(28.03.2025, 09:23)DeltaR95 schrieb: [ -> ]Warum? Der EGV liegt auch bei 7,9 m und der neue BVS bei 9,5 m - außerdem lagen schon mal Arleigh Burke in der 4. Einfahrt.
Beweis: https://www.nwzonline.de/wilhelmshaven/w...74262.html
Nochmal: Der VLS Mk 41 einer Arleigh Burke geht nicht bis zum Boden des Schiffes, die Skizze habe ich dir bereits verlinkt. Da sind nach der Skizze noch zwei Räume bzw. Decks darunter.
Faktencheck:
VLS Mk 41 Strike Length => maximal 7,7 m
VLS GJB 5860-2006 => maximal 9 m
Also, nächster Versuch 
Dann müssten die deutschen Deckshöhen F-126 und F-127 aber sehr niedrig sein im Vergleich zu USA / CHN.
Das sind sie aber nicht wirklich.
Unter Deck findet daher in Deutschland für VLS fast nix statt (bis auf den geringeren Tiefgang = 1/2 Deck weniger Platz)
PS:
Ist WHV nun nur 9m tief oder nicht ?
Falls ja, hätte da weder eine AB anlegen können, noch zukünftig die Tanker.
Also ist das ein Mythos, der nicht stimmt...
(28.03.2025, 10:33)Milspec_1967 schrieb: [ -> ]Ist WHV nun nur 9m tief oder nicht ?
Falls ja, hätte da weder eine AB anlegen können, noch zukünftig die Tanker.
Also ist das ein Mythos, der nicht stimmt...
Im Zweifel hilft die Port Authority:
https://www.wilhelmshaven.de/Wirtschaft/...Hafen.html
Der Innere Hafen in Wilhelmshaven ist wie folgt schiffbar:
Zitat:Der Innere Hafen ist über die Doppelkammer-Seeschleuse (je 360m x 57m) für Schiffe mit einem Tiefgang von bis zu 12 Meter rund um die Uhr zugänglich.
Wenn ich mir die Seekarte der 4. Einfahrt ansehe, wird eher die Länge zum Problem, ab geschätzt 200 m Schiffslänger wird das Drehen einer Einheit mit Schleppern echt "eng".
Das Foto ist interessant:
https://www.alamy.de/wilhelmshaven-deuts...80674.html
Demnach lag 2017 die CG LEYTE GULF in Wilhelmshaven an der Pier. Tiefgang 10,2 m, geht also
(28.03.2025, 10:33)Milspec_1967 schrieb: [ -> ]Unter Deck findet daher in Deutschland für VLS fast nix statt (bis auf den geringeren Tiefgang = 1/2 Deck weniger Platz).
Ich schätze mal, dass ein Deck einer deutschen Fregatte im "Rohbau" ca. 2,8 m Höhe hat, damit würde der VLS knappe 3 Decks belegen zzgl. dem Plenum. Das VLS der F123 bzw. F124 baut ein Deck über dem durchgehenden Hauptdeck, also in das Deck darüber und das Deck darunter. Damit sollte auch auf einer deutschen Fregatte noch mindestens ein Deck voll nutzbar unter dem VLS Mk 41 sein.
(28.03.2025, 14:55)Frank353 schrieb: [ -> ]gelöscht
Ich wollte hier nochmal Freibord und Tiefgang von Arleigh Burke und Fregatte 126 vergleichen. Die Daten waren aber uneinheitlich.
Ich habe dann Areigh Burke mit dem ersten Entwurf der Fregatte 127 aus dem Marineforum mit 96 Zellen und die MEKO 400 AMD mit 64 Zellen.
https://www.dbwv.de/aktuelle-themen/blic...generation
Die neuen Arleigh Burke Zerstörer ab Los IIa und der erste Entwurf der F 127 haben glaube ich keine Werfer für Harpoon oder NSM.
Wäre das nicht auch eine Idee für die MEKO 400 AMD, alle Raketen in Zellen?
(29.03.2025, 20:37)Frank353 schrieb: [ -> ]Wäre das nicht auch eine Idee für die MEKO 400 AMD, alle Raketen in Zellen?
Das macht eigentlich nur dann Sinn, wenn es eine realistische Beladungsoption für das Schiff gibt, in der auf die Deckstarter-tauglichen Raketen ganz verzichtet wird. Ansonsten ist für die Mindestzahl an AShM der Deckstarter einfach die wirtschaftlichere Option.
Du hast recht. Aktuell gibt es nur LRASM für MK 41, NSM noch nicht.
Man sollte sich lieber mal Gedanken machen ob man Iris im Sylver trippeln oder quadpacken kann, bzw wie viele VLS mit Sylver benötigt werden und ob die Leistung von SM 6 und ASTER NG wirklich so weit auseinander liegen, dass es Wert ist sich dafür in jahrzehntelange Abhängigkeit zu begeben. Kronos gibt es ja auch noch und die Amerikaner waren seit jeher sehr geschickt darin sich selbst gut zu verkaufen.
https://meta-defense.fr/de/2025/03/12/Sa...r-Ukraine/ Die italienischen Zerstörer werden nicht schwächer als die F 127. Und selbst wenn. Dafür unabhängig.
Die F 127 wird auch mit AEGIS nicht bis 2030 fertig. Wir haben also ein bisschen Zeit und sollten die F 124 ohnehin nochmal ein bisschen Fit machen.
Es gibt ja scheinbar Überlegungen die beiden Inseln der MEKO 400 AMD zusammen zu schieben. Dafür werden die hinteren VLS hinter die hintere Insel verlegt.
Jetzt frage ich mich, wieviel Abstand müssen die Inseln haben, damit sie nicht von einem Treffer ausgeschaltet werden können?
https://thedefensepost.com/2025/03/31/th...y-frigate/
Interessant anscheinend forderndie Norweger 8 NSMs, wasfür FDI und Type 26 eine norwegische Untervariante bedeuten würde, obwohl sie ja eine Kooperation mit gleichen Schiffen haben wollen.
Der ASW Fokus würde bei der F127 wahrscheinlich eine Untervariante nötig machen.
Und Amerikanische Manpowerfresser, die eine einzige Shitshow von einem Projekt sind, sehe ich vor allem bei der aktuellen Weltlage auch nicht.
(Vor 9 Stunden)Frank353 schrieb: [ -> ]Es gibt ja scheinbar Überlegungen die beiden Inseln der MEKO 400 AMD zusammen zu schieben. Dafür werden die hinteren VLS hinter die hintere Insel verlegt.
Jetzt frage ich mich, wieviel Abstand müssen die Inseln haben, damit sie nicht von einem Treffer ausgeschaltet werden können?
Mit ca. 17-20m wie auf der F125 und F126 solle man auf der sicheren Seite sein.
Cheers
(Vor 9 Stunden)Frank353 schrieb: [ -> ]Es gibt ja scheinbar Überlegungen die beiden Inseln der MEKO 400 AMD zusammen zu schieben. Dafür werden die hinteren VLS hinter die hintere Insel verlegt.
Jetzt frage ich mich, wieviel Abstand müssen die Inseln haben, damit sie nicht von einem Treffer ausgeschaltet werden können?
Anderes Problem: kann man das VLS überhaupt realistisch hinter die hintere Insel verlegen? Die Hangars benötigen ebenfalls Platz und wenn ich mir das Seitenprofil der A400 AMD angucke, sieht das nicht machbar aus. Die hintere Hangarwand scheint einigermaßen dort zu liegen, wo die hintere Insel ins Mittschiff übergeht. Die weiter nach vorne zu verlegen und dafür das VLS an diese Stelle zu platzieren würde aus den beiden Inseln effektiv eine einzige Insel machen. Die Redundanz wär wahrscheinlich hin und die Gewichtsverteilung des Schiffes ebenso.
https://www.navalnews.com/naval-news/202...kes-shape/
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@roomsim
Zitat:Der ASW Fokus würde bei der F127 wahrscheinlich eine Untervariante nötig machen.
Sagen wir mal ich halte die Auswahl der F127 als Nansen-Ersatz für unrealistisch im besten Fall und vollkommen absurd im schlimmsten Fall. Alleine schon wegen den Dimensionen, denn sowohl F126 als auch F127 passen überhaupt nicht ins Trockendock in Haakonsvern. Da könnte man jetzt sagen, man erweitert das Dock dann eben aber da gibts hier n kleines Problem:
https://www.reddit.com/r/MilitaryPorn/co...gen/?tl=de
https://www.reddit.com/r/MilitaryPorn/co...n_f310_in/
...es ist in einem Berg. "Mal eben ausbauen" ist da nich.
Dieses Dock ist 140m lang, 40m hoch und 20m breit.
Die MEKO A400 AMD hingegen ist (laut TKMS rendering) 160m lang und 21m breit.
https://www.navalnews.com/naval-news/202...kes-shape/
...das Boot passt da nicht rein.
OK, danke, macht Sinn.
8 NSM, also zwei 4er Werfer sind normal und dass Norwegen das eigene Produkt kauft war auch zu erwarten.
Oder habe ich etwas falsch verstanden?
@Frank353
Hast du richtig verstanden. 8x NSM hat die norwegische Marine bereits jetzt schon auf den Fridtjof Nansens, also wenig verwunderlich, dass der Nachfolger ebenfalls über diese Konfiguration verfügen soll. Sowohl auf den Type 26 als auch auf den FDIs sollten diese Boxlauncher aber relativ einfach nachrüstbar sein, auf den Type 26 auf dem "mission deck" hinter dem Schornstein (ähnlich wie bei der australischen Hunter Klasse) und auf den FDIs statt den 2x4 Exocet Launchern Mitschiffs. Sollte kein Problem darstellen.
(Vor 8 Stunden)DopePopeUrban schrieb: [ -> ]Da könnte man jetzt sagen, man erweitert das Dock dann eben aber da gibts hier n kleines Problem
Welches Problem soll es da geben? Für die Nansen-Klasse wurde das Dock auch mehr oder weniger komplett umgebaut, vertieft, verbreitert und der Fels darüber abgetragen um ein neues Dach aufzusetzen. Eine erneute Erweiterung wäre im besten Falle nur eine Verlängerung, aber selbst ein größerer Umbau ist nicht unmöglich. Und selbst wenn es zu viel Arbeit wäre, dann wird eben ein neues gebaut. Das macht Norwegen für die Unterseeboote auch, und bereits mehrfach wurden die zu geringen Kapazitäten bemängelt, so dass das auch für die Gesamtplanung Sinn ergibt.
(Vor 9 Stunden)Frank353 schrieb: [ -> ]Es gibt ja scheinbar Überlegungen die beiden Inseln der MEKO 400 AMD zusammen zu schieben. Dafür werden die hinteren VLS hinter die hintere Insel verlegt.
Jetzt frage ich mich, wieviel Abstand müssen die Inseln haben, damit sie nicht von einem Treffer ausgeschaltet werden können?
Die interessantere Frage für mich ist, ob ein AN/SPY-1/6/7 überhaupt auf zwei Inseln mit so weitem Abstand verteilt werden kann?
Alle mir bekannten Nationen fahren die AN/SPY-1/6/7 an einer Insel sehr nah beieinander. Die Frage ist nur, warum?
Edit:
Ausnahme scheinen die TICONDEROGA gewesen zu sein, die haben eine diagonal versetzte Anordnung. Bei Wikipedia fehlt leider eine Quelle für die Begründung, dass man das ab den Arleigh Burke direkt wieder zusammengeführt hat, um Platz, Kühlung und Einbauraum zu optimieren.
Wenn eine HARM sich in den Antennen des vorderen Masthauses umsetzt, wird die Splitterwirkung auch noch in 100 m Antennen beschädigen, sofern nicht eine solide Maststruktur die Splitter einfängt.
Nach der mir verfügbaren Literatur zum Kriegsschiffbau würde ich annehmen, dass man die getroffene Abteilung als zerstört betrachten kann und die anliegende ebenfalls als Verlust abschreiben sollte. Damit sollten zwei Abteilungen Abstand zwischen den Masthäusern bei einem Treffer in einem Masthäuser oder dem Decks darunter eigentlich ausreichen, um den Schaden vom achteren Masthaus fern zu halten.