Wobei man sagen muss, dass die Ruhr schon immer zu den saubersten Industrieflüssen Deutschlands gehört hat. Die Belastung der Ruhr entstand ja auch mehr im Raum Duisburg und dann fliesst sie auch schon in den Rhein. Dieser hatte soweit ich weiss zusammen mit der Elbe die größte Belastung unter den großen Flüssen in Deutschland. Die Emscher war (bzw ist teilweise wieder) ein Bach, der damals kurzerhand mehr oder weniger zu einer unterirdischen Kanalisation umfunktioniert wurde. Dass es hier wieder Stellen gibt, die nach Natur aussehen, ist tatsächlich wunderbar. Aber das nur durch massiv korrigierendes Eingreifen des Menschen.
Die Regenerationsfähigkeit der Natur selbst ist schon enorm. Jedoch hat die Vermutzung hierzulande noch nie so gravierende Ausmasse erreicht, wie das teilweise in China und ganz besonders auch in Indien der Fall ist. Da habe ich meine Bedenken, ob da nicht bereits Schaden angerichtet wurde, der über die nächsten Generationen nicht mehr zu beseitigen ist. Auch nicht durch menschliche Korrekturmaßnahmen und selbst da sehe ich bisher kaum den Ansatz für eine naturbewusste Denkweise. Nicht in Indien und nicht in China.
Die natürliche Umwelt ist in China aber viel empfindlicher als in Deutschland.
In Deutschland (parallel und unabhängig dazu Japan) wurde erstmals in der Menschheitsgeschichte die nachhaltige Forstwirtschaft im 16 Jahrhundert eingeführt, die europäischen Staaten folgten diesem Beispiel nach. Einige südeuropäische Länder haben das bis heute noch nicht kapiert. Glich die deutsche Landschaft nach dem Mittelalter wie wenn ein riesiger Rasenmäher durchgefahren wäre, so ist das heutige Deutschland doch recht bewaldet, wenn man den Schwarzwald (der als Eisenverhüttungsgebiet im Mittelalter besonders stark in Mittleidenschaft gezogen wurde), das Sauerland oder Umland von München sowie die Bergwälder in den Alpen sich ansieht.
Das ist auch eines der Erfolgsgeheimnisse des Westens, dass er als eine der wenigen Hochkuluturen die natürlichen Ressourcen seiner Heimat nachhaltig bewirtschaftet hat (siehe Anmerkung).
China verliert mittlerweile massiv landwirtschaftliche Nutzfläche durch Erosion und Vergiftung der Landschaft. Mittlerweile 19% der Landschaft sind erodiert, 9% sind zu stark versalzt, 25% sind Wüste oder in Wüstenbildung begriffen. Jedes Jahr sind 30% der landwirtschaftlichen Nutzfläche von Dürren betroffen.
Das ist vor allem ein Resultat der massiven Abholzung der chinesischen Wälder. Die Wälder machen in China bloß noch 16% aus (in Japan zB 74%). So gehört China zu einem der waldärmsten Länder der Welt. (Fairerweise muss man anmerken, dass die chinesische Regierung einen Abholzungsstop für die natürlichen Wälder verhängt hat.)
Die Wasserversorgung ist mittlerweile katastrophal: über 100 Städte in China leiden unter Wassermangel. China leidet am meisten in der ganzen unter Flußaustrocknung. Im Jahr 1997 floß der Gelbe Fluß (der zweitgrößte Fluß Chinas) für 230 Tage auf zu fließen!
(Zahlen und Fakten aus: "Kollaps" von Jared Diamond, S.Fischer-Verlag, 2005 Frankfurt/Main., S.443 ff.)
Die Chinesen werden in Folge dieser Naturkatastrophen sich nicht mehr autark ernähren können und importiert jetzt schon Holz aus den Nachbarländern (wodurch diese meistens aus Profitgründen ihre Wälder zerstören). In den folgenden Jahrzehnten werden die Chinesen die Zeche für ihre Sünden bezahlen müssen.
Und das jetzt schon teilweise: 1998 waren von der Überschwemmung 240 Mio Menschen betroffen. Für die Überschwemmung von '98 habe ich keine Zahlenangaben gefunden, aber die deutlich kleinere Überschwemmung von 1996 kostete 24 Mrd. €, die jährlichen unmittelbaren(!) Folgeschäden der Desertifikation 30 Mrd €, durch Luft- und Wasserverschmutzung 40 Mrd €. Das sind schon mal deutlich mehr als 10 % des BIP! Dazu noch mal 40 Mrd. € Gesundheitskosten aufgrund der Luftverschmutzung. Die 300 000 Tote durch ebengenanntes sollten auch erwähnt werden.
("Kollaps", s.o. S. 455)
Wenn China nicht diese Probleme in den Griff bekommen, dann sieht es schlecht aus, für die globale Führerschaft oder es muss massiv territorial expandieren, wo wir wieder bei Quintus Fabius These des Dritten Wweltkrieges gegen China sind.
Anmerkung: Es nur eine Theorie, aber ich glaube der Niedergang der arabischen Kultur hängt auch mit Umweltschäden, die die Römer und Vandalen in Nordafrika angerichtet haben (Abholzung, Überbeanspruchung, Bodenerosion etc) und die die Araber dann auszubaden haben, zusammen. War noch unter den Römer Nordafrika eine der reichsten Getreideprovinzen des Imperiums und das Land wo Milch und Honig fließt, die Heimat der reichen Stadt Karthago, so ist N-Afrika heute eher Wüste und zum Ackerbau ungeeignet. Die fruchtbaren Böden wurden alle verweht oder sind erodiert.
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Zitat:Korruptionsskandal - Schanghaier Parteichef entlassen
Der KP-Generalsekretär von Schanghai, Chen Liangyu, ist wegen seiner Verwicklung in einen Skandal um den Missbrauch der Sozialkasse der Hafenmetropole entlassen worden.
HANDELSBLATT, Montag, 25. September 2006, 13:35 Uhr
Chen Liangyu verlor auch seinen Sitz im Politbüro der Kommunistischen Partei Chinas, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete. Der innerparteiliche Disziplinarausschuss habe Ermittlungen aufgenommen, hieß es weiter. Chen ist der ranghöchste Parteifunktionär seit gut einem Jahrzehnt, der wegen Korruption seiner Ämter enthoben wurde.
(...)
Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.handelsblatt.com/news/Politik/International/_pv/_p/200051/_t/ft/_b/1140194/default.aspx/schanghaier-parteichef-entlassen.html">http://www.handelsblatt.com/news/Politi ... assen.html</a><!-- m -->
das ist auch ein "Machtkampf" zwischen der Shanghai-Clique um den früheren und dem neuen KP-Chef in Peking
die jetzige Regierung will von der punktellen Förderung einzelner "hot spots" wie Shanghai weg, die Konjunktur bremsen und dafür mehr eine flächendeckende Entwicklung auch im Hinterland erreichen
damit sind wir zurück beim Thema
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/262871.htm">http://www.china.org.cn/german/262871.htm</a><!-- m -->
Zitat:2010 wird die Privatwirtschaft in China 70% des BIP erwirtschaften
Am letzten Donnerstag ist das Blaubuch über die Privatwirtschaft Chinas 2006 veröffentlicht worden. Darin wird prognostiziert, dass der Anteil der Privatwirtschaft an Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) während des 11. Fünfjahresplans von 65 auf 75 Prozent steigen wird. Mit der Entwicklung der Privatwirtschaft werden auch einige chinesische Privatunternehmen in die Top-500 der Welt aufrücken.
.....
Am schnellsten entwickelt sich die Privatwirtschaft in Beijing und Tibet
Laut Blaubuch nahm die Zahl der privaten Investoren in China in den letzten fünf Jahren im Jahresdurchschnitt um 22,9 Prozent zu, darunter am schnellsten in Beijing (127 Prozent) und in Tibet (39,5 Prozent). Es wird prognostiziert, dass sich die Privatwirtschaft, insbesondere der Einzelhandel schneller als die Gesamtwirtschaft entwickeln wird.
.....
(China.org.cn, Xinhua, 26. September 2006)
Zitat:Ingenieur postete
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China verliert mittlerweile massiv landwirtschaftliche Nutzfläche durch Erosion und Vergiftung der Landschaft. Mittlerweile 19% der Landschaft sind erodiert, 9% sind zu stark versalzt, 25% sind Wüste oder in Wüstenbildung begriffen. Jedes Jahr sind 30% der landwirtschaftlichen Nutzfläche von Dürren betroffen.
Das ist vor allem ein Resultat der massiven Abholzung der chinesischen Wälder. Die Wälder machen in China bloß noch 16% aus (in Japan zB 74%). So gehört China zu einem der waldärmsten Länder der Welt. (Fairerweise muss man anmerken, dass die chinesische Regierung einen Abholzungsstop für die natürlichen Wälder verhängt hat.)
Die Wasserversorgung ist mittlerweile katastrophal: über 100 Städte in China leiden unter Wassermangel. China leidet am meisten in der ganzen unter Flußaustrocknung. Im Jahr 1997 floß der Gelbe Fluß (der zweitgrößte Fluß Chinas) für 230 Tage auf zu fließen!
.......
dass China das Problem sieht, erkennt man an der Bedeutung, die in den offiziösen Medien dem Bereich "Natur und Umwelt" eingeräumt wird
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/75853.htm">http://www.china.org.cn/german/75853.htm</a><!-- m --> (wobei ich jetzt weder behaupten möchte, damit sei alles notwenige getan, noch, dass die angekündigten Programme und Projekte auch so umgesetzt werden ....).
Da gibts dann Links zu
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/264008.htm">http://www.china.org.cn/german/264008.htm</a><!-- m -->
Zitat:Ökosystem an der Quelle des Gelben Flusses wiederhergestellt
Das Ökosystem im Quellgebiet des Gelben Flusses ist nach drei Jahren intensiver Bemühungen wiederhergestellt worden. ....
(China.org.cn, 30. September 2006)
oder <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/262597.htm">http://www.china.org.cn/german/262597.htm</a><!-- m -->
Zitat:Weitere Aufforstungen in China
Mehr als 1,3 Millionen Hektar an verödeten Ackerflächen und Gebirgshängen in China sollen in diesem Jahr aufgeforstet werden. ....
....sind seit .... 1999 mehr als 23 Millionen Hektar Ackerflächen in China aufgeforstet worden.
(China.org.cn, 25. September 2006
oder <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/259202.htm">http://www.china.org.cn/german/259202.htm</a><!-- m -->
Zitat:Umweltschäden in Beijing halten sich in Grenzen
..... Nach einem vor Kurzem veröffentlichten Bericht über das "grüne Bruttoinlandsprodukt" Chinas, in dem erstmals Schäden durch Umweltverschmutzung berücksichtigt waren, ist der Anteil der Umweltschäden beim Inlandsprodukt in Beijing weit niedriger als im Landesdurchschnitt. .....
(China.org.cn, 11. September 2006)
- was über die absolute Belastung nichts aussagt, aber alleine das Thema "günes BIP" ist schon hoch interessant -
sowie <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/261244.htm">http://www.china.org.cn/german/261244.htm</a><!-- m -->
Zitat:China verbietet ab Mitte kommenden Jahres zwei Ozonkiller
China will den Gebrauch der beiden Ozonkiller Halon und FCKW bis Juli kommenden Jahres auf Null reduzieren. ....
(China.org.cn, 19. September 2006)
und <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/264006.htm">http://www.china.org.cn/german/264006.htm</a><!-- m -->
Zitat:Energiesparplan für öffentlichen Nahverkehr
...soll der Anteil der öffentlichen Verkehrsmittel am Gesamtverkehrsaufkommen in den chinesischen Großstädten bis zum Jahr 2010 auf ein Fünftel, in anderen Städten sogar auf die Hälfte steigen. ....
(China.org.cn, 30. September 2006)
(da sollte sich mal die USA ein Beispiel nehmen - aber die US-Regierung hat in den letzten Jahren seit Bush jr. jeden Ansatz, den Energieverbrauch zu reduzieren oder das Kyoto-Protokoll zu akzeptieren, abgewiesen....)
Äh, also ich sage so: Bei jeder anderen Quelle würde ich jubeln. Aber nicht bei dieser!!!!
Das sieht eher nach Propagande aus, um bei den umweltbewussten Europäern besser dazustehen.
Das Buch auf ich mich beziehe erschien 2005 und gerade die Umweltkatastrophe am Gelben Fluss wurde drastisch geschildert. In drei Jahren könne nicht die Versäumnisse von drei Dekaden ausgebüglet werden.
Es wird eher noch schlimmer kommen:
die restlichen Überschwemmungs und Feuchtgebiete (unter 21 000 km²) werden bei dem derzeitegen Zerstörungstempo in 20 Jahren verschwunden sein.
der Jangtse soll nach Norden umgeleitet werden, bis 2050 soll das Projetk fertig werden. Laut Umweltexperten wird dieses Wahnsinnsvorhaben den ohnehin schon gestörten Wasserhaushalt Chinas aus dem Gleichgewicht bringen und weitere Umweltverscmutzung mit sich bringen wird.
Zitat:dass China das Problem sieht, erkennt man an der Bedeutung, die in den offiziösen Medien dem Bereich "Natur und Umwelt" eingeräumt wird
Man KANN das Problem auch nicht mehr übersehen. Es ist schlicht und einfach unmöglich.
Die Meldungen sind reine Propaganda. In cinessichen Städten werden die Werte für Bleigehalt im Blut die hier als hochgradig gefährlich gelten um das zweifache überschritten. Von wegen Umweltschäden nicht so schlimm. Einzig dem Waldrogramm traue ich über dem Weg, wobei das auch nur Monokulturen sein werden...
Zitat:Ingenieur postete
Äh, also ich sage so: Bei jeder anderen Quelle würde ich jubeln. Aber nicht bei dieser!!!!
Das sieht eher nach Propagande aus, um bei den umweltbewussten Europäern besser dazustehen....
ich habe immer deutlich gemacht, dass diese Quelle eine offiziöse Quelle ist, die dem Pekinger "Propagandaministerium" untersteht - die könnten aber auch totschweigen. Die Meldung zu Peking sagt im Übrigen nur, dass es da nicht so schlimm ist wie anderswo ..... öhemmm
Zitat:....
....Einzig dem Waldrogramm traue ich über dem Weg, wobei das auch nur Monokulturen sein werden...
dem trau wiederum ich nicht besonders; da sind schon zu viele Gelder in den Taschen von Provinzfürsten versickert und die Waldpflanzungen über das graben von Löchern nicht hinausgekommen - Erfolgsmeldungen lassen sich prima nach Peking schicken, und ob die Bäume dann von den Ziegen gefressen wurden, ohne Grundwasser verdörrt sind, von der Sanddüne überhäuft wurden - oder erst gar nicht gepflanzt, wer kann das kontrollieren.
ach ja, der Jangtze:
die Überlegung ist einfach - die Leute am Unterlauf des Jangtze saufen ab, die am gelben Fluss verdursten - also liegt es nahe, Wasser durch einen Kanal vom Jangtze zum gelben Fluss laufen zu lassen, und dieser Kanal mit Tunnels und an Berghängen entlang (um das natürliche Gefälle auszunützen) ist schon seit Maos Zeiten in Planung <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.chinaproject.de/Umweltschutz/Gelber_Fluss.htm">http://www.chinaproject.de/Umweltschutz ... _Fluss.htm</a><!-- m --> ....
edit:
Aus der Karte lassen sich die bestehenden (Kaiserkanal) und projektierten Kanäle ersehen
![[Bild: xin175b4a633c2a48f195f9c3c9ab1.jpg]](http://img224.imageshack.us/img224/306/xin175b4a633c2a48f195f9c3c9ab1.jpg)
Quelle der Karte: Economic-Forum (Admin) unserer Partnerseite Sinodefence
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sino-economy.com/index.php?s=d1fcd7e5ecaf1162d0d7783a38b6ae11&showtopic=126">http://www.sino-economy.com/index.php?s ... wtopic=126</a><!-- m -->
Das ist eine Milchmädchenrechung, die die KP-Funktionäre hier aufstellen.
Die Sowjets dachten ja auch, dass der Aralsee genug Wasser für alle hat :wall:
Selbst der Jangtse hat Trockenzeiten, in denen er zu wenig Wasser führt, auch im feuchten Südchina! Der Jangtse wird also zu einem zweiten Gelben Fluss verkümmern, der die meiste Zeit des Jahres zu wenig Wasser mit sich führen wird. Außerdem weiß ich nicht ob die Norden mit den ganzen Industrieabwässern aus dem Süden so glücklich werden...:pillepalle:
na ja - das mit der "Milchmädchenrechnen" würde ich so nicht ganz unterschreiben;
es ist imemr eine Frage, wie viel Wasser (relativ) gesehen abgezweigt wird
- wir haben hier in den Bergen ähnliche Situation: das Isar- und Rißwasser wird abgezweigt und über den Walchensee in das Kochelseekraftwerk gepumpt, und fließt dann über die Loisach bei Wolfratshausen wieder in die Isar; solange die Isar als Fluß erhalten bleibt (und nicht austrocknet) haben die Naturschutzverbände das sogar bei uns akzeptiert (zumal damit und durch den zwischengeschalteten Sylvensteinspeicher bei den letzten Hochwassern Bad Tölz vor Überschwemmungen bewahrt wurde)
- und der Rhein-Main-Donau Kanal stellt auch eine "Umverteilung" ähnlich dem chinesischen Projekt dar; das "trockene Franken" erhält so zusätzlich Wasser ... (da sind die Umweltprobleme ganz anders, weil durch den Kanal eine Faunavermischung stattfindet, und sich plötzlich Tierarten im Main befinden, die früher nur im Bereich der Donau heimisch waren)
- je genauer man hinschaut, desto mehr kann man an Einwänden finden ....
man muss die Nachrichten sowieso analysieren;
wenn die Schreiben
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/264008.htm">http://www.china.org.cn/german/264008.htm</a><!-- m -->
Zitat:Ökosystem an der Quelle des Gelben Flusses wiederhergestellt
Das Ökosystem im Quellgebiet des Gelben Flusses ist nach drei Jahren intensiver Bemühungen wiederhergestellt worden. ....
(China.org.cn, 30. September 2006)
und auf
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.chinaproject.de/Umweltschutz/Gelber_Fluss.htm">http://www.chinaproject.de/Umweltschutz ... _Fluss.htm</a><!-- m --> .... wird mitgeteilt, dass der Mittel- und Unterlauf die Probleme mit dem Austrocknen hat, dann ist das so, wie wenn ein Karwendeltal mit der Isarquelle aufgeforstet wird und dann jemand daraus schließt, dass die Probleme mit der trockenen Donau in Rumänien gelöst wären .....;
allerdings möchte ich nicht alle Probleme am Gelben Fluss auf die lokalen chinesischen Behörden schieben - wir haben ja im Thread über die globale Klimaveränderung <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.forum-sicherheitspolitik.org/showtopic.php?threadid=2523&time=1159974090">http://www.forum-sicherheitspolitik.org/show ... 1159974090</a><!-- m --> bereits einiges dazu angesprochen; die reduzierten Regenfälle im Einzugsbereich des Gelben Flusses - und damit in einer ohnehin niederschlagsarmen Region am Rande der Gobi-Wüste - sind in dem Kontext zu sehen.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/264703.htm">http://www.china.org.cn/german/264703.htm</a><!-- m -->
Zitat:China startet größtes Projekt gegen Bodenerosion
.....
80 Prozent des Bodens in den vier Gebieten soll nach Abschluss des Projekts vor Bodenerosion geschützt sein. 30 Prozent der betroffenen Flächen in der Region sollen durch Aufforstung geschützt werden. ....
(CRI, 8. Oktober 2006)
und <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/264675.htm">http://www.china.org.cn/german/264675.htm</a><!-- m -->
Zitat:Ab 2007 neue Abgasnormen für Kraftfahrzeuge in China
Ab 2007 gelten in China strengere Abgasnormen für Kraftfahrzeuge.
.... nach 2007 sollen 2010 erneut niedrigere Werte gefordert werden.
Aktuelle Statistiken belegen, dass es derzeit auf dem chinesischen Festland etwa 33 Millionen Autos gibt.
(CRI, 8. Oktober 2006)
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/266425.htm">http://www.china.org.cn/german/266425.htm</a><!-- m -->
Zitat:Drei-Schluchten-Staudamm produziert Strom
Die ersten vierzehn Turbinen des Drei-Schluchten Staudamms seien bereit, Elektrizität zu produzieren, ..... Nach seiner Fertigstellung im Jahr 2009 wird das gigantische Projekt jährlich 84,7 Milliarden Kilowattstunden Strom produzieren.
(China.org.cn, Xinhua, 16. Oktober 2006)
da sollten dann ein paar alte Kohle-Russ-Schleudern vom Netz gehen
Ach, interessante Neuigkeit, ich bin mal gespannt, wie weit die Erwartungen erfüllt werden, die mit dem Bau verbunden wurden!

Zitat:Erich postete
na ja - das mit der "Milchmädchenrechnen" würde ich so nicht ganz unterschreiben;
es ist imemr eine Frage, wie viel Wasser (relativ) gesehen abgezweigt wird
- wir haben hier in den Bergen ähnliche Situation: das Isar- und Rißwasser wird abgezweigt und über den Walchensee in das Kochelseekraftwerk gepumpt, und fließt dann über die Loisach bei Wolfratshausen wieder in die Isar; solange die Isar als Fluß erhalten bleibt (und nicht austrocknet) haben die Naturschutzverbände das sogar bei uns akzeptiert (zumal damit und durch den zwischengeschalteten Sylvensteinspeicher bei den letzten Hochwassern Bad Tölz vor Überschwemmungen bewahrt wurde)
- und der Rhein-Main-Donau Kanal stellt auch eine "Umverteilung" ähnlich dem chinesischen Projekt dar; das "trockene Franken" erhält so zusätzlich Wasser ... (da sind die Umweltprobleme ganz anders, weil durch den Kanal eine Faunavermischung stattfindet, und sich plötzlich Tierarten im Main befinden, die früher nur im Bereich der Donau heimisch waren)
Deutschland darf man wasser- und umwelttechnisch auf keinen Fall vergleichen! Deutschland hat einen höheren Grundwasserspiegel und durch die massive Abholzung der Wälder hat der Boden in China eine geringere Wasserspeicherkapazität. In China haben über 100 (Groß-)Städte Probleme mit zuwenig Wasser. Das wird sich noch als massiver Standortnachteil erweisen, da die Industrieproduktion unterbrochen werden musste.
Und wenn selbst der Quellfluss zu manchen Jahreszeiten zu wenig Wasser führt, dann sehe ich das sehr kritisch mit der Wasserumverteilung. Die Chinesen haben einfach keinen ausgeglichenen Wasserhaushalt und werden mit den Kanälen nur noch mehr Unheil anrichten.
Insofern eine Milchmädchenrechnung mit fatalen Konsequenzen.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/267340.htm">http://www.china.org.cn/german/267340.htm</a><!-- m -->
Zitat:Chinas Ölimporte erreichen neuen Höchststand
....monatlichen Ölimporte des Landes im September mit täglich durchschnittlich 448.700 Tonnen ein Rekordhoch erreicht. Insgesamt 13,46 Millionen Tonnen Rohöl wurden im vergangenen Monat importiert, eine Zunahme um 24 Prozent im Vergleich zu 2005.....
Die chinesische Regierung zeigt sich zunehmend besorgt über die steigende inländische Ölnachfrage und versucht den Konsum durch die Entwicklung alternativer Energiequellen wie Bio-Diesel und Ethanol zu begrenzen.
....
(China.org.cn, China Daily, 19. Oktober 2006)
da besteht ein klarer Zielkonflikt: einmal den Ölverbrauch und damit das Wachstum senken, andererseits Arbeitsplätze schaffen <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.china.org.cn/german/267312.htm">http://www.china.org.cn/german/267312.htm</a><!-- m -->
Zitat:34,5 Millionen neue Arbeitskräfte drängen auf den Arbeitsmarkt
Im Zeitraum des 11. Fünfjahresplans wird die Zahl der Arbeitskräfte in China um 34,5 Millionen zunehmen. .....
(China.org.cn, people.com.cn, 19. Oktober 2006)
Zitat:MAN verklagt Bus-Bauer in China
Die deutsche MAN-Nutzfahrzeuge-Gruppe hat in Peking eine Urheberrechtsklage gegen den chinesischen Bushersteller Zonda eingereicht. Das Design des Reisebusses A9 von Zonda sei eine "exakte Designkopie" des Starliner-Modells der MAN-Firma Neoplan, beklagen die Münchner.
"Wir wollen, dass Zonda die Produktion des A9 umgehend einstellt," sagte Franz Neundlinger, China-Vizepräsident von MAN Truck and Bus in Peking. Mit seiner Klage folgt MAN einem Trend: Zunehmend verteidigen Auslandsunternehmen ihre Patentrechte mit dem Gang vor chinesische Gerichte. Aufgrund des unsicheren Rechtsumfeldes im Land hatten die Firmen in der Vergangenheit meist auf außergerichtliche Einigungen gesetzt. Doch mit dem wachsenden internationalen Druck auf die Regierung in Peking, den Kampf gegen Kopisten wirksam anzugehen, hat auch die Prozessbereitschaft zugenommen.
(...)
Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/123619.html">http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/123619.html</a><!-- m -->