30.08.2005, 16:01
Das Problem an Eurer Idee ist, dass Jerusalem/Al Quds selbst schon längst innerlich zweigeteilt ist. Also in einen arabischen und einen jüdischen Teil.
Wo liegt jetzt genau der Vorteil einer Sonderrolle, wenn das Konfliktpotential bereits im Inneren vorhanden ist ? Diese Strategie verfolgen die Israelis schon seit Jahren mit der kompletten Isolierung palästinensischer Städte. Der Erfolg dabei ist äusserst fraglich. Gewalt kam irgendwie immer rein und raus.
Ein spannende, wenn auch nicht ganz ernstgemeinte, Vorstellung wäre jedoch für mich, wenn die anfallenden Kosten und der Sicherheitsapparat für ein neutrales Al-Quds ausschliesslich von GB gestellt würden. So als historische Verpflichtung gegenüber alter (Post-)Kolonialpolitik.
Es gibt nur eine halbwegs gerechte Lösung :
Auf der Basis der Grenzen von 67 eine 10m hohe Mauer ziehen, Minenfeld, Stacheldraht und Ruh is. (Wie unrealistisch das auch sein mag)
Den Tempelberg ansich könnte man jedoch tatsächlich mit einer neutralen Selbstverwaltung versehen. Somit könnte man sicher gehen, dass zumindest keine der beteiligten Konfliktparteien auf die Idee kommt, ihre finsternen Pläne dort umzusetzen und das jeweile Gotteshaus des anderen abzureissen. Also um den religiösen Supergau zu verhindern.
Wo liegt jetzt genau der Vorteil einer Sonderrolle, wenn das Konfliktpotential bereits im Inneren vorhanden ist ? Diese Strategie verfolgen die Israelis schon seit Jahren mit der kompletten Isolierung palästinensischer Städte. Der Erfolg dabei ist äusserst fraglich. Gewalt kam irgendwie immer rein und raus.
Ein spannende, wenn auch nicht ganz ernstgemeinte, Vorstellung wäre jedoch für mich, wenn die anfallenden Kosten und der Sicherheitsapparat für ein neutrales Al-Quds ausschliesslich von GB gestellt würden. So als historische Verpflichtung gegenüber alter (Post-)Kolonialpolitik.

Es gibt nur eine halbwegs gerechte Lösung :
Auf der Basis der Grenzen von 67 eine 10m hohe Mauer ziehen, Minenfeld, Stacheldraht und Ruh is. (Wie unrealistisch das auch sein mag)
Den Tempelberg ansich könnte man jedoch tatsächlich mit einer neutralen Selbstverwaltung versehen. Somit könnte man sicher gehen, dass zumindest keine der beteiligten Konfliktparteien auf die Idee kommt, ihre finsternen Pläne dort umzusetzen und das jeweile Gotteshaus des anderen abzureissen. Also um den religiösen Supergau zu verhindern.