09.10.2013, 09:21
WideMasta:
Leo1 gibt es keine mehr. Und die Leo2 sind (das wird jetzt so manchen überraschen) inzwischen einfach zu schwer geworden. Man kann heute bei einem Leo2 nicht mehr sicher sein, ob man am anderen Ende eines Ackers auch tatsächlich ankommt, weil dass immens hohe Gewicht inzwischen etliches an Gelände nicht mehr befahrbar macht. Extrem starker Motorisierung und Kette zum Trotz setzt das Fahrzeug immer wieder komplett mit dem Boden auf, weil es einfach durch das extreme Gewicht einsinkt sobald der Boden etwas weicher ist.
Dasselbe gilt für viele Straßen und alles mögliche andere (Brücken etc) die unter dem bloßen Gewicht eines Leopard 2 regelrecht zerstört werden selbst wenn er durchkommt und sich immer wieder aus dem Straßengraben rauswühlen kann. Straßen an Hängen können zum Problem werden, weil sie abrutschen unter der Masse des KPz usw Oft stört auch die Kanone (Wald, Stadt) weil sie inzwischen ein gutes Stück nach vorne raus ragt.
Das heißt jetzt nicht, dass ich gegen Leo2 wäre, im Gegenteil. Aber meiner Doktrin nach sind Leo2 schwere Kampfpanzer und eben keine MBT im klasssischen Sinne mehr. Speziell in Bezug auf Auslandseinsätze stellt sich dann die Frage, wie man 120mm Kanonen in den Einsatz bringen soll. Ein Kampfpanzer auf Basis des PUMA mit modularer Panzerung wäre hier die optimale Lösung aus einem sehr guten Schutz, einer 120mm Kanone und einer viel leichter strategisch verlegbaren Einheitsplattform die dieser mit PzH, SPz und FlaK/BegleitPz teilen würde.
So könnte man Kampfpanzer viel leichter in Auslandseinsätze bringen und diese würden weitgehend dasselbe Fahrzeug sein wie die anderen im Einsatz befindlichen PUMA. Die Logistik und Wartung, die Durchhaltefähigkeit etc alles würde verbessert werden.
Wie du selbst es ja benannt hast, ist der Gepard ebenfalls nicht mehr, obwohl er ein perfekter Begleitpanzer wäre und man in konsequent in diese Rolle hätte ausbauen können (mit zusätzlichen Racketenstartern) . Es klaffen also überall Lücken.
Diese Lücken mit einer gepanzerten Einheitsplattform zu schließen, würde zwar jetzt Mehrkosten bedeuten, würde sich aber langfristig auszahlen. Die Synergieffekte wären erheblich!
Der Marder würde sich nun nicht in diesem Ausmaß als gepanzerte Einheitsplattform eignen und seine Panzerung und Motorisierung hält selbst nach Kampfwertsteigerung mit der des PUMA so nicht mit. Ein 120mm Kanone auf Basis des Marder wie ein FlaK/Begleitpanzer auf Basis des Marder, das käme genau so teuer und wäre trotzdem die schlechtere Lösung. Wenn man also eine Gepanzerte Einheitsplattform andenkt, ist der PUMA die derzeit beste Basis dafür. Was aber nicht heißt, dass ich den Marder deshalb aufgeben würde, im Gegenteil. Die Zahl der PUMA reicht ja bei weitem nicht mal für die geplanten 9 PzGren-Bataillone. Die Marder sollte man als Minimum einmotten im Depot um zumindest so viele SPz wie möglich zu haben. In einer Idealwelt sollte man sie kampfwertsteigern und paralell noch weiter verwenden.
Eine interessante Frage ist, ob man nicht noch vom Kaliber her umsteigt. Man könnte und sollte meiner Meinung nach einheitlich eine 35mm Kanone verwenden. So dass PUMA, FlaK-Panzer, MANTIS, sonstige Luftabwehr bspw bei der Marine (anstelle der 27mm) usw alle ein einheitliches 35mm MK Kaliber verwenden.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/35/1000_%28Kanone%29">http://de.wikipedia.org/wiki/35/1000_%28Kanone%29</a><!-- m -->
Als Koaxialbewaffnung würde ich einheitlich für alle Fahrzeuge ein MMG im Kaliber .338 nehmen, auf Basis des LWMMG, dass ich dann bei der Infanterie ebenfalls einführen würde.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.thefirearmblog.com/blog/2012/05/16/338-nm-lightweight-medium-machine-gun-lwmmg/">http://www.thefirearmblog.com/blog/2012 ... gun-lwmmg/</a><!-- m -->
Zitat:Warum sollte man sich auf Basis eines Pumas eine ganze Fahrzeugfamilie beschaffen. Der Leo 1/2 eignet sich für so etwas viel besser was man ja auch in der Praxis sehen kann.
Leo1 gibt es keine mehr. Und die Leo2 sind (das wird jetzt so manchen überraschen) inzwischen einfach zu schwer geworden. Man kann heute bei einem Leo2 nicht mehr sicher sein, ob man am anderen Ende eines Ackers auch tatsächlich ankommt, weil dass immens hohe Gewicht inzwischen etliches an Gelände nicht mehr befahrbar macht. Extrem starker Motorisierung und Kette zum Trotz setzt das Fahrzeug immer wieder komplett mit dem Boden auf, weil es einfach durch das extreme Gewicht einsinkt sobald der Boden etwas weicher ist.
Dasselbe gilt für viele Straßen und alles mögliche andere (Brücken etc) die unter dem bloßen Gewicht eines Leopard 2 regelrecht zerstört werden selbst wenn er durchkommt und sich immer wieder aus dem Straßengraben rauswühlen kann. Straßen an Hängen können zum Problem werden, weil sie abrutschen unter der Masse des KPz usw Oft stört auch die Kanone (Wald, Stadt) weil sie inzwischen ein gutes Stück nach vorne raus ragt.
Das heißt jetzt nicht, dass ich gegen Leo2 wäre, im Gegenteil. Aber meiner Doktrin nach sind Leo2 schwere Kampfpanzer und eben keine MBT im klasssischen Sinne mehr. Speziell in Bezug auf Auslandseinsätze stellt sich dann die Frage, wie man 120mm Kanonen in den Einsatz bringen soll. Ein Kampfpanzer auf Basis des PUMA mit modularer Panzerung wäre hier die optimale Lösung aus einem sehr guten Schutz, einer 120mm Kanone und einer viel leichter strategisch verlegbaren Einheitsplattform die dieser mit PzH, SPz und FlaK/BegleitPz teilen würde.
So könnte man Kampfpanzer viel leichter in Auslandseinsätze bringen und diese würden weitgehend dasselbe Fahrzeug sein wie die anderen im Einsatz befindlichen PUMA. Die Logistik und Wartung, die Durchhaltefähigkeit etc alles würde verbessert werden.
Wie du selbst es ja benannt hast, ist der Gepard ebenfalls nicht mehr, obwohl er ein perfekter Begleitpanzer wäre und man in konsequent in diese Rolle hätte ausbauen können (mit zusätzlichen Racketenstartern) . Es klaffen also überall Lücken.
Diese Lücken mit einer gepanzerten Einheitsplattform zu schließen, würde zwar jetzt Mehrkosten bedeuten, würde sich aber langfristig auszahlen. Die Synergieffekte wären erheblich!
Der Marder würde sich nun nicht in diesem Ausmaß als gepanzerte Einheitsplattform eignen und seine Panzerung und Motorisierung hält selbst nach Kampfwertsteigerung mit der des PUMA so nicht mit. Ein 120mm Kanone auf Basis des Marder wie ein FlaK/Begleitpanzer auf Basis des Marder, das käme genau so teuer und wäre trotzdem die schlechtere Lösung. Wenn man also eine Gepanzerte Einheitsplattform andenkt, ist der PUMA die derzeit beste Basis dafür. Was aber nicht heißt, dass ich den Marder deshalb aufgeben würde, im Gegenteil. Die Zahl der PUMA reicht ja bei weitem nicht mal für die geplanten 9 PzGren-Bataillone. Die Marder sollte man als Minimum einmotten im Depot um zumindest so viele SPz wie möglich zu haben. In einer Idealwelt sollte man sie kampfwertsteigern und paralell noch weiter verwenden.
Eine interessante Frage ist, ob man nicht noch vom Kaliber her umsteigt. Man könnte und sollte meiner Meinung nach einheitlich eine 35mm Kanone verwenden. So dass PUMA, FlaK-Panzer, MANTIS, sonstige Luftabwehr bspw bei der Marine (anstelle der 27mm) usw alle ein einheitliches 35mm MK Kaliber verwenden.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://de.wikipedia.org/wiki/35/1000_%28Kanone%29">http://de.wikipedia.org/wiki/35/1000_%28Kanone%29</a><!-- m -->
Als Koaxialbewaffnung würde ich einheitlich für alle Fahrzeuge ein MMG im Kaliber .338 nehmen, auf Basis des LWMMG, dass ich dann bei der Infanterie ebenfalls einführen würde.
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