 10 Jahre verlängert werden, wobei voraussichtlich in Anwesenheit beider Verteidigungsminister eine Absichtserklärung über ein Joint Venture zur Herstellung von Hammer-Raketen unterzeichnet wird. Außerdem wird eine Ankündigung bezüglich des gegenseitigen Einsatzes von Offizieren in Einrichtungen der indischen Armee und der französischen Landstreitkräfte erwartet. Die beiden Minister werden voraussichtlich auch der virtuellen Einweihung der Endmontage des leichten Mehrzweckhubschraubers H125 von Tata Airbus durch Premierminister Shri Narendra Modi und den französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Vemagal, Karnataka, beiwohnen. Die Verteidigung ist seit jeher ein wichtiger Pfeiler der Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Die starken und dauerhaften bilateralen Beziehungen spiegelten sich 2024-2025 in einer Reihe hochkarätiger Austauschprogramme wider. Premierminister Modi war Ehrengast bei der Parade zum Bastille-Tag im Juli 2023, bevor der französische Präsident als Ehrengast die Parade zum Tag der Republik 2024 beehrte. Die jüngste Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft zwischen Indien und der EU ist ein wichtiger Schritt zur Vertiefung des gemeinsamen Engagements mit den europäischen Nationen. Die militärische Zusammenarbeit nimmt zu. Indien und Frankreich führen regelmäßig drei große Manöver durch – das Manöver Shakti mit der Armee, das Manöver Varuna mit der Marine und das Manöver Garuda mit der Luftwaffe – sowie mehrere andere Gelegenheitsengagements. Dies wäre der erste Besuch von Catherine Vautrin in Indien, seit sie am 12. Oktober 2025 das Amt der französischen Verteidigungsministerin übernommen hat. Der jährliche Verteidigungsdialog zwischen Indien und Frankreich ist ein strukturiertes bilaterales Treffen auf Ministerebene, bei dem die Zusammenarbeit im Bereich Verteidigung und Sicherheit überprüft und gelenkt wird. Die 5. Ausgabe des Treffens fand vom 11. bis 13. Oktober 2023 in Frankreich statt. *** VK/SR/Savv RE: Indien - Kongo Erich - 13.03.2026 (03.08.2025, 11:39)Kongo Erich schrieb: Indien lässt sich von DT nicht "bestrafen". Das nationale Selbstbewusstsein von Modi & Co. wird eher zu einer Trotzreaktion führen.das zeigt sich auch aktuell wieder: Zitat: ... RE: Indien - Kongo Erich - 17.03.2026 Mit dem Überfall auf den Iran haben Israel und die USA der aufstrebenden Regionalmacht Indien ziemliche Schwierigkeiten bereitet. So kommentiert die FAZ: Zitat:Energiekrise:paywall - Kopie hier Indien (und die Welt) stehen vor einer Düngerkrise. Nun lassen die Revolutionsgarden indische Schiffe durchaus passieren, wie erst die letzten Tage gezeigt haben. Aber die Risiken - etwa für verirrte Drohnen und Raketen oder für Verwechslungen - sind trotzdem hoch, auch wenn keine Minen durch die Straße von Hormus treiben. Dennoch wird die mangelnde Rücksicht auf die Bedarfe der Inder sicher nicht zur Förderung der Beziehungen zwischen Indien einerseits und Israel wie den USA andererseits beitragen. Es sei denn, beide Staaten können mit Ausgleichsmaßnahmen den Schaden der Inder minimieren. Das muss nicht zwingend ausschließlich die Gasversorgung betreffen. Denkbar ist auch eine Unterstützung bei den Plänen der Inder, sich in der Rüstungswirtschaft möglichst unabhängig zu machen. Darüber hinaus werden die Inder auch eine Lektion umsetzen, die vor ihnen bereits die Chinesen umgesetzt haben: weg von fossilen Energien und eine möglichst breite Diversifikation. Indiens Küsten bieten gute Verhältnisse für Windkraft (Monsun), die Wüsten im Nordwesten an der Grenze zu Pakistan eignen sich für Solarkraftwerke, Wasserkraft könnte im Himalaya intensiviert werden. Und vor einem guten Jahr hat Indien eine Atomkraftoffensive gestartet. Derzeit hat Indien twa 19 bis 22 Reaktorblöcke (Stand 2022/2025) in Betrieb, was aber nur ca. 3 % der Gesamterzeugung ausmacht. 8 weitere Reaktoren sind im Bau. Die Regierung strebt bis 2047 eine Kapazität von 100 GW an, mittelfristig 22 GW bis 2032. Indien dabei zu unterstützen und Versorgungslücken zu schließen - das könnte eine dankbare Aufgabe für uns in der EU sein, und das wäre sicher nachhaltiger als die Entsendung einer Kriegsflotte, die den Golf noch unsicherer macht. RE: Indien - KBG32 - 17.03.2026 Wie sieht es denn mit der Wasserversorgung aus dem Himalaya aus? Gehen nicht auch da die Gletscher zurück? Das Wasser könnte da bald knapp werden. RE: Indien - Kongo Erich - 17.03.2026 Ein gutes Argument. Ich denke allerdings weniger an große Stauwerke mit riesigen Turbinenleistungen, sondern an lokale Anlagen, die (zweiter Schritt) ggf. über ein kleinteiliges Verbundnetz miteinander gekoppelt werden können. So viel Strom für den örtlichen Bedarf liefern die Kleinturbinen und ihre Wasserlieferanten - in der Größe unseren mittelalterlichen Mühlen entsprechend - allemal. Die Wasserversorgung kann dann auch mit lokalen Kräften gesichert bzw. wieder hergestellt werden. Solche kleinteiligen und dezentralen Anlagen sind nicht nur robuster gegen eine Reduzierung von Niederschlägen, sondern auch gegen gewaltsame Störungen anderer Art. |