21.02.2022, 00:47
Das gemeine ist, dass die OSZE aufgrund ihrer Komposition nur verkrüppelte Meldungen abliefern kann und nicht plakativ nach "Ukraine vs. DNR/LPR" ihre Datenkurven herzeigen kann.
Zitat:Operation «Mungo» – was eine dilettantische Geheimaktion über das Weltbild des Kremls und seiner Helfer verräthttps://www.nzz.ch/international/russlan...ld.1670866
Im ostukrainischen Donbass taucht eine Computerdatei mit einem seltsamen Namen auf. Ein Umweg über Zoologie und Literatur liefert eine Antwort auf das Rätsel.
Geradezu fieberhaft versuchen die prorussischen Separatistenregime im Donbass, der Weltöffentlichkeit und vor allem dem russischen Publikum weiszumachen, dass ihre Region Ziel heimtückischer Attacken aus der Ukraine geworden sei. Ihre Behauptungen sind leicht als Fälschungen zu durchschauen – von einem erfundenen Artilleriebeschuss bis zu einem uralten Video, das als Beweis für einen vereitelten Terroranschlag dienen soll. Den Vogel abgeschossen haben die Führer der «Volksrepubliken» Donezk und Luhansk jedoch mit ihren Aufrufen zu einer Massenevakuation am vergangenen Freitag. [...] Man hatte offensichtlich vergessen, dass der Aufnahme-Zeitpunkt in den Metadaten der Videodateien gespeichert bleibt. Diese verrieten jedoch noch ein weiteres Geheimnis. Sie zeigten, dass die Rede des Separatistenführers von Luhansk, Leonid Pasetschnik, in einem Dateienordner namens «Brosok Mangusta» abgespeichert war. [...]
Übersetzen lässt er sich als «Der Sprung des Mungos». Sofort tippten Beobachter darauf, dass es sich um die Bezeichnung einer geheimen Operation handeln dürfte. Doch weshalb sollte man auf ein solches Codewort kommen? Mungos sind kleine Raubtiere, die hauptsächlich in Asien leben, sicher aber nicht im Donbass. Es erstaunt, dass der hemdsärmelige frühere Geheimdienstoffizier Pasetschnik sich für solche Pelztierchen interessiert. Doch ein Umweg über Zoologie und Literatur zeigt, dass der Mungo ein symbolträchtiges, überaus politisches Lebewesen ist. [...]
Weshalb sollte das für die Russen interessant sein? Hier kommt die Literatur ins Spiel, genauer das «Dschungelbuch» von Rudyard Kipling. Es hat in der russischen Elite Kultstatus. Präsident Wladimir Putin verwendete eine Analogie daraus sogar in seiner letztjährigen Rede zur Lage der Nation. Darin stellte er die Amerikaner als die Macht des Bösen dar, die es verstanden hat, entlang den Grenzen Russlands Verbündete als ihre Lakaien zu versammeln.
Putin drückte das mit einem Bild aus Kiplings Werk aus – dem bösen Tiger Shere Khan, um den sich unterwürfig die Schakale drängen. Er zollte dem Schriftsteller für diese Beschreibung Lob und betonte ominös, dass Russland nicht alles hinnehmen könne.
Zitat:Ukraine-Konflikthttps://www.tagesschau.de/ausland/europa...n-101.html
Separatistenführer ordnen Generalmobilmachung an
Die Situation im Osten der Ukraine spitzt sich weiter zu: Die pro-russischen Separatisten in Donezk und Luhansk haben eine vollständige militärische Mobilmachung angeordnet. Zudem laufen die Evakuierungen der Städte und Dörfer fort. Der Chef der pro-russischen Rebellen der selbst ernannten "Volksrepublik" Donezk in der Ostukraine hat zur "Generalmobilmachung" aufgerufen. [...] Auch der Chef der pro-russischen Rebellen in der selbst ernannten "Volksrepublik" Luhansk hat eine "Generalmobilmachung" angeordnet. Leonid Pasetschnik unterzeichnete ebenfalls ein entsprechendes "Dekret". [...]
Unterdessen liefen die Evakuierungen der Städte und Dörfer in den Regionen Luhansk und Donezk weiter. Nach Angaben der Donezker Separatisten wurden bereits mehr als 6000 Menschen in Sicherheit gebracht, darunter 2400 Kinder. In der südrussischen Region Rostow stehen für diese Menschen Unterkünfte bereit. Die Separatistenführungen hatten am Freitag zur Flucht aufgerufen und den Appell mit einem drohenden Angriff durch ukrainische Regierungstruppen begründet. Das ukrainische Militär hatte betont, keine Offensive gegen die Region zu planen.
(18.02.2022, 15:52)lime schrieb: [ -> ]Für schwieriges Gelände wäre der T-80 mit Gasturbine eigentlich ideal. Würde mich wundern wenn noch keine vor Ort sind. Im Tschetschenienkrieg haben die Panzer allerdings regelrecht "aufs Dach" bekommen, was sie zusätzlich unbeliebter machte. Inzwischen dürften aber erweiterte Panzerungen nachgerüstet sein. Gebaut wird der T-80 ja sowieso schon ewig nicht mehr.
(21.02.2022, 20:34)reflecthofgeismar schrieb: [ -> ]In Tschetschenien wurden de facto nur T-80BW (BV engl.) abgeschossen.
T-80B mit Kontakt-1 ERA.
Problem - viele trugen GAR KEINE oder nur vereinzelte Kacheln, die wurden aufm Schwarzmarkt verscherbelt um sich Drogen/Alkohol zu gönnen...
Man darf nie vergessen, dass die T-72B (1984/85, kurz nach Indienststellung fabrikmäßig mit Kontakt-1 ausgestattet) eine höhere Passivpanzerung wie die T-80B/BW Serie hatten ... 105er frontal hatte keine Chance auf Penetration, außer an der Unterwanne.
T-80U und T-80UK (Passives Schutzsystem Schtora-1) waren DIE sowjetischen Premiumpanzer im KK die noch in Stückzahlen hergestellt wurden.
Momentan führen die Russkis nochn paar T-80BW die zu T-80BWM umgerüstet und die guten T-80U, UD, UK.
Denke die T-80BW hatte ne Modernisierung nötiger + mehr vorhanden, sollten die mal fertig kampfwertgesteigert sein, ist die U-UK Reihe dran.
Allerdings werden die (T-80 Varianten) mehrheitlich in RICHTIG kalten Regionen eingesetzt WEGEN der Turbine, hat WENIGER Startschwierigkeiten wie klassische Motoren.
Zitat:Russland erkennt Unabhängigkeit von Donezk und Luhansk an
Das Minsker Friedensabkommen ist gescheitert. Russlands Präsident Wladimir Putin hat die abtrünnigen Regionen in der Ostukraine als unabhängig anerkannt. Die EU hatte für diesen Fall Sanktionen angekündigt.
Zitat:Damit ist der Weg für Russland geebnet, in die Gebiete einzumarschieren.
Bereits am Nachmittag hatte Putin die Minsker Abkommen für gescheitert erklärt.
Zitat:Putin bezeichnet Ukraine als »historisches russisches Gebiet
In einer Rede an die Nation hat Russlands Präsident Putin die Ukraine als Teil der russischen Geschichte bezeichnet. Die Unabhängigkeit der Separatistengebiete erkannte er an. Der Ukraine warf er vor, Atomwaffen bauen zu wollen.
Zitat:21.12 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin hat der Ukraine vorgeworfen, eigene Atomwaffen bauen zu wollen. Dies komme Vorbereitungen für einen Angriff auf Russland gleich, sagt Putin. Die Ukraine habe das Atom-Know-How aus der Sowjetzeit. Wenn die Ukraine in den Besitz von Massenvernichtungswaffen komme, werde sich die globale Lage drastisch ändern. Dies könne nicht ignoriert werden.
Zitat:Putin entsendet Truppen in die Ostukraine
Russlands Präsident ordnet die Entsendung von "Friedenstruppen" nach Luhansk und Donezk an.
In seiner Fernsehansprache zur Lage der Nation bezeichnete Putin den Osten der Ukraine als historisch russisches Gebiet. Die Ukraine sei ein integraler Bestandteil der eigenen Geschichte, sagte er und sprach der Ukraine ab, eine eigene Staatstradition zu haben. Dem Land sei es nie gelungen, einen stabilen Staat zu schaffen. Deshalb habe sich die Ukraine auf andere Länder wie die USA verlassen müssen. Die ukrainischen Behörden seien von Nationalismus und Korruption verunreinigt, das Land befinde sich in den Händen von oligarchischen Clans. Zudem sprach Putin trotz fehlender Beweise von einem Genozid am russischstämmigen Volk in der Ostukraine.
Zitat:Kreml: Reden später über Grenzenhttps://www.n-tv.de/politik/Panzer-ohne-...44510.html
Panzer ohne Kennzeichen in Donezk gesichtet
Nun rollen sie also: Augenzeugenberichten zufolge sind in der Stadt Donezk Panzer und anderes militärisches Gerät zu sehen. Es sei "eindeutig ein Einsatz von Streitkräften im Gange", heißt es in einem Medienbericht zur Lage in der Grenzregion. Der Kreml erklärt indes: Über die genauen Grenzen der ostukrainischen Gebiete müsse noch diskutiert werden.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat ungeachtet der Warnungen des Westens die Entsendung von Soldaten in die Ost-Ukraine angeordnet. In den Außenbezirken der Stadt Donezk rollten am frühen Morgen Militärfahrzeuge durch die Straßen. Darunter waren auch mehrere nicht gekennzeichnete Panzer, wie ein Reuters-Mitarbeiter berichtete.
Auch ein Korrespondent des "Figaro" berichtet von Dutzenden russischen Panzern und Artilleriegeschützen, die von Lastwagen und Militärfahrzeugen gezogen würden. Diese sollen zwei Stunden nach der Anerkennung der Unabhängigkeit der Separatistengebiete durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin auf dem Weg nach Donezk gewesen sein. Auf der mehr als hundert Kilometer entfernten Straße zwischen dem Grenzposten Ouspenka und Donezk, der "Hauptstadt" der selbsternannten "Volksrepublik", parkten Kolonnen gepanzerter Fahrzeuge mit laufendem Motor oder mit geringer Geschwindigkeit, heißt es weiter. Auf den Straßen seien viele Militärfahrzeuge zu sehen gewesen, einige auch in Richtung der russischen Grenze, "in deren Nähe am Montagabend offensichtlich ein Einsatz von Streitkräften stattfand", so der Bericht. [...]
Inzwischen erklärte Moskau, dass es zu früh für Diskussionen über Grenzen sei. Bevor über die genauen Grenzen der für unabhängig erklärten ostukrainischen Gebiete diskutiert wird, müssen nach Darstellung Russlands zuerst Freundschaftsverträge mit Luhansk und Donezk unterzeichnet werden. Das erklärt das Außenministerium in Moskau der russischen Nachrichtenagentur RIA zufolge.
Zitat:Kremlin spokesman Dmitry Peskov said that Russia has recognized the rebel regions’ independence “in borders that existed when they proclaimed” their independence in 2014 — broad territories that extend far beyond the areas now under the rebel control and that include the major Black Sea port of Mariupol.
(22.02.2022, 15:12)Quintus Fabius schrieb: [ -> ]Die spannende Frage wird nun sein, ob Russland nur die real unter Kontrolle der Seperatisten stehenden Gebiete besetzt, oder das Gebiet welches diese beanspruchen, was auch die Landverbindung zur Krim beinhalten würde, bzw. Hafenstädte am Asowschen Meer.
Dazu vor ca. 1 Stunde:
https://apnews.com/article/russia-ukrain..._medium=AP
Das könnte dann den offenen konventionellen Krieg mit den ukrainischen Streitkräften auslösen.