24.03.2009, 16:40
Was heißt hier schon, dass Hintergünde keine Rolle mehr spielen?? Die Israelis sind wohl doch mit die Ersten, die sich für Hintergünde keinen Deut interessieren und ihre Politik eindimensional und kurzsichtig seit Jahren durchziehen.
Zudem kann man genauso gut fragen, wieviel Substanz denn hinter den absolut überzogenen und weißgefärbten israelischen Rechtfertigungen steckt. Gerade wenn sich ein Land immer damit brüstet, sich doch nur zu verteidigen, und als einzige wahre Demokratie in der Region doch völlig im Recht zu sein, muss man sich kritische Frage gefallen lassen, wenn plötzlich ans Tageslicht kommt, dass Rabbis fatwa-artige Positionen an die Truppen gaben, nur ja keine Gnade dem Feind zu zeigen und unnachgiebig zu sein. Klingt nicht nur wie fundamentalistische Islamisten, die Ähnlichkeit ist ziemlich stark.
Da steckt eben doch mehr dahinter. In der internationalen Ausgabe der New Yort Times war beispielsweise vor ein paar Tagen ein Artikel, der sich mit dem tiefen Riss zwischen Säkularen und Religiösen in Israel beschäftigt. Und da wurde auch beschrieben, wie die religiöse Rechte versucht die Armee mehr und mehr zu vereinnahmen und dort ihre Politik auch in die Tat umzusetzen. Rabbis, die Soldaten indoktrinieren und sie zum heiligen Krieg anzuspornen, gehören sicherlich mit zum Gesamtbild und erklären zum Teil die abstrusen Geschichten, die kursieren. Solche Entwicklungen kann man aber eben nicht einfach so übersehen und oder wegwischen. Quintus Kommentar, Israel sei kein westliches Land, wird mit solchen Entwicklungen glaubwürdiger und man muss fragen, ob der Westen einen heiligen Krieg seitens der religiösen Rechten in Israel denn wirklich unterstützen will.
Die Geschichten, die in den letzten Tagen aus Israel kamen, hatten schon viele ähnliche Vorgänger; ähnliche Anschuldigungen sind nunmal nicht neu und mit solchen Medlungen ergibt sich schlicht ein Gesamtbild, das an dem hehren Bild der mustergültigen Demokratie, die sich nur selbst verteidigt, viel Schaden zurückläßt.
Unter den Teppich zu kehren würde bedeuten, solche Leute decken zu wollen. Dann aber im Gegenzug würde man jedes Recht verlieren, andere für ihre Hamassympathie zu kritisieren.
Zudem kann man genauso gut fragen, wieviel Substanz denn hinter den absolut überzogenen und weißgefärbten israelischen Rechtfertigungen steckt. Gerade wenn sich ein Land immer damit brüstet, sich doch nur zu verteidigen, und als einzige wahre Demokratie in der Region doch völlig im Recht zu sein, muss man sich kritische Frage gefallen lassen, wenn plötzlich ans Tageslicht kommt, dass Rabbis fatwa-artige Positionen an die Truppen gaben, nur ja keine Gnade dem Feind zu zeigen und unnachgiebig zu sein. Klingt nicht nur wie fundamentalistische Islamisten, die Ähnlichkeit ist ziemlich stark.
Da steckt eben doch mehr dahinter. In der internationalen Ausgabe der New Yort Times war beispielsweise vor ein paar Tagen ein Artikel, der sich mit dem tiefen Riss zwischen Säkularen und Religiösen in Israel beschäftigt. Und da wurde auch beschrieben, wie die religiöse Rechte versucht die Armee mehr und mehr zu vereinnahmen und dort ihre Politik auch in die Tat umzusetzen. Rabbis, die Soldaten indoktrinieren und sie zum heiligen Krieg anzuspornen, gehören sicherlich mit zum Gesamtbild und erklären zum Teil die abstrusen Geschichten, die kursieren. Solche Entwicklungen kann man aber eben nicht einfach so übersehen und oder wegwischen. Quintus Kommentar, Israel sei kein westliches Land, wird mit solchen Entwicklungen glaubwürdiger und man muss fragen, ob der Westen einen heiligen Krieg seitens der religiösen Rechten in Israel denn wirklich unterstützen will.
Die Geschichten, die in den letzten Tagen aus Israel kamen, hatten schon viele ähnliche Vorgänger; ähnliche Anschuldigungen sind nunmal nicht neu und mit solchen Medlungen ergibt sich schlicht ein Gesamtbild, das an dem hehren Bild der mustergültigen Demokratie, die sich nur selbst verteidigt, viel Schaden zurückläßt.
Unter den Teppich zu kehren würde bedeuten, solche Leute decken zu wollen. Dann aber im Gegenzug würde man jedes Recht verlieren, andere für ihre Hamassympathie zu kritisieren.