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- Tiger - 04.09.2004

@mehabadi
Zitat:wie kann es sonst kommen dass ein jordanier chef des wiederstandes wurde
Du denkst dabei an Chattab, richtig?
Soweit ich weiß, war Chattab mit einer Tschetschenin verheiratet. Er selbst war von der ethnischen Abkunft her Tscherkesse, diese aus dem Kaukasus stammende turksprachige Volksgruppe stellt meines Wissens auch Truppen, die in Jordanien die Mitglieder des dortigen Königshauses schützen.
Chattab selbst ist inzwischen tot, er hat vom FSB einen vergifteten Brief zugeschickt bekommen.


- Azrail - 04.09.2004

Zitat:Ich wäre deshalb etwas zurückhaltender in der Verteidigung dieser, wie du es nanntest "aus Sicht der Terroristen erfolgreichsten Aktion".
1.Du warst damit nicht gemeint sondern jemand anders und ich bezweifle das du dessen Gedanken lesen kannst.
2.Verteidige ich hier keine Terroristen,noch ihre Aktion.Es ist eine Feststellung oder willst du ignorieren das die russischen Streitkräfte mit runtergelassenen Hosen erwischt wurden.
3.Hrrhrhr "Erdboden gleichmachen..,Schlußstrich.." etwas anderes von russischen Söldnern und Soldaten erwarte ich auch nicht,ansonsten Säbelrasseln.Wie heißt es so schön bellende Hunde beißen nicht:evil:


- Quintus Fabius - 04.09.2004

aus der faz 04.09.2004 (mit großem Dank an die Alphawölfin)
zum tschetschenischen terrorismus

GROSNYJ, 3. September. Die Schule in Beslan ist gestürmt, zur Zeit der Niederschrift dieses Artikels sind bereits fünf tote Kinder gefunden worden. Der tschetschenische Terrorismus hat einen neuen grausamen Höhepunkt erreicht. Gleich zu Beginn der Geiselnahme hatten sich in der Schule zwei Frauen unter den Terroristen, die von den russischen Medien als "schwarze Witwen" bezeichnet werden, sich selbst aber "Schahid" nennen, selbst in die Luft gesprengt; mit ihnen starb eine noch unbekannte Zahl von Opfern. Woher kommen diese Terroristinnen? Ein Rückblick gibt Antwort.

Eine junge Frau drängte sich am 10. Juni 2000 durch die Menge und faßte den russischen General Rassul Gadschijew beim Arm. "Kennen Sie mich noch?" fragte sie. Im nächsten Moment gab es eine gewaltige Detonation. Der General und acht seiner Leibwächter waren auf der Stelle tot. Dazu ein Dutzend Verletzte mit Splitterwunden. Auch die Frau selbst kam ums Leben.

Eine neue Form von Krieg

Ajsa Gasujewa, zweiundzwanzig Jahre alt, aus Urus-Martan in Tschetschenien, war die erste tschetschenische Selbstmordattentäterin. Was die schöne grünäugige Frau mit dem Sprengstoffgürtel um den Leib vor die Militärkommandantur von Urus-Martan geführt hatte, war der Verlust von sechzehn ihrer nächsten Verwandten, getötet von russischen Militärs in knapp einem Jahr seit Beginn des Krieges - darunter ihr Mann, zwei Brüder, eine Schwester, mehrere Cousins und Neffen. Ajsas Mann, der den Rebellen angehörte, war verwundet und gefangengenommen worden; noch am selben Tag stattete General Gadschijew, der Militärkommandant von Urus-Martan, ihm im Bezirkskrankenhaus einen Besuch ab. Er hatte keine Fragen an den Patienten, trat vor ihn hin und bohrte ihm das Bajonett in die Brust.

Danach war es Ajsa zweimal geglückt, bei ihm vorzusprechen und um Herausgabe der Leichname ihres Mannes beziehungsweise des Bruders zu bitten, doch Gadschijew ließ sich nicht erweichen. Beim letzten Besuch versprach er ihr unter Zeugen, sie bei lebendigem Leibe einzugraben, sollte sie es wagen, ihm noch einmal unter die Augen zu treten. Danach hatte die Frau ihr Zuhause verlassen, war zwei Wochen lang nicht gesehen worden. Bis sie am Morgen des 10. Juni 2000 vor dem Tor der Kommandantur auftauchte.

So begann in Tschetschenien eine neue Form von Krieg - der Krieg der Selbstmordattentäter. Menschen, die zu sterben bereit sind, wenn sie andere mit in den Tod reißen und so persönliche Rache nehmen können.

Die öffentliche Meinung in Rußland hat über die Attentäterinnen klare Vorstellungen

In den fünf Jahren seit Ausbruch des zweiten Tschetschenien-Krieges haben Dutzende Menschen, unter ihnen Frauen, diesen Akt der Verzweiflung begangen. Sie setzten sich ans Steuer sprengstoffbeladener Autos und drangen damit auf das Gelände irgendeines der zahlreichen Militärstützpunkte vor, sie zündeten ihre Sprengstoffgürtel in Sportstadien und auf Bahnhöfen, in Bussen und an Haltestellen. Sie besetzten im Oktober 2002 das Musical-Theater "Nord-Ost", nahmen Zuschauer als Geiseln, und sehr wahrscheinlich waren es tschetschenische Frauen, die in der vergangenen Woche auch die beiden russischen Flugzeuge zum Absturz gebracht haben.

Die öffentliche Meinung in Rußland hat über die Attentäterinnen klare Vorstellungen, und sie wird von den staatlichen Medien darin bestärkt: Schahid, das seien Zombies, die von Ideologen des Islamismus um den Verstand gebracht worden sind. Aber man muß die persönlichen Schicksale dieser Frauen kennen, um zu verstehen, wie sie, die früher ein vollkommen normales Leben führten, Mütter von Kindern, Ehefrauen, sich zu einem solch verheerenden Schritt entschließen können.

Dieses von Ausweglosigkeit und purer Verzweiflung gezeichnete Phänomen ist eine unmittelbare Folge der Vorgehensweisen des russischen Militärs, das Ortsansässige auf den bloßen Verdacht hin, den Mudschahedin anzugehören, ohne Ermittlung, ohne gerichtliches Urteil verschleppt, wenn nicht gleich erschießt. Manchmal auch einfach so, ohne jeden Verdacht.

Die Rache für ungezählte Tote

Fünf Jahre nach Kriegsbeginn erhält Rußland die schreckliche Quittung für sein Handeln. Die massenhaften Verbrechen, verübt im Namen des Kampfes gegen den Weltterrorismus auf dem Boden der winzigen Republik Tschetschenien, sind in Rußlands Städte zurückgekehrt - in Form von wohldurchdachten militärischen Operationen und Terrorakten einzelner. In Tschetschenien selbst, von dem der Kreml seit Jahren verkündet, daß der Frieden wiederhergestellt sei, ist der Widerstand keineswegs erlahmt, er wird im Gegenteil immer massierter und organisierter. Rußlands Machthaber können nun nicht mehr so tun, als bemerkten sie das nicht, und weiterhin Wahlen inszenieren, wie die vom August, wo in Abwesenheit jeglicher internationaler Beobachter gewählt wurde. Die tschetschenische Bevölkerung ignorierte diese Abstimmung weitgehend. Was das Staatliche Wahlkomitee nicht davon abhielt zu verkünden, mehr als achtzig Prozent der Tschetschenen hätten die Wahllokale aufgesucht.

Seit vielen Jahren wetteifern die russischen Fernsehkanäle darin, den Wiederaufbau der tschetschenischen Volkswirtschaft in den rosigsten Farben zu schildern, möglichst viele Reportagen von Ernterekorden auf Tschetscheniens Kornfeldern auszustrahlen. In Wirklichkeit sind diese Felder vermint und von Leichen übersät; der Krieg, ins sechste Jahr gehend und darin bereits dem Zweiten Weltkrieg vergleichbar, wird von beiden Seiten mit immer noch zunehmender Erbitterung geführt. Ein Ausweg ist für die nächsten Jahre kaum zu erwarten - falls Präsident Putin nicht doch noch die Einsicht gewinnt, daß seine Kaukasuspolitik Hunderttausende unschuldiger Menschen das Leben kostet. Beileibe nicht nur Tschetschenen, am Krieg beteiligte wie unbeteiligte, sondern längst auch die eigenen Landsleute, die ihn gewählt haben.

"Mit Terroristen wird nicht verhandelt!" verkündet Putin nach jedem neuen Vorstoß tschetschenischer Rebellen. Und so geht der Krieg weiter, und die Zahl der Opfer nimmt zu.

Daß in Tschetschenien zahllose unschuldige Menschen sterben, ist für Rußland nicht das Hauptproblem - daran hat man sich gewöhnt, scheint es auch für unvermeidlich zu halten. Nun aber wächst sich dieser Krieg langsam, aber sicher auf das ganze russische Territorium aus. Die jüngsten Ereignisse in ihrer traurigen Aufeinanderfolge lassen keinen Zweifel mehr zu, daß sie im Zusammenhang mit dem Krieg in Tschetschenien stehen, den zu beenden Rußland sich nicht in der Lage sieht. Die Crux ist, daß sich kein Krieg über einen derart langen Zeitraum unter der Decke halten, auf einen Status quo begrenzen läßt. Solange nicht eine der beiden Seiten unterliegt, breitet er sich zwangsläufig aus, erfaßt ein immer größeres Gebiet, immer mehr Menschen. Die Militäroperation, die den Terrorismus in Tschetschenien ausmerzen sollte, hat dazu geführt, daß ganz Rußland zum Kriegsschauplatz geworden ist.

Als Mowsar Barajews Kommando das Moskauer Musical-Theater besetzte, waren achtzehn Frauen dabei, die sämtlich ihre Angehörigen im Krieg verloren hatten. Eine von ihnen, die alle Welt während der Geiselnahme im Fernsehen sah, war die zweiundzwanzigjährige Asset aus einem Vorort von Grosnyj. Vor Ausbruch des Krieges hatte sie an der hiesigen Filiale einer Moskauer Privathochschule studiert und wollte Buchhalterin werden. Im Februar 2000 waren russische Soldaten in das von den Rebellen aufgegebene Grosnyj eingezogen und hatten Assets siebzehnjährigen Bruder getötet. Es gab keine Anschuldigungen - man zerrte ihn aus dem Keller, wo er sich mit anderen Zivilisten versteckt gehalten hatte, und erschoß ihn vor den Augen Assets. Anderthalb Jahre später fuhren eines Nachts bewaffnete Unbekannte in Panzerwagen vor Assets Haus und nahmen ihren Mann mit, einen achtundzwanzigjährigen Chirurgen im städtischen Krankenhaus, der seither verschollen ist.

Die anderen Geiselnehmerinnen im Musical-Theater hatten vergleichbare Schicksale. Alle hatten sie ihre Männer, Brüder, Kinder verloren oder Folter und Gewalt durch russische Soldaten am eigenen Leib erfahren.

Alle Russen gelten als schuldig

Wörtlich bedeutet Schahid: "der für den Glauben Gefallene". Der Islam untersagt den Suizid, doch gibt es eine Reihe Faktoren, die diesen in Friedenszeiten unverrückbaren Grundsatz außer Kraft setzen können. Krieg ist einer davon. Der Tod eines Schahid ist kein herkömmlicher Fall von Selbstmord, wo ein Mensch eine Rechnung mit sich selbst begleicht. Hier leistet der Rachegedanke den entscheidenden Antrieb, der Wunsch, die Gerechtigkeit wiederherzustellen, und sei es um den Preis, daß Unschuldige ihr Leben lassen müssen. Denn jene, um derentwillen diese Frauen Rache üben, traf auch keine Schuld. Und darum, so meinen sie, habe sich jeder, der teilnahmslos und schweigend die Verbrechen geduldet hat, wie sie über Jahre in Tschetschenien verübt wurden, mitschuldig gemacht und verdiene die Rache.

Jedesmal nach einem Terrorakt unter Beteiligung einer Selbstmordattentäterin mahnen die russischen Medien zu besonderer Wachsamkeit. Manche von ihnen geben spezielle Ratschläge, wie man sich im Falle eines Sprengstoffanschlags am besten schützt und woran man einen weiblichen Schahid erkennt. Als äußere Merkmale werden schwarze Kleidung und die für Muslime typischen Kopfbedeckungen genannt. In Wirklichkeit läßt sich eine Frau, die einen Sprengstoffgürtel trägt, kaum erkennen. Sie hebt sich nicht ab in der Menge, und natürlich geht sie nicht im Parandscha, nicht verschleiert. Eine, die sich psychisch für den Tod gerüstet hat, schert sich nicht mehr um islamgerechte Kleidung, Kopftuch und dergleichen. All ihr Bestreben wird im Gegenteil darauf gerichtet sein, sich nicht vom Durchschnittsbürger zu unterscheiden, um keine unnötige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Auch die Behauptung, man könne einen Schahid an seiner Nervosität erkennen, ist wirklichkeitsfremd: Haben sich diese Menschen doch längst von allem Weltlichen gelöst und sehen ihren Tod als Akt der Läuterung und Aufopferung. Zu sterben ist für sie ein heiliger Akt, weshalb sie ihn zumeist kühlen Blutes vollziehen.

Damals, als die Welt die Tragödie im Moskauer Musical-Theater mitansehen mußte, unterhielt sich die dreiundzwanzigjährige Philologie-Studentin Tamila aus Grosnyj mit ihrer Mutter: "Hätte ich gewußt, daß Barajews Kommando diesen Überfall plant, ich wäre mit dabei." Als die schockierte Mutter einzuwenden versuchte, es handele sich bei den Geiselnehmern doch immer um Kriegsgeschädigte, Menschen, die ihre Nächsten verloren hatten, sagte ihr die Tochter: "Soll ich etwa warten, bis sie jemanden aus unserer Familie töten, um Rache üben zu dürfen?"

Tamila mußte nicht lange warten: Im März 2003 entführten die Militärs ihren Bruder, sein Schicksal ist unbekannt. Vier Wochen später verschwand auch sie. Keiner weiß, wo sie steckt. Möglicherweise wurde auch Tamila verschleppt. Doch kann es ebensogut sein, daß sie unter jenen ist, die nun die Schule im ossetischen Städtchen Beslan überfielen.


Aus dem Russischen von Andreas Tretner. Die Autorin, Jahrgang 1974, arbeitet als Journalistin in Grosnyj für die Zeitung "Nowaja gaseta" und für Radio Liberty.


- CommanderR. - 04.09.2004

@Quintus Fabius
Danke für den Artikel einer der besten Zeitungen in Deutschland ( FAZ ):daumen:
Viele die lauthals und hystherisch schreien jetzt noch stärker und härter gegen Tscheschenien vorzugehen sollte dabei eines nicht vergessen, die Hintermänner wird man dadurch nicht erreichen, lediglich weitere unschuldige Zivilisten und die Antwort auf die Antwort darauf wird wohl noch blutiger ausfallen, solange vor allem seitens Putin der Verhandlungsweg ausgeschlagen wird, wird weiterhin das Blut auf beiden Seiten fliessen. Ein großer Teil des Wiederstandes ist nicht gleichzusetzen mit diesen Terroristen, auch wenn aus jahrelanger Verzweiflung und wachsendem Hass auf beiden Seiten die Spirale der Gewalt wie man sehen kann in immer neue Höhen geschraubt wird. Natürlich war es ein terroristischer Akt und vor allem Kinder sollten als heilig und unantastbar angesehen werden, wo aber waren die Stimmen nach den zehntausenden toten tschetschenischen Kindern, Frauen, Alten? hat da irgend jemand zum Krieg gegen Russland aufgerufen?. Die Russen bekommen langsam immer mehr Terror zurück, für den eigenen Terror den sie seit Jahren in Tschetschenien ausüben. Auch wenn Terrorismus und dessen Ausuferungen abzulehnen sind, Russland hat bisher nur einen Bruchteil davon zurückbekommen was es bisher verdient hat und tag täglich durch deren Taten und Barbareien in Tschetschenien verdient. Was sie sähen sollen sie ernten, sie sollen bekommen was sie verdienen. Russland will keinen Frieden oder eine Einigung in Tschetschenien, da sie dieses Land unter allen Umständen besetzt halten wollen und auch wissen das bei wirklich freien und demokratischen Wahlen eine Mehrheit für die Unabhängigkeit wäre. Also tut man alles dafür das der Krieg nicht aufhört, keine Einigung erzielt wird in dem man Verhandlungen ablehnt und jeden Tschetschenen als Terroristen hinstellt, was die Mehrheit sicher nicht ist, Propaganda und Lügen verbreitet und weiterhin freie demokratische Wahlen verhindert oder diese wie kürzlich schamlos fälscht und sowohl das eingene wie auch das Tschetschenische Volk belügt und betrügt. Vieleicht muß erst eine Schwarze Wittwe auch Putin die Hand schütteln, wie damals bei General Rassul Gadschijew, damit ein Wandel herbeigeführt wird.


- Azrail - 04.09.2004

Hier ein zitat vom Sozialdarwinisten Putin nach der Geiselnahme in Beslan:
"......wir haben Schwäche gezeigt, und schwache Menschen werden geschlagen." (Spiegel Online)

Aha als so wie es aussieht weiter am harten Kurs festhalten und "noch etwas" härter.
:evil:


- Merowig - 04.09.2004

@wolf welche gaengigen englischsprachigen Militärwebsites meinst?
:merci:

<!-- m --><a class="postlink" href="http://apnews.myway.com/article/20040903/D84SFJS01.html">http://apnews.myway.com/article/20040903/D84SFJS01.html</a><!-- m -->
Zitat:Russia Standoff Ends in Bloodshed for 200

By MIKE ECKEL

BESLAN, Russia (AP) - The three-day hostage siege at a school in southern Russia ended in chaos and bloodshed Friday, after witnesses said Chechen militants set off bombs and Russian commandos stormed the building. Hostages fled in terror, many of them children who were half-naked and covered in blood. Officials estimated the death toll at more than 200.

Early Saturday, 531 people remained hospitalized, including 283 children - 92 of the youngsters in "very grave" condition, health officials said.
...
.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/ap/20040904/ap_on_re_eu/russia_rebel_goals_1">http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&u ... el_goals_1</a><!-- m -->
Zitat:Chechen Rebels Want Own Muslim State, Laws

Fri Sep 3, 8:53 PM ET


MOSCOW - Rebels linked to the school hostage-taking seek independence from Russia and most want to make Chechnya (news - web sites) a sovereign Muslim nation.
The first war between Chechen rebels and Russian forces in the past decade had less of a religious element than the current conflict, which began in September 1999.
...
.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.nypost.com/postopinion/opedcolumnists/28066.htm">http://www.nypost.com/postopinion/opedc ... /28066.htm</a><!-- m -->
Zitat:WHEN THE KILLERS COME FOR THE KIDS

BY RALPH PETERS

September 4, 2004 -- THE mass murder of children revolts the human psyche. Herod sending his henchmen to massacre the infants of Bethlehem haunts the Gospels. Nothing in our time was crueler than what the Germans did to children during the Holocaust. Slaughtering the innocents violates a universal human taboo.
Or a nearly universal one. Those Muslims who preach Jihad against the West decided years ago that killing Jewish or Christian children is not only acceptable, but pleasing to their god when done by "martyrs."
...
.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story2&u=/nm/20040904/wl_nm/russia_school_dc">http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=s ... _school_dc</a><!-- m -->
Zitat:Putin Wants Security Rethink After School Siege

48 minutes ago Add World - Reuters to My Yahoo!


By Richard Ayton and Oliver Bullough

BESLAN, Russia (Reuters) - Russian President Vladimir Putin (news - web sites) called Saturday for a radical rethink of security forces' tactics against terror after the seizure of a school by Chechen militants ended in chaos and bloodshed.
...
.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.cbsnews.com/stories/2004/09/03/world/main641149.shtml">http://www.cbsnews.com/stories/2004/09/ ... 1149.shtml</a><!-- m -->
Zitat:Troops Storm School, 200 Dead


(CBS/AP) Commandos stormed a school Friday in southern Russia and battled separatist rebels holding hundreds of hostages as crying children, some naked and covered in blood, fled the building through explosions and gunfire. Health officials said more than 200 people died, the Interfax news agency reported.
...
Twenty militants were killed in gunfights with security forces, 10 of them Arabs, Valery Andreyev, the region's Federal Security Service chief, said in televised comments. President Vladmir Putin's adviser on Chechnya, Aslanbek Aslakhanov, also said a number of the dead militants were Arab mercenaries.
After trading fire with militants holed up in the basement of a school annex, officials said the fighting was over, but that two militants remained at large. Three suspected hostage-takers were arrested trying to escape wearing civilian dress, Channel One TV reported, and Ekho Moskvy radio said a suspected female hostage-taker was detained when she approached an area hospital wearing a white robe.
The Arab presence among the attackers would bolster Putin's case that the Russian campaign in neighboring Chechnya, where mostly Muslim separatists have been fighting Russian forces in a brutal war for most of the past decade, is part of the war on international terrorism.
...
.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.wnd.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=40298">http://www.wnd.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=40298</a><!-- m -->
Zitat:GLOBAL JIHAD
Chechen terrorists follow
al-Qaida manual
Russia school hostage-takers' cues from online playbook

Posted: September 4, 2004
1:00 a.m. Eastern


By Laura Mansfield
© 2004 WorldNetDaily.com

As details emerge of the three-day siege of a Russian school by Islamic terrorists – which reportedly resulted in more than 200 dead and 700 injured – it is becoming apparent that the operation closely followed the terror roadmap laid out in issue 10 of Al Battar, al-Qaida's online training manual.
...



- Panzergeneral - 05.09.2004

Tach
Zitat:Azrail postete
Hier ein zitat vom Sozialdarwinisten Putin nach der Geiselnahme in Beslan:
"......wir haben Schwäche gezeigt, und schwache Menschen werden geschlagen." (Spiegel Online)

Aha als so wie es aussieht weiter am harten Kurs festhalten und "noch etwas" härter.
:evil:
die USA haben den Vietnamkrieg an der Fernsehfront verloren
Warum machen die Tschetschenen das nicht auch so und
bringen Filme und Fotos über die russichen Taten an die Öffentlichkeit ?
Aber nein, man besetzt eine Schule und bringt Kinder um und jammert jetzt, das die Welt den Russen einen poitischen Blankoscheck ausstellt


MfG


- CommanderR. - 05.09.2004

Die Tschetschenen verfügen nicht wirklich über Kammerateams, auch haben sie keine Möglichkeit selbst etwas auszustrahlen. Im Internet gibt es massenweise Videomaterial, dank der gnadenlosen russischen Zensur, Isolation und Propaganda bleibt es aber weiterhin schwierig aktiver und qualitativ hochwertiger in die Medienoffensive zu treten. Seit Jahren gibt es diese Quellen vor allem im Internet, was hats aber gebracht?, war nur eine Frage der Zeit bis durch Aktionen ausserhalb Tschetscheniens die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich gelenkt wird, leider auch durch Terrorismus und vor allem das zu verurteilende vorgehen gegen Kinder. Ein Motiv Kinder als Geisel zu nehmen könnte der Glaube daran gewesen sein das dadurch keine Erstürmung stattfinden würde da man das Leben der Kinder nicht gefährden will und stärker den Forderungen Nchdruck verliehen werden könnte. Wie man gesehen hat stellte sich diese Annahme leider als falsch heraus, auch wenn der Angriff offensichtlich nicht geplant, sonder aus dem Effekt und der Situation heraus entstanden ist, was man leider vor allem an dem Resultat feststellen kann. Wenn sich die aktuellen Zahlen bestätigen kann man die Aktion nur als blutiges Debakel ansehen.


- Azrail - 05.09.2004

Hmmm wieso hat man in Vietnam verloren?
1.Man hat eigene Verluste gehabt über 50.000 GIs
2.Ein demokratisches System und ein empfindlicheres Werte empfinden.
3.Dauer des Konflikts und Kosten.
4.Keine islolierten Medien,freie Berichterstattung.

Tschetschenien:
1.Verlustzahlen der russischen Streitkräfte gelangen nicht ins Ausland und nach Russland schon gar nicht.
2.Ein dikatorisches System in Russland in dem auch das Werte empfinden roher ist.
3.Keine freien Medienberichte.
4.Auch wenn Bilder massenhaft kommen keinen interessiert es,weder in russland noch in der Welt.

So würde mal sagen das dies die Punkte wären aber ist halt nur ne Vermutung.


- KaZaK - 05.09.2004

Ich finde dort sollten Nato-Soldaten stationiert werden !
Aus aller welt damit dort endlich mal Ruhe herrscht!
Den dieses Systemn was dort ist gleicht der ANARCHIE! Jeder macht was er will !


- Snakeshit - 05.09.2004

Zitat:KaZaK postete
Ich finde dort sollten Nato-Soldaten stationiert werden !
Aus aller welt damit dort endlich mal Ruhe herrscht!
Den dieses Systemn was dort ist gleicht der ANARCHIE! Jeder macht was er will !
Nato Soldaten haben in Tschetschenien überhauptnichts zusuchen.
Wer soll da in betracht kommen etwa die Amerikaner ? die Deutschen ? unsw.
Die Russen würden das sowieso ablehnen.


- KaZaK - 05.09.2004

Man müsste verhandeln mit den Deutschen z.B Schröder -Putin haben ein sehr gutes Verhältnis und ja díe Amis , ja also die passen nicht so in Konzept weil die ja Putin den Rücken gekehrt haben -(G.W. Bush zumindest)- !
Man könnte auch mit den Franzosen verhandeln oder mit den Engländern !?:daumen:

Aber mit den Deutschen wäre das wohl am besten denke ich den die haben (die meisten ) internationale Erfahrungen (JUGOSLAWIEN)


- Jacks - 05.09.2004

Zitat:KaZaK postete
Man müsste verhandeln mit den Deutschen z.B Schröder -Putin haben ein sehr gutes Verhältnis und ja díe Amis , ja also die passen nicht so in Konzept weil die ja Putin den Rücken gekehrt haben -(G.W. Bush zumindest)- !
Man könnte auch mit den Franzosen verhandeln oder mit den Engländern !?:daumen:

Aber mit den Deutschen wäre das wohl am besten denke ich den die haben (die meisten ) internationale Erfahrungen (JUGOSLAWIEN)
Jo sehr realistisch.Die Russen lassen Natotruppen für Sicherheit in Tschetschenien sorgen.Klar warum nicht gleich noch in Moskau,hätten die Amis den kalten Krieg ja doch noch aktiv gewonnen und können ne Siegparade in Moskau abhalten. :rofl:´
Also mal ganz ehrlich,das wäre der größt mögliche Gesichtsverlust für die Russen und ist sowas von unrealsitsch.....


- Snakeshit - 05.09.2004

Man kann zwar verhandeln,aber ich glaube das bringt nichts.Wenn die Nato in Tschetschenien ist,dann ist defacto Tschetschenien "unabhänging".
siehe zb.: Kosovo da hat Serbein auch nichts mehrzu melden.


- KaZaK - 05.09.2004

wie wäre es mit einer deportation ? wie stalin es getan hätte? dann war doch inrgendwie ruhe?
aber das verhalten wäre wie , als wenn man tiere treibt! :rofl: