(Gestern, 21:08)Frank353 schrieb: [ -> ]Norwegen hat aus 11 Nationen bereits eine Shortlist mit DE, FR, GB und USA erstellt
Alle anderen sind schon raus.
Mein Eindruck ist, dass die Franzosen die geostrategische Bedeutung der Arktis erkannt haben und dort auch mehr Präsenz zeigen werden. Innerhalb der NATO haben sie sicher den Nordatlantik und das Mittelmeer als Operationsgebiet.
Einerseits besitzen die französischen Fregatten ersten Ranges (FDI, FREMM, Horizon) meines Wissens keine Eisklasse und können deshalb nur sehr eingeschränkt in der Arktis operieren und andererseits ist die französische Marine mit ihren bald 15 Fregatten ersten Ranges überstreckt, die Brauchen alleine, mindestens 6 davon für Die Charles de Gaules und 3-6 als Eskorte für ihre Mistrals.
Des Weiteren wird sich eine Lücke bei den Patrtolienfregatten Anfang der 2030er ergeben, wenn die Floréal-Klasse außer Dienst geht bevor die European Patrol Corvette da ist. Daher werden bald schon zwei La Fayettes
für Patrolieneinsatz umgebaut.
Die französische Marine hat einfach ein Kapazitätsproblem, weil sie jetzt schon zu wenige Einheiten für ihre Aufgaben im Mittelmeer und Zentralatlantik hat, um sich auf absehbare Zeit noch in der Arktis blicken zu lassen, wofür ihnen auch meines Wissens die Eisklasse fehlt.
Die meines Wissens nicht vorhandene Eisklasse ist auch ein Gegenargument für die FDI, da das nachträgliche hinzufügen einer Eisklasse ein Ganz neues Schiff draus machen könnte.
(Vor 11 Stunden)DeltaR95 schrieb: [ -> ]Norwegen wird sicherlich nicht für überteuerten deutschen Schiffbau mit deutschen Arbeitsschutzauflagen bezahlen, also werden entweder wir als deutsche Steuerzahler (wie scheinbar beim U212CD-Deal auch, wenn man sich mal die Kostenverteilung und Anzahl der Boote anschaut) das subventionieren müssen oder es scheitert wie die deutsch-niederländische Fregattenkooperation an den zu weit auseinander liegenden Anforderungen - alles unter der Prämisse, dass die USA weiterhin Technik liefern. Für die USA wäre es ein leichtes, andere Schiffbauer als die eigenen oder genehmen rauszuhalten, indem man einfach den Transfer der technischen Unterlagen für amerikanische Sensoren und Effektoren an die Werft untersagt.
Ich denke nicht, dass man Norwegen eine britische Type 26 anbietet, sondern ein mit adaptierter Technik, wie für Australien oder Kanada. Die kanadische River-Klasse kommt von ihrer Ausstattung dem doch sehr nahe, was die Norweger suchen einschließlich voller ASW-Fähigkeit. Zudem ist der Entwurf gegenüber F127 schon real im Bau und man macht Erfahrungen. Eine F127 existiert doch nur auf dem Papier.
1. Die Kanadische Version der Type 26 ist schon raus (was die geeignetste ist, da bin ich bei dir) wenn man einigen in diesem Forum Glauben will. Es handelt sich ausschließlich um die Britsche Version mit Leichten Änderungen.
2. Du verargumentierst hier das die Amerikaner den Einsatz ihrer Systeme auf in Deutschland gebauten Schiffen verbieten, um ihrer Schiffbauindustrie einen Vorteil zu bringen, es den Briten aber erlauben die in GB gebaute Schiffe, in Konkurrenz zur Constellation Class, mit den Gleichen amerikanischen Systemen für Norwegen zu bauen. Der Sinn dieses Argumentationsstrangs ergibt sich mir nicht.
3. Die River Class ist noch nicht im Bau, die ersten drei Einheiten wurden gerade bestellt.
(Vor 9 Stunden)Jason77 schrieb: [ -> ]Wie sieht denn die Kostenverteilung aus bei 212CD, hab darüber noch nichts kritisches gehört… ich denke wir können in jedem Fall froh sein, dass sich überhaupt eine andere Nation daran beteiligt.
Wir zahlen für unsere Ersten 2 Boote 1,4 Mrd pro Boot und die Norweger 1,125 Mrd pro Boot für ihre 4 hängt aber damit zusammen, das die Kosten für die Produktionslinie eher bei 50 50 sind.
Für die Drei Jahre Später bestellten 4 weiteren deutschen Boote zahlen wir 4,7 Mrd (1,175Mrd pro Boot) einschließlich einer zweiten Produktionslinie.
(Vor 9 Stunden)Jason77 schrieb: [ -> ]Zu den USA, es liegt wohl kaum im Interesse der USA seinen westlichen Verbündeten den Zugang zu ihrer Technik zu untersagen. Sie wollen ja gerade dass wir mehr Geld für Rüstung ausgeben, und zwar am besten noch bei Ihnen. Ich verstehe ja die aktuellen Sorgen, aber man muss das Thema ja nicht übertreiben.
Die bekundete Sorge ist da, dass die Amis den Gesamten vertrag inklusive schiffe für sich haben wollen und deshalb D blockieren