24.12.2013, 10:58
Beim Blättern bin ich auf diese Nachricht vom 13. November d.J. gestoßen:
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Und bei der Gelegenheit wird dann auch nebenbei gleich klar, dass Russland inzwischen Bomber des Typs Tu-160 in Nicaragua, Venezuela - oder auf Kuba - stationiert hat.
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Zitat:Russland will Nicaragua im Grenzstreit mit Kolumbien militärisch unterstützenhääh - dachte ich - wo sollen zwei Staaten, die nicht einmal gemeinsame Grenzen haben, sondern durch Costa Rica und Panama getrennt sind, einen Grenzstreit führen? Aber dann wurde es mir klar:
Vor wenigen Tagen hat ein hochrangiger russischer Offizier versichert, Nicaragua in einem möglichen bewaffneten Konflikt mit Kolumbien zu unterstützen. Nun hat der kolumbianische Kongress Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzón und Außenministerin María Angela Holguín vorgeladen um zu klären, ob das südamerikanische Land für einen möglichen Krieg mit Nicaragua bereit sei.
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Zitat:...also ein tatsächlicher Konflikt um Territorien, genauer gesagt um Hochseegebiete (ähnlich dem Streit China vrs. Japan). Ein Konflikt würde also überwiegend mit Luft- und Seestreitkräften ausgetragen.
Die kolumbianische Regierung hat in Russland bereits gegen die Verletzung ihres Luftraums protestiert. Nach Angaben von Präsident Juan Manuel Santos waren zu Beginn des Monats November zwei russische strategische Bombenflugzeuge des Typs Tu-160 auf dem Weg von Nicaragua nach Venezuela und zurück ohne Genehmigung von Kolumbien in den Luftraum des Landes eingedrungen. Das Verteidigungsministerium bestätigte, dass die russischen Flugzeuge unerlaubt über dem Archipel von San Andres und Providencia in den kolumbianischen Luftraum eindrangen und sich “zu jeder Zeit im Fadenkreuz der Zielerfassung von zwei kolumbianischen Kfir-Kampfjets” befanden.
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Die beiden Länder stehen seit Jahrzehnten in einem Streit um das Inselarchipel San Andrés und die umliegenden Seegebiete. Die Inselgruppe, die etwa 100 Kilometer vor der nicaraguanischen Küste und 400 Kilometer von Kolumbien entfernt liegt, wurde 1928 in einem Vertrag Kolumbien zugesprochen.
Nicaragua ratifizierte den Vertrag 1933 unter amerikanischer Besetzung und erklärte ihn 1980 für nichtig. 2007 entschieder der IGH, dass die Inseln weiterhin zu Kolumbien gehören. In einem zweiten Entscheid im letzten November wurde dann die Seegrenze zugunsten Nicaraguas verschoben, wodurch Kolumbien rund 75.000 Quadratkilometer Meeresgebiet verliert. Im September 2013 erklärte Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos, dass das Urteil nicht umsetzbar sei und er die Ansprüche Kolumbiens “bis zur letzten Konsequenz” verteidigen werde.
Und bei der Gelegenheit wird dann auch nebenbei gleich klar, dass Russland inzwischen Bomber des Typs Tu-160 in Nicaragua, Venezuela - oder auf Kuba - stationiert hat.