06.04.2012, 12:41
Hier einige Informationen über den neuen Staat, der allerdings bisher von keinem anderen Staat anerkannt wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Azawad
http://de.wikipedia.org/wiki/Azawad
Zitat:Mali... und ich bin der Überzeugung, dass ethnische Gemeinschaften und Gemeinsamkeiten langlebiger sind als künstliche Grenzen
Tuareg rufen unabhängigen Staat aus
06.04.2012 · Tuareg-Rebellen in Mali haben den Norden des westafrikanischen Landes zu einem eigenen Staat Azawad ausgerufen. Weder die ehemalige Kolonialmacht Frankreich noch die afrikanischen und arabischen Nachbarländer wollen den Staat anerkennen.
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Zitat:Abkommen mit ECOWASergänzend <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/malis-islamisten-am-ende-der-zusammenarbeit-11709708.html">http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 09708.html</a><!-- m -->
Putschisten von Mali geben Macht ab
Die Militärjunta in Mali hat sich mit der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS auf ein Rahmenabkommen zur Machtübergabe geeinigt. Putschistenführer Hauptmann Amadou Sanogo verkündete im Staatsfernsehen von Mali nach Angaben des französischen Auslandssenders RFI die Unterzeichnung der Vereinbarung.
Die Militärs werden demnach die Macht an eine Zivilregierung übergeben, hieß es im US-Nachrichtensender CNN. Im Gegenzug sollten Handelssanktionen und diplomatische Sanktionen beendet werden. Ein Datum für die Machtübergabe wurde aber nicht genannt.
Wahlen innerhalb von 40 Tagen
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Stand: 07.04.2012 03:31 Uhr
Zitat:Malis Islamisten
Am Ende der Zusammenarbeit
06.04.2012 · Lange haben die Behörden Malis mit den Terroristen von Al Qaida heimlich kooperiert. Nun haben die Dschihadisten die Tuareg benutzt, um sich im Land festzusetzen
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Zitat:Al Qaida in Maliwieder eine fundamentalistische Gruppierung, die sich ethnische Konflikte (Tuareg als Berbervolk in einer ethnisch fremden Umgebung) zunutze macht, um ihren kruden Ideen zum Durchbruch zu verhelfen.
In Timbuktu weht die schwarze Fahne
07.04.2012 · Al Qaida hat sich in Mali eingenistet - das Land wird zu einem afrikanischen Afghanistan. Der Welt droht ein enormer kultureller Verlust.
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Zitat:Westafrika
Malis Krise weitet sich aus
21.05.2012, 17:29
Von Mirjam Moll
Mali ist ein von Rebellengruppen gespaltes Land. Im Norden rufen Tuareg und Islamisten einen eigenen Staat aus, im Süden putscht die Armee. Nun droht sich die humanitäre Katastrophe auf die Nachbarländer auszuweiten.
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Zitat:Tuareg-Rebellen und Islamisten in Mali fusionieren
28.05.2012 · Die radikale islamistische Bewegung „Ansar al Din“ und Tuareg-Rebellen haben im Norden Malis ihre Vereinigung bekannt gegeben und die Schaffung eines „islamischen Staates“ angekündigt. Die malische Übergangsregierung nannte das Vorhaben „absurd“.
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Zitat:Mali
Tuareg nun doch gegen islamisches „Azawad“
01.06.2012 · Die Tuareg-Rebellen im Norden Malis haben die Gründung eines Staates zusammen mit der Islamistengruppe Ansar Dine nun doch abgelehnt. Grund sei die unnachgiebige Haltung der Islamisten, die das Scharia-Recht einführen wollten.
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Zitat:Flüchtlinge aus Mali
Quälende Fragen vor der Rückkehr in die Heimat
Nach Militärputsch und Tuareg-Aufstand ist die Lage in Mali katastrophal: Mehr als 60.000 Menschen sind in den vergangenen Monaten nach Burkina Faso geflohen. Dort quält sie die Frage, wann sie wieder zurück können, denn in Teilen ihrer Heimat wächst der Einfluss der Islamisten.
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Stand: 02.06.2012 17:43 Uhr
Zitat:Mali<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.nzz.ch/aktuell/international/niederlage-der-tuareg-separatisten-im-norden-malis-1.17297413">http://www.nzz.ch/aktuell/international ... 1.17297413</a><!-- m -->
Niederlage der Tuareg-Separatisten
Bei einem Gefecht unter Aufständischen haben Islamisten die Tuareg-Nationalisten aus Gao im Norden Malis vertrieben. Damit hat sich die Ausgangslage für Verhandlungen mit der Regierung grundlegend geändert.
Bewaffnete Islamisten haben am Mittwoch in Gao, 950 Kilometer nordöstlich der malischen Hauptstadt Bamako, den dort operierenden Einheiten aufständischer Tuareg-Nationalisten eine empfindliche Niederlage zugefügt und ihre ehemaligen Verbündeten aus der Stadt verjagt. Laut der französischen Agentur AFP, die sich auf lokale Informanten beruft, kamen bei den Kämpfen über 20 Milizionäre ums Leben, die meisten von ihnen Angehörige des säkularen Mouvement national de libération de l'Azawad (MNLA). Das MNLA hatte Anfang April einseitig die «Unabhängigkeit» der nördlichen Regionen Malis ausgerufen. [...]
Bei der Miliz, die in Gao die Oberhand gewonnen hat, handelt es sich um das Mouvement pour l'unité et le jihad en Afrique de l'Ouest (Mujao), bei dem hellhäutige Berabish aus Gao, auch «Araber» genannt, den Ton angeben. Sie sollen der Qaïda au Maghreb islamique (Aqmi) nahestehen, die sich durch Geiselnahmen hervortut, aber derartige Charakterisierungen sind unzulänglich. Entscheidend ist, dass die Islamisten eine Abspaltung des Nordens ablehnen und stattdessen im Gebiet die Scharia einführen wollen.
Zitat:Bürgerkrieg in Mali<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/timbuktu-islamisten-zerstoeren-weltkulturerbe-a-841892.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 41892.html</a><!-- m -->
Islamisten zerstören Weltkulturerbe
Bewaffnete Islamisten haben in Timbuktu die Macht übernommen und die einheimischen Tuareg-Rebellen aus der Stadt im Norden Malis vertrieben. Jetzt beginnen sie, Mausoleen und Friedhöfe zu zerstören. Verwüstet wurde auch das Grab eines Heiligen, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.
Timbuktu - Bewaffnete Islamisten haben in Timbuktu im Norden Malis ein zum Unesco-Weltkulturerbe zählendes Mausoleum zerstört. Mitglieder der Islamistengruppe Ansar Dine hätten am Samstag das Mausoleum des sufistischen Heiligen Sidi Mahmud verwüstet, berichteten Augenzeugen der Nachrichtenagentur AFP. Es war bereits im Mai teilweise zerstört worden. Nun rissen die Islamisten die Mauer der Grabstätte ein, wie aus dem Umfeld eines Imam bestätigt wurde. Wegen des bewaffneten Konflikts in Mali hatte das Unesco-Welterbekomitee die Wüstenstadt Timbuktu erst am Donnerstag auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt.
Zitat:30.06.2012, 22:28 Uhrdas erinnert auf den ersten Blick an die Zerstörung der Buddha-Statuen durch die Taliban in Afghanistan.
Islamisten zerstören UNESCO Weltkulturerbe in Timbuktu
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Zitat:Wahabitisch indoktrinierte Fundamentalisten zerstören UNESCO Weltkulturerbe in TimbuktuIch bin mal gespannt, wann Saudi Arabien auf eine UNO-Boykottliste kommt. Da wäre es jedenfalls aufgrund dieser Auswirkungen der fundamentalistischen Prediger angebrachter als bei anderen islamsichen Staaten.
Zitat:Mausoleen in Mali gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe
Islamisten zerstören weitere heilige Grabstätten
Radikale Islamisten haben erneut heilige Grabstätten in der Stadt Timbuktu im Norden Malis zerstört. Es gibt insgesamt 16 Mausoleen, die seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören und zum Teil mehrere Jahrhunderte alt sind. In ihnen sind Gelehrte und wichtige Persönlichkeiten des Islam begraben. Bereits vor einigen Tagen hatten Extremisten mehrere dieser Mausoleen verwüstet.
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Stand: 02.07.2012 16:06 Uhr
Zitat:Nahrungsmittelknappheit und Gewalt
Hilferuf aus dem Norden Malis
Für die Bevölkerung im Norden Malis wird die Lage immer schwieriger. Nahrungsmittel werden knapp, und es gibt immer mehr Fälle von Gewalt gegen Zivilisten. Nach der Regierung in Bamako fordern jetzt auch andere afrikanische Staaten ein militärisches Eingreifen. Doch das könnte den Konflikt eskalieren lassen.
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Stand: 06.07.2012 02:21 Uhr
Zitat: Weltkulturerbe in Timbuktu
Islamisten zerstören weitere Heiligtümer
10.07.2012, 13:32 Islamisten haben in der malischen Wüstenstadt Timbuktu weitere Gräber und Heiligtümer zerstört. Mitglieder der Rebellengruppe Ansar Dine setzen damit ihre Drohung in die Tat um, die zum Weltkulturerbe gehörenden Bauten "ohne Ausnahme" einzureißen.
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