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Normale Version: Kanada
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Trudeau hat den Notstand überraschend für beendet erklärt. Es wird vermutet dass der Senat ihn nicht abgesegnet hätte, aber zu dieser Abstimmung kam es gar nicht mehr. Das dürfte für die Zukunft sehr interessant werden. Sollte Trudeau irgendwann seine Immunität verlieren dann könnte er dafür angeklagt und vor Gericht gestellt werden. Es könnte in Zukunft eine sehr lange Haftstrafe auf ihn warten. Ich bin gespannt in welches Land er sich da vorher absetzen wird. Vielleicht Kuba, er ist ja schließlich nach eigener Aussage ein großer Bewunderer von Fidel.

Zitat aus Wikipedia.de:
Zitat:Im November 2016 wurde Trudeau wegen seiner Äußerungen über den verstorbenen kubanischen kommunistischen Regierungschef Fidel Castro zum Teil scharf kritisiert. In einem Statement hatte er Castro einen „bemerkenswerten Staatsführer“ sowie einen „legendären Revolutionär und Redner“ genannt, dessen Todesnachricht er mit „tiefer Trauer“ zur Kenntnis genommen habe. In den sozialen Medien, aber auch von Exilkubanern und der Opposition wurden die Äußerungen verurteilt.

Vermutlich hat er sich dann auch von Castro abgeschaut wie man gegen regierungskritische Demonstranten vorgeht.
da bahnt sich was an:
Zitat:Trudeau: "Trump will den totalen Zusammenbruch der kanadischen Wirtschaft"
...
(24.02.2022, 09:25)lime schrieb: [ -> ]Ich bin gespannt in welches Land er sich da vorher absetzen wird. Vielleicht Kuba, er ist ja schließlich nach eigener Aussage ein großer Bewunderer von Fidel.
Zitat:Zitat aus Wikipedia.de:
Im November 2016 wurde Trudeau wegen seiner Äußerungen über den verstorbenen kubanischen kommunistischen Regierungschef Fidel Castro zum Teil scharf kritisiert. In einem Statement hatte er Castro einen „bemerkenswerten Staatsführer“ sowie einen „legendären Revolutionär und Redner“ genannt, dessen Todesnachricht er mit „tiefer Trauer“ zur Kenntnis genommen habe. In den sozialen Medien, aber auch von Exilkubanern und der Opposition wurden die Äußerungen verurteilt.

Also das Leben in Kuba kann auch mit wenig Konsumgütern erstaunlich gechilled sein. Du hungerst nicht, wirst medizinisch versorgt und auch sonst wahrscheinlich eher keinen burn-out erleben. Willst Du "mehr", passt Du irgendwann nicht mehr ins System. Stimmt. Vielmehr musst Du mit dem zurecht kommen, was man Dir geben kann und geben will. Oder nimm Dir ein Boot und paddel nach Florida. Das ist den Kubanern doch egal. Falls es persönlich zeitlich gelingt. dann erachte ich es als förderlich und den Geist erweiternd, sich unbefangen mit der kubanischen Revolution, der Vita von Fidel und Ché, auseinanderzusetzen. Bei Trudeau ist anzunehmen, dass er das möglicherweise getan hat und daher möglicherweise eine gewisse Bewunderung für die Vita und die persönlichen Leistungen von Fidel entwickelt hat. So einen politischen und militärischen Widerstand aus den Bergen heraus, Sturz des noch wesentlich autoritärer (aber pro-amerikanisch) agierenden Batista Regimes, das notwendige Charisma und militärisch-politische Geschick, der Aufbau eines sehr erfolgreichen Bildungs- und Gesundheitswesens, usw..das kann auch nicht jeder. Unabhängig davon was Fidel oder das "Regime" sonst so am Stecken hatte. Am Ende kannst Du Dich mit so einem Konzept darauf einstellen- Dein Leben lang ein paar sehr mächtige politische Feinde zu haben und immer auch eine gewisse Basis in den eigenen Reihen, die einem nach dem Leben trachten. Alleine über die CIA Agentinnen Liebschaften von Fidel könnte man wahrscheinlich dramatische Filme drehen. Als Chef wegen Altersschwäche abzutreten ist unter diesen Voraussetzungen ganz ok gelaufen.
Zitat:wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen ist, will sich Kanada als West-Grönland bzw. "Vinland" dem selbstregierten und autonomen Gebiet "Grönland" (”Kalaallit Nunaat” oder ”Inuit Nunaat”) innerhalb des Königreiches Dänemark anschließen.
Kanadas Präsident Trueaeu erwartet dann auch den Schutz dänischer - und letztendlich auch europäischer . Truppeneinheiten, falls das südlich gelegene Nordmexiko unter seinem Gouverneur DT Vader seine Drohungen umsetzt, das Land "so oder so" als weitere Provinz anzugliedern.
Big Grin
so, weg vom Fastnachtsgedöns - zurück zur realen Politik:
Vergeltungsschlag gegen Trump: Kanada reagiert auf Strafzölle – es trifft US-Verkaufsschlager
Zitat:Im Bundesstaat Kentucky jammern die Bourbon-Destillen über Kanadas Gegenzölle. Kanadische Bürger boykottieren US-Produkte.

Ottawa – Die USA spüren die ersten Konsequenzen der von Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle gegen Kanada. Im tief konservativen Kentucky spürt man die Auswirkungen besonders: Der Verband der dortigen Schnapsbrenner warnte am Donnerstag (6. März) auf der Plattform X, dass der Handelskrieg zwischen den USA und Kanada „hart arbeitende Amerikanern Leid zufügen“ werde. Die Bourbon-Industrie würde insgesamt zwei Milliarden US-Dollar umsetzen, so der Verband.
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Justin Trudeau warnt: Trump will offenbar Kanada annektieren – Warenboykott gegen USA beginnt
Das US-amerikanisch-kanadische Verhältnis wurde zuletzt von den Äußerungen Trumps schwer belastet. Den Premierminister Kanadas, Justin Trudeau, bezeichnete er mehrfach als „Gouverneur“ des „51. Bundesstaates“ der USA. Trump wolle die kanadische Wirtschaft kollabieren sehen, sodass er das Land „leichter annektieren“ könne, warnte Trudeau am Freitag (7. März) gegenüber der Tageszeitung New York Times. Inzwischen sieht man den starken Mann in Washington nicht nur in der kanadischen Hauptstadt Ottawa als Bedrohung an. Und dementsprechend handelt offenbar auch die Bevölkerung.

Kanadische Gastronomen würden den aus Kentucky importierten Bourbon bereits langfristig durch kanadischen Whisky ersetzen, schrieb die Zeitung. Am Dienstag hatten einige kanadische Provinzen entschieden, aus den USA importierte Spirituosen zu verbieten. In Teilen Kanadas gilt ein staatliches Monopol auf Alkoholverkauf, vergleichbar mit der Regelung in einigen skandinavischen Länder. Restaurantbesitzer Giovanni Cassano sagte der Zeitung, zwar gebe es „einige unersetzliche Klassiker“ unter den aus den USA importierten Schnäpsen, im Großen und Ganzen werde man sich aber anpassen können. Zumal der Boykott US-amerikanischer Waren inzwischen zu einem nationalen Trend geworden sei.
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dazu auch
Trumps Handelskrieg: Jetzt räumt Kanada den US-Whiskey aus den Regalen

Wobei es durchaus einen Unterschied macht, ob die Bevölkerung freiwillig auf Luxusartikel wie US-Whiskey verzichtet (der damit faktisch unverkäuflich wird) oder notwendige Materialien wie Bauholz (aus Kanada) für die US-Verbraucher erheblich teurer wird.

Oder, um es mit einer Prise Humor zu kommentieren:
der nächste Whiskey-Krieg droht, nachdem Kanada den letzten gerade beendet hat.
(08.03.2025, 11:39)Kongo Erich schrieb: [ -> ]Luxusartikel wie US-Whiskey
"Luxus" trifft es da nicht so ganz. Kanadischer Whisky ist US-Bourbon weit überlegen. Es sind lediglich die Marken JD und JB, die sich über ihr Image breit im Massenmarkt halten. Qualitativ gewinnt Kanada den Whisk(e)y-Krieg locker.
Du hast recht - "Genuss" statt "Luxus" wäre besser gewesen ... (aber ich hatte vorgestern auch Probleme, die vier Weißen Haie und das Ungeheuer von Loch Ness beim Angeln aus dem benachbarten Weiher zu ziehen, weil die Zigaretten meines Sohnes offensichtlich meine Reaktionsfähigkeit beeinflusst haben)
Die bisher "geschwisterlichen Beziehungen" zwischen Kanada und den USA sind "vorbei"
Kanadas Premier droht Trump mit neuen Zöllen
Zitat:Kanadas neuer Premierminister Mark Carney hat den USA mit Gegenmaßnahmen gedroht, sollten ab dem 2. April geplante neue US-Zölle in Kraft treten. Er habe ein "sehr konstruktives" Telefonat mit US-Präsident Donald Trump geführt, erklärte Carneys Büro nach dem ersten Gespräch der beiden seit der Vereidigung des Premiers.
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Nach Trumps Ankündigung von Autozöllen von 25 Prozent hatte Carney am Donnerstag gewarnt, dass die bisherigen Beziehungen mit den USA "vorbei sind". Sie beruhten bisher auf "einer tieferen Integration unserer Volkswirtschaften und einer engen Zusammenarbeit bei Militär und Sicherheit". Er sagte: "Es gibt kein Zurück." Die USA seien "kein verlässlicher Partner mehr". Die Gespräche zwischen dem kanadischen Finanzminister Dominic LeBlanc und dem US-Handelsminister Howard Lutnick würden intensiviert werden, um auf unmittelbare Probleme einzugehen.
nun - noch haben wir März, d.h. DT hat noch etwas Zeit, wieder aus seinem Kartoffelacker zu kommen.
Wenn er es nicht tut, sehen die Auguren schon Feuer an der Wand:
Zitat:Koch über Kanadas Gegenzölle
"Wall Street hat es mit giftigem Cocktail zu tun"

Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle führen zu Gegenzöllen aus Kanada. An der Wall Street sorgt die Ankündigung für schlechte Stimmung. Finanz-Experte Markus Koch erklärt, warum sich die US-Wirtschaft in einem Dilemma befindet.
(Video)
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